• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Unsere Murmel verhält sich komisch nach ihrer Kastration

N

Nakira

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Hallo!! Unsere Murmel ist nun knapp ein Jahr alt und letzten Freitag hatte sie endlich Ihren Termin zur Kastration. In der Praxis war unsere Kleine dann ziemlich fuchtig und ließ sich von der netten Tierärztin gar nicht anfassen, so das meine Freundin sie festhalten musste. Nach der Spritze (die tat wohl ziemlich weh, da Murmel sehr laut geschriehen hat!!) nickte sie dann nach wenigen Sekunden ein. Nach einer halben Stunde war die Operation gelaufen. Unsere Tierärztin versicherte uns, das es Murmel gut geht und das es keinerlei Auffälligkeiten gab, weder bei der Voruntersuchung, noch bei der OP selbst. Der Schnitt wurde seitlich in der Nähe des Hinterbeines angesetzt, auf die eigentliche Naht hat unsere Tierärztin noch eine Art
Mullbinde vernäht gehabt, sie sagte uns, das die meisten Katzen diese selbst abreißen, ansonsten würde sie von selbst abfallen, da die Nähte sie irgendwann von selbst auflösen würden. Soweit so gut, wir brachten Murmel nach Hause und gönnten Ihr etwas Ruhe. Etliche Stunden später war Murmel zwar wach, konnte aber nicht viel mehr machen, als etwas mit dem Kopf zu wackeln und sich zu übergeben
(4 mal). Erst 12 Stunden nach dem Eingriff, torkelte sie vorsichtig aus Ihrem Transportkörbchen und verkroch sich in Ihr "richtiges" Schlafkörbchen. Auch den Samstag torkelte Murmel noch etwas benommen durch unsere Wohnung. Gegen Nachmittag bekam sie dann auf einmal einen Anfall und rennte vie wild durch unsere Wohnung, sprach auf sämtliche Schränke und vollführte akrobatische Höchstleistungen und versuchte dabei sich die verhasste Mullbinde vom Leib zu reißen, was Ihr nicht so wirklich gelang. Nur ein paar kleine Fäden lösten sich von der Binde. Seitdem hockt unsere Murmel nur noch in Ihrem Körbchen und kommt nicht mehr heraus. Ihr Fresschen und Trinken stehen im selben Zimmer, direkt neben Ihrem Körbchen, sie kommt aber nicht zum fressen raus. Wir müssen ihr den Napf schon ins Körbchen stellen un Ihr das Essen regelrecht anbieten, dann frisst und trinkt sie, dann aber sehr viel und man merkt auch, das sie Hunger hat. Das macht mir alles ziemlich Sorgen, vor allem weil Murmel eine sehr aktive Katze ist und auch sonst viel gespielt hat. Außerdem scheint sie seit dem Eingriff sehr nervös geworden zu sein, jedes Auto, das vorbei fährt (wir wohnen an einer Straße) erweckt nun Ihre Aufmerksamkeit, was sie früher überhaupt nicht interessiert hat. Als ich heute von der Uni nach Hause gekommen bin, hab ich gesehen, das Murmel schon wieder gebrochen hat. Was kann den mit meiner kleinen Murmel los sein? Ist dieses Verhalten nach einr Kastration einigermaßen normal? Wann verhält sie sich wieder normal? Oder sollte ich mit Ihr nochmal zum Tierarzt fahren? Davor habe ich etwas Angst, weil ich Ihr nicht noch mehr Streß machen will, als sie es im Moment sowieso schon hat!! Bitte helft mir und sagt mir eure Meinung, ich habe wirklich Angst um meine Murmel!!!
 
02.05.2005
#1
A

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Kiwi

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Hallo,

ich will Dir keine Angst machen, aber normal hört sich dieser Verlauf nicht an. Erstmal dauert es normalerweise eine Weile, bis die Narkose anfängt zu wirken. Das die Kleine schon nach ein paar Sekunden weg ist, ist wirklich ungewöhnlich. Auch die Dauer, bis sie nach der OP aufgewacht ist, ist wirklich extrem lang. Ich würde sagen, entweder ist Deine Katze vollkommen überempfindlich, oder die Narkose war zu hoch angesetzt. Das mit der eingenähten Mullbinde hab ich auch noch nicht gehört, aber davon hab ich keine Ahnung.

