Kitty hat ins Bett gepinkelt

Diskutiere Kitty hat ins Bett gepinkelt im Katzenklo Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo. Schöner Start in den Tag heute Morgen... Wir lagen noch im Bett, Balou hat zwischen uns rumgetollt. Lotte, meine Hündin, hat am Fußende...
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #1
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lottely

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Hallo.

Schöner Start in den Tag heute Morgen...
Wir lagen noch im Bett, Balou hat zwischen uns rumgetollt.
Lotte, meine Hündin, hat am Fußende geschlafen.

Mit den Beiden klappt es leider immer noch nicht.
Lotte würde gerne an ihm Schnuppern und ihn mehr kennenlernen, aber sobald Lotte zu dicht kommt faucht er und würde auch ein Hieb geben...

Naja jedenfalls hat alles sonst bisher super geklappt, was dass Katzenklo angeht.
Er ist wunderbar aufs Klo gegangen. Nachts und am Tag.
Auch an Lotte vorbei gehen hat er keine Probleme. Lotte läßt ihn komplett in Ruhe habe ich ihr gesagt, was sie auch macht.

Und dann muss er in irgendeiner Sekunde ins Bett zwischen uns gemacht haben...
Wieso auf einmal ?
Es klappte doch so gut.
Ist es wegen Lotte ?
Oder einfach nur ein Versehen, da er ja immerhin erst 11 Wochen ist ?

Hab Angst das er nun öfter ins Bett macht :(
Hab es rausgeschrubbt aber der Geruch bleibt ja meistens trotzdem drinne.

Achso und ich benutze das Katzenstreu: BioKat´s Classic

LG
 
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  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #2
Bitte bring Kitty heute noch zum Durchchecken zum Tierarzt, und lass vor allem eine URINANALYSE machen.

Kitty kann eine Blasenentzündung haben, und dann beginnen die meisten Katzen, auf weiche Unterlagen zu pieseln.

Gute Besserung!
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #3
Hallo, würdest Du bitte den



kopieren und ausfüllen. Dann hat man alle Fakten beisammen und es ergeben sich weniger Nachfragen.

Danke.


Ich blicks nicht so ganz, geht es um Kitty oder Balou?
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #4
Ich blicks nicht so ganz, geht es um Kitty oder Balou?

Ich hab nochmal nachgelesen und habe nun den Eindruck, dass Kitty = Balou. Also Balou ist der Kater, der in der Überschrift als "Kitty" bezeichnet wird.

Anyway, egal wie Kitty, Balou oder er/sie auch immer heisst: Die Katze, die gepinkelt hat, sollte so bald es geht (also heute noch) zum Tierarzt zur Untersuchung und vor allem zum Urinanalyse, damit eine Blasenentzündung (wenns eine ist) behandelt wird.

Wenn Du vom Tierarzt zurück bist, kannst Du den Fragebogen ausfüllen.

Bei plötzlich auftretendem Pieseln ist der allererste Weg IMMER zum Tierarzt.
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #5
Vorerst um die Verwirrung aufzuklären ;D
Balou ist der Kater. Ich sag immer Kitty dazu, weil es halt noch ein Baby ist :eek:
Und Babys sind für mich alle Kitty *g*
Und das Katerchen heißt Balou.
Lotte ist meine Hündin.

Ok.
Problem: ich muss doch eine Urinprobe nehmen oder ?
Ein Röhrchen habe ich. Aber wie soll ich eine Probe nehmen ? ^^
Das Streu ist komplett geklumpt :eek:

Und pieselt man bei einer Blasenentzüdung nicht sehr sehr viel ?
Ich mache das Klo jeden Tag sauber.
Und gestern Abend habe ich 5 Klumpen rausgeholt...Ist das normal ?

Werd mich aufmachen sobald der Tierarzt aufmacht.

