• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten?

Diskutiere FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo miteinander, ich würde mich gerne zum Thema Leukose bzw. eher eigentlich zum Erreger FeLV informieren. Im Internet find ich leider immer...
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #1
K

Katastrophy

Gast
Hallo miteinander,

ich würde mich gerne zum Thema Leukose bzw. eher eigentlich zum Erreger FeLV informieren. Im Internet find ich leider immer nur, was passiert, wenn Leukose ausbricht. Ich hab aber bspw. keine Lebenserwartung gefunden, wenn da bspw. ein Kitten aus Spanien geholt und positiv auf FeLV getestet wird. Der Hintergrund ist der, dass ich ja überlege mir wieder Katzen zuzulegen (wenn ich halt dann mal alleine wohne). Für mich steht es fest, dass es eine arme Kröte aus dem Tierschutz wird. Die letzte Zeit über hab ich gerade bei spanischen Katzen bei vielen noch recht jungen Notfellen von Tierschutzorganisationen gelesen, dass sie FeLV-positiv sind. Nunja, ich schätze halt, dass solche Katzen unglaublich schwer zu vermitteln sind und wenn sie schon als so junge Katzen in den Tierschutz kommen und dann nicht vermittelt werden können... Ihr werdet erraten, worauf ich hinaus will.

Also hab ich darüber nachgedacht, vielleicht zwei oder drei (je nach Größe der Wohnung in Spe) FeLV-positive Katzen bei mir aufzunehmen. Damit sie trotz Krankheit ein schönes Leben haben können.
Nun weiß ich aber leider überhaupt nicht, worauf man da besonders achten muss, wie die Lebenserwartung ist, ob die Katzen theoretisch alt werden können, ohne dass die Krankheit ausbricht (glaub ich zwar nicht, so wie sich der Erreger anhört, aber man kann ja mal hoffen). Die Quellen im Internet handeln halt iwie alle schon von der ausgebrochenen Krankheit, aber ich hab nichts Vertrauenswürdiges gefunden, das gesagt hätte "FeLV-positiv bei einer Jungkatze, das kommt auf dich zu"...

Denkt ihr, dass man diesen Versuch wagen kann? Mir ist klar, dass solche Katzen nicht in den Freigang dürfen, aber ich würde dann versuchen die Wohnung und den Balkon so ereignisreich wie möglich zu gestalten. Einen eigenen Garten, den ich katzensicher umbauen könnte, würde ich vorerst eh nicht bekommen, vom Eigenheim bin ich noch ein paar Jahre entfernt :mrgreen:

Und wie ist das dann, wenn die Leukose ausbricht? Die Krankheit kann man ja nicht heilen und ich bin eher der Typ Mensch, der dann das eigene Ego zurückstellt und ein Tierchen erlöst, wenn es nicht mehr kann. Denkt ihr, dass man da sehr früh damit rechnen muss? Es tut mir Leid, wenn ich gerade etwas unstrukturiert bin, aber ich würde gerne möglichst frühzeitig so viel wie möglich über diesen Virus erfahren, um für mich abwägen zu können, was das für mich heißen würde, wenn ich positive Knirpse adoptieren würde.

Vielen lieben Dank schon vorab für eure Hilfe, Licht in das Dunkel zu bringen :)

Die Kathi
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #2
Hi kathi,
Ich kenn mich da zu wenig aus. Ich find es toll, dass du dich da interessierst und einsetzt.
Hast du schon einen Verein Nähers ins Auge gefasst?
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #3
Hey Sarah,

es gibt so viele kleine Organisationen, die sich alle rührend um das Tierelend kümmern. Ich überleg mir ja schon länger, auch eine allgemeine Patenschaft zu übernehmen, aber bei meinem Studentenlohn ist das halt nicht so richtig drin. Momentan häng ich bei fest und hab mich sehr verliebt, wie die Katzen beschrieben werden. Wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich nach wie vor egoistischerweise hoffe, dass 2 Vermittlungsangebote aus dem Forum in nem halben Jahr noch da sind... Sind auch Spanier, aber nicht krank^^
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #4
:p
Welche beiden Angebote meinst du ? und wenn sie in einem 1/2 Jahr nicht vermittelt wären, ist das auch kein soooo gutes Zeichen. Schick mal die Links wenn du möchtest;-)
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #6
Hey Sarah,

