Katze jagt wie besessen

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Aaprill

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Meine zwei Süßen sind jetzt knapp ein Jahr alt und waren bis zu unserem Umzug Wohnungskatzen. Seit dem Umzug haben wir jetzt eine Katzenklappe, welche die beiden lieben! An den Ausgang haben sie sich schnell gewöhnt aber nach einigen Wochen fingen dann beide
an zu jagen natürlich. Am Anfang war es ganz selten mal eine Spitzmaus. Dann immer mehr und es kamen echte Mäuse hinzu, sogar Maulwürfe und Vögel!

Mittlerweile schleppen die beiden oft drei Mäuse täglich, oder mehr an. Sie fressen sie nicht mal sondern spielen nur mit ihnen und ich gehe dann jedes mal hin, fange die Maus und setzte sie wieder in der Natur ab. Die beiden kriegen auch wirklich genug Futter bei mir. Oft stehe ich morgens auf und im Badezimmer liegen tote Tiere, gerupfte Vögel oder Blutlachen... Mein Mann ekelt sich inzwischen schon so sehr, dass er die Katzenklappe nachts zumachen möchte aber ich kann die beiden ja nicht einfach einsperren. Kann man da überhaupt was tun? Was macht ihr wenn eure Katzen so viel Beute anschleppen?
 
12.06.2014
#1
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DreiMaeuse

DreiMaeuse

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Sorry, ich musste schon ein wenig schmunzeln als ich deinen Beitrag las:oops:

Aber ich möchte auch nicht in deiner Situation sein.
Meine früheren Freigänger hatten keine Katzenklappe, wenn sie abends nicht reinkamen, blieben sie nachts eben draussen. Wenn sie zur "Zubettgehzeit" drin waren, blieben sie eben drin.

Das war bei uns nie ein Problem.

Klingt ein wenig brutal, aber ihr sollt euch ja auch noch wohl fühlen....und ICH würde es definitiv nicht, wenn ich durch Leichen, Blutlachen oder sonstiges "waten" müsste:shock:

Katzen sind nun mal Jäger, ja und oft wird die Beute eben nicht verputzt.
 
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Aaprill

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Ich kann deine Vorgehensweise durchaus verstehen mit der "Tür-auf Tür-zu deadline" sozusagen. Nun haben sie sich aber so an die Klappe gewöhnt und ärgern sich auch und beschweren sich wenn sie mal zu ist. Vor allem aber möchte ich ihnen diese Fluchtmöglichkeit auch nicht nehmen da es hier in der Nachbarschaft fremde Katzen gibt mit denen sie sich zanken und dann kommen sie meistens schnell reingerannt (fremde Katze inklusive, deshalb haben wir jetzt ne Chip gesteuerte Klappe).

Wie auch immer, das Argument dass wir uns auch noch wohlfühlen müssen teile ich. Das ist wie in ner WG wo jeder Kompromisse machen muss. Ich hatte schon überlegt sie daran zu gewöhnen nur tagsüber raus zu gehen und nachts die Klappe zuzumachen aber die beiden lieben es natürlich am allermeisten raus zu gehen wenn es dunkel ist...Ich wache sogar inzwischen schon öfter nachts auf weil vorm Schlafzimmer ganz laut eine Maus in Panik um ihr Leben piepst :???::???: (ich wusste gar nicht wie laut Mäuse sein können :shock:...)
 
DreiMaeuse

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bei euch ist nachts ja richtig was los;-)

Katzen, Mäuse, fremde Katzen, Vogelleichen....puh...

ok, wenn sie schon so an die Klappe gewöhnt sind, ists ein wenig blöd. Die einzige Option, die mir jetzt noch einfällt: Den KatzenKlappenraum (wo kommen sie denn rein) schliessen. Dann müssen sie die Nacht eben dort verbringen. Bettchen/Kissen und Wasser rein und gut....
 
Kunterbunt

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Das klingt ja wirklich nicht so toll. Auch wenn es Jäger sind, Massenmörder möchte man ja doch nicht unter dem Dach haben.

Ich hab mal gelesen, dass es Klappen mit Zeituhr gibt. Sie kommen zu jeder Zeit nach drinnen, aber ab einer gewissen Zeit nicht mehr nach draußen. Vielleicht ist das eine Möglichkeit? Und dann das Maunzen aushalten. Sie werden sich schon dran gewöhnen, dass sie zu einer bestimmten Zeit nicht mehr nach draußen dürfen.

Ansonsten viel Erfolg weiterhin!
 
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Aaprill

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Ja bei uns ist nachts wirklich voll was los. Ich sag immer schon wenns dunkel wird jetzt geht wieder die Katzen Party los :lol:
Die Tür kann ich leider nicht schließen, die Katzenklappe ist in der Haustür montiert und von dort aus gibt es keine Türen mehr, schwer zu erklären aber unser Haus hat ne ganz offene Architektur und die Räume trennen sich ab dann nur noch durch Ebenen. Die nächste Tür wäre das Schlafzimmer und die machen wir auch zu nachts. Ich hatte schon überlegt die Badezimmertür auch zuzumachen aber ich bin sicher dann liegen die angefressenen Tiere im Wohnzimmer :???: im Bad kann ich wenigstens noch gut putzen wenn da Blut und halbe Tiere sind...
Und die Chipklappe war schon so teuer, das wäre blöd die jetzt nochmal austauschen zu lassen. Deshalb bin ich ja in allem so ratlos.
Mir war natürlich klar, dass die Katzen mal ne Maus mitbringen von draußen, aber so viele?? Weiß denn irgendjemand ob das Jagdverhalten mit dem Alter abnimmt? Oder wenigstens im Winter? Das wäre schon mal ne Motivation für mich :???:
 
elfuhracht

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Wie lange sind sie denn jetzt im Freigang? Vielleicht müssen die nur "nachholen" und das pendelt sich mit der Zeit ein?
Ich würde auch diese Art von "Geschenken" gar nicht weiter kommentieren, nur wegräumen. Und wegnehmen eigentlich auch nicht... Sonst haben sie ja gar nicht die Möglichkeit mehr, die Tiere zu fressen und verlernen das eventuell? (Ist jetzt nur meine Überlegung, keine Erfahrung!).
 