Danke
LG
 
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  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #6
Oh, du hast ein kleines, einzelnes Katerchen und einen erwachsenen Hund?
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #7
Lotte ist 2 Jahre. Noch recht verspielt.
Bin gerade auf der Suche und am Überlegen noch einen zweiten Kater dazu zu holen.
Hätte da ein der 2 Jahre ist. Also auch noch recht jung.
Und der ist mit Hunden aufgewachsen und mag Hunde.
Das mir wichtig. Vielleicht guckt Balou sich dann dass ab das man Hunde mögen kann xD
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #8
Die Urinprobe kann beim Tierarzt genommen werden ;-) ruf sa direkt mal an.
Wie alt ist Balou?
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #9
Wie alt ist Balou?

oben stand was von 11 Wochen, wenn ich richtig gelesen habe.



Bitte lass Balou vom Tierarzt untersuchen und abklären, dass keine medizinische Ursache vorliegt.

Wenn er nicht krank ist (z.B. Blasenentzündung, und die kann sich bei Katzen unterschiedlich äußern, das Kerlchen muss nicht ständig zum Klo rennen, es kann aber möglich sein dass er das tut; egal wie oft er es macht (kann ja auch erstmal ne leichte Blasenentzündung sein), wenn das Kerlchen merkt, dass das Pieseln unangenehm ist, sucht er sich automatisch einen weichen Untergrund zum drauf pieseln, weil er denkt dass es dann vllt. weniger weh tut... es kann also durchaus ne Blasenentzündung sein und das sollte schnell abgeklärt und behandelt werden. Drum geh bitte wirklich heute noch zum Tierarzt!) kann es gut sein, dass er sich alleine fühlt und einen Katzenkumpel vermisst. Ein so junges Kitten sollte nicht alleine gehalten werden, sehr gut dass Du dir schon Gedanken um einen Freund für ihn machst, so einer sollte möglichst bald bei euch einziehen (auch, wenn es eine Blasenentzündung ist und der Grund des Pinkelns nicht das "vermissen" war!). Der Katzenfreund sollte auf jedenfall auch eine sehr junge Katze, am Besten ein Kitten, sein. Ich würde außerdem dazu raten, einen weiteren Kater zu nehmen, da dann später wenn sie groß sind auch die Kräfteverhältnisse ungefähr gleich sind etc. Kitten sollten eigentlich erst nach 12 Wochen von der Mama getrennt werden, bis dahin lernen sie von ihr wichtiges Sozialverhalten.

Und was theoretisch auch sein kann, ist, dass dem Kleinen der Weg zu dem (den?) Katzenklo(s) noch zu weit ist. Da würde helfen, in jedem Zimmer recht zentral ein Klo zu haben für den Anfang. Auch wenn er dann sicher immer aufs Klo geht, solltest du für den Kater min. 2 Katzenklos haben, wenn noch ein weiteres Tier dazu kommt, sollten es mindestens 3 Katzenklos sein.

Alles Gute für Euch! Und berichte, was beim Tierarzt raus kam (und wenns dem Kerlchen gut geht, stell doch auch mal ein Bild rein :-D auch vom Kumpel, wenn der dann da ist!)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #10
Vielleicht hat er sich auch einfach nicht alleine am Hund vorbei getraut.
Auch da könne ein weiteres Klo im Zimmer etwas helfen.
Zu Anfang könnte man ihm das etwas erleichtern und in jedes Zimmer eines aufstellen. (Kann ja später wieder reduziert werden)
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #11
Beim Tierarzt war alles Ok.
Keine Blasenentzündung. Balou ist gesund.

Dann fülle ich mal den Fragebogen aus:


Die Katze:
- Name: Balou
- Geschlecht: Männlich
- kastriert (ja/nein): Nein (zu jung)
- wann war die Kastration: -
- Freigänger (ja/Nein): Nein
- Alter: 11 Wochen
- im Haushalt seit: 1 Woche (25.07.2014)
- Gewicht (ca.): vor 1,5 Wochen waren es 1,3 kg.
- Größe (z.B. zart, Durchschnitt, groß): puh...Baby halt ;) Zart, klein, Langbeinig

Gesundheit:
- letzter Tierarzt-Besuch: 31.07.2014
- letzte Urinprobenuntersuchung: 31.07.2014
- bsherige Erkrankungen soweit bekannt: Nein
- im Mehrkatzenhaushalt, gab es eine Erkrankung bei einer anderen Katze: -