es gibt so viele kleine Organisationen, die sich alle rührend um das Tierelend kümmern. Ich überleg mir ja schon länger, auch eine allgemeine Patenschaft zu übernehmen, aber bei meinem Studentenlohn ist das halt nicht so richtig drin. Momentan häng ich bei fest und hab mich sehr verliebt, wie die Katzen beschrieben werden. Wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich nach wie vor egoistischerweise hoffe, dass 2 Vermittlungsangebote aus dem Forum in nem halben Jahr noch da sind... Sind auch Spanier, aber nicht krank^^
Wenn man Chronisch kranke Tiere übernimmt sollte man in der Lage sein hohe Tierarztkosten tragen zu können. Könntest du 500-1000€ zum Tierarzt tragen und das möglicherweise jeden Monat?
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #7
Da würden mir meine Eltern helfen, wenn es wegen einer chronischen Krankheit von Tieren wäre (wenn ich mich einfach so verkalkulier, dann nicht :mrgreen:)... Die Kosten wären kein Thema.
Abgesehen davon bin ich ja Ende September keine Studentin mehr und wenn ich dann in 6 Monaten woanders Arbeit suche, weil ich nicht mehr beim aktuellen Arbeitgeber bleiben möchte, dann müsste da Gehaltstechnisch nochmal ein guter Schubbser drin sein.
 
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  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #8
hi
sicher sehr sehr süss, ich hoffe aber wie gesagt, dass sie dann nicht mehr in 1/2 Jahr noch auf ne liebe Mami warten. Aber bis dahin sind (leider) wieder neue Katzen da....

Ich habe ja auch noch einen zweiten Kater jetzt im Auge aus Spanien, den Apolo.....auch Siammix .....

Wenn ich es richtig verstehe hattest du vorher schon eine Katze gell. die Jetzt im Regenbogenland ist:-(

Tja wenn es finanziell kein Problem wäre, dann ist es ja in Ordnung.
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #9
Bei Leukosis muss man aufpassen dass sie eben nicht krank werden und möglichst wenig Stress ausgesetzt werden. Stress kann zu Ausbrüchen führen.

Man muss sich darüber im Klaren sein dass die Krankheit jederzeit ausbrechen kann.

Leukosis können auch richtig alt werden aber muss nicht.

Ansonsten lieb haben wie jedes andere Mäusl auch ;-)

Ach ja und keine Freigänger draus machen
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #10
Die beiden verlinkten Katzen sind doch FELV/FIV negativ!? Habe ich da etwas überlesen, oder falsch verstanden?

Wenn Du Dich nicht scheust, auf englisch zu korrespondieren, könntest Du Aslan Cats Sanctuary anschreiben.. Es ist eine Art Gnadenhof für positive Katzen. Ich wüsste nicht, wer mehr zu dem Thema wüsste, als diese Leute. Sie freuen sich bestimmt über Post, worin es nicht um Katzen geht, die zu ihnen abgeschoben werden sollen, sondern andersherum, von jemandem, der vorhat, mit positiven Katzen zusammenzuleben.



"We are hoping our work will help Feline Leukemia cats everywhere, not just at Aslan's Cats.

We want to help educate people about this disease to be less fearful of it, so they will consider adopting Feline Leukemia Positive cats."

So steht's auf der Homepage
 
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  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #11
Die beiden verlinkten Katzen sind doch FELV/FIV negativ!? Habe ich da etwas überlesen, oder falsch verstanden?

Wenn Du Dich nicht scheust, auf englisch zu korrespondieren, könntest Du Aslan Cats Sanctuary anschreiben.. Es ist eine Art Gnadenhof für positive Katzen. Ich wüsste nicht, wer mehr zu dem Thema wüsste, als diese Leute. Sie freuen sich bestimmt über Post, worin es nicht um Katzen geht, die zu ihnen abgeschoben werden sollen, sondern andersherum, von jemandem, der vorhat, mit positiven Katzen zusammenzuleben.



"We are hoping our work will help Feline Leukemia cats everywhere, not just at Aslan's Cats.

We want to help educate people about this disease to be less fearful of it, so they will consider adopting Feline Leukemia Positive cats."

