Umstellung auf Nassfutter - Wer hat ein paar richtig gute Ideen?

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BrunoundHillu

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Hallo Community,

ich brauche Euren Rat.

Aber erstmal zu meiner Geschichte :)

Nachdem im letzten Jahr meine Kleine verstorben ist, haben wir eine neue Katze adoptiert, damit unser Bruno nicht so alleine ist. Bruno ist 15 Jahre alt und hat erhöhte Nierenwerte, daher sollte er eigentlich kein TroFu bekommen, ausser ab und an als Leckerli. Er bekommt hochwertiges NaFu wie Grau. Er ist mal mehr oder mal weniger mäkelig, dann
"pimpen" wir sein Futter mit Ergänzungsfutter wie Almo Nature.

Im November haben wir Kiara adoptiert. Sie ist 13 Jahre alt und wir wissen nicht viel über sie, außer dass die von Teneriffa kommt und eigentlich alles essen sollte. Alles stellte sich schnell als nur TroFu raus. Die Tierärztin hatte uns geraten in der Anfangszeit erstmal nichts umzustellen, damit nicht alles neu ist für sie und sie zusätzlich stresst. Wir haben Nierenfutter gekauft, für den Fall das der Bruno mitißt. Wir konnten das Futter nicht stehen lassen, weil der Bruno eiskalt alles weggegessen hätte. Seit sie da ist findet er TroFu viel besser als NaFu (was noch nie so war. Er und seine Schwester haben von Beginn an nur NaFu bekommen). Sie hat leider etwas Übergewicht und jetzt bekommt sie Diätfutter. Jetzt, nach 4 Monate wollten wir die Umstellung auf NaFu wagen, aber sie rührt es partout nicht an. Ich habe TroFu in der Moulinette pulverisiert und drüber gestreut, aber sie probiert es noch nicht mal. Sie mag leider keine Sorte (dachte mit Sheba kriegt man sie vielleicht) und mag auch leider kein rohes oder gekochtes Fleisch und Fisch auch nicht. Wie kriege ich sie dazu, dass sie NaFu ißt? Hat jemand eine schlaue Idee?
 
Zuletzt bearbeitet:
16.03.2014
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Labiae

Labiae

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Hi!

Ich hatte/habe das gleiche Problem wie du. Ein Kater, der NaFu und mittlerweile sogar BARF frisst, und eine Katze, die nichts als TroFu anrührt. Außerdem frisst der Kater lieber mal das TroFu der Katz mit als sein BARF :-D

Ich regle das folgendermaßen: Zuerst mal, damit der Kater nicht ans TroFu kommt, füttere ichdie Katze nur zu bestimmten Zeiten und nur unter Aufsicht. Wenn sie vom Napf weggeht, räume ich den Rest weg.

Als zweites, was das NaFu/TroFu-Problem angeht: Ich habe angefangen, ihr tropfenweise Wasser unters TroFu zu mischen. Wirklich tropfenweise. Erst ein Tropfen, dann 2-3 Tage später zwei und immer so weiter. Wenn sie es nicht mehr gefressen hat, bin ich zurück zu der letzten Menge die sie fraß, habe noch ein paar Tage gewartet und die Menge dann wieder erhöht. Wir sind mittlerweile (nach fast 3 Monaten) so weit, dass ich zwei Hände voll Wasser und grammweise (mittlerweile etwa 2g) NaFu untermischen darf und das TroFu noch gefressen wird. Auf diesem Stand sind wir jetzt schon eine Weile, da sie es zwar frisst, aber nicht so gern, dass ich mich traue, die NaFu-Dosis zu erhöhen. Ich werde jetzt abwarten, bis sie das gern frisst, und dann nochmal 0.5-1g mehr untermischen. Und immer so weiter. Bis das NaFu pur gefressen wird ;-)
 
B

BrunoundHillu

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Danke! Das werde ich mal probieren! Sobald ich nur 1 gr NaFu untermische isst sie es nicht mehr :-(
 
Labiae

Labiae

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Ja das war bei mir genauso, daher erst die Umstellung auf TroFu mit Wasser versetzt :)
 
Simpat

Simpat

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Wielange hast du das Nassfutter hingestellt und wielange hat sie sich geweigert zu fressen.

Es heißt ja immer, keine Katze verhungert vor einem vollen Napf.

Umstellen auf die radikale Methode wäre dann:

Der Katze etwas Nassfutter hinstellen, darf anfangs ruhig Ergänzungsfutter wie Porta 21 sein, aber auch Thunfisch, Hühnchen roh oder gekocht usw.

Ihr davon eine kleine Menge anbieten, wenn sie es nicht frisst, nimmst du das Futter nach ca. 20 min wieder weg und probierst es 2-3 Stunden später wieder mit dem gleichen Futter und immer so weiter, auch wenn sie dadurch mal einen Tag nichts oder so gut wie nichts frisst, probiere es am nächsten Morgen wieder.

Ein Tag ohne Futter ist kein Problem für eine Katze, aber aufgepasst, bei Übergewicht, diese Katzen dürfen nicht hungern oder zu schnell abnehmen, weil da sonst die Leber es nicht mehr schafft, das körpereigene Fett abzubauen, wenn der Organismus auf seine eigenen Reserven zurückgreift.

Ansonsten ist auch die Methode von Labiae erfolgsversprechend, du feuchtest das Trockenfutter einfach stufenweise immer mehr an. Erst wird es nur benetzt mit Wasser, dann benässt, dann richtig angefeuchtet, also langsam und stufenweise, danach probierst du dann Nassfutter oder oben aufgezähltes Futter in ganz kleinen Mengen unterzumischen.
 
Stulle

Stulle

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Es gibt durchaus Katzen, die vor einem vollen Napf verhungern. Also vorsichtig mit Hau-Ruck-Aktionen
 
Labiae

Labiae

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Das ist richtig. Katzen bekommen als Babys von der Mamakatze gezeigt, was essbar ist. Alles, was sie in dieser Zeit nicht kennenlernen, ist erst einmal potentielles Gift. Und da eine Katze lieber verhungert als sich vergiften zu lassen, gibt es durchaus Katzen, die vorm vollen Napf verhungern.
Wobei du recht hast, einen Tag lang geht das gut. Man sagt 18-24 Stunden hungern ist okay, länger auf keinen Fall, da das bei Katzen schnell zu Fettleber führt.
 

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