Meine Kleine, Allyria, eine gewöhnliche, 5-Monate-alte "Wald-und-Wiesen-Katze", hat seit letzter Woche einen dicken, runden Bauch, der auch etwas fest ist. Ihr geht es ansonsten gut: Sie spielt mit meinem Kater, rennt durch die Wohnung, futtert, schläft, schmust und ist genauso wie sie schon immer war, seitdem sie bei mir lebt.
Dennoch hat mir das dick Bäuchlein etwas sorgen gemacht, zumal ihr Gesäuge am Unterleib etwas dicklich war, sie lässt sich aber Problemlos am Bauch anfassen und kraulen, scheint keine Schmerzen zu haben.
Trotzdem war ich letzten Freitag in der Praxis meiner Tierärztin, wo jedoch eine Vertretung war. Er tastete sie gründlich ab und horschte auch, doch konnte er nichts feststellen. Er sagte, ich solle sie im Auge behalten und nochmal vorbeikommen, wenn etwas ist.
Der Bauch ist etwas dünner geworden (zumindest kommt es mir so vor), dafür ist der "Latz" am Unterleib dicker geworden. Deshalb bin ich heute noch einmal zur Praxis und diesmal war die Tierärztin da, der die Praxis gehört und die meine Beiden auch geimpft hatte. Sie schaute sie sich an und sagte, das am Unterleib sei nur Fett. Ich fragte, ob ich ihr zu viel zu Futtern gebe, doch die Tierärztin verneinte dies. Die Kleine sehe toll aus. Trotzdem soll ich nächsten Freitag noch einmal hinkommen.
Nun meine Frage

: Reagiere ich vielleicht einfach über und es ist wirklich "nichts" außer ein wenig Fett, wo doch zwei Tierärzte nichts feststellen konnten? Das fällt mir schwer zu glauben, denn dann hätte sie doch sicher überall an Fett zugelegt und nicht nur am Unterleib? Und wenn es nichts ist, warum soll ich dann noch einmal hingehen? Allyria ist zwar recht entspannt beim Tierarztbesuch, trotzdem findet sie ihn sicher nicht toll und will deshalb nur dann zum Tierarzt, wenn es notwendig ist, was sicher nicht der Fall ist, wenn mit der Katze "nichts" ist.
Andererseits haben ja nun bereits zwei verschiedene Tierärzte Allyria angeschaut und keiner konnte etwas feststellen.
Es gibt zudem noch ein paar andere Dinge, die mir aufgefallen sind:
Ich wollte meinen Kater, Tywin, eigentlich sofort nach seiner Ankunft bei mir (da war er 12 Wochen) kastrieren lassen, doch die Tierärztin lehnte dies ab. Beim zweiten Impftermin einen Monat später fragte ich erneut, doch noch immer meinte sie, es sei zu früh. Vorhin hörte ich dann aus dem Behandlungsraum, wie sie einer anderen Katzenbesitzerin die berühmte "erste Rolligkeit" abwarten lassen will und ich glaube, dass das bei Allyria genauso ablaufen wird, obwohl ich sie Mitte Dezember kastrieren lassen wollte.
Außerdem wollte ich die Beiden auch chippen lassen, doch die Tierärztin meinte, das sei nicht nötig, da sie keine Freigänger wären. Es ist ja nett, dass sie mir helfen will, mein Geld beisammen zu halten, aber für mich ist so etwas "an der falschen Stelle sparen". Vielleicht ist es sehr unwahrscheinlich, dass mir die beiden abhanden kommen, aber ein Restrisiko bleibt doch immer!
Da meine letzten Erfahrungen mit Tierärzten doch eine Weile zurück liegt, wollte ich einmal fragen, was ihr davon haltet. Die Tierärztin ist hier in der Gegend sehr beliebt, und ich bin eigentlich niemand, der ständig die Ärzte wechselt. Zudem gibt es hier in der Gegend ansonsten keine Tierärzte, die ich so schnell zu Fuß erreichen kann.