Umzug mit Katze -Übergangslösung?

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Caruso177

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Liebe Katzenfreunde:razz:!
Wir werden in zwei Monaten mit unserem kleinen Kater Caruso (derzeit 4,5 Monate) umziehen (müssen). Das ist einerseits natürlich sehr stressig für ihn, andererseits bekommt er auf lange Sicht endlich einen Garten - derzeit wohnen wir in der Großstadt, also ist er ein (leider noch) reiner Wohnungskater.
Ich hab mich schon genau ins Thema Umzug mit Katze eingelesen, und
habe schon Pläne, wie ich es Caruso am leichtesten machen kann.
Allerdings tritt in unserem Fall folgende Komplikation auf:
Bis wir in die neue Gartenwohnung einziehen können, werden noch einige Monate vergehen, und so lange kommen wir bei meinen Schwiegereltern (wohnen ganz in der Nähe) unter. Sie wohnen in einem großen Einfamilienhaus mit riesigem Garten.
:arrow: Meine Frage also: Meint ihr, es macht Sinn, Caruso schon im Haus meiner Schwiegereltern seinen ersten Freigang zu ermöglichen? Obwohl das für ihn neu ist, und er einige Monate später ohnehin seinen eigenen Garten bekommt?
Ich bin deshalb unsicher, weil ich Angst habe, dass er soviel Veränderung auf einmal nicht packt, er in der endgültigen Wohnung dann wegläuft auf der Suche nach dem Garten der Schwiegereltern etc. Eigentlich würde ich ihn gern bis zur endgültigen Wohnung als reine Wohnungs/Hauskatze halten... ABER: Meine Schwiegereltern sind zwar so lieb und nehmen uns drei auf, aber ich mache mir Gedanken, dass die Pflicht des Absoluten-Türen-Verschließens in ihrem Haus ein sehr schwierige Aufgabe für sie sein könnte.
Was ist also besser für alle :-|: Im Haus für Caruso zur Sicherheit alle "Schotten dicht" zu machen bis wir in die neue Wohnung können, oder ihm den "Katzentraum" des Freigangs schon jetzt zu ermöglichen?
Danke für eure Meinung :-D,
liebe Grüße,
Julia stv. Caruso ;-)
 
23.09.2013
#1
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Gold-Locke

Gold-Locke

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Hallo,
also wenn ihr zu deinen Schwiegereltern zieht, dann sollte Caruso in den ersten 4 bis 6 Wochen ja eh nicht nach draußen, damit er die neue Umgebung als sein Revier akzeptiert. Das heißt also, dass ihr und deine Schwiegereltern in den Anfangszeit auf jeden Fall auf geschlossene Türen achten müsst. Wenn nach dieser Eingewöhnungszeit nur noch wenige Wochen verbleiben, bis zum Umzug, dann würde ich den Kater dort nicht mehr raus lassen. Wenn es dagegen nach den 6 Wochen noch einige Monate dauert bis zum Umzug, dann würde ich es ruhig machen, vor allem, wenn er Einzelkatze ist.
In der neuen Wohnung müsst ihr ihn dann allerdings wieder einige Wochen in der Wohnung lassen - je nachdem, wie groß sein Freiheitsdrang dann ist, könnte das natürlich für ihn schwierig werden, wenn er die Freiheit schon gewohnt war ...

Liebe Grüße, Gold-Locke
 
Paule

Paule

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Hallo Caruso, herzlich willkommen.
auch wenn die situation im moment schwierig scheint, solltet ihr doch sehr dringend über einen katerkumpel für caruso nachdenken. kitteneinzelhaltung ist ein absolutes no go und kann sehr schnell zu psychischen schäden des kleinen mannes führen.
mit zweien sollte eine reine wohnungshaltung bis zum regulären umzug dann auch kein thema sein da die beiden ja sich haben zum toben und kommunizieren.
ohne kumpel könnte es durchaus sein das caruso sich bei seinem freigang einen kumpel sucht, das führt oft dazu das katzen woanders einziehen, nicht mehr nach hause finden etc. wir hatten zu tierheimzeiten nicht wenige kitten wo die besitzer den zwerg im th abgeholt haben und sich gewundert haben warum er weg gelaufen ist.
 