Lebensumstände:
- wie viele Katzen leben insgesamt im Haushalt: 1
- wie alt war die Katze beim Einzug in den Haushalt: 10 Wochen
- Vorgeschichte (Züchter, Tierheim, privat, Streuner ..): Privat (Die vorherige Halterin, hat seine Mutter aus schlechter Haltung übernommen. Da wurde erst bekannt dass diese Trächtig war)
- Wie lange wird täglich mit der Katze gespielt: Immer wenn er wach ist.
- gab es Veränderungen im Haushalt (z.B. Möbel, Renovierung, Ein/Auszug, Baby, neues Haustier, Todesfall, Änderung im Tagesablauf z.B. durch Beruf/wechsel): Nein. Er ist ja erst seit 1 Woche da ;) Aber es lebt noch meine Hündin Lotte mit im Haushalt (2,5 Jahre)
- im Mehrkatzenhaushalt, wie gut verstehen sich die Tiere (spielen sie gemeinsam, liegensie gemeinsam, ignorieren sie sich eher usw.):

Klo-Management:
- wieviele Klos gibt es: 1
- welche Art Klo (offen, Haube, Haube + Klappe, Größe, Höhe): Haube + Klappe, Groß
- wie oft wird gereinigt und wie oft komplett erneuert: jeden Tag gereinigt und 1x die Woche erneuert.
- welche Streu wird verwendet: BioKats Classic
- wie hoch wird die Streu eingefüllt: 3/4 von der Schale
- gab es einen kürzlich Streuwechsel: Nein
- hat das Streu einen Eigengeruch (Babypuder etc.): Ja. Riecht frisch.
- wo steht das Klo bzw. die Klos (Raum, an der Wand, Ecke, unter .. , hinter .. - bitte genaue Beschreibung für jedes KaKlo): Da Klo steht am Fußende vom Bett an der gegenüberliegenden Wand. Zwischen 2 Schränken. Super begehbar, Lotte kann nicht im Weg liegen, da ihr Korb auf der anderen Seite des Zimmer ist.
- wenn der Futterplatz im gleichen Raum ist - wo genau: Es wird auf dem Kratzbaum gefüttert. Andere Seite im Raum als das Klo.

Unsauberkeit:
- Wann sind die Probleme aufgetaucht: Heute Morgen
- wie oft wird die Katze unsauber: bis jetzt 1x
- Unsauberkeit durch Urin oder Kot: Urin
- Urinpfützen oder Spritzer: Pfütze
- wo wird die Katze unsauber: Im Bett :(
- wird primär auf horizontale Flächen (Boden, Taschen, Teppich usw.) uriniert oder eher vertikal (Wände, Türen, Couch): Gar nichts bisher. Er ist super aufs Klo gegangen
- was wurde bisher dagegen unternommen: Tierarzt - Ohne Befund

==============================
Ende Fragebogen


Zu Lotte und ihm ist zu sagen, wie gesagt er mag sie noch nicht so sehr.
Er hat schonmal geschnuppert an Ihrem Rücken als sie lag, aber als sie sich umdrehte mit dem Kopf um auch zu Schnuppern fauchte er sie an.
Kommt sie zu dicht stößt er auch ein lautes Fauchgeräusch aus, was wie Niesen klingt. Weiß nicht wie ich das erklären soll ^^
Lotte ist sichtlich irritiert mit der Situation :(
Sie soll ihn in Ruhe lassen, ist aber Neugierig und wenn er in der Nähe ist meidet sie jeglichen Blickkontakt mit ihm.
Dabei war sie doch zuerst da...:(

Bitte um Tipps.

LG
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #12
Gut, dass eine Erkrankung ausgeschlossen werden konnte.
Da die Unsauberkeit bisher 1 mal aufgetreten ist, würde ich es jetzt erst einmal nur als Ausrutscher bewerten.
Stell einfach sicher, dass er jederzeit ungehinderten Zugang zum Klo hat; bzw. beobachte, ob Lotte ihm auflauert oder er sich nicht vorbei traut.

