Katzenschuppen-Allergie - Schock!!!

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Micki_2011

Gast
Liebe Forum-Mitglieder,

ich weiß jetzt spontan garnicht, ob es hier schon Threads bzgl. Allergien bei Menschen gibt, aber da ich einfach mein Herz ausschütten möchte, erzähl ich einfach mal von meinem Problem:

Vorab-Info: Seit meiner Kindheit habe ich es hin und wieder mit Bronchitis zu tun und habe seitdem ein Bronchiospray, welches ist bei Bedarf nehmen kann. Meist nehme ich es nur bei Grippe - manchmal Tage oder Wochen garnicht.
Wir hatten früher in meinem Elternhaus keine Tiere - nur meine Oma, diese hatte einen Hund.

Vor ca. 1 Woche bin ich wegen "recht trockener Haut" und Juckreiz zum Hautarzt. Auch mit trockener Haut kämpfe ich jahreszeitenbedingt schon seit meiner Kindheit, bekomme es aber mit Bodylotion mit Urea super in den Griff.

Nur nebenher erzählte ich meinem
Hautarzt (ich war vorher noch nie bei ihm!!!) von meinem Kater, den ich seit ca. 4 Jahren, seitdem ich von zuhause ausgezogen bin, habe.

Hinsichtlich meiner Haut verschrieb er mir fetthaltige Cremes und nahm mir Blut. Er testete mich auf "Katze". Heraus stellte sich, dass ich stark auf Katzenschuppen reagiere. Der Arzt teilte mir die Blutergebnisse nur kurz und bündig per Telefon mit und legte mir sofort nahe, ich solle die Katze noch am darauf folgenden Wochenende weggeben.
Ich war fix und fertig... für mich brach eine Welt zusammen!!!

Er betonte, ich "sei Asthmatiker und es könne chronisch werden" und meine Haut würde "immer schlimmer werden"... ich wusste garnicht wohin mit meinen Gedanken. Asthmatiker? Spray? Ich wies ihn darauf hin, dass ich das Spray schon seit meiner Kindheit habe und nicht extra wegen meiner Katze anschaffen musste... auch dass ich es zeitweise garnicht nehme, interessierte ihn wenig.

Als ich das Problem mit meiner Familie besprach, beruhigten mich zuerst alle. Ich solle mir eine zweite Meinung einholen - es gäbe auch andere Wege, als unseren Stinker wegzugeben.

Als kleine Anmerkung: Wenn ich mit unserem Stubentiger zusammen bin, geht es mir nicht schlechter, als wenn ich woanders bin... deshalb habe ich Angst, dass ich mich von dem Hautarzt in Panik versetzen lasse... was er ehrlich gesagt schon irgendwie getan hat. :-(

Als erste Maßnahmen habe ich mir zu allererst "Allerpet" besorgt, viele Allergen-Fallen aus der Wohnung entsorgt und mir einen besseren Staubsauer (Dy***) zugelegt und werde meine körperlichen Reaktionen erst einmal abwarten.

Was meint Ihr bzw. könnt Ihr mir noch Tipps geben?

Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass ich weder Schnupfen, tränende Augen, Niesanfälle etc. in der Gegenwart von unserem Stubentiger habe... auch nicht mehr, als wenn ich woanders z.B. mit Hausstaub in Berührung komme (hiergegen bin ich schon seit Kindesbeinen allergisch).

Dass mir der Arzt aus rein ärztlicher Sicht nur den einen Rat geben kann, ist mir klar... dennoch erwarte ich von einem Arzt auch irgendwo Menschlichkeit, Einfühlsvermögen etc. ... den Arzt werde ich auf jeden Fall wechseln.

Ich danke Euch schon jetzt für Eure Meinung!!!

PS: Das "Lustige" war ja noch: Er hat mich nur auf "Katze" getestet. Alles andere hat er beim Bluttest nicht angeordnet... seiner Meinung nach "können noch zick Allergien" hinzu kommen... toll...
 
06.07.2014
#1
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Jazzy210

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Hallo,

tut mir leid für dich, wie das gelaufen ist. Ich würde an deiner Stelle bei einem anderen Arzt nochmal einen allgemeinen Allergietest machen, wenn du das nicht schon mal gemacht hast. Gegen Hausstaub bin ich auch allergisch - sind sehr viele Menschen ohne, dass sie es wissen. Ich habe dagegen halt alle Teppiche, Vorhänge aus meiner Wohnung entfernt. Alles andere Wollige oder Plüschige kann ich ganz gut waschen. Seit ich Katzen habe, ist meine Wohnung sauberer bzw. staubfreier als vorher, weil ich einfach mehr sauge und wische. ;-)

Ich würde mich an deiner Stelle auch nicht verrückt machen lassen, so wie es sich anhört liegt es nicht an der Katze. :!:

Hast du Lebensmittelallergien?
 
anne53

anne53

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Würde mir an deiner Stelle einen Termin beim Allergologen holen. Die sind sicherlich kompetenter als ein stinknormaler Hausarzt.
Alles Gute für dich.
 