So steht's auf der Homepage


Das ist ja ein toller Tipp für katastrophy. Was es alles gibt
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #12
Ui, danke Shaheena :)
Das ist ja toll, werd sie morgen mal anschreiben, klasse Tipp. Kam grad erst von der Arbeit heim und bin etwas K.O.^^
Sarah, meine beiden Katzen sind glücklicherweise noch nicht im Regenbogenland. Sie blieben nur nach meiner Trennung bei meinem Exfreund, der sich gut um sie kümmert. Und es geht ihnen gut :)

Und danke euch allen, ich werd mir da jetzt ganz viel Wissen anfuttern :)... Der Ratschlag mit dem Stress ist gut, danke. Da müssen sie bei mir eh nichts zu befürchten haben. Bin selbst ein totales Gewohnheitstier, das vllt einmal in 10 Jahren nen Stuhl an nen anderen Platz stellt. Bin zuhause eher ruhiger Natur und raus dürfen sie ja dann zwecks Ansteckungsgefahr anderer Katzen eh nicht. Man weiß ja nie, welche Nachbarskatzen nicht geimpft sind :-S

Ach, Shaheena: Da hast du nichts falsch verstanden. Die beiden verlinkten Katzen sind negativ. Das wären nur meine beiden Wunschkatzen, wenn ich jetzt schon könnte. Aber da ich jetzt nicht kann, müssen Lourdes und Laser ein anderes liebevolles Zuhause finden.
 
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  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #13
Ich hatte das Thema hier bereits schon durch, von daher kann ich dir gern alles sagen, was du wissen willst: zur Vorgeschichte: ich mache Pflegestelle für Katzen in Not auf eigene Verantwortung, also ohne Verein im Hintergrund und hatte Ende 2010 eine Bauernhofkatzengruppe aufgenommen - 1 Mami und 6 Kleine unterschiedlichen Alters, die alle Leukose positiv waren. Ich habe sie gepäppelt und vermittelt. Ob die Mami noch lebt weiß ich nicht, da besteht kein Kontakt mehr. Bei einem Katerchen ist unmittelbar nach der Vermittlung die Leukose ausgebrochen, die anderen 5 haben den Umzugsstreß gut überstanden. Ein Kater mußte dann jetzt diesen Frühling eingeschläfert werden, die ürigen 4 leben noch soweit ich weiß - von zweien weiß ich es mit Sicherheit.
Problematisch ist bei diesen Katzen der Umzugsstreß, der kann die Leukose auslösen - und dann um das 3. Lebensjahr herum. Die meisten Katzen sterben 3 Jahre nach Infektion.

Wie schon gesagt wurde ist es bei Leukose wichtig, daß nur positive Katzen mit positiven zusammengehalten werden, da die Ansteckungsgefahr auch für geimpfte Katzen zu groß ist und natürlich dürfen sie keinen Freigang haben. Auch muß man damit rechnen, daß sie häufiger krank sind und schneller drauf reagieren mit Arztbesuchen.

Ansonsten finde ich das total klasse, daß du das vorhast - es ist wahnsinnig schwer für Leukose oder auch für Fiv-Katzen gute Plätze zu finden, da die meisten eben davor Angst haben, daß sie das geliebte Wesen frühzeitig verlieren. Aber auch eine nach außen gesunde Katze kann frühzeitig versterben und wer hat das Recht einem Tier diese schöne Zeit bis dahin zu nehmen?