Das was du als Niesen beschreibst, würde ich als "Spucken" einordnen. Das ist von einer Katze wie eine Art Ausrufezeichen hinter einem Faucher gemeint. Würde eine ausgewachsene Katze das machen, würdest du es eher erkennen.
Ich denke, der Kleine ist noch sehr verunsichert, was Lotte angeht. Bitte pass bei den Beiden gut, sehr gut auf!

Grundsätzlich finde ich es super, ihm einen Kumpel zu geben. Einen 2 Jährigen (wenn auch hundeerfahrenen) Kater dazu zuholen finde ich dagegen nicht so optimal. Das ist schon bei anderen Vergesellschaftungen mitunter ein Problem. Die Bedürfnisse einer Katze mit 11 Wochen und 2 Jahren liegen doch sehr weit auseinander. Bei einer 2 und einer 4jährigen Miez wäre es vermutlich nicht so extrem (verstehst du, wie ich das meine?).
Wie wird denn der Kater beschrieben? Ist er sozial, extrem verspielt?
Vielleicht findest du noch einen Jüngeren, so bis ca. 6 Monate wäre glaube ich ideal.
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #13
Hey, danke für deine Antwort.

Ja ich passe sehr sehr gut auf ;)
Ich kann Nachts schon gar nicht mehr Schlafen. Werde ständig wach wenn Balou wach ist, damit ich aufpassen kann, dass alles gut ist.

Jaaa genau ,,Spucken" nannte man das. Kam nicht auf das Wort.

Also an Lotte vorbei trauen tut er sich. Da Lotte nichts macht und ihm halt ausweicht, egal in welcher Form. Ob Blickkontakt oder Nähe.
Ja sind beide noch relativ Unsicher.
Ich hoffe, dass das nur eine einmalige Sache war :(
Nicht das er jetzt immer das Bett makieren will, weil Lotte auch darauf schläft.

Rückzugsorte hat jeder von Beiden.
Wobei Lotte immer meine Nähe nimmt als Rückzug. Bei mir fühlt sie sich am Sichersten.

Balou ist totaaal verspielt. Mutig und Stur ;) Und Frech natürlich auch ;)
Auch verschmust, aber nicht ganz so doll, wie andere Katzen.
Aus seinem Wurf war er der ,,Rabauke" von allen. Hat weniger Geschmust, mehr gespielt.

Joah das ist unser Balou ;)

LG
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #14
Bitte die Klappe entfernen. Katzen sind nun mal keine Höhlenscheißer, sie verrichten in der Natur ihr Geschäft auch nicht in Höhlen oder extra versteckt, meist an recht übersichtlichen Plätzen. Außerdem sind Katzen sehr geruchsempfindlich, was meinst du wie es in so einem Klo mieft, während die Katze erstmal ein saubere Stelle suchen muss und ihr Geschäft verrichtet. Brauchst dir ja nur mal vorzustellen, du müsstest auf ein Dixie-Klo gehen. Man sollte froh sein, wenn die Katzen überhaupt ein Haubenklo akzeptieren, aber diese Klappen sind eine Zumutung und sollte man auf jeden Fall weglassen.

Dann hat der Gang aufs Katzenklo vermutlich noch gar nicht so 100 % gesessen, weil das Kitten zu früh getrennt worden ist, darin würde ich die Hauptgründe dafür sehen, zu jung und Katzenklo mit Klappe.

Abgesehen davon ist die Mindestzahl an Katzenklos 2, egal wieviel Katzen, weil viele Katzen ihr Geschäft gerne getrennt verrichten, auch in der Natur setzen Katzen meist Kot und Urin an unterschiedlichen Stellen ab.

Wobei bei so jungen Kitten es auch immer empfehlenswert ist mehrere Klos aufzustellen, die sind wie kleine Kinder, die vergessen beim Spielen schon mal die Zeit oder wenn sie geschlafen haben, die können es auch noch nicht so gut verhalten, wenn die dann müssen, sollte der Weg nicht allzu weit sein.

Weißt du welches Streu dort verwendet wurde, wo du das Kitten her hast?


Off Topic:

Aber ebenfalls noch ganz wichtig, der Kleine sollte auf keinen Fall allein bleiben müssen.

Katzen sind keine Einzelgänger, sie werden wenn dazu gemacht und Kitten in Einzelhaltung sind ein No Go.

