vegane Ernährung - Einzelfall?

  • Autor des Themas ShinaOthello
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ShinaOthello

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Hallo Zusammen,

bevor ich gesteinigt werde (wegen des Titels) ;-)
Ich habe nicht vor, meine Katzen auf vegan umzustellen. Trotzdem hatte ich vor einiger Zeit eine Mail geschrieben. An eine von den Seiten, die für vegane Katzenernährung sind. Ich habe sinngemäß
formuliert, dass mein Kater einmal eine Diät halten musste und nur Futter zu fressen bekam, das vorrangig Getreide enthielt. Ich konnte beobachten, wie er immer dünner davon wurde. Die Tierärztin hatte mir erklärt, dass das am Getreide liege, Katzen würden dadurch Muskelschwund bekommen.
So.
Ich bekam tatsächlich eine Antwort, die lautet sinngemäß:
Die Frau hat selber eine Katze, die sie seit 11 Jahren vegan ernährt. Die Katze sie noch nie krank gewesen, total gesund, und jetzt schon 16 Jahre alt.

Das ganze klang durchaus ehrlich und nicht nach Fake.

Was sagt man jetzt dazu? Ist das dann ein glücklicher Einzelfall?
Da bekommt man ja schier keine Argumente mehr, wenn man mit einem überzeugten Veganer über Katzenernährung diskutieren will...
?

Warum ist diese vegane Katze gesund?

Danke für eure Antworten.
:)
 
28.05.2014
#1
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Gast

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Stulle

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Naja, ich kann ein Stück Pappe in Wasser auflösen, Vitamine etc dazukippen und es essen oder meinen Katzen geben. Ein bisl Aroma dazu, damit sie die Pampe fressen und gut ist.

Ob das nun gesund ist, lasse ich mal dahingestellt. Vor allem muss ja dann sehr viel bis alles synthetisch hinzugefügt werden.
 
Ceilyn

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Als erstes vll eine ganz nette Studie: http://www.tatzenladen.de/infoseiten/pottengers_cats.html

Ob die Katze gesund ist lass ich mal dahin gestellt. ;)
Ich wette, wenn man sie auseinander nehmen würde, würde man feststellen das zB ihre Darmflora total verschoben und hin ist. Das ist nicht gesund. Ich denke auch nicht, dass der Magen noch so ist, wie er sein sollte. Katzen sind halt mal Carnivoren. Sie können dem grünzeug und auch Kohlenhydrate noch relativ Nährstoffe entziehen wenn es sein muss, aber das ist keine gesunde Ernährung.
 
Geek

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Ein Thema, bei dem mir immer der Kragen platzt.

Eine Katze vegan zu füttern ist genau so schlimm, wie einen Menschen mit Wattebällchen zu ernähren.
Es gab sogar (glücklicherweise) schon Zwangsbeschlagnahmungen durch Amtstierärzte wegen beharrlicher veganer Fütterung und deshalb kurz vor dem Tod stehender Katzen.

Sobald du etwas Positives dazu liest, fällt das ausnahmslos unter Propaganda und ist erstunken und erlogen.
Ich habe generell überhaupt nichts gegen Veganer, aber sobald die das mit ihren Katzen probieren, gehören die wegen Tierquälerei angezeigt.

p.s. Ich werde auch den Sinn einer verordneten "Getreide-Diät" für Katzen niemals verstehen.
 
Schokocookie

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Tja ich schließe mich da vollkommen der Meinung von Greek an.

Wenn ich an vegane Katzenfütterung denk, werde ich nur zornig.
Es gibt auch Menschen, die rauchen 60 Zigaretten am Tag und sind noch nicht gestorben, aber ob sie fit sind ist eine andere Sache.
 
S

ShinaOthello

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Ich bin ja völlig der gleichen Meinung!!!!

;-)

Aber wie will man so jemanden ändern??? Der fest daran glaubt? Weil es seiner Katze ja gut geht...
???
 
WinstonvonWensin

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nun, ich bekomme dagegen Plaque, vegane Tiernahrung verteufeln, einen Raucher der sechzig Zigaretten inhaliert nicht so schlimm zu finden.

ich finde beides gleich tragisch für das Tier, weil es nicht artgerecht ernährt wird und der Mensch der ein Suchtproblem hat und dieses unterstützt wird.

lg
Verena

PS versuche sie
 
Ceilyn

Ceilyn

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Ich bin ja völlig der gleichen Meinung!!!!

;-)

Aber wie will man so jemanden ändern??? Der fest daran glaubt? Weil es seiner Katze ja gut geht...
???
Du kannst der Person links schicken, Bücher empfehlen. Sie wird es weiter machen. Sie zwängt der Katzen ihren Lebensstil auf.. Solche Leute wirst du niemals überzeugen können. Das ist das Problem. Man kann es versuchen. Am besten öffentlich. Aber mehr auch nicht.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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sorry , mein Text wurde verschluckt:

er war so ähnlich wie der Beitrag von Ceilyn

lg
Verena
 
OceanSoul

OceanSoul

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Frag sie doch mal, was sie von der Fütterungsart der Tiere in der Massentierhaltung hält.. Wahrscheinlich bekommst du direkt haufenweise Argumente, wie schlecht diese ist und wie schrecklich/nicht artgerecht die Tiere gehalten werden... Im Anschluss kannst du sie dann fragen, was an einer veganen Katzenernährung artgerecht ist. Ein konsequenter Veganer, der sich dem Tierschutz verschrieben hat und die Tötung von Tieren ablehnt, sollte keine Fleischfresser halten.
 
