Ich habe ein share-Time Katze

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virra

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Hallo erstmal, ich bin neu hier und hoffe, mein Beitrag sitzt in der richtigen Ecke.
Vorsicht, das wird jetzt ein langer Beitrag, weil ich „was bisher geschah“ schildern werde.

Ich habe seit etlichen Wochen eine „geteilte“ Katze.
Ich wohne in einem Reihenhaus und mein übernächster Nachbar hat eine Katze. Das ist zwar nicht die einzige Katze hier, aber die einzige, die sich von mir auch streicheln lies – die andern sind alle sehr scheu.

Nun hat der Nachbar sich letztes Jahr einen kleinen Jack Russel Terrier zugelegt und ich habe das Gefühl, dass die Katze seitdem nicht mehr so hoch im Kurs steht.

Zu mir: Ich habe mir das Haus im letzen Jahr gekauft und hatte geplant, wenn alles sich eingerichtet hat, mir selber eine Katze zuzulegen. Nun habe ich Nachbars Katze vor nunmehr etlichen Wochen immerzu draußen sitzen sehen und dachte mir: Hey, die war doch sonst nicht dermaßen mager?? Da habe ich sie eingeladen zu mir und ihr was zu fressen gegeben (was ich gerade so da hatte – 'ne Scheibe Käse und so). Sie hat sich sehr gefreut und hätte noch ein Loch in den Fußboden geschleckt, in der Hoffnung, dass da Futter rauswächst. Ich habe dann erstmal Futter beim Lidl gekauft und Katze (sie heißt Susi) hat sich dann recht schnell regelmäßig darauf eingelassen zu mir zu kommen. Dann habe ich vernünftiges Futter gekauft und sie ist echt nicht wählerisch – Trockenfutter und Frischfutter habe ich besorgt, und Susi erstmal wieder auf Format gefüttert. Sie war vorher so mager, dass man die Rippen fast GESHEN hat. Nun ist sie fast schon ein wenig zu moppelig. Sie hatte auf einen Schlag gefressen: 2 Teetassen Trockenfutter plus 100g Frischfutter! Das ist doch nicht normal für 'ne Katze von schätzungsweise 3-4 kg Gewicht? Ich habe, da sie immer einen recht dicken Bauch hatte auf Verdacht hin einfach mal 'ne Wurmkur gegeben –
danach hatte sie deutlich weniger Heißhunger. Aber Fressen ist und bleibt ihr Schönstes! Am Anfang hat sie sich beim Fressen auch immer gehetzt umgeschaut, als ob jemand ihr was wegnehmen wollte. Das hat sich inzwischen zu 98% gelegt.

Ich habe also einfach mal frech ein Katzenklo besorgt und da ich ja weiß, dass die Katze gerne immer unterwegs ist, habe ich eine Katzenklappe eingebaut. Susi hat das ganz schnell gelernt, wo das Loch ist und kommt regelmäßig. Momentan lernt sie gerade die Klappe anzuschubsen, das klappt noch nicht ganz – am Anfang hatte ich sie hochgebunden, das hatte sie innerhalb 1 Tag kapiert … Susi hat, wie es ausschaut mindestens 3 zu Hause, wobei, wenn ich sehe, was sie frisst und wie im Futter steht, ich davon ausgehe, dass ich sie momentan zu mindestens 90% füttere.

Ich habe die Nachbarn mal vorsichtig gefragt, nach den Gewohnheiten ihrer Katze. Ich wollte denen ja auch nicht direkt Vorwürfe machen, dass Susi so abgemagert war, aber trotzdem sagen, dass sie zu mir kommt und ich sie füttere. Die Nachbarn haben nix dagegen und sagten: Ja, sie ist immer so draußen und sie bekommt auch da hinten irgendwo noch Futter … – nein, sie wäre ganz gesund und ich könnte alles verfüttern, was ich wollte …

Susi ist/war wohl die Katze des jungen Mannes im Hause, aber ich glaube, der ist inzwischen aus dem Haus und ich habe beobachtet, dass zumindest der Mann null auf die Katze gibt, den interessiert nur der Hund. Jack Russel (besonders so junge) sind ja auch der reine Wirbelwind, was evtl erklären würde, dass sie immer so einen gehetzten Eindruck beim Fressen machte. Das hat sich, wie gesagt gelegt, sie kennt mich und ich behaupte mal eine „Katzenflüsterin“ zu sein, ich weiß, wie Katze tickt, denke ich mal.

