Ich denke, das spätere Fressverhalten ist mehr Veranlagungs- und Charakterfrage als die Tatsache, wie man das Tier als Kitten gefüttert hat... und auch die Erlebnisse spielen eine Rolle.
Frajo und Akasha wuchsen von der Ernährung her quasi gleich auf bei uns, nur zu verschiedenen Zeiten.
Frajo war schon immer jemand, der nur genaus viel gefressen hat, wie er gebraucht hat, um sein Gewicht zu halten selbst als er noch im Wachstum war. So ist es auch heute noch.
Vor der Kastration hat Akasha auch so viel gefressen, das sie ordentlich gewachsen ist aber ihre gute Körperform behalten hat.
Nach der Kastration mutierte sie zum Fressmonster und konnte vom Trockenfutter plötzlich gar nicht mehr genug bekommen...
Jetzt, bei ihren neuen Dosis und Mitkatzen frisst sie wieder völlig normal genausoviel wie sie braucht, um ihr Gewicht zu halten.
Als Odin aus dem Tierheim zu uns kam, frass er was er bekommen konnte und wenn es 400 g Trockenfutter waren- in einem Zug... Kein Sättigungsgefühl, vielleicht aus der Angst heraus, es könne lange nichts mehr geben...
Das blieb auch ganze 1,5 Jahre so... Dann kam seine Blasenentzündung und der Struvitgries...
Seitdem frisst er sehr sehr wenig... da er so ruhig ist, reicht es um sein Gewicht zu halten... Aber er hat keinen Drang zum fressen, lässt die anderen vor, nimmt nur ein Häppchen... Ein völlig anderer Kater...
Bei Ares ist es ähnlich wie bei Akasha- Vor der Kastration konnte man ihn locker frei fressen lassen, jetzt ist er ein Fressmonsterchen, 400 g Animinda Carny UND 20 g Trockenfutter schafft (wir stellen ihn langsam und schonend erst auf reine Nassfutter- Ernährung, dann auf höherwertige Sorten um)... Und am liebsten noch viel mehr hätte...