Habe ganz vergessen, euch an meinem "Neu"zugang teilzuhaben (könnte jetzt länger werden). Ende August 2013, kurz vor meinem Geburtstag, habe ich erfahren, dass unten wohl eine Katze ausgesetzt wurde. Da war eine Frau aus einem Nachbarshaus, die sich etwas um sie gekümmert hat. Allerdings hatte sie bissl Panik, weil sie schwanger war und so hat sie die Kleine nur mit Handschuhen angefasst. Ich also erstmal runter, um zu gucken. Hach, war die niedlich. Eine Glückskatze
Da die Frau nicht einmal eine Transportbox hatte (sie hat einen großen Hund -- Labbi, da braucht sie sowas auch nicht ^^), habe ich gesagt, dass ich erstmal eine Box runterbringe und wir dann weitersehen. Gesagt, getan. Die Frau hatte sich schon drum gekümmert, dass die Kleine vom Tierschutz abgeholt wird. Irgendwas sagte mir aber, dass das nicht so gut ist. Die Süße war extremst verschüchtert, ist aber so dermaßen gegen die Tür von der Box gesprungen, als ein Hund kam, dass ich dachte, die kommt bald raus dort. War echt schrecklich :'( ok, nach einigen Minuten Überlegung und Ringen mit mir selbst habe ich gesagt, dass ich sie mit hoch nehme und erstmal schauen will, wie sie sich mit meinen beiden anderen verträgt. Ich hatte eben so ein Gefühl, was mir sagte, wenn sie 2x nen Umzug durchmachen muss, wäre das in die Hose gegangen. Die Frau war irgendwie schon beim
Tierarzt und hat es auch schon beim
Tierheim probiert. Antwort von dort: wir haben derzeit viele kranke Katzen, stecken sie die Katze dorthin, wo Sie sie gefunden haben

Jedenfalls meinte sie, der
Tierarzt hätte gesagt, die Kleine ist ca. 4 oder 5 Monate und sehr wahrscheinlich drinnen geboren.
So, oben angekommen, erstmal Foto gemacht (1. Foto unten) und es war es, wie ich es befürchtet habe: Bounty (1 Jahr ca. älter als die Kleine) hat gefaucht ohne Ende und die Kleine auch, er ist sogar von außen ganz doll gegen die Box gesprungen. Minki (Bountys Bro) ist wie (fast) immer sehr ruhig gewesen und ist nur um die Box drumrum geschlichen. Ich hab schon gedacht, das war's. Nachdem ich mir dann bisschen Mut in der FB-Gruppe geholt hatte, habe ich mich dann aber doch definitiv dafür entschieden, sie nicht an den Tierschutz abgegeben und es wenigstens paar Wochen zu versuchen. Ich bin gleich noch an dem Tag zu meinem eigenen
Tierarzt gefahren. Die Schwestern waren sowas von entzückt von der Kleinen. Sie wurde dort gechippt, hat eine Impfung bekommen und eine Wurmtablette. Wir wussten ja nicht, ob sie das schon vorher bekommen hat und ehe was mit meinen Großen passiert, habe ich es lieber so gemacht. Okay, die ersten Tage und Wochen waren echt extrem. Nachdem ich überhaupt keinen Plan hatte, wie ich es am besten anstelle, habe ich die Kleine erstmal ins Bad gesperrt. Meine beiden Großen waren es halt immer gewöhnt, mit ins Schlafzimmer zu kommen und den Stress wollte ich ihnen nicht antun. Die erste Nacht hat sie sich also frei im Bad bewegt, was nicht sehr günstig war, da das Bad sehr klein und ohne Fenster ist. Aber anders wäre es nicht gegangen. Ich glaube, es war am 3. Tag, wo ich das nicht mehr ausgehalten habe und habe sie dann nachts mit ins Schlafzimmer genommen (vorher immer schon stundenweise dort untergebracht), allerdings mit geschlossener Tür. Das Theater von Bounty könnt ihr euch nicht vorstellen.
Gut, irgendwann war es dann so weit und ich habe die drei aufeinander losgelassen, aber am Anfang war das auch extrem heftig, weil die Kleine, Kikki hatte ich sie übrigens getauft, immer total gefaucht und gequiekt hat und sich sooooo klein gemacht hat. Es hat mir das Herz zerrissen. Nun gut, es wurde mit der Zeit immer besser, im November kam dann die Kastration und Kikki hat sich extremst gut eingelebt. Ob nun Bounty oder Kikki der Boss ist, weiß ich allerdings nicht

auf dem letzten Bild unten seht ihr, was ich gerade fotografiert habe