Ich wollte die Katze – ich gebe das zu – an mich binden, da ich mir ja eh' eine wünschte und ich das Gefühl hatte, Susi braucht was Besseres. Nunmehr kommt sie eigentlich (mit Ausnahmen) täglich – wenn ich zu Hause bin auch täglich mehrmals und bleibt auch recht lange, auch über Nacht. Seitdem ich die Klappe habe, kann sie ja auch selber entscheiden, ob sie drinnen sein will und sie kommt trotzdem recht regelmäßig, vor allem am Wochenende bleibt sie lange, ich glaube, sie findet mich interessant.

Heute habe ich die Nachbarin (das sind eigentlich nette Leute, recht sympatisch) nochmal gefragt, ob sie ihre Katze letzte Zeit eigentlich mal gesehen haben, aber die Nachbarin meinte: ja, jeden Tag. Sie hätte nix dagegen dass sie täglich bei mir ist, sie wüsste dann ja, wo sie steckt – sonst haben wir null Kontakt, die weiß eigentlich nix über mich … ich habe ihr dann vorsichtig untergeschoben dass ich 'ne Katzenklappe habe, aber habe wohlweislich verschwiegen, dass ich die erst seit Sui eingebaut habe …

Ich habe kein Problem damit, dass ich Nachbars Katze durchfüttere, aber andererseits habe ich auch ein etwas komisches Bauchgefühl bei der Sache. Z.B. hat Susi dafür, dass sie dauern draußen rumhopst extrem lange Krallen und da ich beobachtet habe, dass sie recht ängstlich ist, kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie gar nicht so viel draußen IST, sondern vielleicht eher Home-hopping betreibt … So ein wenig bekomme ich momentan Angst vor der eigene Courage und bin mir nicht sicher, wie weit ich das mit Susi treiben soll …

Ich meine, ich habe nunmal eine Art Verantwortung übernommen und ich möchte auch nicht, dass Susi noch,mal Hunger leiden muss, ich mag sie, auch wenn sie nicht soo 'ne Kuschelkatze ist … Ich hätte mir sonst 'ne Schmusige aus dem Tierheim zugelegt, aber ich habe das Gefühl, dass das Schicksal mir Susi nun irgendwie zugeteilt hat. Sie lässt sich inzwischen auch relativ gut kraulen und kommt sogar ab und zu zu mir auf den Schoß … ich denke, sie würde das noch besser lernen, mit der Zeit. Andererseits dachte ich, dass ich evtl die Nachbarn irgendwann mal danach fragen müsste, ob sie überhaupt noch Wert auf ihre Katze legen und wenn nicht, würde ich gerne Susi als MEINE Katze adoptieren … dann aber auch mit eingetragenem Chip … bei uns gibts so viele Katzen in der Nachbarschaft …

Ich denke mir dann wieder so: ach, lass mal laufen und warte ab, was passiert – andererseits aber bin ich auch bissl unsicher. Jetzt über die Feiertage werde ich z.B. nicht zu Hause sein – da Susi ja noch mehrere zu Hause hat, mache ich mich nicht verrückt, aber ich werde ihr auf jeden Fall Futter im Überfluss hinstellen (habe keinen Futterautomaten) – entweder sie überfrisst sich oder sie hungert – 4 Tage überlebt sie sowieso, die anderen geben bestimmt auch Futter …

Ihr seht schon, ich bin etwas unsicher mit dem, was ich mir da angelacht habe.

Soviel mal zum Einstand zu mir und der Susi.
Mich würden eure Gedanken zum Thema interessieren.

Bin ich bekloppt? Aber ich konnte mir das auch nicht mehr ansehen, dass die Katze zu allenmöglichen Zeiten bei jedem Wetter auf deren Küchenfensterbrett hockte und rein wollte – sowohl früh am Morgen als auch sehr spät abends, wo klar war, dass die schon alle im Bett waren … und wie mager die war, das ging ja gar nicht … Meine Nachbarin zur anderen Seite hat selber eine Katze und wohnt hier auch schon länger und die sagte, sie könnte das auch gar nicht mehr mit ansehen, aber da sie ja selber eine Katze hat, konnte sie Susi auch nicht anfüttern, das hätte mit ihrer echt Ärger gegeben …

Was habt ihr für Gedanken für mich? Mache ich das richtig, oder spinne ich total?
 
