• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Können Katzen Depressionen haben?

Diskutiere Können Katzen Depressionen haben? im Haut und Parasiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, meine Katze Jenni ist eigentlich eine sehr temperamentvolle, verspielte Katze, seit ein paar Tagen liegt sie viel herum und läßt sich nicht...
  • Können Katzen Depressionen haben? Beitrag #1
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Birmalady

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Hallo,
meine Katze Jenni ist eigentlich eine sehr temperamentvolle, verspielte Katze, seit ein paar Tagen liegt sie viel herum und läßt sich nicht zum Spielen animieren. Sie frißt auch deutlich weniger.
Sie läßt sich streicheln, überall anfassen, kommt auf Rufen, ist aber eben von einem Tag auf den anderen deutlich träger als sonst! In ihrem Umfeld hat sich überhaupt nichts geändert.Sie ist eine reine Wohnungskatze.
Ich bin heute mit ihr zum Tierarzt, weil ich mir doch Sorgen machte, wegen des untypischen Verhaltens.
Der Tierarzt konnte so auch nichts organisches feststellen.
Hat sie Depressionen?
 
  • Können Katzen Depressionen haben? Beitrag #2
Hallo,

ja auch Katzen können psychisch erkranken. Meine Shorty litt unter Angstneurosen und hat teilweise auch ein sehr seltsames, Katzenuntypisches Verhalten gezeigt (dies hier genau zu schildern, würde zu lange dauern), ohne das meine damalige Tierarzt eine organische Erkrankunge feststellen konnte....

Wichtig ist, alle körperlichen Ursachen erstmal ausschließen zu können, von daher ist eine genaue Untersuchung durch den Tierarzt wichtig.

Bei Shorty stellte sich später heraus, dass es unter anderem auch eine Hauterkrankung/flohbefall war, der mit für ihr Verhalten verantwortlich war (vermuteten wenigstens der Tierarzt und ich), nach gabe von Stronghold war relativ schnell wieder alles i.o., wobei das mit Sicherheit nicht die einzigste Ursache war.

Beobachte mal ihr Verhalten genau, lass den Tierarzt noch mal checken, ggf großes Blutbild und vielleicht Sicherheitshalber Stronghold (auch Wohnungskatzen können Flöhe bekommen), auch eine Stuhluntersuchung ist sinnvoll, sie könnte Würmer haben (kann bei Wohnungkatzen auch passieren und würde das schlechte Fressverhalten erklären).

Falls das alles nix bringt, kann der Tierarzt ggf mit Pheromonen oder Bachblüten helfen.

Viel Glück für Dich und dein Tigerchen, liebe Grüße,

Claus
 
  • Können Katzen Depressionen haben? Beitrag #3
Ja, auch Katzen können psychisch erkranken bzw. Störungen entwickeln...

Odin hat, bedingt durch seine schlechte Vorgeschichte und seine häufigen Krankheiten schon so einige durch, von Agression über Selbstverletzung, Geister sehen bis hin zu völligem Rückzug und Apathie war alles dabei...

Wenn wirklich eine organische Ursache ausgeschlossen werden kann (wurde ein grosses Blutbild gemacht? Ohne das hätte die Untersuchung wenig Aussagekraft, denn organiche Störungen oder Versagen erkennt man nicht unbedungt durch abtasten und ins Maul schauen, wenn das Tier noch nicht gerade im Endstadium ist) ann lass deiner Katze einfach Zeit... Sei für sie da wenn sie mag und versuch sie immer wieder zu animieren... Vielleicht ist es nur eine Phase...

Hat sih in ihrer Umgebung irgendwas verändert? Bist du vielleicht seltener da als sonst oder hast weniger Zeit, hat sie plötzlich weniger Platz etc.?
 
  • Können Katzen Depressionen haben? Beitrag #4
Vielen Dank für die Antworten,
es hat sich in Ihrem Umfeld nichts geändert, ich habe Zeit wie immer und Platztechnisch hat sich auch nichts verändert.
Die Tierarzt hat Jenni entwurmt, ins Maul geschaut, abgehört, und den Bauch abgetastet. Dann hat Jenni 2 Aufbaupräparate als Spritze bekommen. Laut Tierarzt soll ich das Verhalten der Katze weiter beobachten und wenn sich ihr Zustand, ihr Verhalten nicht wieder normalisiert, muß der Tierarzt Blut abnehmen und sie gegebenenfalls röntgen.
Gruß
Birmalady
 
  • Können Katzen Depressionen haben? Beitrag #5
Warte nicht zu lange mit dem Blut abnehmen, am besten lässt du es sehr bald machen.

Normalerweise ist Rückzug ein Zeichen von starkem Umwohlsein oder Schmerzen, oragnische Stürungen wie Nieren- oder Lebrversagen, Diabetes u.ä. lassen sich nur über ein grosses Blutbild feststellen, und das so früh wie möglich, damit es hoffentlich noch behandelbar ist.

ch würde die Mietz gleich morgen einpacken und ein Blutbild machen lassen. Vorher kannst du nicht wirklich beruhigt sein, denn im Innern des Tieres könnte etwas brodeln, das mit jedem Tag weniger rückgängig- machbar ist, und selbst wenn nichts ist...
Du bist dann beruhigt und es schadet nie, regelmässig ein blutbild machen zu lassen, allein schon um ein früheres gesundes evt. später mit einem neuen bei einer Erkrankung zu vergleichen...

Mein Odin z.B. zeigte in einem Blutbild Nierenwerte, die ganz hart an der Obergrenze lagen... Mittlerweile weiss ich, dieser wert bleibt konstant, es ist einfach seiner und durch den UP/C- Quotienten im Urin weiss ich auch, das seine Nieren normal arbeiten... Ich bin sehr froh, das ich vergleichen konnte, denn so sagt alles auch gleich viel mehr aus.

Ich wünsche euch beiden alles Gute!
 
  • Können Katzen Depressionen haben? Beitrag #6
Hallo,
vielen Dank für die Anregungen!
Ich habe positives zu vermelden: Jenni hat heute wieder angefangen zu fressen und macht insgesamt einen besseren Eindruck als die letzen Tage! Ich hoffentlich hält der Trend an und sie ist bald wieder ganz die "Alte".
Jetzt habe ich wie schon einige male im Forum beschrieben das Problem, dass ihr Lieblingskater sie seit dem Tierarzt-Besuch
anfaucht und anknurrt, wenn sie mit ihm kuscheln will. Aber das wird sich auch wieder geben, denke ich!
liebe Grüße
Birmalady
mit Paul, Jenni und Don
 
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