Kneipe "Zum Sorgenbrecher"

  • Autor des Themas Nicole6402
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Monterosa

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Melli du kannst doch nicht einfach Beas falsches Zitat korrigieren....

LEHRERKONFERENZ !!!!!

Was mach ich jetzt mit ihnen nach der großen Pause.....?
Ergänzung ()

Und was machen wir mit deinen Mathekenntnissen ?
Mathe ist wichtig.....
 
yodetta

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Lehrerkonferenz?
Werde ich jetzt verwiesen oder so?

Mark, an mir wirst Du scheitern.
Ich kann es wirklich nicht.
Aber es wäre mit mir auch nicht auszuhalten, wenn ich auch noch rechnen könnte 😎
 
Emil

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saurier

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@yodetta: Dann üben wir mal: nehmen wir das Beispiel 44127 : 123

Man schreibt das Ganze hin:
43911 : 123 =
und nimmt dann die ersten drei Zahlen (wenn sie größer sind als die die hinten stehen, wenn nicht, die ersten vier) und überlegt, wie oft die Zahl da "drin stecken" könnte (wie oft kann man 123 in die 441 "stecken"). In dem Fall drei mal. Diese Zahl schreibt man hinten hin.
Also: 43911 : 123 = 3
Dann multipliziert man die hingeschriebene Zahl (also in dem Fall 3) mit der Zahl, durch die man teilt (123). Die Zahl, die da rauskommt, schreibt man unter die drei Zahlen und zieht sie ab (denn oft bleibt ja eine Differenz):
43911 : 123 = 3
-369
--------
70
In dem Fall bleiben 70 übrig. Jetzt nimmt man sich die nächste oben noch verbleibende Zahl und hängt sie an die 70. In dem Fall die 1.
43911 : 123 = 3
-369
--------
701
Jetzt wiederholt man den Vorgang mit dem Multiplizieren: Wie oft könnte die 123 in der 701 stecken?
43911 : 123 = 35
-369
--------
701
-615
---------
86

Und nun kommt noch mal die Stelle mit dem Anhängen der noch verbleibenden Zahl (in dem Fall 1)
43911 : 123 = 35
-369
--------
702
-615
---------
861
Wieder schauen, wie oft ...
3911 : 123 = 357
-369
--------
702
-615
---------
861
-861
______

0
WENN das nicht aufgegangen wäre, hätte man oben ein Komma gemacht und unten eine Null angehängt, um das Prozedere weiter durchzuführen. Kann man bis zum Erbrechen machen 😂 .

Vielleicht ist das verständlich gewesen?
 
Monterosa

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Und wenn ich ganz lieb versuche, es dir näher zu bringen, also so dass du dich in Mathe verliebst ?
" U- Modus an "
Und nicht mehr an den doofen Dr.Google denkst...
" U- Modus aus "

Nee du wirst nicht verwiesen, wie kommst du denn darauf ?

@saurier, habe ich dir schon mal gesagt, dass ich dich sehr mag ?
Das hast du viel besser erklärt als ich.
 
yodetta

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Also jetzt bringt ihr mich in Verlegenheit.

Heike, ich weiß Deine Mühe, dass alles haarklein aufzudröseln wirklich zu schätzen.
Ich habe es mir jetzt auch mehrfach durchgelesen und versucht es zu verstehen.
Es hat nicht funktioniert . 🙈

Vielleicht würde es funktionieren, wenn Du neben mir sitzen würdest.
Keine Ahnung.

Mark, ich dachte, dass wenn ich eine Konferenz auslöse, über meinen Verbleib diskutiert wird.

In Mathe verlieben?
Im Leben nicht!
 
Monterosa

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Ich bin zwar nicht Sabine und auch kein Mathelehrer, aber natürlich SOLLTE jeder, der eine normale Schullaufbahn absolviert hat, auch nach der Schule (egal, wie lange) noch schriftlich dividieren können - ohne Taschenrechner - nur, weil es inzwischen auch Sprachnachrichten gibt, ist es ja nicht so, dass man nach 10 Jahren das Schreiben verlernt...

Das wird auch heute noch gelehrt:
So wieder zum Anfang der Diskussion und verzeiht mir bitte, wenn ich euch damit nerve.