S

ShinaOthello

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Ein konsequenter Veganer, der sich dem Tierschutz verschrieben hat und die Tötung von Tieren ablehnt, sollte keine Fleischfresser halten.
Ja gut, da weiß man nie warum und so. Vielleicht hat sie die Katze im Straßenrand in einer Plastiktüte gefunden oder so...

Aber: kann mir jemand helfen? Ich such eine I-net-Seite und find sie nimmer. Da war eine Katze abgebildet, gezeichnet, und man sah den Darm. Da wurde das mit kurzer-Darm-Fleischfresser erklärt. Wisst ihr was ich meine? Den Link würde ich der Dame gern schicken, find ihn aber nicht mehr...

?

danke!
:)
 
virra

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Die änderst du nicht. Das ist vergebene Liebesmüh. Das ist die Sorte Leute, die von einem Sendungsbewusstsein erfüllt sind, Missionare in eigener Sache. Aus diesen Beweggründen werden Glaubenskriege geführt, da wirst du gar nix ausrichten. Wenn einer so drauf ist, dass er der Welt erklären will, dass nur SEINE Art zu leben die richtige ist, beißt die Maus keinen Faden ab.
 
Crazy.Minka

Crazy.Minka

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Das Problem ist, dass die Pro-Veganismus-Argumente auch auf carnivore Haustiere übertragen werden.
Wenn man nun als Veganer glaubt, das Fleisch grundsätzlich ungesund ist, dann wird das auf die Katze übertragen.
Ich lese manchmal in der vegane Katzen-Gruppe auf Facebook mit, da wird tatsächlich geschrieben das Fleisch aufgrund von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren den Katzen schadet.

Oder es heißt "Katzen jagen keine Rinder, Rindfleisch zu füttern ist genau so unnatürlich, das macht dann auch keinen Unterschied, ob ich sie vegan füttere."

Ich bin selbst überzeugte Veganerin, aber vegane Ernährung für Hunde und Katzen ist Tierquälerei. Punkt, aus, Ende.

Ich habe in der Gruppe von Katzen gelesen, deren Besitzer für sie selbst gekocht haben, ausschließlich. Die armen Dinger wurden plötzlich blind, ihnen fiel das Fell aus, bekamen Herzprobleme. Taurinmangel halt.
Jeder in der Gruppe mit 2 oder mehr Miezen, hat mindestens eine Katze die unter Struvit leidet. Um das zu verhindern wird irgendein Hefesuppi gefüttert, das den Urin ansäuern soll.
 
Schneewitte

Schneewitte

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Ich ernähre mich seit Anfang Mai vegan, gebe meinen Mietzen aber nach wie vor hochwertiges Dosenfutter und am WE rohes Fleisch, dass ich vom Geflügelwagen auf dem Markt hole. An dem Geflügelhof fahr ich öfter vorbei und er sieht sehr gut aus, viel Freilauf und die Tiere sehen auch sehr gut aus.

Trotzdem hab ich beschlossen, die Ernährung für mich komplett auf vegan umzustellen. Meine Mietzen hatte ich aber schon vorher und hab als Halter ne Verantwortung ihnen gegenüber, ich kann mir aussuchen, was ich esse, die Mietzen nicht. Dadurch, dass beide FIVies sind, gehen sie auch nur mit mir zusammen raus, fangen sich ihr Essen also nicht selbst. Und sie sind mehr denn je auf ne gesunde Ernährung angewiesen. Also bekommen sie das, was sie brauchen: Fleisch. Ich brauch das nicht, genauso wie Milch und Milchprodukte, also esse ich es auch nicht mehr. Es gibt so viele gute Alternativen, die ich vorher nicht kannte und jetzt am testen bin. Aber meine Mietzen werden nicht zu Testessern, höchstens, wenn mal ne neue Dosenfuttermarke mit Fleisch auf den Markt kommt... ;-)
 
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Schattenkatze

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Ja gut, da weiß man nie warum und so. Vielleicht hat sie die Katze im Straßenrand in einer Plastiktüte gefunden oder so...
Dann hätte sie als konsequenter Veganer und Tierschützer die Katze zwar retten sollen, aber sie hätte sie nicht behalten dürfen. Wie sie zur Katze gekommen ist, ist egal. Wer eine Katze hält hat eine Verantwortung dem Tier gegenüber und an dieser Verantwortung ändert sich nichts egal ob man die Katze gekauft oder gefunden hat, oder ob es eine Rassekatze ist oder eine Hauskatze ist.
 
Stulle

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Nur mal reingeworfen: sehr sehr viele Barfer ernähren sich vegetarisch oder vegan. Sie achten auf ihre eigene Ernährung und oftmals genau deshalb auch auf die ihrer Katzen/Hunde.
 
Stulle

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Was Anderes habe ich ja auch nicht behauptet ;-)
 
Neryz

Neryz

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Nur mal reingeworfen: sehr sehr viele Barfer ernähren sich vegetarisch oder vegan. Sie achten auf ihre eigene Ernährung und oftmals genau deshalb auch auf die ihrer Katzen/Hunde.
*Meld* genauso ist es bei mir ;-)

Vielleicht gibt es irgendwann mal die Möglichkeit, "Fleisch" synthetisch herzustellen. Aber bis dahin würde ich meine Katzen nicht mit Ersatzprodukten füttern. Die Verdauung der Katze ist darauf nicht ausgerichtet.

Von den Allergieproblemen mit Soja und anderem Getreide mal abgesehen.

BARF besteht zumeist aus Fleisch, das sowieso weggeworfen würde, weil es Verschnitt ist, nicht "schön" aussieht, nicht die richtige Farbe hat...

Für unser BARF-Fleisch dürften in den wenigsten Fällen "extra" Tiere gezüchtet und getötet werden.
 

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vegane ernahrung bei katzen tierqualerei

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