Nachts rein und wieder raus - wie abgewöhnen??

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ringelsocke

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Ich bin heu hier und hoffe, mir kann jemand einen guten Tipp geben. Wir sind vor einiger Zeit in eine Hochparterre-Wohnung gezogen mit Balkon und angrenzender Terrasse. Es dauerte gar nicht lang und wir bekamen Besuch von einer Katze. Sie schien an Menschen gewöhnt und wir dachten, sie gehört irgend jemand. Ab und zu gaben wir mal ein Leckerli. Jedenfalls kam sie immer öfter und irgendwann war dann klar, so oft wie sie da ist, kann sie gar kein Zuhause haben. Vielleicht sind ja ihre Besitzer weggezogen oder gestorben... wer weiß. Wir fingen also an, sie regelmäßig zu füttern. Ich wollte zwar eigentlich keine Katze mehr, denn man muss ja dann auch Verantwortung übernehmen, aber sie war nun einmal da und meine Tochter war ganz vernarrt in sie. Eigentlich war es ja auch ganz "praktisch",
die Katze war viel im Garten unterwegs, kam zum Fressen und um Streicheleinheiten abzuholen und dann war sie wieder auf Tour. Nun wird es aber draussen kalt und sie hat keine Lust mehr, lang draussen zu sein. Weil mir es dann leid tut, sie vor die Tür zu setzen, lass ich sie halt drin. Aber nachts wird das zum Problem. Sie schläft also genüsslich irgendwo ein, wird dann z.B. um 2 Uhr wach und will raus. Sie kommt dann ins Schlafzimmer und maunzt. Ich steh dann also auf und lass sie raus. Einmal mache ich das Spiel ja auch mit, aber 2 Stunden später will sie wieder rein. Sie setzt sich auf auf's Fensterbrett vom Schlafzimmer und maunzt wieder. Also alle wieder wach, einer tapst raus und läßt sie wieder rein. Eine Stunde später, will sie wieder raus... Boah, ich hab echt den Kanal voll! Wenn dann um 6 Uhr mein Wecker klingelt, bin ich alles andere als ausgeschlafen! Ich weiß schon, eigentlich sind wir auch mit daran schuld. aber ich weiß nicht, wie ich es anders machen soll! Schlafzimmertür zu geht nicht, denn dann gibts Terror von draussen. Sie spingt hoch und kratzt. Wir wohnen in einer Mietwohnung, ich hab also keine Lust, dass sie uns die Tür demoliert. Katzenklappe geht aus dem Grund auch nicht. Und wenn sie draussen auf dem Balkon oder Fensterbrett maunzt, können wir das auch nicht ewig aushalten, denn andere Mieter haben auch ihre Schlafzimmer nach hinten raus und finden das sicher nicht so prickelnd, wenn die Katze ihr Konzert veranstaltet. Ein Katzenklo haben wir uns übrigens angeschafft, aber das nimmt sie kaum, sie geht lieber draussen. Wir haben auch auf dem Balkon eine kleine Holzhütte aufgestellt mit weichen Decken darin, damit sie auch draussen Unterschlupf findet, aber da geht sie einfach nicht hinein. Mich nervt das einfach! Ich möchte auch im Winter nachts meine Ruhe. Wenn es irgendwann anfängt zu schneien, wird sie überhaupt nicht mehr rauswollen. Aber ihren Bewegungsdrang hat sie nachts trotzdem. Wir schließen schon nachts das Wohnzimmer, weil unser Ledersofa schon ihre Krallen zu spüren bekommen hat. Ich denke jetzt schon, das hab ich nun davon, dass ich angefangen hab, sie zu füttern. Aber ich bring das dann auch nicht übers Herz, es eben nicht zu tun, wenn man merkt, sie hat kein Zuhause. Wie kann ich denn der Katze abgewöhnen, dass sie uns nachts den letzten Nerv raubt??? :???: Wäre für gutgemeinte Ratschläge dankbar!
 
03.12.2013
#1
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