• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Husten

Samtpfote S&S

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Hallo,
mein Kater Struppi (13) hustet immer mal wieder und ich habe gehört das das auf Asthma hinweisen könnte. Wir haben schon einen Termin beim TA gemacht, da wir so wie so die Zähne reinigen lassen müssen, aber ich habe trotzdem Angst
um meinen, auch etwas fettleibigen Kater, da Asthma ja antscheinend 1000 Untersuchungen benötigt. Mein Schatz hustet in einer schlechten Woche ca. 3mal am Tag mit einem trockenen Hintergrundgeräusch und hat auch manchmal Atemgeräusche (allerdings nur wenn er anfangen will zu schnurren oder man ihm zeigt wie lieb man ihn hat), in einer guten Woche hustet Struppi allerdings nur 0-1mal. Natürlich will ich sichergehen, dass Struppi nichts schlimmes hat, aber meint ihr, dass das auch eine Allergie auf etwas sein könnte? Ich lebe in China und im Winter wollen wir unsere Katzen mit nach Deutschland nehmen und mein Mann ist überzeugt, dass Struppi nichts allzu schlimmes hat und möchte Szruppi eig. die ganzen Untersuchungen ersparen.
Habt ihr vielleicht Erfahrungen oder Tipps für mich? LG samtpfote-SS
 
12.05.2014
#1
A

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HanseatenCats

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Ohne, daß Struppi genauer untersucht wird, werde ich hier keine Diagnostik erstellen.
Niesen kann auf eine Allergie hindeuten, ja, ob er hechelt weißt Du nicht. Wenn ja, kann es auf das Herz hindeuten. Husten kann auf einen Infekt (auch einen verschleppten, nicht auskurierten Infekt, Katzenschnupfenkomplex?), Asthma oder eine Bronchitis hinweisen (nicht zu verwechseln mit einem Haarballen-herauswürgen wollen). Und ohne, daß er untersucht wird, wirst Du keine Gewissheit haben, da sich alle Atemwegsproblematiken sehr ähnlich äußern. Das ist die große Problematik dabei.

Wie lange bestehen denn die Beschwerden von ihm?
Risiko ohne Untersuchung ist natürlich, daß das Ganze endgültig chronisch wird. Auch eine Bronchitis würde mit Cortison behandelt werden müssen.

Und, ganz ehrlich, ohne Untersuchungsergebnisse würde ich nicht mit ihm reisen. Das Risiko wäre mir persönlich zu groß.
Der Husten ist definitiv nicht in Ordnung und sollte wirklich abgeklärt werden.
Und der Husten ist nur ein oberflächliches Symptom, ohne Untersuchung wird nichts über den Zustand der Lunge/Bronchien bekannt werden, wie es da aussieht.
Also, ich bin da anderer Ansicht als Dein Mann.

Zusammengefaßt, ich persönlich würde ihn untersuchen lassen.
 
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Schokocookie

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Hey

Also ich kann mich HanseatenCats nur anschließen. Asthma ist total schwierig zu diagnostizieren. Wenn er hechelt kann es vom Herz kommen muss aber nicht... bei meinem kommt es definitiv nicht vom Herz.

Husten kann aber auch ein Infekt sein, eine Allergie, ein Fremdkörper im Rachen .... lass ihn bitte vom TA durchchecken. Unsicherheit ist kein schönes Gefühl
 
Samtpfote S&S

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Hallo!
Vielen vielen Dank erstmal für Eure Meinungen. Also Struppi hechelt nie, aber er verzichtet auch auf körperliche Anstrengung. Und die Beschwerden bestehen ca. ein Jahr (+/-), da ich nicht wusste, dass das nicht normal für Katzen ist. :(
Hab dem TA schon gesagt, dass ich gerne Untersuchungen machen würde um dem Husten auf den Grund zu gehen. Er meinte ich sollte, wenn möglich ein Video von meinem Kater hustend machen.
Nochmal: Vielen Dank euch!
Und paar Streicheleinheiten an eure Tiger! ;)
samtpfote-SS
 
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Ich würde das dem TA sagen, mit dem Verzicht auf die körperliche Aktivität.
Lasse auch ein am besten geriatrisches Blutbild machen, aufgrund des Alters. Zumal ich nicht weiß, ob und wann er zuletzt einem TA vorgestellt wurde. Inklusive Schilddrüsenwerte wegen des Übergewichtes, mangelnder Aktivität und auch Nierenwerte.
Gegebenenfalls ist auch eine Futterumstellung erforderlich.

Wenn die Beschwerden ca. 1 Jahr bestehen, kannst Du und Dein Mann davon ausgehen, dürfte der Husten schon chronisch sein. Also, bitte untersuchen lassen und lasst ihm nun die entsprechende Behandlung zukommen. Voraussichtlich wird er nun täglich Medis brauchen. Er ist 13, da sollte man sowieso mal schauen, wie es bei ihm aussieht mit allem. Und ihn den Rest des Lebens auch tierärztlich begleiten in diesem Alter. Mal abgesehen davon, ist der Husten Streß für das Tier.

Mit der Videoaufnahme ist eine gute Idee und Du kannst auch eine kurze Aufnahme machen, wie er in einem normalen Ruhezustand atmet. Auch da kann man vielleicht schon einen Rückschluss draus ziehen.