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Micki_2011

Gast
Sooo, um meinen Thread wieder etwas zu aktualisieren, erzähle ich Euch von meinem derzeitigen "Behandlungsstand", was speziell die "Katzenschuppen-Allergie" betrifft:

Keine Veränderung!

Ja, Ihr habt richtig gehört: Es hat sich nichts getan. Ich war mittlerweile beim 2. HauTarzt und beide werden/wollen/können mich nicht dagegen behandeln. Sie behandeln nur Menschen, welche unvermeidbaren Kontakt mit Katzen haben - dies ist bei mir ja nicht der Fall. D.h. ich müsste Tierärztin o.ä. sein...

Erst hieße es, man könne mich nicht behandeln/spritzen, da ich immer wieder an Bronchitis leide (!?!?), der zweite Arzt bezog sich daraufhin überhaupt nicht und verneinte es sofort.

Ob eine Behandlung speziell gegen die Katzenschuppen-Allergie überhaupt notwendig ist, weiß bis dato nämlich niemand... d.h. würde ich mich ggf. z.B. spritzen lassen, wäre es evtl. sogar umsonst, da meine Symptome von der Hausstauballergie herrühren - verzwickt!

Mein nächster Schritt ist - wenn ich weiter vorgehe - eine Spezialklinik aufzusuchen... aber ansonsten werde ich mir einfach selber helfen und alles (z.B. zuhause) machen, um die Allergiesymptome zu lindern.

...sofern meine Symptome wirklich von der Katzenschuppenallergie kommen?!? Dies kann nämlich auch kein Arzt wirklich diagnostizieren: Es könnte nämlich auch meine ausgeprägte Hausstauballergie sein... ein endloses Spiel.

Ich denke, es ist mitunter auch eine Art Kopfsache: Seitdem ich meinen privaten Stress etwas reduziert habe und alles Mögliche gegen Hausstaub o.ä. mache, werden die Symptome weniger...

Habt Ihr evtl. trotzdem irgendwelche Tricks, Kniffs oder ähnliches... gerne her damit! :)

Auch ähnliche Erfahrungsberichte würden mich freuen, da ich ja unmöglich die Einzige auf der Welt mit solch einer Problematik sein kann?!?

Bis dann...
 
Frigida

Frigida

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Ist bei dir eigentlich jemals ein richtiger Allergietest gemacht worden?

Ich bin schon x-mal auf Allergien getestet worden, ich kenne das. Fies war der Test auf Metalle, da wurde sich auf meinem Rücken ausgetobt, alles verpflastert und ich sollte am nächsten Tag wieder kommen.
Zwischenzeitlich bin ich fast verrückt geworden, weil das so zu jucken anfing. Ergebnis: Allergie gegen Nickel, Chrom und Kobalt.

Jahre später habe ich mich testen lassen, weil ich dachte, ich hätte eine Milben-Allergie. Nichts.
Dann wurde ich getestet, weil ich Asthma bekommen habe. Aber da war der Auslöser eine Lungenentzündung. Der Test war negativ.
Dann noch mal auf Katzen, bevor die Mäuse einzogen. Wieder nix.

Und ein paar Monate später hatte ich eine richtig schöne Allergie gegen Milben, Gräser und Katzen.

Für einen Allergietest macht man erst einmal einen Prick-Test und bestätigt diesen dann ggf. durch einen Bluttest.
Du solltest mal zu einem guten Allergologen gehen.

Ich muss mir auch immer wieder anhören, Katzen wären bei Allergikern nicht gut. Das könnte alles noch viel schlimmer werden.
Aber mein Arzt versteht, dass ich vorher alles getan habe, um sicher zu gehen, dass es mit den Katzen keine Probleme gibt und das es ausgeschlossen ist, dass ich sie weg gebe.

Ich habe Niesattacken, juckende Augen, Ohren und Gaumen. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich eher auf die Milben reagiere. Dagegen lasse ich mich immunisieren. Bei den Katzen ist das schwierig, da das schon von Katze zu Katze unterschiedlich ist, ob und wie man reagiert.
Ich habe meine Ledercouch von allen Decken und Kissen befreit, seitdem geht es mir besser, wenn ich darauf sitze oder liege.
Mein Bett wird immer schnell wieder frisch bezogen, ich sauge die Matratze ab und lege einen frisch gewaschenen Matratzenschoner auf. Ich mag diese Encasings nicht. Aber das sind eher Schutzmaßnahmen gegen die Milben.
Ich muss ein Nasenspray nehmen, damit keine Allergiesymptome auftreten (Avamys, Dymista oder Syntaris), aber das reicht meist auch. Mehr als eine Dosis am Tag brauche ich nicht.
 
