Ich denke, dass mit den Katzen ist nicht so anders wie mit den Menschen.
Kennst du agoraphobiker und Angst Patienten?
Leute die z.B. Nicht das Haus verlassen können, weil sie Angst haben was draußen passieren könnte und von Panikattacken heimgesucht werden.
Bei deiner Katze wird das nicht viel anders sein, ihr seit die Menschen die ihr Halt geben, ohne euch hat sie Angst weil sie euch vertraut und ihr vertrauen in sich selbst verloren hat.
Um ihr wieder ein wenig Lebensmut zu geben, müsstet ihr für ein gutes Ergebnis mit ihr über Monate hinweg üben.
So machen wir Menschen das ja auch.
Der Patient geht nicht sofort zum Flughafen und fliegt nach Japan, er geht erstmal jeden Tag zum Briefkasten. Und dann vielleicht eine Runde um den Block. Er lernt, dass nichts passiert und genau das muss eure Katze auch erst mal. Wenn ihr könnt, dann solltet ihr immer mal ein paar stunden Weg sein, und das immer weiter verlängern.
So lange bis sich die Mieze daran gewöhnt hat und kaum noch darüber nachdenkt.
Unser Sternenkater Felix war auch so ein kleiner Angsthase, aber er hat sich dank unserer Geduld immer und immer besser gemacht.
Für weitere Fragen und Rat, schreib mir eine pm

Frohes neues Jahr!