Hallo!
Also bei uns gab es nie Revierkämpfe, wenn die Katze nach einer OP oder narkotisiert vom Tierarzt kam, oder als wir Odin ein Wochenende lang mit bei meinen Eltern hatten- Man hat kurz geschuppert und sich immer gleich wiedererkannt.
Das muss natürlich nicht immer so ideal abgehen, aber genauso passiert es auch nicht zwangsweise, das man sich nicht wiedererkennt, schon gar ncht nach so kurzer Zeit.
Bei Ares, unserem dritten Kater seit letzter Woche, haben wir es so gemacht:
Frajo und Odin kamen ins geschlossene Schlafzimemr, und Ares durfte erstmal so lange alles erkunden, bis er sich rel. sicher fühlte.
Dann habe ich Frajo, den "harmloseren" der beiden Alten, dazugeholt, und wieder so lange gewartet bis sich alles ein wenig beruhigt hatte und Ares sich frei im Hause bewegte.
Dann kam zu guter Letzt Odin dazu, und alle Türen waren wieder offen.
Ich glaube, das ich die beiden Alten getrennt eingelassen habe, war ein sehr positiver Punkt, wären sie gleichzeitig gekommen, hätten sie auch gleichzeitig alles untersucht, ihn vielleicht zusammen gejagt und damit gleich einen schlechten Start geschaffen. So konnte Frajo erstmal Ares beschnuppern und lag schon entspannt auf dem Boden, als Odin kam... Dieser untersuchte dann wieder für sich allein alles.
Seltsamerweise kam es bei uns kaum zu Revierkämpfen, nur in den ersten Stunden wurde intensivst geschnuppert, auch mal gegrollt, Frajo hat noch 2 Tage lang gefaucht, wenn Ares ihm zu nahe kam, verfolgte ihn andererseits aber sehr interessiert ständig... Dann war gut.
Sie sind jetzt 7 Tage zusammen, schlafen zusammengekugelt, spielen miteinander- idealer könnte es nicht sein.
Unsere letzte Zusammenführung mit einem 12 wöchigen Katzenmädchen endete nach 7 Monaten in der Katastrophe- wir mussten sie weggeben weil sie bnur noch angst hatte- Odin verprügelte sie ständig.
Macht euch einfach viel und lange Gedanken, wie ein tier sein müsste, damit es genau zu euren 2 Katzen passt. Das haben wir auch getan, über Monate hinweg und dan unseren "Passmann" gefunden.
LG
Sandra