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Micki_2011

Gast
Ja, von Allergietests kann ich mittlerweile auch ein Lied singen.

Bereits als kleines Kind wurde bei mir die Hausstauballergie festgestellt. Bereits damals habe ich diesbezüglich ein Asthmaspray, die Überzüge usw. bekommen.

Dass dies feststeht, habe ich dem jetzigen Arzt auch gesagt. Leider ist er der Meinung, dass die Katzenschuppen-Allergie "so hochgradig" sei, dass wohl all meine Probleme von dieser Allergie herrühren, was ich mir jedoch nicht vorstellen kann...

Ich kämpfe mittlerweile auch eher gegen den Hausstaub/Milben/Katzenhaare an.

Ich denke, vorerst mache ich eine Doc-Pause - zwei 0815-Diagnosen in kürzester Zeit reichen mir.
 
Frigida

Frigida

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Also wenn das wirklich so hochgradig wäre, dann müsstest du ja Probleme haben sobald du deine Nase in Mickis Fell steckst.
Die meisten Katzenallergiker hier im Forum sind auf ihre eigenen Katzen gar nicht allergisch.
Und der Arzt hat sicher nicht mit Mickis Katzenhaaren getestet oder?

Bei mir ist es eigentlich ganz deutlich. Die meisten Probleme habe ich im Bett. Da sitzen die Milben dann kuschelig in den Bezügen, Kissen, Decken und der Matratze.

Manchmal habe ich auch Probleme, wenn ich Wein trinke. Aber nicht immer. Das ist ganz merkwürdig! Das kann sogar der gleiche Wein sein. Ein Tag gut, den nächsten Tag Nies- und Juckattacken. :mrgreen:
Und da weiß der Doc auch nicht, wieso.
Also von wegen, dass dein Arzt sich ganz sicher ist.
 
S

Schroeder80

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Hallo Micki, das ist ja wirklich eine Horrorgeschichte und der Arzt war mehr als unsensibel. Vielleicht lässt sich ja schon durch ein paar veränderte Verhaltensweisen Abhilfe schaffen und es muss nicht zum äußersten kommen. Ich würde die Katze einfach nicht (mehr) ins Bett und überhaupt ins Schlafzimmer lassen. Dennoch wirst du ja selbst Haare reintragen durch das Steicheln der Katze. Also ähnlich wie bei einer Hausstaubmilbenallergie: täglich saugen und wischen, wöchentlich die Bettwäsche wechseln, täglich lüften usw. Hier ist ein informativer Text dazu, was man alles beachten sollte: http://www.matratzenschutz24.de/blo...oden-gegen-hausstaubmilben-2014-07-29-a83006/ Nach dem streicheln immer Hände waschen würde ich auch empfehlen. Vielleicht gehen deine Symptome ja schon durch diese Hinweise zurück. Ich drück dir die Daumen! :-D
 
M

Micki_2011

Gast
Vielen vielen Dank für diese tolle Seite - hab schon bisschen quer gelesen! :)

Ich habe mittlerweile schon einige Vorkehrungen getroffen und vor allem: Das Kopfkino ausgeschaltet!

Ich hatte langsam das Gefühl, dass - je mehr ich daran denke - ich immer anfälliger wurde. Egal ob nun meine Hausstaub-Allergie oder meine Katzenschuppen-Allergie... seitdem ich mich nicht mehr verrückt mache, lebe ich fast wie zuvor einfach mein Leben. :)

Ich habe mir vor allem einen tollen Luftreiniger besorgt (und nicht dabei gespart...) - die Tage müsste er kommen... ich bin schon gespannt!!! :)

Was ganz "witzig" ist: Beim zweiten Hautarzt wurde bei mir eine Milch-Allergie zusätzlich noch festgestellt - dies hat der erste Hautarzt komischerweise garnicht entdeckt.
Aber auch hier mache ich mich nicht verrückt: Dass ich natürlich keine 2 kg Naturjoghurt auf einmal esse ist klar, aber ansonsten werde ich nicht beim Einkaufen jedes Produkt auf seine Inhaltsstoffe testen... ne...

Mein nächster Schritt wird sein, dass ich eine tolle Allergologin aufsuche (wurde mir empfohlen)... leider habe ich dort erst Ende Januar 2014 einen Termin...
Und bis dahin werde ich einfach auf mich achten und mich nicht verrückt machen! :)


Achja - bezüglich der anderen Fragen:
Nein, beide (!!!) Hautärzte haben natürlich nicht speziell auf meine Katze getestet... nur allgemein auf Katze...
 

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