18.12.2013
#1
A

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Gast

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K

Katzekratz

Gast
Hallo,
erstmal herzlich willkommen:!:
Ich finde es toll, das Du Dich so rührend kümmerst, denn das sie arg vernachlässigt war, zeigt ja der Ernährungszustand und die langen Krallen, sowie ihr Verhalten Dir gegenüber:!:
das kleine Katzenherz geht beiderseits auf, das liest man raus:!:

Den Zwiespalt kann ich verstehen, du hast Dich ja schon ran getastet und gefragt, ob der Nachbar was dagegen hat, das Du sie fütterst, sie zu dir kommt usw.:!:

Ich glaube, ich würde es ganz geschickt angehen und sagen, Du hättest dich in Susi verliebt, sie kommt ausschließlich zu dir, frisst sehr gut bei Dir und sie scheint Dich auch zu mögen, da sie länger bleibt, immer mehr Zutrauen hat, ob Du sie ganz adoptieren dürftest, du hättest dir immer eine Katze gewünscht und ihr habt Euch wohl gesucht und gefunden:!:

Ich denke nicht, das Du ein Nein erntest, wie du die Geschichte beschreibst:!:
Einfach fragen und lieb gucken-geschickt halt:!:
Vom schlechten Ernährungszustand und so weiter, nix sagen, damit verärgert man Leute oft und manche reagieren einfach trotzig;-)

wie Daniela Katzenberger immer sagt-sei schlau, stell dich blöd:mrgreen:

LG
 
virra

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Danke für deine Ermutigung. Meine Kollegen halten mich alle für gaga, glaub ich … aber ich denke, dass ich das Richtige tue.
Ich werde jetzt erstmal abwarten, was passiert – Susi kommt regelmäßig, schläft aber nicht grundsätzlich bei mir. Jetzt hat sie gerade einen neuen Zustand beim Fressern erreicht: Es bleibt schon mal was im Töpfchen drin liegen. Wer weiß, vielleicht lernt sich das ja noch, nach Hunger zu fressen und nicht nach dem Prinzip: Alles muss weg, wer weiß, wann's wieder was gibt …

Heute baue ich die 2. Katzenklappe ein – vom Flur in die Kellertüre, sodass ich die Tür auch mal wieder schließen kann. Die Sache mit der Außenklappe hat sie jetzt zielsicher kapiert, auch wenn die Klappe wegen des Magnetverschlusses recht fest schließt. Da muss ich keine Hilfestellungen mehr geben. Dann wird die 2. Klappe sicher kein Thema, denn die ist wesentlich schlabberiger.
 
virra

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Ich mache hier mal ein Update, in der Hoffnung, dass noch ein paar mehr User reagieren.

Ich glaube, Susi mag mich gar nicht.
Das ist ja ein weitverbreitetes Missverständnis zwischen Katzenstreunern und ihren Gönnern: Der Mensch denkt, die Katze MAG mich. Die Katze denkt: oh, lecker Futter, da geh’ ich nachschauen.

Fakt ist: Nach den Feiertagen war Susi sehr abständig und kam nur noch um sich das Futter abzuholen, Streicheln? Nein, danke.
Inzwischen ist sie zwar wieder etwas zugänglicher, aber es hilft kein Schönreden: Die Mietz will am liebsten nur futtern und dann schnell wieder raus. Abends ist es am deutlichsten: Ab spätestens 19:00 will sie raus, raus, raus. Kommt dann nachts auch nicht wieder, steht aber morgends auf der Matte, weil es bi mir lecker Futter gibt (gutes Trockenfutter, Frischfutter und hin-und wieder mal ein abgebrühter Fisch). Sie hat nun den Stand erreicht, dass sie das Trockenfutter nicht ganz leerfrisst. Frischfutter passt natürlich immer, auch wenn sie danach kugelt.

Bei aller Liebe zur Kreatur: Ich habe eigentlich wenig Lust, nur die Futterquelle zu sein und die Haare zu haben, aber nix sonst von der Katze zu haben. Versuche, sie nachts einzusperren klappten mal ja, mal nein. Manchmal ist sie schmusig, aber ich habe das Gefühl: um so satter sie ist, um so weniger hat sie Lust sich mit mir zu beschäftigen. Die kann auch gar nicht richtig spielen – ich sage immer, die hat ADS. Kurz was machen, aber dann ist es langweilig und sie will wieder nur weg.

