Hallo
Ich bin ganz neu hier und hoffe es ist ok direkt meine Frage zu schreiben (falls man sich erst vorstellen sollte bitte ich um Verzeihung).
Seit Juni besitze ich meinen Kater Mato jetzt, er ist ca. 12 Jahre alt und ich hab ihn aus dem Tierheim. Im Tierheim war er ziemlich ängstlich, er lag nur hinter einem Handtuch versteckt an der Glasscheibe und auch als er hier war lebte er erstmal wochenlang unterm Bett. Mittlerweile sind wir aber ein Herz und eine Seele.
Nun ist es so, dass ich über Weihnachten, und jetzt bald auch wieder wegen eines Praktikums, bei meinen Eltern war/sein werde und da ein anderer alter Kater, Carlos, lebt. Carlos wird dieses Jahr 14, kannte aber auch meinen alten Kater Micki, und die waren zwar niemals beste Freunde aber kamen an sich gut miteinander aus. Weihnachten brachte ich dann Mato mit, und gegen aller Erwartungen fand er das total super. Er hatte keine Angst in der neuen Umgebung, hat alles entdeckt, gefressen....wir hatten solche Angst das er sich nur verkriecht aber er hat so einen Wandel durchgemacht das wir einfach nur überglücklich waren.
Das einzige Problem ist Carlos...der hat keine Lust sich nur ein bisschen mit Mato zu beschäftigen. Mato interessiert das allerdings nicht und ist total penetrant, läuft ihm hinterher, schmeißt sich vor ihm auf den Rücken, schnurrt....ich hab das bisher nicht als aggressives Verhalten gedeutet. Carlos ist davon jedoch in regelmäßigen Abständen so genervt, dass er Mato dann angreift, der rennt dann kurz weg, läuft ihm aber 5 Minuten später wieder hinterher. Habt ihr eine Idee was ich versuchen könnte um beide Tiere irgendwie halbwegs ungeschadet da raus zu bekommen? Wenn ich mit Mato alleine bin gehts ihm gut, wir schmusen viel, ich bin viel zuhause, wir spielen...eigentlich ist alles perfekt. Bei meinen Eltern hab ich ihn dann Nachts immer mitgenommen in mein Zimmer, wir schlafen eh immer in einem Bett das fand Mato dann auch gut, aber sobald morgens die Tür aufging...schwupps war er weg. Bin ziemlich ratlos

Vielen Dank schonmal und liebe Grüße, Myri