Ich würde auf jeden Fall noch einmal zum TA, aber einem anderen!

Übergeben, torkeln etc. ist soweit normal, nur zieht es sich bei Deiner Katze doch schon sehr hin.

Sylvie
 
Aiur

Aiur

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Ich habe dir ja im anderen Thread schon geschrieben, das mich eure Geschichte sehr an unsere mit Frajo erinnert, das kann ich jetztnur untermauern.

Wenn du wirklich GANZ sicher sein willst lass ihr Blut abnehmen und ein grosses Blutbild anfertigen, nur so wirst du wirklich Klarheit darüber bekommen, ob nicht vielleicht ein Organ -warum auch immer- Schaden genommen hat oder ob sie doch Entzündungswerte im Blut hat.

Bei einer normal dosierten Narkose ist eine Katze keinesfalls nach wenigen Sekunden weg. Der TA dosiert die Narkose so, das sie gerade so stark genug ist, um das Tier möglichst wenig zu belasten, und es dauert mind. 5-10 Minuten, bis sie wirklich fest schläft. Wie schon oben gesagt entweder reagierte sie allergisch oder aussergewöhnlich stark auf das Narkosemittel, oder es wurde total überdosiert.
Von einer angenähten mullbinde habe ich auch noch nichts gehört, seitliche Kastration schön und gut, aber so?

Wende dich an einen anderen TA oder noch besser eine Tierklinik und lasse alles überprüfen, sicher ist sicher. Ich vertraue TÄ's kein Stück mehr seit Odin dafür fast sein Leben hätte lassen müssen und Frajo für immer einen "Schaden" weghat.

Die Kastration hat sie offensichtlich sehr mitgenommen, sie hat hart daran zu knabbern und das alles fällt ihr nicht leicht. Darum zieht sie sich so in sich selbst zurück, und wirkt völlig verändert.

Mit Frajo ging es uns ganz genauso, wenn auch die gesamte Tragweite erst nach ein, zwei Wochen sichtbar wurde.
Wenn du magst, lies mal mein Tagebuch hier im Forum, ziemlich am Anfang ist auch Frajos Verlauf beschrieben.

Das so etwas passiert ist wirklich sehr sehr selten, die allermeisten stecken es sehr gut weg.
Aber es gibt eben auch extreme Sensibelchen- von denen man vorher gar nicht wusste das sie Sensibelchen sind...
Und die knabbern Wochen und Monate an dieser Sache, obwohl längst alles vorbei ist.

Ich würde erst das gesundheitliche abklären, denn das ist wirklich wichtig, und wenn da alles OK ist...

Sie einfach machen lassen... Biete dich ihr immer wieder an, sorge dafür das sie frisst und lass ihr ansonsten ihre Ruhe.
Vielleicht wird es so lange dauern wie bei Frajo, vielleicht geht es auch viel schneller... Aber irgendwann wird sicher auch sie es überwinden und wieder halbwegs die Alte werden.

Frajo hat es verändert, keine Frage. Aber dennoch ist er mit der Zeit wieder zugänglicher und freundlicher geworden. Nur fressen, das wollte er nie wieder richtig...
 
N

Nakira

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Erstmal danke für eure Antworten. Nun, ich habe heute nochmal meine TÄ angerufen und sie meinte auch, das es sehr ungewöhnlich sei, wie sich unsere Murmel verhält. Das wichtigste wäre aber, das sie frisst und trinkt, auch wenn es nur sehr wenig wäre, das wäre die Hauptsache. Ich sollte auf jeden Fall noch bis Donnerstag warten und gucken wie sie sich verhält und ich sollte sie auf jeden Fall Donnerstag anrufen, wie es Ihr geht, egal ob es ihr besser oder schlechter geht. Unsere TÄ denkt da eigentlich gleich wie wir, da sie meinte sie wolle erstmal abwarten, anstatt Murmel schon wieder den Stress anzutun, wieder zum TA zu gehen.

