Hi
Bin gerade auf der Suche nach einem guten Katzenmagazin und habe mir deshalb das Magazin “Geliebte Katze“ gekauft, da gibt es zufällig ein Artikel
“typisch Katze, typisch Kater“ der genau dieses Thema behandelt.
Wirklich gute Katzenmagazine gibt es leider derzeit nicht im Handel.
Das, was Saphiera da schreibt, habe ich auch ganz lange gedacht, aber ich muss sagen, ich habe inzwischen andere Erfahrungen gemacht...
Ich habe ja nun alle vier Katzen aus
einem Züchterhaushalt, alle vier verwandt, zwei davon (Katze und Kater) sind sogar gleich alt (also aus einem Wurf) und sind sicherlich sowohl dort als auch hier
absolut gleich aufgezogen, behandelt, beschmust und erzogen worden.
Anfangs war Hypno (meine
Katze) der WILDESTE Feger hier überhaupt, die hat beide Kater (den Bruder und den Papa) derart plattgespielt und -gerauft, umfassbar. Sie hieß hier nur 'Psycho-' oder 'Beulen-Hypno', weil nichts sie stoppen konnte, kein Tischbein, kein Schrank, nichts, sie ist in ihrem Überschwang überall dagegen geknallt und hat sich unzählige Beulen eingefangen (wir hatten schon Angst, sie sehe nicht gut :shock

. Schmusen? Fehlanzeige, dafür hatte Madame doch keine Zeit :lol:. Immer wieder hat sie die Kater geneckt und zum Spielen, Raufen, Nachlaufen animiert, bis die manchmal total genervt waren. Doch dann, so ca. mit einem Jahr, veränderte sich ihr Spieltrieb / ihre Art, zu spielen.
Inzwischen beteiligt sie sich kaum noch an Jagdspielen, beim Raufen gibt sie schnell klein bei (gut, die Kater sind ihr inzwischen auch mehr als 1 kg überlegen, bis auf Magic, der aber sowieso kaum rauft, aber sie hat die spitzeren Krallen :wink

und es ist tatsächlich so: Sie fingert sehr geschickt (was zwei der drei Kater nicht hinbekommen, einer könnte zwar, will aber nicht), rauft aber nur noch, wenn sie direkt 'angegriffen' wird, um sich zu befreien, sie kommt auch mal zum Schmusen, aber viel seltener als die Kater.
Und das, obwohl wir wirklich Kater und Katze gleich behandelt haben und sie auch aus demselben Wurf stammen usw. Es scheint sie also doch schon irgendwo zu geben, diese geschlechtsgebundenen Unterschiede.