Hi,
also, es ist ganz sicher nicht völlig egal, welches Nassfutter man füttert.
Klar, Tierheime und private Betreuer müssen preisgünstiges Futter verabreichen, man kann nicht 40 Katzen nur mit Premiumfutter ernähren- auch wenn es im Prinzip am Ende billiger ist als Whiskas und co, aber das gilt, wie ich vermute, eher für private Katzenhalter, und nicht für "Rudel" von 40 Tieren.
Ich würde meinen Tieren niemals wieder "billiges" Futter verabreichen, also zB Eigenmarken von diversen Märkten oder die grossen Namen wie eben Whiskas, Felix, und was es da so alles gibt. Allein eine Aufschlüsselung dessen, was da eigentlich so drin ist, hat mir den Magen umgedreht, und das sollen meine Katzen nicht fressen müssen. Pipi, Hufe, Federn... nee, echt nicht, schon gar nicht bei dem vergleichsweise hohen Preis. 25 Cent für eine 100 Gramm- Schale Eigenmarke, und davon sollen dann 4 pro Tag pro Katze verfüttert werden. Ich glaub' ich steh im Wald!
Dann doch lieber vernünftiges Futter ohne schädliche oder auch einfach nur schlechte Inhaltsstoffe. Gutes Futter in einer vernünftigen Trockenfutter/ Nassfutter- Mischung, da kann nicht viel schiefgehen. Zumindest minimiert man die Risiken futterbedingter Erkrankungen wie Diabetes, Harngries und so weiter. Klar, die Tiere können immer noch daran erkranken, aber wenigstens ist man dann nicht kräftig mit daran Schuld.
Für mich- persönliche Meinung!- gehört das einfach zur Verantwortung, die ich meinen Katzen gegenüber habe.
Nicht jeder hat das Wissen darum, aber wenn man sich erstmal damit befasst hat, wird die ganze Sache sozusagen klar wie Klossbrühe, und eigentlich ist es ja auch nicht wirklich schwer umzusetzen.
Wer kein Felidae bestllen kann, muss auch bei Mittelklasse- Futter wie IAMS kein schlechtes Gewissen haben. Ich gebe sogar LUX von Aldi, aber nicht ausschliesslich, sondern gemischt mit Felidae Nassfutter und ausreichend gutem Trockenfutter. Möglichkeiten gibt's immer, keinen Ekelschrott füttern zu müssen.
LG,
Steffi