Kitten entdecken gemeinsam die Welt, galoppieren zusammen mit Katzenbuckel durch die Wohnung, jagen sich gegenseitig die Kratzbäume rauf und runter, spielen, toben und balgen nach Kittenart miteinander, schlecken sich gegenseitig die Öhrchen aus und und und, dass kann kein Mensch mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit ersetzen und auch kein Hund.

EDIT: Gerade gelesen bzw. nicht wirklich gefunden, er soll Gesellschaft bekommen, 2 jähriger Kater??? Finde ich eher suboptimal, je jünger das Kitten, desto geringer sollte der Altersunterschied sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #15
Hallo.

Ok. Danke für die Tipps.

Das Problem, was ich habe bei noch einem Kitten....was ist wenn sich beide gegen meine Lotte verbünden ?
Ich wollte wenn denn eine Katze die Hunde schon kennt.
Klar gibt es auch Kitten die Hunde schon kennen, aber schwer zu finden, bzw momentan gar nichts :(
Nur eben ab 1 Jahr aufwärts.
Denn wenn Balou momentan schon nur Lotte anfaucht und dann ein neues Kitten kommt und das sieht, wird sie/er es doch vielleicht auch so machen. Davor hab ich ziemlich Angst.
Nachher hab ich 2 Kitten, die meine Lotte nicht mögen und was dann ? :eek:

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #16
Eine Userin hier hat sich zwei (Erwachsene) Bengalkater geholt. In ihrem Thread beschreibt sie die absolut tolle, langsame Zusammenführung mit beiden NICHT Hundeerfahrenen Katern und ihrer "schlecht frisierten Frau" (Insider :) ).
Ich glaube JessesGirl ?
Wenn ich ihn finde, verlinke ich nachher mal.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #17
Hallo.

Ok. Danke für die Tipps.

Das Problem, was ich habe bei noch einem Kitten....was ist wenn sich beide gegen meine Lotte verbünden ?
Ich wollte wenn denn eine Katze die Hunde schon kennt.
Klar gibt es auch Kitten die Hunde schon kennen, aber schwer zu finden, bzw momentan gar nichts :(
Nur eben ab 1 Jahr aufwärts.
Denn wenn Balou momentan schon nur Lotte anfaucht und dann ein neues Kitten kommt und das sieht, wird sie/er es doch vielleicht auch so machen. Davor hab ich ziemlich Angst.
Nachher hab ich 2 Kitten, die meine Lotte nicht mögen und was dann ? :eek:

LG

Im Gegenteil als Kitten wachsen die dann gleich "zweisprachig" auf, Kitten kann man meist sehr gut an Hunde gewöhnen, die gehen recht unvoreingenommen auf den Hund zu. Man muss halt wegen dem Größenunterschied anfangs darauf achten, dass der Hund nicht zu stürmisch ist.
 
  • Kitty hat ins Bett gepinkelt Beitrag #19
Hallo Lottely,

dass Du dir wegen einer möglichen Verbündung gegen den Hund Gedanken machst, kann ich generell ganz gut verstehen... gerade bei Kitten und ungewohnten Situationen macht man sich am Anfang ja auch wegen allem Möglichen Gedanken (und das ist ja auch gut so...)

Natürlich ist eine Zusammenführung mehrerer Tiere und dann auch noch unterschiedlicher Tiere eine spannende Sache, die auch nicht immer gut ausgehen muss. Aber: Du hast den riesen Vorteil, dass Du eine noch sehr junge Katze daheim hast, und die sind für solche Vergesellschaftungen wesentlich "offener" als ältere Katzen. Da dein Balou sich innerhalb der ersten Monate, ja des ersten Jahres sehr stark verändern wird (also halt rasant wächst, geschlechtsreif und erwachsener wird etc.), steht ihm eine aufregende Zeit bevor - und gerade am Anfang ist es besonders wichtig, dass der Katzenkumpel da in einem ähnlichen Alter ist, damit die Tiere auch gemeinsame Interessen haben und zusammen aufwachsen können. Für einen Menschen klingen zwei Jahre altersunterschied nicht viel, aber für eine 2jährige Katze und ein 11Wöchiges Kitten ist das ein riesig großer Unterschied! Im Endeffekt wie zwischen einem Kleinkind und einem Erwachsenen bei Menschen...

