Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift

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  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #1
virra

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Man liest ja so viel von Pflanzen, die für unsere Viecher giftig sind. Viele Dosis machen sich auch einen Kopf drum, was sie alles im Garten so stehen haben, damit Mietz ja nicht was giftiges zum Knabbern findet.
Soweit ja auch keine schlechten Gedanken.

Mein Garten: voller Buchsbaum. Goldlack wächst da auch. Und Fingerhut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Maiglöckchen, Wurmfarn. Und außerdem noch dies und das, keine Ahnung, wie das alles heißt.

Selbst wenn in meinem Garten gar nix wachsen würde, gäbe es in den Gärten der Nachbarn zumindest tonnenweise Buchsbaum, Lebensbaum achwasweißich.

Nun kennt meine Katze den Garten ja schon länger als ich und lebt noch. Aber ich frage mich und euch: MUSS man wirklich so ängstlich sein? Weiß ein vernünftiger Freigänger nicht selber, was giftig ist? Also zumindest bei Pflanzen, die hier halt so rumwachsen? WILL eine halbwegs normale Katze denn überhaupt an sowas knabbern? Was habt ihr für Erfahrungen und Gedanken dazu?
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #2
Natürlich sind giftige Pflanzen immer ein Risiko, aber im Freigang kann ich nunmal wenig kontrollieren.
Da ich aber weder die Nachbarn noch die Pflanzungen der Gemeinde beeinflussen kann, muss ich bzw. Katzis damit leben und darauf vertrauen, dass ungiftige Gräser besser schmecken.
Letztlich ist für mich die beste Prävention in eigenen Garten ein paar Pflanzen/Gräser zu setzen, die ungiftig sind und gerne von den Katzis angeknabbert werden.
Indoor kommt konsequent alles Giftige in den Müll, outdoor dürfen Buchsbäume und Kirschlorbeer weiterleben.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #3
Ich antworte auch mal. Bin ja das beste Beispiel, da ich noch nie Freigänger bzw. einen eigenen Garten hatte.:mrgreen: Aber da Gedanken dazu auch gefragt sind, hier meine:

Wenn ich Freigänger und Garten hätte, würde ich darauf achten, dass keine giftigen Pflanzen in meinem Garten sind. Was die Nachbarn tun, könnte ich natürlich nicht beeinflussen und mit diesen Gefahren muss ja jeder Freigängerhalter leben.

Ich könnte es nur mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, wenn meine Katzen beispielsweise einen hochgiftigen Buxbaum im eigenen Garten anknabbern würden und davon Vergiftungserscheinungen bekämen.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #4
Mein Gefühl bzw. meine Beobachtung dazu: meine Katzen schnuppern oft an irgendwelchen Pflanzen, knabbern aber niemals dran. Zumindest draußen. Drin hab ich fast das Gefühl, dass sie nicht ganz so wählerisch sind. Da ich es aber natürlich nicht herausfordern will kann ich nicht mit Sicherheit sagen, was drin mit giftigen Pflanzen wäre.
Keine Ahnung: vermutlich bräuchte man sich keinen Kopf drum zu machen (das was an Vergiftungen passiert sind ja meist Chemikalien). Trotzdem schau ich vorher, was ich auf die Terrasse stelle :oops:
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #5
Vielleicht wäre ich auch nur besonders "übervorsichtig", weil mein allererster Kater vor ca. 30 Jahren nachts mal eine Birkenfeige zerlegt hat und anschließend 3 Tage lang mit den übelsten Vergiftungserscheinungen um sein Leben gekämpft hat.

Ich muss dazu sagen, er war da gerade mal ein paar Monate alt und ich hatte absolut keine Ahnung von Giftpflanzen (und Katzen)
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #6
Meine Katzen dürfen ja auch draußen herumhüpfen.
Im Kirschlorbeer wird gerne geklettert. Der Fingerhut sät sich selbst aus und steht überall wild herum. Er ist völlig uninteressant. In meinem Garten (und dort wo ich ihn sonst noch erreiche) entferne ich ihn, schon wegen der Enkelkinder meiner Nachbarn.
Bux, Lebensbäume und andere giftige Pflanzen stehen überall herum. Das Interesse meiner Katzen ist gleich null, was das Anknabbern angeht. Mäuse und Vögel sind interessanter.
Knabbertechnisch interessant sind die Gräser auf dem Feld (oder wo auch immer) und (Wild-)Kräuter.

