Kater erschreckt/ jagt Katze. Kann ich irgendetwas tun, damit es harmonischer wird??

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KaroPalumbus

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Hallo liebe Katzenfreunde,
ich habe ein Problem mit meinen zwei Katzen.
Meine Katze Antje ist ca. 14 Jahre, lebt seit 2 Jahren bei mir. Der Kater Otto (ca. 10 Jahre) wohnt seit 9 Monaten hier. Beide sind kastriert und Wohnungskatzen.
Ich mache ich mir große Sorgen. Otto "lauert ihr auf". Nicht ständig, eher alle paar Tage. Z.B. liegt er entspannt auf dem Sofa, sie geht vorbei und er springt von oben auf sie runter. Und manchmal, allerdings selten (zumindest wenn wir da sind) fängt er an sie zu jagen! Er hat sie nie verletzt oder so, aber dennoch macht er ihr
eine Heidenangst. Sie ist gesundheitlich nicht die fitteste und wir wollen nicht, dass ihr das zusätzlich zu schaffen macht... :cry:
Wir haben uns schon vermehrt den Kopf zerbrochen, wie wir das verhindern können.
1. Wir haben versucht Otto mehr auszulasten. Er ist bisher auf kein Spielzeug richtig "angesprungen". Keine Katzenangel, keine ferngesteuerten Mäuse; auch fürs Clickern konnte er sich nicht erwärmen. Futter versteckt in z.B. Klopapierrollen findet er ganz nett, aber auch das ist ja schnell vorbei (und zudem schnell auf die Hüfte^^). Habt ihr Ideen, was man zur Auslastung zusätzlich probieren könnte?
2. Wir haben dieses "Feliway"-Steckdosenzeug zur Harmonisierung ausprobiert. Kein Effekt.
3. Wir haben unsere Terasse katzensicher gemacht. Wenn er raus kann, sitzt er dort fast den ganzen Tag. Haben allerdings das Gefühl, dass es schlimmer ist mit dem Antje-Ärgern seit er raus kann. Verteidigt er sie bzw. die ganze Wohnung womöglich gegen Antje?
4. Wir überlegen ernsthaft mal eine Katzenpsychologin zu uns einzuladen. Habt ihr Erfahrungen mit so etwas? Oder findet ihr das albern? :oops:
5. Die beste Auslastung wäre womöglich Freigang für Otto. Auch darüber haben wir nachgedacht. Wir leben eher ländlich, es ginge also theoretisch. Aber ich bin mir sehr unsicher. Im Tierheim wurde Otto ausdrücklich als Wohnungskatze an uns vermittelt und sie hatten dort die Vermutung, dass er taub ist. Das können wir mittlerweile ausschließen, aber irgendwas scheint dennoch nicht ganz zu stimmen, vielleicht hört er zwar, aber nicht gut, oder er sieht nicht gut. Er erschreckt sich auf jeden Fall oft und ist auch sehr ungeschickt (bleibt ständig beim kratzbaum mit den krallen hängen, fällt beim springen irgendwo runter, weil er sich verschätzt usw.). Kann man ihn dann wirklich auf die Aussenwelt loslassen??

Was meint ihr?? Habt ihr ein ähnliches Problem oder Erfahrungen auf dem Gebiet? Wir wären für jeden Ratschlag dankbar!

Viele Grüße
Karo
 
17.08.2014
#1
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JessesGirl

JessesGirl

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Hallo Karo

Ist der Kater denn auch grundsätzlich aktiver als Antje? Wenn ja, würde er sich vielleicht auch über einen gleichaltrigen, männlichen Raufkumpanen freuen. Die Männer sind halt eher Rüpel, das mögen die Damen oft nicht besonders. Daher gibt es da oft reibereien.
Das Verhalten an sich ist normal, meine stürzen sich mehrmals täglich aufeinander, jagen sich durch die Wohnung beissen sich gegenseitig in den Nacken, wenn sie einander erwischen. Aber meine sind gleich alt und gleich stark, das gehört da einfach dazu.
Aber gerade wenn du sagst, dass du dir um die Katze etwas Sorgen machst, wäre ein Kumpel vielleicht eine Möglichkeit. Ich lasse aber mal denen noch den Vortritt, die mit Zusammenführungen etc. Erfahrung haben :)

So wie du es beschreibst, finde ich es zu gefährlich, ihn ohne Aufsicht raus zu lassen. Ausser natürlich, ihr könntet irgendwie ein Stück Garten oder so Katzensicher einzäunen.
 
