Hallo :mrgreen:
In meiner Vorstellung hatte ich gesagt, dass ich absolut unerfahren war mit Katzen.
Als ich dann zwecks Vorbereitungen im Tiergeschäft einkaufen war, war ich natürlich dankbar für die freundliche Verkäuferin, die mich da den kompletten Einkauf durch beraten hat.
Bei manchen hat sie direkt gesagt, dass ich das nicht brauche usw. - es ging ihr also nicht darum, mir alles anzudrehen!
Dann kamen wir zum Thema Essen. Ich hatte direkt nach Animonda-Sachen gefragt, weil mir die empfohlen wurden.
Und zwar diese ganz kleinen 100g-Dosen.
Die Frau von der Katzenrettungsstelle hatte den Kitten immer was vom Aldi gegeben (irgendwas im Pate?) und meinte, dass ich da nur 25 g pro Katze geben soll. Einmal morgens, einmal abends.
Die Menge hat mir die Verkäuferin ebenfalls bestätigt.
Mir kam das so extrem wenig vor! Aber Katzenrettung - die sollten sowas doch wissen.
Und Fachverkäuferin ja wohl auch? Zumal sie selbst Katzen hat.
ABER Animonda wär zwar ok, allerdings soll ich zusehen, dass die Kätzchen immer mehr vom Nassfutter zum Trockenfutter wechseln sollen.
Ihre Erklärung:
Katzen sind eigentlich Wüstentiere und trinken daher kaum was. Und damit sie trinken, soll ich Trockenfutter geben.
Bei Nassfutter wäre so viel Flüssigkeit drin, dass sie dann NICHT trinken würden.
Und dann würden sie statt mit klarem Wasser eben permanent dieses "soßige Wasser" im Körper haben.
Irgendwann kämen dann die Kunden alle mit Nierenproblemen der Katzen an.
Mir kam das etwas komisch vor. Das soßige Wasser wird ja im Körper vermutlich auch irgendwie aufbereitet.. Wenn ich Kaffee oder Limo trinke oder eine Cremesuppe essen, dann läuft doch auch nicht Cremesuppe in meine Niere?
Ich dachte, dass vielleicht ihre Erklärung unsinnig ist, aber dass Trockenfutter vielleicht doch besser sein könnte als Nassfutter. Also hab ich das auch gekauft.
Bei weiteren Einkäufen haben mir 2 andere Verkäufer ebenfalls geraten, von Nassfutter auf Trockenfutter umzustellen.
Hier und da liest man schon mal, dass es
Nassfutter und
Trockenfutter gibt, und dass man bei
Trockenfutter einfach mehr Wasser benötigt. Aber nicht, dass es unbedingt schlechter sein soll.
Auch beim
Tierarzt bekommt man da nicht eine eindeutige Meinung dazu?
Ich bin zum ersten Mal überhaupt in Foren darüber gestolpert, dass Trockenfutter eigentlich Mist sein soll. Verunsichert war ich trotzdem.
Daher gab es anfangs morgens und abends Nassfutter, tagsüber Trockenfutter (ist ja auch schön praktisch, wenn man weg ist).
Irgendwann nur noch Nassfutter und Trockenfutter so als Leckerlie.
Ich frage mich nur, woher diese Leute dann so überzeugt davon sind? Das ist doch das, womit sie täglich arbeiten? Dann sollten sie es doch wissen?
Da stellt sich mir dann manchmal die Frage "Vertrau ich dem angeblichen Fachmann oder irgendwelchen Foren"? Verunsichert alles schon etwas!
Immer, wenn ich da mal wieder hingehe, fragen sie, wie es den Kätzchen geht. Ich trau mich dann schon garnicht, in dem Laden Dosenfutter zu kaufen. Die erklären mir aus voller Überzeugung, dass es falsch ist. Ich will dann nicht einfach "ist mir egal, kauf ich trotzdem" sagen. Aber argumentieren kann ich auch nicht außer mit "Mäuse sind auch nicht trocken" oder so.
Ich kauf dann nur anderen Krempel da und das Dosenfutter woanders
Und dann noch eine Frage:
Ich hatte mal Dokas Kausnack Hühnerbrust mit Fisch geholt.
Weil das auch für Katzen sein soll.
Ich hatte testweise eine gegeben und das kam super an.
Aber einmal hat sie richtig würgen müssen, weil das wohl ein zu großes Stück war.
Ich hab seitdem keine mehr gegeben.
Die sind steinhart. Und vielleicht zu hart für Katzen und doch nur was für Hunde?
Kennt ihr diese Dinger?
Kann man das ruhig mal als Snack geben?
Oder ist das zu gefährlich? Hätte das auch steckenbleiben können?