Aber das ist ein Thema, das mich momentan sehr beschäftigt.

Wir haben ja ( wenn man das Katzenforum als Mikrokosmos des realen Leben sieht ) gesehen, dass es nicht so ist.
Na klar bis auf Ausnahmen, wie Noira und dich.
Und der Matheuntericht war ja auch wirklich lustig.

Aber warum ist das so ?


Das Beispiel mit der " schriftlichen Division".
Geht es da dabei darum, ob man sich später für einen technischen Beruf entscheiden will, oder weil man einfach der Typ ist, der damit was anfangen kann ?

Also ob man jetzt eher der " musische" oder der "naturalistische" Typ ist ?

Und was beeinflusst das, unsere Gene oder unsere Erziehung oder ist das einfach nur der Zufall ?
 
saurier

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Also jetzt bringt ihr mich in Verlegenheit.

Heike, ich weiß Deine Mühe, dass alles haarklein aufzudröseln wirklich zu schätzen.
Ich habe es mir jetzt auch mehrfach durchgelesen und versucht es zu verstehen.
Es hat nicht funktioniert . 🙈

Vielleicht würde es funktionieren, wenn Du neben mir sitzen würdest.
Keine Ahnung.

Mark, ich dachte, dass wenn ich eine Konferenz auslöse, über meinen Verbleib diskutiert wird.

In Mathe verlieben?
Im Leben nicht!
Ja, mit Stift und Zettel neben dir, wäre das in zwei Minuten erledigt ;)
 
yodetta

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Und was beeinflusst das, unsere Gene oder unsere Erziehung oder ist das einfach nur der Zufall ?
Ich glaube, dass auch unser Wille und unsere Entscheidung das beeinflusst.

Nach meinem Schulabschluss habe ich eine dreijährige Ausbildung gemacht, in der Mathematik nicht mehr wichtig war.
Hätte ich aber Ehrgeiz gehabt und Interesse daran, wäre ich sicher am Ball geblieben.
Ergänzung ()

Ja, mit Stift und Zettel neben dir, wäre das in zwei Minuten erledigt ;)
Danke, dass Du etwas nettes schreibst! :a066:
 
saurier

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[...] Und was beeinflusst das, unsere Gene oder unsere Erziehung oder ist das einfach nur der Zufall ?
ICH glaube (und das ist jetzt weder wissenschaftlich noch sonst wie begründet), dass es damit einerseits damit zu tun hat, wie oft man das wirklich noch macht (und ja, ich dividiere oft noch (zumindest im Dreisatz)) oder auch wie intensiv man das lernen musste, so dass es wirklich "in Fleisch und Blut" übergegangen ist. Ist - meiner Meinung nach - dasselbe wie mit der Rechtschreibung. Wenn ich einmal richtig gelernt habe, was ein Verb und was ein Nomen ist, käme ich nicht auf die Idee, letzteres klein zu schreiben (es sei denn, ich vertippe mich mal).
 
Monterosa

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Ich glaube, dass auch unser Wille und unsere Entscheidung das beeinflusst.

Nach meinem Schulabschluss habe ich eine dreijährige Ausbildung gemacht, in der Mathematik nicht mehr wichtig war.
Hätte ich aber Ehrgeiz gehabt und Interesse daran, wäre ich sicher am Ball geblieben.
Okay, das heisst wenn du dich für eine Ausbildung entschlossen hättest, in der Mathe wichtig gewesen wäre, hättest du jetzt einen anderen Zugang zu Mathe ?

Also Zufall ?

Das denke ich auch Heike, wenn man was oft macht, geht das dann irgendwann automatisch.
 
yodetta

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Hm, ja wie man es nimmt.

Ich habe mit 18 Jahren meinen Traumberuf erlernt.
Das Mathe in diesem Beruf keine Wichtigkeit hatte ist Zufall, ja.
Wäre Mathe in diesem Beruf sehr wichtig gewesen, hätte ich mich reinknien müssen um an mein Ziel zu kommen.

Aber ich hätte ja trotzdem, obwohl Mathe in meiner Ausbildung nicht sehr wichtig war, später dranbleiben können und dazu hat mein Interesse gefehlt.
Also letztendlich meine Entscheidung.
 