Was ich wollte: eine eigene Katze, von der ich auch was habe. Ist das egoistisch? Vielleicht ja. Aber soll ich mich krummlegen, für die Mietz?

Ich überlege, nachdem ich das Experiment nun eine ganze Weile geführt habe ernsthaft, ob ich das Füttern einstellen sollte. Momentan scheint sie woanders gut Futter zu bekommen (sehe ich ja an dem, was sie frisst).
Wenn ich sie nicht mehr füttere, so überleg’ ich mir, wird sie wahrscheinlich auf Dauer wegbleiben. Und dann könnte ich eine eigene Katze haben, wenn sie ihr neues Revier uninteressant findet.

Aber ich bin echt hin- und hergerissen. Ich meine: Wenn ich eine eigene Katze hätte und die Susi würde wieder draußen rumlungern und ich hätte das Gefühl, dass sie Futter braucht, könnte ich ihr ja auch draußen was hinstellen?

Was hab ich mir da nur aufgeladen? Wie soll ich damit umgehen? Ich bin bissl ratlos.

Einerseits ist sie ja nett und kann auch teilweise sozialen Kontakt aufnehmen, dann aber wieder ist sie 3 Tage nicht zu sehen (wahrscheinlich eingesperrt, wenn sie frei läuft, kommt sie mindestens zum Fressen). Danach ist sie oft sehr scheu und unschmusig, bis sie sich wieder etwas an mich angewöhnt hat (meist übers Wochenende, wo ich viel zu Hause bin) …

Ich bräuchte echt mal ’ne Meinung von altgedienten Katzenhaltern, bitte.
 
Linette

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Hallo virra,

du hattst dir mehr offensichtliche Dankbarkeit von Susi erhofft, aber leider ist sie eine Katze und kein Hund...
Da du sie jetzt an dich als "Futterquelle" gewöhnt hast, bist du (moralisch) fast verpflichtet sie weiter zu versorgen, finde ich. Vor allem weil ihre eigentlichen Besitzer da wohl unzuverlässig sind.

Warum nimmst du nicht einfach noch die gewünschte schmusigere Katze dazu und Susi darf weiter dich besuchen. Da sie sozusagen ältere Revierrechte hat, wird die neue Katze sie wahrscheinlich nicht vertreiben und wenn du Glück hast, freunden sich die zwei Miezen sogar an.
 
Frigida

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Tja... so sind sie die Katzen.
Meine Freundin hat zwei Freigänger-Katzen, aber nur der Kater kommt regelmäßig abends nach Hause und schmust auch mal. Die Katze ist bis zu 3 Tage unterwegs ohne gesehen zu werden. Kommt nach Haus, frisst sich voll, wärmt sich auf oder schläft sich aus und geht dann wieder auf Wanderschaft.
Auch keine Schmusekatze.

Wobei man Katzen auch daran gewöhnen kann, dass sie abends nach Haus kommen. Und dann auch ohne Mucken drin bleiben.

Ich hatte auch mal so einen Besuchskater und er war der Anstoß, dass bei mir überhaupt Katzen eingezogen sind. Allerdings dürfen meine nicht raus. Das ist bei mir zu gefährlich und der Besuchskater hat es auch nur ein halbes Jahr geschafft, dann war er verschwunden.

Ich würde wahrscheinlich an deiner Stelle über eigene Katzen nachdenken. Bitte möglichst 2, denn Katzen sind entgegen landläufiger Meinung keine Einzelgänger.
Und es wäre gut, wenn du dich über gutes Futter informieren würdest. Trockenfutter ist nämlich gar kein gutes Futter und auch das Futter, das du üblicherweise im Supermarkt kaufen kannst, ist nicht gut.
Da ist jede Menge Müll drin, man kann damit überleben, aber mehr auch nicht. Die Katze kann davon sogar krank werden.
 
Modde

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Hallo virra,

also erstmal finde ich es gut, dass du dich um die Katze gekümmert hast.

Allerdings finde ich es nicht gut, dass das vorerst ohne Absprache mit den Besitzern passierte. Fremde Katzen einfach zu füttern und an sich binden zu wollen finde ich sehr unfair den Besitzern gegenüber. Katzen können auch selbstständig umziehen und das finde ich so heimlich echt nicht fair.