Ich suche z.B. gerade für den Fiv-Kater Knubbel und seine Freunde Pirina ein gutes zu Hause, aber das ist sauschwer - und dabei ist Fiv noch deutlich weniger problematisch als Felv....
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #14
Dankeschön, Taskali. Achje, Umzugsstress... Wenn die Katzen dann in Spanien in nen Flieger verfrachtet werden, nen Flug packen müssen und dann in Deutschland noch länger Auto fahren müssen, au weia... FIV-Katzen hatte ich mir auch überlegt, oder halt handicapped Katzen, die blind/taub sind oder denen ein Bein fehlt oder so. Ich mein, ich hatte ja meinen Ares, der gar nie was hatte und ich liebe den kleinen Mann über alles. Also bin ich einfach froh, dass ich einen komplett gesunden Kater genießen durfte. Meine Mausi hatte ja "nur" ein Auge eingebüßt, was ihrer Lebensfreude aber überhaupt keinen Abbruch getan hatte. Ich find halt, dass Katzen die leiden mussten einem so viel geben, wenn sie endlich vertrauen fassen. Und durch die beiden Racker war mir klar, dass für mich bspw. nie eine Katze vom Züchter in Frage kommen würde, sondern nur Katzen aus dem Tierschutz. Und durch Mausi dann eben auch gerade die Katzen, die keine allzu hohen anderweitigen Vermittlungschancen haben.
Daher bin ich halt grad auch dabei, mich über alles zu informieren und zu schauen, was ich packen könnte und wozu dann doch noch ein paar Jährchen Katzenerfahrung benötigt wären. Inkoninente Katzen könnte ich zB nicht aufnehmen (wenn eine Katze bei mir inkontinent werden würde, dann ist das natürlich was anderes, weil ich kein Tier wieder abgeben würde). Aber aufnehmen? Als vollzeit arbeitender Mensch? Es geht mir ja nicht darum, dass ich dann heim komm und erstmal putzen muss, sondern eher darum, dass das in ner Mietwohnung nicht gehen würde und dass va die Katze dann buchstäblich den ganzen Tag in ihren Exkrementen sitzen müsste, bis ich es wegmachen kann. Das würde ich mir bspw. (noch) nicht zutrauen. Vielleicht kommt der Punkt ja mal, aber das könnte ich jetzt noch nicht. Und ich denk, dass man so ehrlich auch zu sich selbst sein muss. Wobei ich halt auch nicht genau weiß, ob ich es bei einer leukose- / FIV-kranken Katze nach Ausbruch der Krankheit zeitlich gut gemanaged bekommen würde, mit der Katze genau dann zum Tierarzt zu gehen, wenn sie es braucht :S... Das ist halt gerade irgendwie so meine größte Sorge. Wenn man einem Tier ein Zuhause gibt, dann sollte man ihm auch gerecht werden können.
Ohje, das werden noch längere Diskussionen insbesondere mit mir selbst werden und dann natürlich auch mit dem Vermieter der Wohnung in Spe - aber da muss ich vorher schon ausgiebig mit mir selbst diskutiert und einen festen Standpunkt bezogen haben :mrgreen:
Ich würd halt aber wirklich so gerne zwei oder drei Katzen ein Zuhause geben, die sonst wenig Chancen drauf haben... Hmpf...

EDIT: BARF ist ja so ziemlich immer besser, wie ich gelesen/gehört hab. Hilft das auch einer FeLV-positiven Katze, dass vllt die Krankheit später ausbricht, oder dass die Krankheit langsamer voranschreitet? Wenn neue Katzen kommen, dann möchte ich ja barfen. Die neue Mama meiner kleinen Katzis, die ich aufgezogen hatte, barft ja schon seit Jahren und sie würde es ganz klasse finden, mir das zu zeigen und das mit mir zu machen :)...
 
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  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #15
Von barfen hab ich leider keine Ahnung, das würde ich zeitlich nicht packen, aber an und für sich ist es sicher besser, da es ja bei diesen Katzen gerade darum geht, daß sie eine gute Ernährung brauchen um ein gutes Immunsystem zu haben.

Übrigens: Immunsystempusher sind bei Fiv-Katzen tabu und bei Felv-katzen fragwürdig. Bei Felv ist streitig, aber bei Fiv ist belegt, daß man, wenn man das Immunsystem pusht auch das Virus mit pusht - also lieber gute Ernährung um alles im Lot zu behalten.

