Ich hatte schon zwei Zusammenführungen, beide ohne jegliche Probleme, was auch kein Wunder ist, die waren noch sehr jung und waren alle bestens sozialisiert:
- erste Zusammenführung hat eine knappe Woche gedauert, Sue hat zuerst sehr ablehnend auf Murphy reagiert, aber sie war auch noch ganz durch den Wind und in Trauer, nach dem Tod ihres Brüderchens und hatte nichts mehr gefressen, deswegen ist ja auch schon so schnell wieder ein Artgenosse eingezogen. Sie hat ihn die ersten Tage nur angefaucht, geknurrt, richtig gekeift ......... sie war da 5 1/2 Monate alt und er drei Monate älter und ein Kater also größer als sie, er hat einen ganz tollen Charakter und ist da ganz souverän mit der Situation umgegangen, wenn sie sich ihm in den Weg gestellt hat, ist er einfach ganz gelassen an ihr vorbeigegangen, oh, da war sie dann erst recht sauer, weil er sie gar nicht beachtet hat. Wenn er zu mir auf die Coach oder aufs Bett wollte ist sie wie eine Furie auf ihn los und hat mit Zähnen und Krallen die Coach bzw. das Bett verteidigt, Murphy hat sich dann zurückgezogen, hat aber nicht aufgegeben und innerhalb weniger Tage wurde das Fauchen immer weniger und die beiden haben sich immer besser verstanden
- zweite Zusammenführung ein paar Monate später ist Felix im Alter von 5 Monaten bei uns eingezogen, da wurde Sue gerade ein Jahr alt und Murphy war schon 15 Monate alt, die Zusammenführung hat 2 Tage gedauert, dann war sie durch, Murphy und Felix sind richtig dicke Katerkumpel, auch Sue versteht sich sehr gut mit den beiden Katern, nur Felix wird hin und wieder von ihr in die Schranken gewiesen, wenn er es übertreibt.
Beide Male wurde die Hau-Ruck-Methode gewählt, also dem Neuankömmling wurde gezeigt, wo das Katzenklo steht und ihn dann einfach frei in der Wohnung laufen lassen. Die Züchterinnen sind aber jeweils die ersten 1-2 Stunden noch geblieben. Wir haben uns unterhalten und die Katzen nicht beachtet, sondern einfach machen lassen, da darf man sich nicht einmischen.