BabyundKitty

BabyundKitty

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Guten Morgen

ich schließe mich mal an, für den Kater wäre ein Kumpel gut, wenn deine Katze keine Lust auf raufen hat.
Du solltest dann aber einen etwas gleichaltrigen Kater nehmen der auch nicht sooooooo fit ist bzw deinem Kater sehr ähnlich, sonst ist der Kater am Ende überfordert.

Raus lassen würde ich ihn nicht, eine Katze die keine Entfernungen usw abschätzen kann ist meiner Meinung nach nichts für den Freigang. Vielleicht lernt er es durch den zweiten Kater mit der Zeit.
 
S

ShinaOthello

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4. Wir überlegen ernsthaft mal eine Katzenpsychologin zu uns einzuladen. Habt ihr Erfahrungen mit so etwas? Oder findet ihr das albern? :oops:
Ich fände das super! Wenn ich das Geld hätte, hätte ich das schon längst gemacht!

Ich habe ein ähnliches Problem wie du, 12-jährige ruhige Katze mit 10-jährigem verspielten Kater...

Wenn ich könnte wie ich wollte würde ich einen gleichaltrigen Kater dazuholen. Wobei das auch leichter gesagt ist als getan: so einen passenden Kater muss man auch erst mal finden...
 
G

Gizmo und Murphy

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Wie hier ja schon gesagt wurde, klingt es auch für mich nach raufen. Machen meine zwei Jungs auch. Einer liegt z.b auf dem Teppich und döst, der andere kommt an, tut erst so als ob er nur vorbeigehen will, schmeißt sich dann aber halb auf den anderen drauf und schon geht das Gerangel los. Oder eben so wie du es beschreibst. Der, der vorbei geht, wird plötzlich überrascht. Auch meisten von herhöhten Liegeplätzen. Im Gegensatz zu einem richtigen Streit wird sich aber während der Kabbellei auch geputzt (Hinterpfoten tretten, Vorderpfoten umklammern den Gegner, es wird ins Fell gebissen und dann vom beißen ins putzen übergegangen) und es wird kaum aufgeschrien. Nur wenn es einem wehtut. Dann ist Sekundenunterbrechung angesagt, bevor es munter weitergeht.
Wenn Otto sie nicht jagd, hört er denn sofort auf wenn Antje richtig ängstlich/ärgerlich wird oder stachelt ihn das nur noch mehr an? Ich würde mich sonst auch einmischen und Otto mit einem "Nein" zurechtweisen, wenn du merkst er will sie gleich wieder ärgern. Meinen Jungs lass ich z.B auch nicht alles durchgehen. Murphy ist sehr neugierig und fürsorglich und will immer sofort an Gizmo schnuppern wenn der vom Ta kommt, wenn ich ihm Flohzeug draufmache... Selbst wenn Gizmo nur kurz meckert weil ihm irgendwas nicht passt (er will nicht hochgenommen werden oder er meckert weil ich ihm vielleicht eine Kralle kürze..)
Gizmo reagiert auf diese Überfürsorgichkeit immer zickig. Da kann Murphy noch so nett und behutsam ankommen und ganz sanft und nett versuchen Nasenküsschen zu geben. Er bekommt einen kleinen genervten Faucher Antwort. Man merkt richtig, dass es teils ist weil Gizmo so seinen angestauten Frust ablassen kann und teils aber auch, weil für Gizmo schon wieder alles in Ordnung ist und ihn dieses "oh ist alles gut bei dir?" von Murphy einfach nervt. Also wird Murphy von mir in so einer Situation weggeschickt bzw bekommt ein "Nein", wenn er in so einer Situation zu Gizmo geht. Situation entschärft, weil aus einer Situation kann natürlich auch mal richtiger Streit entstehen. Mit der Methode bin ich bisher gut gefahren, weil sich dann so ein Verhalten gar nicht erst ritualisiert und Murphy z.b nun gelernt hat Gizmo in so einer Situation in Ruhe zu lassen.