Schade, daß du jetzt noch nicht suchst - so jemanden wie dich suche ich händeringend für Knubbel und Piri...
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #16
Oh okay, gut zu wissen. Auf den meisten Leukoseseiten stand, dass man Immunkuren machen kann, um die Krankheit zurückzudrängen :shock:
Bei FIV wusste ich es, eine Freundin meiner Mutter hatte jahrelang eine FIV-Katze, die dann leider auch wegen einer anfänglichen mini-kleinen Entzündung des Zahnfleisches eingeschläfert werden musste :-(... Aber sie war eine so tolle Katze und besagte Freundin meiner Mutter hat heute zwei Schätze, die beide taub und blind sind. Das sind so tolle Katzen :)
Nunja, ich kann halt leider noch nicht, sonst würde ich in jedem Fall Katzen aufnehmen. Aber ich leb ja wieder bei meinen Eltern und meine Mum hat ne Hündin aus dem Tierschutz, die jede Katze töten würde, wenn sie könnte... Kampfhündin und man weiß ja, wie diese Hunde für den Hundekampf "trainiert" werden... Dürfen sich an Katzen, denen Zähne und Krallen gezogen wurden "austoben" - vermutlich war das bei Paula auch so... Zumindest wenn man halt beobachtet, wie sie auf Katzen reagiert. Deshalb darf sie draußen auch nicht von der Leine. Und da Katzen im gleichen Haus zu halten? Ich mein, mein Zimmer ist 45qm groß und ich hab nen riesigen Balkon, aber wie schnell macht man mal den Fehler, die Zimmertüre geöffnet zu lassen? Und dann steht der Hund da. No way, das geht nicht. Da würde ich nicht mehr in den Spiegel schauen können, wenn mir das passieren würde.
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #17
Bei Felv ists halt umstritten - was da nun stimmt weiß ich auch nicht. Ich hatte es damals bei den Kleinen Leukosis gemacht, sie bekamen Engystol zur Immunsystemunterstützung und sie sind ja gut fit geworden, aber später hab ich halt gelesen, daß es auch umstritten ist, von daher weiß ich nicht, ob ichs nochmal so machen würde.

Zu deiner Wohnsituation: 45 qm gehen aber, vor allem, da es ja nicht für immer ist... Knubbel und Piri leben jetzt im Kinderzimmer meines Sohnes - ich weiß gar nicht wie groß das ist, aber mehr als 20 qm sind das auf keinen Fall... und wegen dem Hund: da könnte man ja ne Schleuse bauen - also ne 2. Tür außen oder innen ein paar cm davor setzen, so daß gesichert ist, daß nichts raus oder reinflutschen kann...
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #18
Hmm, ein Bewegungsmelder würd glaub ich auch gehen. Der halt anspringt, wenn man raus läuft, so als Gedächtnisstütze "Na, hast schön die Tür geschlossen, du vergessliches Etwas? Wenn du mich nicht hättest!"... Ich geh eh nie mit Kopfhörern oder so aus dem Zimmer, deshalb würd ich das immer hören. Und Paula ist auch ganz selten mal oben. Hmm... Den Balkon hab ich mir gerade auch mal im Bezug auf Katzensicherungsnetz angeschaut. Wäre schwer, aber machbar. Raus in den Garten könnten sie halt wirklich in keinem Fall, weil meine Eltern bei ner Sicherung da 100% nicht mitspielen würden. Abgesehen davon ist das Hunde-Territorium und das ist ja auch okay. Muss mal meine Mama bebabbeln. Sie wird in erster Instanz schon ein harter Brocken, weil sie Katzen nicht gerne mag. Hat da blöde Erfahrungen gemacht, wobei sie Ares damals sogar gestreichelt hat - dem Charmeur konnte auch niemand widerstehen :-D... Und dann Papa noch bearbeiten, das wird fast noch schwieriger. Aber ich könnt's tatsächlich mal versuchen. Weiß zwar nicht, wie sehr das von Erfolg gekrönt sein wird, aber das Thema mal vorsichtig anschneiden und fragen kost ja nix :)
Vllt hol ich mir meine Omi zur Verstärkung mit ins Boot :-D
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #19
Hihi - jetzt hab ich dir nen Floh ins Ohr gesetzt :lol:

Na da bin ich ja mal gespannt... :cool:
 
  • FeLV-positive Jungkatzen adoptieren, was würde mich erwarten? Beitrag #20
Kastastrophy, ich finde Deine Haltung toll. Gäbe es doch nur mehr Menschen, die so offen sind. Vielleicht liegen die Vorbehalte gegen "special needs" Katzen auch daran, dass so wenig Leute tatsächlich mal eine erlebt haben. Dann würden sie merken, dass die Katzen eigentlich "special gifts" Katzen heissen sollten :)
 
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