Ich bin ratlos und möchte mich ungern auf eine unnötige Konfrontation einlassen. Deshalb würde ich Euch gerne fragen, wie Ihr damit umgehen würdet:
Ich habe seit Mitte Nov. einen jungen BKH-Kater (8 Mo). Dieser war unkastriert und ich bin mit ihm recht schnell (nach 5 Tagen) zum Tierarzt wegen Kastration, aber auch, weil ich das Gefühl hatte, er hat Fieber, Atemgeräusche (trotz "langer" Nase), war matt und wurde schnell kurzatmig. Kurzum, der Tierarzt hat die Kastration fast drei Wochen geschoben, weil Kater anscheinend einen Infekt hatte. Kann ja mal passieren, vor Allem, bei dem Stress den er mit dem Umzug hatte. Weshalb Diagnose Infekt? Erst wurde ein Herz-US gemacht, um bei Kurzatmigkeit einer BKH einen Herzfehler auszuschließen. Er hatte zum Fieber noch entzündestes Zahnfleisch. Also allerhand Mittelchen in die Katze rein, alle paar Tage zum Tierarzt nachsehen und ich war einige Euro ärmer. Kater ist mittlerweile kastriert und ich dachte, alles sei gut. Nur: das Zahnfleisch ist immer noch entzündet, er hat immer noch Atemgeräusche, leichten Ausfluss (alles durchgehend seit 2 Mo), er wird schnell kurzatmig und hechelt dann. Frisst normal und viel. Spielt normal.
Jetzt werde ich ihn in einer Tierklinik auf den Kopf stellen lassen und habe jetzt schon Angst vor dem Ergebnis.
Jetzt zur Frage:
Würdet Ihr bereits vor dem Termin in der Klinik, den Züchter ansprechen? Oder erst mit dem Ergebnis, wenn es denn eines geben sollte? Denn ich habe den Kater so bekommen und im Kaufvertrag steht, dass mir eine gesunde Katze gegeben wurde. Und weshalb sollte ich den Züchter einspannen? Was würde es ändern? Ich will die Katze ja nicht wieder abgeben. Auf der anderen Seite hat er Geld gekostet und die Tierarztrechnungen waren nicht wenig. Ganz zu schweigen von dem, was kommen kann. Oder spreche ich ihn nur wegen der Ehre an und klären möchte, ob er unwissend der schlicht unseriös war? Was dann?
Hilfe!!!