Ja, man sagt so ein Klo pro Katze sollt es eigentlich sein. Meine beiden nutzen eins zusammen, das zweite wurde nur sehr selten genutzt. Allerdings halte ich das eine auch penibel sauber, es ist mit einer LED Leiste beleuchtet (mit Bewegungssensor):mrgreen: und benutze Streu welches man über die Toilette entsorgen kann. Ich habe mir dann mit einem Besenstil, Streuschaufel und ner Menge Kabelbindern ne Schaufel gebaut und immer wenn ich seh das ein Geschäft erledigt wurde, zack Schaufel in Griffhöhe gepackt, Geschäft ins Klo, einmal drübergeharkt fertich. Für die Schaufel hab ich aus dem Boden eines 5l Destillierten Wasserkanister eine kleine Schale geschnitten die ich mit ein wenig Streu gefüllt habe. Da drin steht die Schaufel und leht immer griffbereit im Badezimmer an der Wand.
Ich hatte es einfach leid mich jedesmal zu bücken. Das muss ich jetzt nur noch, wenn ich das Katzenklo komplett erneuere und reinige. ;-)
Zum Thema Zusammenführung....da kann man soooooviel falsch machen. Das ist eine Wissenschaft für sich.
Hier mal ein Bericht der schon viele einsame Katzen vom alleinsein befreit hat:
Eine Zusammenführung zweier fremder Katzen muss so aussehen:
Es ist in Etwa damit zu vergleichen, als ob vor eurer Tür plötzlich ein völlig fremder Mensch mit gepackten Koffern steht, der ab heute bei euch wohnt. So geht es auch unseren Fellnasen, die zusätzlich noch das "Problem" haben, dass ein fremder Artgenosse in ihr Revier eindringt.
Man kann eigentlich nichts weiter machen als abwarten und aufpassen, dass nichts passiert wenn die zwei sich "prügeln". Die neue Rangordnung muss geklärt werden, und das können Katzen eben nur unter sich ausmachen. Der Mensch kann da wenig helfen.
Beim ersten Zusammentreffen sollte man sich so gut es geht zurückziehen, gerade so, dass man die zwei noch im Auge hat. Eventuell wird sich jetz schon neugierig beschnuppert oder die beiden gehen gleich mal auf Abwehr. Es ist auch normal und notwendig, wenn die Katzen sich "prügeln", solange kein Blut fließt, sollte man nicht dazwischen gehen. Die Rangordnung muss natürlich geklärt werden, sonst ist ein späteres angenehmes Zusammeleben für die Fellnasen nicht möglich.
Unter Umständen kann es viele Wochen dauern, bis zwei Katzen sich einig sind, ob sie sich nun mögen oder nicht. Der neue Mitbewohner wird natürlich erst mal als Eindringling und Konkurrent gesehen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Erstkatze auf keinen Fall zu vernachlässigen oder anders zu behandeln. Sie muss als Erste begrüßt werden, bekommt zuerst ihr Futter und wird allgemein bevorzugt behandelt. So können eventuell entstehende Eifersüchteleien schon im Keim erstickt werden.
Um die zwei Konkurrenten einander näher zu bringen, kann man sich auch beim Spielen was einfallen lassen. Man sollte immer beide zusammen ins Spiel mit einbeziehen, dass sie sich zwangsweise miteinander beschäftigen müssen. Auch dabei können noch die Pfoten fliegen - alles im Rahmen.
Bei Kitty und Carlo hat es mit Leckerchen ganz gut funktioniert. Jeder hat abwechselnd eins bekommen, einfach so hingeworfen. Am Anfang noch weit entfernt von einander. Nach und nach wurden die Leckerchen dann immer näher zusammengelegt, bis die zwei irgendwann ohne Murren nebeneinander gefressen haben.
Wenn das alles auch nicht hilft, kann man auch Decken, auf denen die Katzen immer liegen, vertauschen. Also die Erstkatze liegt dann auf der Decke vom neuen Kumpel und umgekehrt. Sie haben so den Geruch des anderen in der Nase und gewöhnen sich so vielleicht besser daran.
"Geduld" ist das Zauberwort
So eine Zusammenführung kann sich über mehrere Wochen hinziehen, je nach dem, wie sympathisch die beiden Tiere sich sind. Manchmal klappt es auf Anhieb, andere brauchen ein halbes Jahr. Man muss viel Geduld aufbringen. Auf keinen Fall sollte man zwei "Streithähne" zusammen auf engstem Raum einsperren, etwa in einer Transportbox oder ähnlichem. Der Gedanke "so müssen sie ja sich miteinander auseinandersetzen" ist hier grundverkehrt. Es werden nur noch mehr Aggressionen geschürt und am Ende gibt es schlimme Verletzungen, weil keiner der zwei einen Fluchtweg hat.
Man muss mit viel Verständnis und Liebe an die Sache ran gehen. Mit Gewalt wird gar nichts erreicht.
Übrigens:
Keine Katze ist von klein auf Einzelgänger! Sollte es mit dem ersten ausgesuchten Kumpel nicht klappen, darf man sich nicht einreden lassen, dass es dann auf keinen Fall klappt und man es lieber nicht nochmal versuchen sollte. Jeder hat eine zweite Chance verdient, und auch wir Menschen haben nicht für jeden gleichermaßen Sympathie übrig. Das ist aber für uns noch lange kein Grund, sämtliche Sozialkontakte abzubrechen. Auch Katzen sollten diese Chance bekommen.
Viele Grüße