Wären unsere (Haus-)Katzen so dämlich, alles anzuknabbern, wären die Spezies bereits ausgestorben und es gäbe keine Probleme mit Streunerkatzen.
Irgendwo fand ich, dass Katzen, was Giftpflanzen angeht, wesentlich instinktsicherer sind als Hunde.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #7
Hi,

also grundsätzlich glaube ich an die Intelligenz von Tieren. Die Freigänger meiner Mutter sitzen täglich in ihrem Buxbaum, haben sich dadrinnen sogar eine Höhle gebastelt, obwohl heraußen sogar 20m daneben ein Kratzbaum mit Schlafhöhle steht. Bist jetzt ist noch keine Katze oder Kater am Buxbaum verstorben. Die eine ist 6 der andere 14 Jahre. Der Nachbar hat alles vollgepflanzt mit Goldregen und Oleander, auch das stört sie wenig. Einmal hat sogar eine Streunerkatze unter dem Buxbaum ihre Jungen zu Welt gebracht, auch die haben nie daran gekabbert.

Ich bin nur bei Wohnungspflanzen und Wohnungkatzen sehr vorsichtig, da die keine Auswahl haben, und oft fressen was da ist, auch wenn das manchmal nicht so intelligent ist.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #8
Stimmt, Schokocookie. Bei reiner Wohnungshaltung wäre ich da auch vorsichtiger und würde Katzengras anbieten und wirklich giftige Pflanzen außerhalb der Reichweite der Katzen deponieren, Plan B: entsorgen.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #9
Auch wenn ich jetzt geköpft werde.....ich habe im Wohnzimmer 2 Birkenfeigen stehen. Eine am Fenster, das große Teil einfach auf dem Boden. Die Katzen sind da noch nie dran gegangen. Bei manchen Pflanzen weiß ich nicht mal, wie die heißen und ob die giftig sind. Hier gibt es aber auch mehrere Grünlilien, wo die kleinen Ableger zerpflückt werden, dann Katzengras und auf dem Balkon 3 Balkonkästen mit Gras. Hier wird nicht mal mehr die Erde aus den Töpfen gebuddelt, seit ich auf dem Balkon ein altes Aquarium voll mit Erde stehen habe.
Vor Jahren konnte Happy auch noch raus. Im Garten wurde nur am Gras geknabbert. Und auch da standen bestimmt Pflanzen, die nicht ungiftig waren. Habe mich da ehrlich gesagt auch nie schlau gemacht, weil in den Nachbarsgärten Goldregen und andere Sachen standen, und Happy da auch unterwegs war.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #10
Bei mir steht auch ein Elefantenfuss im Wohnzimmer (bzw. jetzt draussen weil die Buben drauf springen). Einmal daran geknabbert, haben sie ihn nie mehr gefressen.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #12
Also ich hab vorsichtshalber alle giftigen Pflanzen ins Wohnzimmer gestellt, da dürfen die Katzen als einzigen Raum nicht hin. Da schauts jetzt aus wie im Urwald :mrgreen:

Mittlerweile steht bei mir nur mehr freizugänglich Katzengras.
Ich muss auch ungiftige Pflanzen ab und zu düngen, und das war mir dann zu gefährlich. Ich steck da immer so Stäbchen rein, die wären ein gefundenes (wahrscheinlich giftiges) Spielzeug.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #13
Nennt mich Umweltsau, aber ich habe im letzen Jahr erfolgreich meinen Weg im Garten mit Roundup behandelt. Hier mal ein Bild vom Garten, evtl wist ihr dann ja, warum. SOO schön schaut das natürlich bei mir nicht mehr aus, das war BEVOR ich die Hütte gekauft habe … :oops:

Habs natürlich so gemacht, dass es über Nacht abtrocknen konnte, wegen all der Katzen in der Gegend, die nachts meistens drinnen sind. Wahrscheinlich hat die Suse das dann auch schon an die Pfoten bekommen, denn wie sich rausstellt, ist das um diese Jahreszeit die reinste Nachtschattenkatze.

Dies Jahr bin ich wankelmütig und frage mich, wie ich all den Mist aus den Ritzen bekommen soll. Ich tendiere aber fast dazu Katze einzuperren (auch wenn sie weinen wird) und es auch einmal über Nacht auszubringen …
 

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  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #14
Also ich habe seit Jahren Freigängerkatzen. Noch nie hat eine draußen giftige Pflanzen angeknabbert. Ich denke auch, dass die Miezen das gut im Griff haben und sehr wohl "wissen" was gut und was schlecht für sie ist. Und selbst wenn ich meinen Garten komplett auf "nicht giftig" umstellen würde, rundrum in Nachbars Gärten finden sich dann doch alles wieder. Also aus meiner Sicht sinnlos.