C

Caruso177

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Lieber Paule,
Vielen Dank für deine Antwort. Wir sind da absolut einer Meinung! Einzelkatzenhaltung kann nur eine Übergangslösung sein!! Wir wollen selbstverständlich eine zweite Katze!!! Nur dachten wir uns, wir würden gerne warten bis dieser Umzugswahnsinn vorbei ist, und der zweiten Katze das ersparen... Die würde dann sozusagen sofort in eine artgerechte Wohnung ziehen: mit zweiter Katze und Garten!
Dass wir uns nicht von Anfang an zwei Katzis zugelegt haben, war vielleicht ein Fehler, wir haben es uns aber nicht zugetraut in der recht kleinen Wohnung (68m2 derzeit), und wussten schon zu dem Zeitpunkt, dass innerhalb des nächsten Jahres der Job- ergo Wohnsitzwechsel hin zum Land stattfinden würde, haben die zweite Katze also quasi auf später verschoben. Ich komme vom Land und aus einem Haushalt mit mehreren Katzen, weiß also auch, dass die zweite Katze sobald wie möglich dazukommen sollte, damit Caruso sie leichter akzeptiert (weil auch noch jung).
Ich weiß, von außen mag das Ganze vielleicht blödsinnig aussehen, vor allem, dass wir nicht mit der Katze gewartet haben bis der Umzug gelaufen ist, aber was soll ich sagen: eine Wohnung/ein Leben ohne Tier ist furchtbar, und wir haben es einfach nicht mehr ausgehalten!! Jetzt muss Caruso unsere "Tierliebe" leider ausbaden... aber deshalb wollen wir es ihm so leicht wie möglich machen...
Fazit: eine zweite Katze wird wohl vor dem Umzug nicht mehr gehen (in 8, eher 6 Wochen), und im Haus meiner Schwiegereltern kann ich glaube ich kaum dann noch ein Kätzchen dazu einquartieren (die sind leider kein tiererprobter Haushalt...). Also muss Caruso da alleine durch. Aber eines ist fix: Sobald er sich im endgültigen Zuhause eingewöhnt hat, bekommt er eine Schwester!!

Liebe Gold-Locke!
Vielen Dank für den Input! Wir können leider den Zeitrahmen bis zur endgültigen Wohnung noch nicht abschätzen, da wir gerade erst am Suchen sind. Da wir aber solange bei den Schwiegereltern wohnen (müssen), ist unsere Schmerzgrenze ca. 6 Monate (weil naja, ich mag die Leute ja wirklich gern, aber dann reichts auch... ;-)).
Wenn wir natürlich schneller was finden, umso besser!
Deine Idee gefällt mir gut: Einfach mal die ersten paar Wochen drinnen lassen, und dann, sofern noch keine Wohnung in Sicht ist, über das Rauslassen nachdenken (wenn Caruso z.B. immer vor der Terassentür sitzt und sehnlichst maunzt). Es ist ja Gott sei Dank Winter dann, also sollte er nicht allzu weit gehn/zu lange draußen bleiben wollen.
Also alles ganz flexibel gestalten, und abwarten..
Puh, ganz schon spannend, das Ganze!!
 