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Aaprill

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Sie haben Freigang seit Februar.

Wie, ich soll die toten Tiere einfach rumliegen lassen??? Das ist doch sau ungyhiegenisch... Wenn sie die Tiere fressen wollen dann machen sie es sowieso gleich, das was rumliegen bleibt sind ja eh nur Reste oder Spitzmäuse die ihnen gar nicht schmecken... Da hilft dann auch weiter rumliegen lassen nicht und mein Mann würde ausziehen...
 
Kevy

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Hello!

Also ich muss schon sagen, 3 Beutetiere am Tag ist wirklich recht viel.
Bei meinen Eltern leben 2 Freigänger, die bringen höchstens mal 2-3 mal die Woche was heim.

Ich nehme also mal an, sie genießen ihren neuen Freigang und üben fleißig das Jagen. Das es jetzt vermehrt ist, wäre logisch da die Temperaturen ja schön warm sind und da auch mehr draußen herum kreucht und fleucht.
Im Winter sollte es definitiv besser werden (keine Jungvögel und Mäuse verkriechen sich auch).
 
amecara

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Das nenn ich mal ausgesprochene VOLLPROFIS:mrgreen:
 
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Erbse

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Happy hat früher auch oft Beute mitgebracht. Am Anfang waren es täglich mehrere Mäuse. Die lagen dann im Hausflur oder vor der Tür. Nach ner Zeit wurde es aber weniger. Tauben wurden eh draußen zerlegt, Ratten mal draußen gelassen, mal in den Hausflur geschleppt und Mäuse gabs immer mal ne halbe auf dem Rasen. Sei froh, dass sie tote Beute liegen lassen. Happy hat mal ne lebende Maus mitgebracht, die in der Wohnung laufen lassen und ist wieder raus gegangen. Ich durfte dann zusehen, wie ich die Maus kriege.
 
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Aaprill

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Das beruhigt mich jetzt zu lesen, dass es im Winter besser wird.

Haha ja, Vollprofis hab ich auch schon gedacht. Um ehrlich zu sein hab ich das den beiden nicht zugetraut dass sie so gute Jäger Werden nachdem sie von klein auf Wohnungskatzen waren, auch wenn ich weiss dass der Trieb natürlich angeboren ist. Aber sie hatten ja keine Übung und deshalb war ich umso überraschter was hier plötzlich alles angeschleppt wird zumal ich die "Mengen" gar nicht einschätzen kann, also wieviele Mäuse noch normal sind und was dann schon echt viel ist. Mit 2-3 Beutetieren in der Woche könnte ich jedenfalls noch gut leben.

@Erbse: nur ein kleiner Teil der Beute ist bereits tot. Ich muss täglich auch selbst Mäuse fangen hier im Haus weil die Katzen genau wie deine irgendwann wieder raus gehen und die Maus hier sitzen bleibt. Ich gehe sowieso immer dazwischen und rette die armen Mäuse, Futter gibts hier schon genug. Und die größeren Tiere wie Vögel kommen zwar schon tot rein aber werden bei uns leider nie draußen verspeist sondern grundsätzlich im Badezimmer! Unser kultivierter Kater hat unser Badezimmer zu seinem Esszimmer erkoren :shock:
 
Kirchenmaus

Kirchenmaus

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Du Arme,
ich hab hier auch so was. Norweger-Mix, aufgewachsen als reine Wohnungskatze. Wir hatten heute nach zwei Mäuse im Haus, eine lebend, die bekam ich im Schlafzimmer nachts um drei Uhr und früh gegen sechs noch eine tote Maus, die unter Triumphgeheul durch`s Haus getragen wurde. Sie muss auch auf einem bestimmten Teppich (glücklicherweise so ein kleiner waschbarer) verspeist werden, wobei immer Reste bleiben ... Mir graut schon, wenn die jungen Schwalben am Bauernhof gegenüber ausfliegen, da hatten wir letztes Jahr an einem Tag vier!! Dann habe ich es geschafft, einen halben Tag lang die Klappe zuzuhalten.
Ich überleg mir grad, im Garten so ein Häuschen noch aufzustellen, wo sie reinkönnte, evtl. auch noch mit Chip und nachts ist das Haus dann zu.
 
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Aaprill

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@kirchenmaus: oh je, auch eine Leidensgenossen. Ich kann das so gut verstehen, das ist immer besonders toll nachts... Das mit dem Triumphgeheule kenne ich auch nur ist es bei uns eher ein Knurren :???: ich erkenne ob eine Maus im Haus ist immer entweder am piepsen oder weil der Kater knurrt wie ein Hund, damit auch ja keiner auf die Idee kommt ihm seine tolle Beute wegzufressen. Und das dann auch noch alles auf ein und dem selben Teppich gefressen werden muss wäre ja noch irgendwie süß wenn es nicht andererseits so eklig wäre...:?
 

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