Habt Ihr sowas wie Tierkliniken, wo alles gemacht werden kann?
Ich drücke die Daumen und bei weiteren Frage melde Dich gerne. Bzw. melde Dich auch gerne, wenn Du Ergebnisse hast ;-).
 
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Samtpfote S&S

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Hey!
Wir waren letzten Sonntag jetzt beim TA und haben ein Röntgenbild bei Struppi gemacht. Das Ergebnis war, das Struppi "ANZEICHEN" auf Asthma hat, da seine Lungenäderchen nicht ganz so geformt waren, wie sie sein sollten. Habe jetzt also kein Antibiotikum oder so bekommen.
Jetzt wollte ich fragen, ob ihr da Erfahrungen oder Meinungen habt.
samtpfote-SS
 
Schokocookie

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Meine TA lässt mich auch im Ungewissen. Wir haben ebenfalls den Asthmaverdacht, aber sie meinte, bei so einer jungen Katze wolle, sie abwarten mit Cortison. Wenn sich der Zustand meiner Miezen aber verschlimmert, dann bleibt ihr aber nichts anderes übrig als mit Cortison anzufangen :(
 
Samtpfote S&S

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Ja! Das hat unser TA auch gesagt.. Wir werden jetzt halt immer seine "Anfälle" aufschreiben und wenn es schlimmer wird, versuchen wir es entweder mit einem Inhalator oder mit Cortison. Ist der Inhalator eig. zu empfehlen oder haben alle Katzen Angst davor?
 
HanseatenCats

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Wenn nur ein Röntgenbild gemacht worden ist, ist das kein Nachweis auf felines Asthma, auch wenn dort die typischen Lungenveränderungen drauf zu sehen sind. Folgen denn noch weitere Untersuchungen?

Wegen der Inhalation:
Kommt drauf an, wie Du Struppi einschätzt. Lässt er sich gut anfassen, auch mal kurz festhalten, ist er eher ein "ruhiger"? Es gibt tatsächlich Katzen, die die Inhalation einfach nicht zulassen. Aber die Inhalation ist durchaus zu erlernen, finde ich, wenn es der Katze oder dem Kater in kleinen, konsequenten, einzelnen Schritten mit viel Geduld (ggfs. über Wochen) beigebracht wird. Nur mit der Hau-Ruck-und-Drauf-Methode funktioniert das natürlich nicht. Gegen das Erlernen könnte, muss nicht, das Alter von 13 Jahren sprechen. Bei jungen Tieren geht es natürlich ein bißchen einfacher. Falls Du Dich entscheidest, zu inhalieren, helfe ich gerne mit der Einübung.

Der wirklich tolle Vorteil der Inhalation ist, daß das Cortison für den Körper am Schonensten verabreicht werden kann, da es genau dorthin gelangt, wo es hin soll - in die Bronchien/Lunge. Muss man dann allerdings morgens und abends machen.

Probiere es, ohne das Risiko einzugehen, findest Du es nicht heraus.
Ist so ein Mittelding, mit 13 Jahren wäre es aber auch ok, nur mit Tabletten oder Depotspritzen zu beginnen. Mit vermehrten Nebenwirkungen musst Du dann aber rechnen.
 
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Schokocookie

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Meine Katzen hatten zum Glück bis jetzt keine Anfall mehr, sie toben auch wieder. Kratzbaum rauf und runter geht auch schon besser.

Ich verwende keine WC, Haarsprays mehr, keine Badezusätze und hab auch bei den Putzmittel vollkommen auf Antiparfum uns Babysenitive umgestellt. Es gibt für mich nur mehr ein Parfum, das sie vertragen.

Ja Protokollführen macht am meisten Sinn, viell reagiert die Katze wirklich allergisch auf einen Stoff in der Umgebung.
 
Samtpfote S&S

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Also der TA hat zwar gesagt, dass es noch alternative Untersuchungen gibt, aber nicht gesagt, dass er die machen wird, da er nicht so viel husted (also nicht 5-10mal am Tag).
Was wären denn besagte Nebenwirkungen?
 
HanseatenCats

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Allergien und Asthma hängen meist miteinander zusammen, auch bei Katzen. Die Allergene sind dieselben, die auch Menschen Probleme machen (können). Pollen, Staub, Schimmel aller Art usw.

Liste der Nebenwirkungen von Cortison können sein:
das sogenannte Cushing-Syndrom mit Vollmondgesicht, Stiernacken, Gesichtsrötung und brüchigen Hautgefäßen
Blutdruckanstieg
Blutzuckererhöhung
Erhöhung der Blutfettwerte
gesteigerte Infektanfälligkeit
Gewichtszunahme
Wassereinlagerung im Gewebe
Osteoporose: Auch wenn Kortison nicht der alleinige Auslöser zu sein scheint, kann es bei entsprechender Anfälligkeit das Risiko erhöhen. Deshalb ist es notwendig, vor einer längeren Kortison-Therapie das Risiko für eine Osteoporose festzustellen (Knochendichtemessung) und bei Bedarf präventive Maßnahmen wie Kalziumgaben oder die Einnahme von Vitamin D und Fluor einzuleiten.

bezieht sich zwar auf die Humanmedizin, ist bei Katzen aber ja meist gleich. Da kannst Du Dich aber auch nochmal beim TA darüber beraten lassen. Regelmäßige Kontrollen durch Blutbild und Gewicht sind daher unerlässlich!, wenn Cortison gegeben wird.
 

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