Das Idealste wäre natürlich, wenn Du ein Kitten bekommen könntest, welches ein paar Wochen älter ist als deines. So vielleicht 12 bis 16 Wochen alt oder so, und welches bis zu dem Zeitpunkt wo Du es holst bei seiner Mama war und auch noch in einer Familie mit Hund aufgewachsen ist. Das wäre natürlich perfekt, denn es wäre vom Alter her passend für deinen Kater, wäre generell schon an Hunde gewöhnt UND könnte deinem Balou vielleicht auch noch wichtiges Sozialverhalten beibringen, was er in den letzten Wochen versäumt hat zu erlernen, weil er eben früher von Mama getrennt wurde.
Aber ich vermute mal, dass das eher unwahrscheinlich wird, dass Du da auf die Schnelle ein solches Kitten finden wirst - zumal das Kitten charakterlich ja auch noch zu Balou passen muss, damit die Beiden sich auch gut verstehen, denn sonst macht das ja überhaupt keinen Sinn.

Aber auch wenn das andere Kitten ebenfalls noch keine Hunde kennt: es wird bei allen Tieren etwas dauern, aber die werden sich schon aneinander gewöhnen und lernen, miteinander umzugehen. Auch dein Balou wird mit der Zeit lernen, dass er keine Angst vor dem Hund haben braucht, gerade wenn das so ein geduldiger, ruhiger Hund ist, wie es in deiner Beschreibung jetzt zumindest klang.

Schau, dein Balou ist jetzt erst seit einer Woche bei Dir. Für den ist gerade alles völlig neu, er ist weg aus seiner gewohnten Umgebung, weg von Mama und den Geschwistern. Und die einzigen Lebewesen, die ihn umgeben, sind für ihn ein riesengroßer Mensch und ein riesengroßer Hund (aus den Augen des Kitten gesehen). Da hättest Du wahrscheinlich auch erstmal einfach Angst, und es dauert seine Zeit, bis der kleine Kerl merkt, dass der Hund ihm nichts böses will. Zwinge ihn auch nicht zum Kontakt mit dem Hund, aber Du kannst natürlich versuchen, dass die Beiden sich mal annähern. Ich kenne jetzt deinen Hund nicht, aber wenn es wirklich ein ganz ruhiger ist, kannst Du dich ja z.B. mal mit ihm auf den Boden legen und ihn streicheln, und den kleinen Kater dann mit Leckerchen zu Euch locken. Am Besten so, dass auch deine Hündin das Kitten kommen sieht und nicht erst später den Kopf oder gar sich ganz drehen muss, um das Kätzchen zu sehen und anschnuppern zu können. Je weniger und je langsamer die Bewegungen, umso besser. Lass den beiden Zeit. Rede ruhig mit den beiden Tieren, das wirkt beruhigend. Zwinker dem Kätzchen langsam zu (beide Augen gleichzeitig betont langsam schließen und wieder öffnen), das bedeutet in Katzensprache, dass alles in Ordnung ist, und keine Gefahr droht. Achte natürlich bei so etwas sorgfältig darauf, dass auch der Hund nicht erschrickt und keine Gefahrensituation für das Kitten entstehen kann.