Bei einer normal dosierten Narkose ist eine Katze keinesfalls nach wenigen Sekunden weg. Der TA dosiert die Narkose so, das sie gerade so stark genug ist, um das Tier möglichst wenig zu belasten, und es dauert mind. 5-10 Minuten, bis sie wirklich fest schläft
Ob sie nach den paar Sekunden, die ich angesprochen habe wirklich schon tief und fest geschlafen habe, kann ich nicht wirklich beurteilen, ihr Köpfchen ist hallt nur "runtergesackt" und sie hat sich dann nicht mehr großartig bewegt. Unsere TÄ meinte, das Problem wäre keine Überdosierung, sondern das wir Murmel von sehr erregtem zustand (sie war ja sehr fuchtig beim Arzt) in den Tiefschlaf "gezwungen" haben, quasi vom einen Extrem ins Andere.

Wende dich an einen anderen TA oder noch besser eine Tierklinik und lasse alles überprüfen, sicher ist sicher.
das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber ich habe eigentlich vollstes Vertrauen in unsere TÄ, gerade weil sie Murmel schonmal als sie klein war und an einem fiesen Schnupfen gelitten hat, sehr schnell geholfen hat und auch so sehr führsorglich und kompetent ist. Wir haben auch im Vorfeld von vielen Bekannten nur positives über unsere TÄ gehört und von daher möchten wir unseren TÄ eigentlich nicht wechseln.

Mit Frajo ging es uns ganz genauso, wenn auch die gesamte Tragweite erst nach ein, zwei Wochen sichtbar wurde.
Wenn du magst, lies mal mein Tagebuch hier im Forum, ziemlich am Anfang ist auch Frajos Verlauf beschrieben.
Wir haben uns gestern den größten Teil des Tagebuches durchgelesen und
haben sehr oft gelacht, aber uns auch Sorgen um Deine beiden Rowdies gemacht. Wirklich sehr tolle Geschichten :wink:
 
Kiwi

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Ob sie nach den paar Sekunden, die ich angesprochen habe wirklich schon tief und fest geschlafen habe, kann ich nicht wirklich beurteilen, ihr Köpfchen ist hallt nur "runtergesackt" und sie hat sich dann nicht mehr großartig bewegt. Unsere TÄ meinte, das Problem wäre keine Überdosierung, sondern das wir Murmel von sehr erregtem zustand (sie war ja sehr fuchtig beim Arzt) in den Tiefschlaf "gezwungen" haben, quasi vom einen Extrem ins Andere.
DAS kann ich nicht nachvollziehen. Die Erklärung Deiner Ärztin ist Blödsinn. Wenn man erregt ist, schlägt eine Betäubung/Narkose langsamer an und nicht schneller. Und so wie Du es beschreibst, war dein Kätzchen wirklich direkt betäubt.

Bei meinem Kater hat es damals fast eine halbe Stunde gedauert, bis er schlief. Er ist die ganze Zeit rumgetorkelt, dann lag er aber versuchte noch aufzustehen, bis er dann endlich weg war. War allerdings auch nicht angenehm mit anzuschauen. Zum Glück konnte ich die ganze Zeit bei ihm bleiben und aufpassen. 2 Stunden später habe ich ihn abgeholt, da war er schon wieder wach, zwar in einem ähnlichen Zustand wie vor der OP, aber das ist normal. Abends war er dann wieder einigermaßen fit (die OP war so gegen 11 Uhr vormittags).

Wenn es Deiner Katze jetzt wieder einigermaßen geht, mußt Du wahrscheinlich auch nicht mehr dringend zum TA. Ist ja alles schon passiert. An dieser Überdosierung kann man nichts mehr ändern. Ich hoffe, daß ihr nichts zurückbleibt. Paß nur immer schön auf die Wunde auf, daß sie nicht zuviel daran leckt. Die Wunde darf nicht nässen und übermäßig rot oder dick werden. Ansonsten deswegen noch mal zum TA.