Du solltest dir klar darüber werden was du möchtest. Möchtest du die Verantwortung für sie übernehmen? Dann ganz. Dann sprich mit ihren Besitzern und lass sie auf die übertragen wenn sie da zustimmen. Ansonsten halt dich zurück. Die Ernährung einer Katze ist so wichtig und das kann alles auf die spätere Gesundheit gehen. Da sollte geklärt sein wer die Arztkosten zu übernehmen hat und und und.

Und es spricht auch nichts gegen eine sofort eigene Katze aus dem Tierschutz. Du bist der anderen Katze ja nicht verpflichtet. Sie hat Besitzer, die sich auch um sie kümmern müssen. (Falls sie das nicht tun, dann ganz übernehmen oder für Vermittlung sorgen).

Ich wünsch dir viel Glück bei deiner Katzenstory :)

Aber sprich bitte genauer mit den Nachbarn ab, wie du dich zu verhalten hast. Da spiele ich auch wenn auf eine gute Ernährung an.
 
Frigida

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Danke Modde. Da bin ich ganz bei dir! Warum habe ich das eigentlich nicht geschrieben? :lol:
 
F

fuzzy

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genau so kam mein Onkel zu weitern 2 Katzen:lol::lol:

Sie haben ein Haus und sich eine Katze mit Freigang geholt.
Ins Nachbarhaus zog dann eine junge Familie mit 2 Katzen.
Als sich diese Familie einen großen Hund zulegte, wanderten die Katzen aus.

Da mein Onkel so wie so schon eine Katzenklappe hatte, kam erst die eine Miez ins Haus, die zweite traute sich nicht.
Dann kam der Winter, und der ist da unten schon ziemlich heftig. Mein Onkel bekam natürlich Mitleid.
Er ging dann zu den Nachbarn und fragte ganz offiziell, ob er die Katzen haben dürfte, da sie ja eh die ganze Zeit bei ihm sind.

Er bekam das O.K. und die Impfpässe und hat nun 3 Katzen
 
virra

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Update:
Die Mietze ist seit Neuestem sehr freundlich geworden, bleibt bei mir gerne auch über Nacht und kommt freiwillig zu mir aufs Sofa um sich streicheln zu lassen. Tz, tz, wer hätte das gedacht? Obs am Wetter liegt?

SO ist es natürlich am schönsten, von einer 2. Katze sehe ich ab, im Prinzip haben wir schon mehr als genug Freigänger auf engem Raum im Revier.

Vom Fressverhalten her hat sie sich auch auf Normalität eingefuttert. Es bleibt sogar was liegen und sie wird trotzdem nicht fetter.

Ich beobachte das erstmal noch weiter, wenn die noch konsequenter hier einzeiht, werde ich den Nachbarn mal fragen, aber ich lasse da noch etwas Zeit vergehen.

Komisch, dass sie sich so plötzlich so positiv verändert hat, na, mir soll’s recht sein.

Danke für Euer Feedback, ich hätte auch Bauchschmerzen mit der Radikallösung gehabt. Eigentlich hat sie hier ja alles sehr schön: Fensterbank mit Decke drauf zum Sitzen und rausgucken, regelmäßig schönes Futter und Streicheleinheitn und Spiel, Plätzchen auf dem Sofa, noch’n Platz oben im Haus…

Letztens hat sie mir das 1. Mal ’ne Maus angeschleppt… das werte ich mal positiv, auch wenn die Maus noch lebte und ich sie dann gerettet habe. Die 2. Maus kam gestern und war schon (mause)tot. Die habe ich sie dann auch fressen lassen, wenn sie draußen rumläuft frisst sie ja schließlich auch die kleinen (parsitenverseuchten) Mistviecher …

Hier noch für Euch Katzensorgenhelfer ein Bildchen, auch wenn es nicht so besonders gut ist.

Nachtrag: Ich habe was gefunden, wo man Videos hochladen kann, ohne sich registrieren zu müssen. Deswegen noch ein Filmchen, da kommt Susi irgendwie ja auch viel besser rüber:
http://videobam.com/viViS
 

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virra

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Kleines Update, falls es jemanden interessiert:

Susi wohnt jetzt wirklich fest bei mir.
Ich hatte den Nachbarn (den Mann) mal zwischen Tür und Angel drauf angesprochen, ob die was dagegen hätten, wenn Susi offiziell mir gehören würde.

