Hallo liebe Katzenfreunde,
bis jetzt habe ich das Forum noch nicht "aktiv" genutzt, sondern interessiert Beiträge anderer Mitglieder mitgelesen. Nun hat sich aber eine Situation ergeben, in der ich mir individuelle Hilfe erhoffe!
Vor einem Jahr sind Mia und Fine, zwei ca. 3 Jahre alte EKH-Schwestern bei meinem Freund und mir eingezogen. Die beiden sind lebhaft und verspielt und haben die Möglichkeit, sich in der 100 Quadratmeter-großen Wohnung sowie in anliegenden Gärten auszutoben.
Nun ist leider sie Situation eingetreten, dass mein Freund und ich uns vor ca. einem Monat getrennt haben. Ich bin jetzt zu meiner Mutter gezogen, die ebenfalls zwei Katzen hat. Da ich zur Zeit noch in der Ausbildung bin, werde ich voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres erstmal bei meiner Mutter bleiben. Zunächst hatte sich mein Freund (jetzt Ex-Freund) dazu bereiterklärt, Mia und Fine so lange zu behalten und zu versorgen, bis ich nächstes Jahr in eine eigene Wohnung ziehe. Jetzt hat er sich aber umentschieden und möchte, dass ich eine alternative Unterkunft für die beiden suche, weil er sich nicht mehr so lange um die Katzen kümmern möchte, die hauptsächlich ich haben wollte...
Ich habe mich bereits im Freundes- und Bekanntenkreis umgehört, aber bis jetzt niemanden gefunden, der die Katzen für ca. ein Jahr aufnehmen würde. Natürlich möchte ich ihnen das Tierheim ersparen, da kommen sie ja schließlich her!
Am liebsten hätte ich die beiden natürlich bei mir und meine Mutter würde sich auch bereit erklären, neben mir auch noch meine zwei Katzen aufzunehmen. Das Problem ist aber, dass die Katzen meiner Mutter (Lilli und Nelli) bereits ca. 10 Jahre alt und extrem scheu sind. Sie verstecken sich tagsüber unter dem Bett und kommen nur abends heraus, wenn außer meiner Mutter und mir niemand in der Wohnung ist. Bei kleinsten Bewegungen oder Geräuschen erschrecken sie sich und laufen schnell wieder in ein Versteck. Wenn jedoch "Ruhe" herrscht, sind sie sehr zutraulich und verschmaust.
Jetzt habe ich natürlich Angst, dass die Katzen meiner Mutter noch verstörter werden, wenn jetzt noch zwei lebhafte Mitbewohnerinnen hier einziehen. Um Mia und Fine mache ich mir nicht so große Sorgen. Die beiden sind "robust" und würden mit der neuen Situation wahrscheinlich relativ schnell zurecht kommen.
Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir Tipps geben, wie eine mögliche Zusammenführung für alle Beteiligten möglichst stressarm ablaufen könnte?
Oder würdet ihr mir komplett von einer Zusammenführung abraten?
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen und freue mich schon auf eure Antworten!
Liebe Grüße,
Lisa