Isis Bastet

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Organe züchten, keine Tierversuche mehr, gezielt Medikamente einsetzen.
Ja. Ich verfolge diese Szene schon seit einiger Zeit, gibt immer wieder Berichte von namhaften Instituten (Fraunhofer, Max-Planck, Havard..), wird auch irgendwann mal kommen, aber es braucht halt Zeit und viel Geld. Die Entwicklung von neuen Medikamenten wird mit Miliionen in 2 bis 3stelliger Höhe bis hin in den Milliardenbereich angesiedelt, der Zeitbedarf etwa 10 Jahre.
Und richtig interessant wird es, wenn man die Strukturen und Mechanismen des (menschlichen) Hirns irgendwann mal zumindest in Ansätzen versteht, was ein Ziel das milliardenschweren EU human brain Projektes ist (The Human Brain Project: Creating a European Research Infrastructure to Decode the Human Brain).

Tierversuche könnte man irgendwann bei genügendem Wissensstand durch Simulationen ersetzen, wie sie auch in anderen Bereichen schon jetzt mit großem Erfolg eingesetzt werden.
 
Noira

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@Monterosa ich bin kein bißchen der Typ für sowas, in Chemie und Physik war ich zufrieden, mich mit einer 3, also eher mittelprächtigen Note, durchlavieren zu können.
Mathe war eher sowas wie notwendiges Übel. Wenn ich heute sehe, wie Leute sich durch Baumärkte usw mit Rechner bzw Phone bewegen, weil sie nicht mal mehr einfachste Dinge berechnen können oder wollen, dann schüttel ich innerlich mit dem Kopf.
Ich mache gern und viel Rätsel und Knobeleien, um mich sozusagen rege zu halten und ich kann jederzeit an jeder Kasse sagen, ob die genannte Summe annähernd stimmt oder ob irgendein Fehler vorliegt. Für mich ist das keine Frage von Genen oder Typ. Manche Dinge meiner Schulzeit halte ich für absolut verzichtbar, aber Mathe gehörte nie dazu...
 
Miezenvogel

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@Noira
Da stimme ich dir voll und ganz zu!
Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wie man an einer Kasse steht und der Kassiererin sagen muß, was man noch rauskriegt. Z. B. wenn man beim Betrag 23, 16 Euro dann 30 Euro und 20 Cent hingibt, müssen manche schwer grübeln, bzw. Kommen nicht drauf.
Ich staune auch immer wieder, wie schwer sich Kinder in der 6. Klasse tun, das Einmaleins bis Hundert zu beherrschen. Das gehört doch zum täglichen Leben. Das kommt bei mir trotz meines Alters wie aus der Pistole geschossen.
Einmal gelernt.......
🌺🌺Gabi🐈🐈
 
Isis Bastet

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Einmal gelernt.......ist schnell vergessen.

Wenn man es nicht braucht, ist dieses Wissen Ballast und wandert in den Birnen-Papierkorb. Nicht weiter schlimm, so empfinde ich das Nicht-Lösen-Können von beispielsweise sehr einfachen (mathematischen) Operationen nicht als Makel – nebenbei gibt es dafür die Rechenknechte, die man idR immer bei sich trägt. Dumm nur, wenn man sich dann etwa in der misslichen Lage einer Bewerbung befindet und der Personaler sehr simple Sachen unbeantwortet findet. Dann kommt es erst nicht zu solchen kreativ-mathematischen Fragen zu Problemlösungansätzen, die neben einfachen (mathematischen) Grundfertigkeiten ein hohes Maß an Kreativität voraussetzen - die sogenannten Fermi-Aufgaben:

Zitat:
  • "Es scheint sich zunächst um ein unlösbares Problem zu handeln, auf das man sich erst einmal einlassen muss, um es zu lösen.
  • Fehlende Informationen müssen aus Annahmen, Alltagssituationen, durch Schätzen, Vermuten, Überschlagen, Nachschlagen oder das Befragen von Experten gewonnen werden.
  • Es muss mit großen Zahlen oder häufig auch dem Umrechnen von Größen gearbeitet werden.
  • Es gibt keine eindeutigen Angaben und Lösungswege und erst recht nicht „die richtige oder falsche Lösung", so dass die gefundene Lösung plausibel begründet und Vorgehensweisen erklärt werden müssen.
  • Ergebnisse müssen überprüft, verglichen und bewertet werden.“
(Fermi-Aufgaben | KIRA)