Nochmal zu der Vergesellschaftung mit einer weiteren Katze: Ich schrieb ja bereits, dass am Besten ein Kumpel des gleichen Geschlechtes wäre. Ich wusste das leider noch nicht, als ich meine Katzen bekam, und meine Katzen verstehen sich zwar recht gut, hatten zwischendrin aber auch mal eine Phase in der sie ziemlich gestritten haben - und auch wenn sie sich heute ganz gut verstehen, glaube ich, dass es bei einem gleichgeschlechtlichen Paar einfach noch schöner sein könnte. Heute würde ich auf jedenfall zwei Kater oder zwei Katzendamen vergesellschaften. Hintergrund ist z.B., dass Kater von Natur aus in der Regel größer und Kräftiger werden als Katzendamen. Außerdem spielen sie lieber Balg- und Raufspiele, wohin gegen Katzendamen eher sowas wie "fangen" oder verstecken spielen, also nicht so forsch und kraftbetont. Wenn jetzt ein ausgewachsener Kater mit einer ausgewachsenen Katzendame spielerisch kämpfen möchte, wird für die Kätzin aus dem Spiel schnell Ernst, denn sie ist dem Kater i.d.R. kräftemäßig überlegen, und "Kämpfen" ist für sie halt sowieso nicht das bevorzugte Spiel. Das kann zu Streitereien unter den Katzen führen. Bei zwei Katern kann es gut sein, dass ab und an mal die "fetzen" fliegen, wenn sie sich balgen, aber sie sind halbwegs gleich stark und können sich entsprechend gegeneinander wehren, und ihnen macht das auch Spaß, dieses spielerische kämpfen. (natürlich kann auch bei einem gleichgeschlechtlichen Paar mal die Chemie nicht stimmen, die Charakterzüge müssen schon auch stimmen! Und Blut fließen sollte bei spielerischen Kämpfen natürlich auch nicht; aber dass mal ein Haarbüschelchen fliegt, ist normal).

Ich denke auch nicht dass sie sich gegen den Hund "verbünden" würden. Vielleicht ist er ihnen beiden dann am Anfang nicht geheuer, aber sie sind ja wie gesagt noch jung und werden sich mit der Zeit an den Hund gewöhnen und auch seine Sprache lernen. Wenn sie etwas größer sind (vorher solltest du es besser nicht zu solchen Situationen kommen lassen weil die Kätzchen einfach noch zu winzig und zu zart sind und wer weiß wie der Hund reagiert), kann es durchaus auch mal sein, dass sie den Hund anfauchen (warnen; und ich weiß dass das der Kleine jetzt schon macht aber ich denke jetzt eher weil er generell Angst vor ihm hat. Wenn er sich an den Hund gewöhnt hat wird er das denke ich nur noch einsetzen, wenn er gerade wirklich keine Lust auf den Hund hat oder der einfach was tut was der Kater halt einfach nicht mag) und vllt. auch mal zuschlagen, wenn er ihnen zu Nahe kommt. Aber auch das ist in der Katzenwelt völlig normal und der Lerneffekt beim Hund in der Regel ziemlich groß, sodass er, wenn er mal "ein paar Gefangen" hat, weiß, dass er die Katze besser in Ruhe lässt, wenn sie ihn anfaucht. Was genau meinst Du denn mit "gegen den Hund verbünden"? Also ich kenne einige Familien in denen Hund und Katze leben, in allen Familien akzeptieren sich die Tiere gegenseitig. Es soll wohl auch zwischen Hund und Katze so etwas wie eine dicke Freundschaft geben, doch bei den Verpaarungen die ich kenne, gehen Hund und Katze eher ihre eigenen Wege. Also die mögen sich schon, ab und zu kommt die Katze auch mal und köpfelt den Hund an, streicht um seine Beine und so, gerade die Freigängerkatzen gehen oft auch (ohne Leine) mit "Gassi", wenn die Besitzer mit dem Hund gehen, aber die richtig große Liebe habe ich da noch nicht gesehen, und das ist denke ich auch ziemlich selten.
Wenn Du mit der "Verbündung" meinst, dass sie den Hund bekämpfen oder so, denke ich brauchst Du keine allzu großen Sorgen haben. Wie gesagt im Kittenalter sind die Tiere noch sehr Lernfähig und nach der Eingewöhnung werden sie sich an den Hund bestimmt gewöhnen und ihn akzeptieren. Solange sie ihre Fluchtmöglichkeiten haben wenn er ihnen zu sehr auf die Nerven geht, werden sie ihm halt aus dem Weg gehen wenn sie gerade keine Lust auf ihn haben. Aber ich denke nicht, dass sie ihm gegenüber zu dominant werden... jetzt sind sie eh noch viel zu klein um sowas zu machen und bis sie groß sind werden sie sich an den Hund als Familienmitglied gewöhnt haben ;-)

Alles Gute und viel Erfolg beim Aussuchen des Katzenkumpels!
 
Thema:

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