Antwort von dem Macker: Janee, also das müsste er mal mit seiner Freu besprechen, immerhin hätten sie ja mal viel Geld für die Katze gezahlt …

Janee, iss klaa. Und die Susi ist denen so wichtig, dass ich sie angefangen hab zu füttern, weil die Katze halb verhungert war … Also wirklich. Da drängt sich mir doch auf, dass da einer Geld schneiden will. Also irgendwann werde ich mit denen nochmal drüber reden (müssen), aber solange lass ich das jetzt erstmal so laufen.

Neueste Anschaffung, nur wegen der Fusselkatze: Einen Trockner gekauft. So gesehen investier ich ja schon seit Montaten Geld in die Mietz, weil ich sie duchfüttere etc. Aber Hauptsache, die haben ihre Ansicht.

Langfristig komme ich sicherlich nicht drumrum mit denen nochmal zu reden wegen Impfungen etc, aber ich glaube ernsthaft nicht, dass die die Katze zum Arzt mitnehmen würden wegen Vorsorge. Bevor ich sie aber impfen lassen würde, müsste ich das wohl oder über nochmal abklären müssen *seufz* Aber wenn die mir dann blöde kommen, werde ich denen mal reinen Tisch machen, WARUM ich Susi überhaupt angefangen habe zu füttern … Wenns nach mir gegangen wäre, hätte ich ja nicht zwangsläufig versucht, dem Nachbarn die Katze auszuspannen, im Gegenteil, aus dem Tierheim hätte ich mir nicht unbedingt eine weiße angetan… Aber ich konnte das Elend echt nicht mehr mit ansehen … Und nu ist es mehr meine als deren Katze, finde ich. Wenn die wo hin will, dann kommt sie zu mir, denn hier hat sie alles, was die Mietz begehrt.
 
S

SaJuLi

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Du hast schon eine Menge Anschaffungen gemacht, dafür das Du mit Susi erst mal abwarten wolltest. Und Du hast mehr Verantwortungsgefühl als Deine Nachbarn. Für mich ließt sich das so, als wenn ihnen die Katze eigentlich egal ist und sie aus der Tatsache, das Du Susi magst Geld rausschlagen wollen.
 
virra

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Ja, danke, dass du das auch so siehst.
Susi mag mich irgendwie durchaus inzwischen. Sie beisst mich auch nur noch ganz zart … ;)
Ich versuche ihr langsam – ganz langsam immernoch was beizubringen. Sie hat ja schon so viel gelernt.

Spielen z.B. : das war am Anfang gar nicht auf dem Plan. Ich glaube, wenn das nicht zur erlegten Maus führte, wusste sie gar nicht, was das sollte, hat es eher als Angriff gewertet. Wir spielen jetzt schon recht gut – vorsichtg halt, damit sie sich nicht angegriffen fühlt …

Und Fressen: Sie weiß jetzt, dass es IMMER was gibt. Sie ist schon sogar wählerisch geworden: Futter: Jojo, hab ich gesehen, dass da was steht, ich komm’ da später drauf zurück …

Streicheln: Ich kann sie sogar schon ganz den Nacken runter bis über den Rücken kenten und sie findet das gut. Am Bauch übern wir noch, das kommt ein wenig auf meine Leidensfähigkeit drauf an, weil es da immernoch Schrammen hagelt…

Bürsten (mit dem Furminator, ganz neu gekauft) – das ist irgendwie iihh. Aber wenn ich sie beim Kneten überliste, kann ich schon mal 3 Wollmäuse aus ihr rauskämmen.

Hochheben: Ging am Anfang bis Kniehöhe, bevor sie biss und fauchte (danach gabs dann immer sofort Futter) – heute kann ich sie mir auf die Schulter packen (was sie nicht immer toll findet), aber wenn sie noch nicht ganz wach ist, schnurrt sie sogar dabei, bevor ihr einfällt, dass das Mist ist.

Ich denke, wir lernen noch. Immer langsam an … Und hergeben mag ich sie nun auch nicht mehr. – Wo doch der neue Trockner sogar die Frippelhaare weg bekommt … :mrgreen:
 
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suba

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Das ist ja toll, wie sich das entwickelt hat!!
 

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nachbarkatze mehrfach gefüttert und nun ist sie immer da

,

meine Katzen haben zu nichts Lust