Beispiele sind „Wie schwer ist Berlin“ oder „wieviel Klavierstimmer braucht Berlin“
 
Stefanie-

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Aber nicht ganz vergessen, nur in eine hintere Gehirn-Schublade verschoben.
Hab ich bei mir gemerkt, zuerst hatte ich keinen Schimmer mehr vom Dividieren, aber nach 5 Minuten Studieren und Probieren eurer Erklärungen hatte ich's wieder drauf 👍😃
Ergänzung ()

Diese Fermi-Aufgaben sind ja interessant, da wird das Hirn mal ganz anders gefordert, cool!
Hatte ich noch nie gehört.
 
Frigida

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So wieder zum Anfang der Diskussion und verzeiht mir bitte, wenn ich euch damit nerve.

Aber das ist ein Thema, das mich momentan sehr beschäftigt.

Wir haben ja ( wenn man das Katzenforum als Mikrokosmos des realen Leben sieht ) gesehen, dass es nicht so ist.
Na klar bis auf Ausnahmen, wie Noira und dich.
Und der Matheuntericht war ja auch wirklich lustig.

Aber warum ist das so ?


Das Beispiel mit der " schriftlichen Division".
Geht es da dabei darum, ob man sich später für einen technischen Beruf entscheiden will, oder weil man einfach der Typ ist, der damit was anfangen kann ?

Also ob man jetzt eher der " musische" oder der "naturalistische" Typ ist ?

Und was beeinflusst das, unsere Gene oder unsere Erziehung oder ist das einfach nur der Zufall ?
Nachdem was ich weiß, richtet es sich einerseits nach der Übung, hat andererseits aber auch etwas mit der Beschaffung des Gehirns zu tun. Ist also Neurologie.
So heißt es zum Beispiel, wer ab dem Babyalter schon viel klassische Musik gehört hat, ist besser in Mathe, weil das Gehirn diesbezüglich vernetzt ist. Musik hat viel mit Mathematik zu tun.
Deswegen ist es eben auch günstig, als Kleinkind schon Sprachen zu erlernen, weil das Gehirn dann entsprechende Synpasen bildet. Allerdings: Nutz man sie nicht, baut das Gehirn diese Verbindungen wieder ab.
Das Gehirn spart Energie, wo es nur kann. Deswegen ist es auch so schwer, sich ungewollte Gewohnheiten wieder abzugewöhnen.
Und dann ist es auch immer die Frage, welche Gehirnhälfte dominiert. Ganz kurz könnte man sagen, links ist für das strukturierte logisch-analytische Denken zuständig und rechts für das kreative, emotionale und intuitive. Je besser vernetzt beide Gehirnhälften sind, desto besser denken wir.
Erzogen werden wir aber von Kind auf eher für die Nutzung der linken Gehirnhälfte. Die dann halt bei den meisten auch besser trainiert ist.
 
Emil

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Nun weiß ich wenigstens dass ich nichts dafür kann eine Matheniete zu sein.
Ich habe definitiv als Baby keine klassische Musik gehört und würde sie mir auch heutzutage nie reinziehen:ROFLMAO:
 
Isis Bastet

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Frohes neues Jahr (chinesisch). Nu ist Jahr der Ratten!

Gabriel als Aufsichtrat in die Deutsche Bank? Ich lach mich krümmelig. Viele Enscheidungsträger dieses ehrwürdigen Schmeiß-weg-Instituts waren arrogant und wenigstens mit einem kleinen, minimalistisch ausgeprägten Denken ausgestattet. Dazu titelt NTV „Eine Fehlentscheidung erster Güte“. Und weiter: “Deutschlands größtes Geldhaus steckt mittendrin im Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit - und droht ihn zu verlieren.“ Na, dann ist der Mensch doch die richtige Besetzung in Richtung Bedeutungslosigkeit. War er schon immer.
 

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