Sylvie
 
Aiur

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Das kann ich bestätigen, Odin wird beim Ta auch zum Berserker, und wenn er dann eine Narkose bekommt, dauert es eine ganze Weileb is er wirklich weg ist. Schon mehrmals ist es uns passiert das wir dachten er schläft tief, dann hat er aber auf dem OP- Tisch tatsächlich noch versucht aufzustehen...

Vertrauen schöln und gut, setz nicht zu viel darauf ich bitte dich, es geht um das weitere Leben deiner Katze.
eine zweite Meinung ist nie verkerht, und wenn der andere TA den ersten bestätigt ist das doch auch für dich ein gutes Gefühl und ein Grund dazubleiben.

Wenn nicht, hast du vielleicht bleibende Schäden verhindern können, denn je länger man jetzt einfach abwartet, desti irreparabler wird es, wenn es wirklich etwas ist. Wenn es eine Überdosis war hat vielleicht ihr Gehirn etwas abbekommen, so wie bei Frajo vermuteterweise, aber auch Leber und Nieren könnten theor. in mitleidenschaft gezogen werden, das Narkosemittel ist letztlich ja auch ein schädigendes Mittel, darum soll man so selten wie möglich narkotisiert werden und dann mit der niedrigstmöglichen Dosis.
 
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Nakira

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Murmel scheint sich wieder gefangen zu haben. Gestern Abend ist sie ganz allein aus Ihrem Körbchen gekommen und hat sich zu uns auf die Couch gelegt. Zwar war sie immer noch etwas unruhig und hat sie bei kleineren Geräuschen erschreckt, hinterher ist sie aber neben uns auf der Couch eingeschlafen. Wie üblich habe ich sie dann in Ihr Zimmer gebracht, als wir ins Bett gegangen sind. Heute Morgen hat sie dann zum ersten Mal seit der OP wiedr gemauzt, als sie gehört hat das ich wach bin (dann will sie nämlich ganz schnell guten morgen sagen) und das hat sie dan heute auch gemacht.
Sie kam aus Ihrem Zimmer und wollte gekrault werden. Heute ist sie dann wieder durch die Wohnung gestreift und saß auch wieder an Ihren Lieblingsplätzen (auf dem Kühlschrank, im Handtuchregal) und sie wurde auch schon wieder frech und neugierig (muste die frische Wäsche im Wäschekorb inspizieren und sich halb einbuddeln). Sie schein es überstanden zu haben, nur gebrochen hat sie gestern noch einmal, ich denke aber das kommt von dem letzten Rest der Mullbinde, die sie sich versucht abzureißen. Unsere Katze meint aber, das sie die einzelnen Faden fressen muß und immer kriege ich das nicht mit um Ihr die Fäden aus dem Mund zu fischen.
 
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Nakira

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Entwarnung: Murmel geht es wieder super!! Seit gestern nachmittag ist sie wieder wie früher, nur halt etwas ruhiger, was wir aber von der Kastration erwartet haben. Sie rennt wieder durch die Wohnung, spielt mit uns und läßt sich wieder sonst gerne streicheln und kraulen. Außerdem war sie gestern ganz aus dem Häuschen, da haben wir Ihr nämlich (so als kleine Entschuldigung) einen neuen Kratzbaum gekauft. Bis jetzt hatte sie halt nur einen kleinen, aber seit heute hat sie ein 1,50 m großes Monstrum mit mehreren Etagen und einer kleinen Höhle. Murme fand das Ding sofort ganz toll und ist darauf rumgeklettert wie ein kleiner Affe. Fressen tut sie auch wieder richtig gut.
Zum Glück ist wieder alles in Ordnung.
 
Aiur

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Schön das die Sorgen jetzt wieder vorbei sind :)...
 

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