Paule

Paule

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zumindest weißt du was du falsch gemacht hats/falsch machst, das ist ja schonmal ein guter ansatz. nur ganz ehrlich, willst du caruso wirklich die möglichkeit nehmen die nächsten 8 Monate mit einem Kater!!!!! Kumpel aufzuwachsen? Willst du es riskieren das er dann evtl schon unverträglich ist? 8 Monate sind eine verdammt lange zeit für ein so junges tier. Du siehst es ja richtig, es sind selbstgemachte probleme, nur sollte die nicht ein tier ausbaden müssen.
und wenn kumpel dann bitte katerkumpel mit dem er dann auch raufen kann, die mädels stehen nämlich in der regel nicht so auf katerspiele.... den schwiegereltern würde ich den zweiten als notfall verkaufen;-)

http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html

ich habe übrigends 2 jahre nach der passenden katzentauglichen Wohnung gesucht.....
 
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Caruso177

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Also 2 Jahre werden wir sicher nicht bei meinen Schwiegereltern wohnen (!!) keine Sorge... :razz:
Was das Geschlecht angeht, wie gesagt, ich komm aus einem Katzenhaushalt mit immer 2-3 Katzen, hatten schon alle verschiedenen Konstellationen, hat immer gut geklappt, und das einzige, was ich daraus gelernt hab ist: Eine alte Katze tut sich schwerer als eine junge, einen neuen Mitbewohner zu akzeptieren. Ich persönlich hab mir ergo folgende Deadline gesetzt: Bevor Caruso ein Jahr alt ist (also nächsten Sommer), hat er sein endgültiges Zuhause und auch einen Kumpel/eine Kumpeline. Dass es ein Kater sein muss, sehe ich nicht so.
Aber sorry Paule, das geht für mich hier jetzt überhaupt ein wenig am Thema vorbei - mich musst du ja nicht von einer zweiten Katze überzeugen, ist eh schon geplant. Für mich stellt sich ja eher die Frage, soll ich ihn bei meinen Schwiegereltern rauslassen oder nicht?!
Mit Wohnungskatzen kenn ich mich nämlich leider nur halb so gut aus, wie mit Freigängern.
Lg

Außerdem: Meinst du nicht auch, dass zwei Umzüge, das Gewöhnen an Freigang UND ein neuer Mitbewohner nicht ein bisschen too much auf einmal ist?! Also ich mach mir ja schon wegen der Kombination aus zweimal Umziehen schon Sorgen...
 
Paule

Paule

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ne, geht eben nicht am thema vorbei da es deutlich einfacher ist zwei ausgelastete katzen im haus zu halten in der zeit als ein unausgelasteter jungspund, der vor langeweile nicht weiß was er machen soll.
 
S

Schreiberline

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Ich kann Dir dazu nur eine Geschichte erzählen:

Es war einmal ein Kater, der leider seinen Besitzer verlor und im gleichen Ort, aber dennoch fast 2 km, umziehen musste. Der Bruder, des verstorbenen Besitzers nahm ihn zu sich. Am Anfang hatte er ihn natürlich auch erst mal nicht rausgelassen, erst nach einigen Wochen. Seitdem er Freigang hatte, ist er immer zu seinem Zuhause zurück gelaufen.

Also ich würde warten bis zum Frühjahr. Erstmal kennt er es nicht und er wird auch nichts vermissen. Du musst Dich leider noch ein bischen gedulden, aber die Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude :). Also mir wäre das Risiko zu gross, dass er dann immer zu den Schwiegereltern läuft. Vielleicht bindet er sich auch in den nächsten Monaten ein bischen an sie und dann... Mein Rat erstmal immer schön warten und die Sache auf sich zu kommen lassen. Meistens erledigt sich alles von alleine und ihr findet schon in ein paar Wochen eine Wohnung. Schaltet doch mal eine Anzeige für Wohnungssuche? Wünsch Euch viel Erfolg bei der Suche und, dass Ihr ganz schnell eine Wohnung findet.
 
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Caruso177

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Danke Schreiberline,
Ich glaube, so ungefähr werd ichs machen! Take it easy... bin manchmal ohnehin zu verplant ;-). Ich hab auch sehr Angst vorm Weglaufen dann später...
Danke für die guten Wünsche!
:p
 

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