Viel mehr Gedanken mache ich mir um die ganze Gift Spritzerei gegen Unkraut und Co. Das mache ich konsequent nicht, aber auch hier kann ich den Nachbarn nichts vorschreiben und da wird fröhlich mit der Chemie gearbeitet. Rasendünger mit Unkrautvernichter, Round up usw. sind immer wieder im Gebrauch. Zum Glück ist bis jetzt auch nie was passiert, aber hier sehe ich persönlich ein viel größeres Risiko.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #15
Ich benutzte wenn dann nur biologische Unkrautvernichter, die nutzen nicht so schnell wie Roundup aber, da steht wenigstens bienenfreundlich drauf. Generell benutze ich kaum Unkrautvernichter. Da in meinem Garten sehr viele Vöglel leben, seitdem die Katzen drinnen Leben sind. Auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sehe ich gerne, deswegen habe ich lieber ein bisschen Unkraut.

Zudem habe ich ein Küchenbeet und ich möchte nicht selber das Gift mitessen ;)
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #16
Unkrautvernichter und sonstiges Gift habe ich auch nie im Garten verteilt. Im Gegenteil....bei mir war viel Wildwuchs. Auf dem hintersten Stück habe ich alles wachsen lassen, wie es wollte. Es wurde nur ein Weg bis zum Kaninchenstall gemäht. Die Katzen und Kids fanden es toll, im hohen Gras zu toben. Rasen? Nö....das war eigentlich alles Unkraut. Sah immer schön aus mit den Löwenzahnblüten usw.
Erster Winter nach unserem Einzug
Anhang anzeigen 91699

Sommer (weiß nicht, wie viele Jahre später)
 
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  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #17
Ich benutzte wenn dann nur biologische Unkrautvernichter, die nutzen nicht so schnell wie Roundup aber, da steht wenigstens bienenfreundlich drauf.…

Was benutzt du denn da so? Und wie schnell wirkt das? Muss man das mehrmals im Jahr machen, oder reicht da einmal?

Wie gesagt, Roundup ist ein Sauzeug, ich weiß, aber die Landwirte schütten das tonnenweise nebenan auf die Felder. Der Vorteil bei dem Weg ist, dass man es nur einmal machen muss und das Moss überlebt die Behandlung. Wenn das Wetter trocken ist, trocknet das ja auch recht schnell auf der Pflanze auf und soll dann ungefährlich sein (beim Anfassen/drüberlatschen). Und nach ca. 6 h soll die Pflanze das dann ganz absorbiert haben …

Wäre sicher offen für was Anderes, wenn es wirkt, denn eigentlich bin ich auch gegen Giftkram. Aber wenn man die Pflanzen aus diesen Fugen rupft oder noch besser kratzt, würde ich mal sagen: Das machste 3 Jahre und dann kannste den Weg neu legen lassen. Langfristig möchte ich, dass überall in den Fugen Moos wächst …
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #18
Puh da muss ich nachsehen ob noch etwas in der Hütte da ist, ich hab das schon ewig nicht mehr benutzt, viell hat das auch mein Freund schon entsorgt. Aber es waren Bienen auf der Verpackung abgebildet und irgendwie was mit BIO stand drauf. Naja geholfen hat es, aber wenn die nächsten Samen kommen, hat man wieder das Unkraut.
Ich hab dann den Hof ganz betoniern lassen, dieses gezupfe ist mir am Keks gegangen. Ob Pflastersteine oder Beton ist dann auch schon egal.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #19
lol :mrgreen:
Beton als Umweltschutzmaßnahme … wie klasse ist das denn … :mrgreen:

Tja, die Pflastersteine in meinem Garten sollen bitte bleiben. Also weißt du noch, obs gut gewirkt hat?

Letztes Jahr wars auch nicht so schlimm, der warme Winter, ist wohl schuld und dass es jetzt so warm ist, denke ich. Im Sommer wird es leichter, da vertrocknet der Kram eher zwischen den Ritzen.
 
  • Mein Garten – Nachbars Garten – alles voll mit Gift Beitrag #20
Naja ob Pflastersteine oder Beton ist dann schon egal. Es waren vorher schon halb kaputte Steine da, es ist meine Hauseinfahrt, da kann man jetzt über Natur streiten. Ich konnte bei den Pflastersteinen einfach nicht gut den Schnee wegräumen und das ist bei uns Pflicht ... deswegen gleich der Beton.
Dafür gibts jetzt kein Gift mehr :mrgreen: Und sonst gibts 500qm Wiese rund ums Haus, dass muss reichen ;)

Ja es hat geholfen, aber nicht so gut wie Roundup
ich glaub es war das:



sorry link hat nicht funktioniert
hier ein anderer

 
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