Freigang wäre für mich in dem Fall auch keine Option.

Zum Thema Auslastung
Meine beiden stehen total auf Da Bird/ Flying Frenzy (und zwar nur auf diese Art von Katzenangel, weil die Federn so toll surren. Hatte vorher zig ander ausprobiert und die wurden auch alle ignoriert)
Außerdem lieben sie schmale dünne biegsame Äste (so wie die Stangen von den Federwedeln), Schnürsenkel oder andere dünne Schnürre. Aber nicht alle. Da sind sie sehr spezielle und auch nur mit der richtigen Bewegungstechnik von Dosi. (auch mal anhalten und nur ganz lansam bewegen, damit gelauert werden kann, dann mal einen Satz nach vorne machen... Hab schon festgestellt, dass nicht jeder Mensch dafür ein Gespür hat...)
Clickertraining und Fummelbretter sind auch toll. (wie hast du denn gecklickert bzw mit was hast du angefangen? Oft liegt die Unlust daran, dass irgendwas falsch gemacht wird, die Übung unverständlich/zu kompliziert oder zu langweilig ist...)
Und kleine Murmeln auf Fliesen (rollt super und surrt und klimpert so schön laut)
Die kleinen Balldriankissen vom Fressnapf sind auch toll. Murphy mag auch diese größere Spielrolle mit Baldrian, weil man die besser verkloppen kann. :lol: (Kissen kann man ja fast nur schütteln, so klein wie die sind. ;-))
Du könntest auch mal ausprobieren, ob er mit dir kämpfen mag wenn du einen Handschuh trägst. Der Kater meiner Eltern liebt das und er hat noch nie, wirklich noch nie, versucht in die nackte Hand zu beißen. Er weiß ganz genau, dass nur gekämpft wird wenn der Handschuh agezogen ist.

Ich glaube mit Auslastung hast du schon viel gewonnen. Ein zweiter Kater wäre eine Überlegung wert. Ist wie bei allem. Kann supergut gehen und Abhilfe schaffen, kann aber auch in einer Katastrophe enden. Müsst ihr wissen ob ihr eine dritte Katze wollt und wie ihr es regelt, falls es nicht klappt, bzw ob ihr es übers Herz bringt das Tier dann wieder abzugeben.
 
K

KaroPalumbus

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Danke für die schnellen und hilfreichen Antworten!
An einen zweiten Kater hatten wir bisher noch nicht gedacht. Ich habe aber Angst, dass das Ganze für Antje dann noch schlimmer und stressiger wird.
Wenn Otto sie nicht jagd, hört er denn sofort auf wenn Antje richtig ängstlich/ärgerlich wird oder stachelt ihn das nur noch mehr an?
Es stachelt ihn leider noch mehr an. Zuerst faucht sie ihn an, aber er geht mittlerweile nicht mehr zurück. Dann tritt sie den Rückzug an und er geht hinterher. Ich werde deinen Rat beherzigen und auch mal mit "Nein!" dazwischengehen! Bisher haben wir uns bewusst zurückgehalten, weil wir dachten, dass die beiden das untereinander klären müssten.
Vermutlich ist es dann also wirklich "nur" Raufen. Denn richtig angegangen, also verletzt oder so, hat er sie nicht. Aber Angst macht es mir trotzdem, denn die körperlichen Voraussetzungen sind ganz unterschiedlich! Antje wiegt knapp 3 kg (sie hat SDÜ) und hat auch Asthma, Otto bringt fast 7 kg auf die Waage! :shock:
Wir werden den Tipp mit dem Handschuh und mit der "Da Bird"-Angel auf jeden Fall mal ausprobieren. Schnürsenkel, Cat Dancer und Angeln findet Otto langweilig.
Clickertraining und Fummelbretter sind auch toll. (wie hast du denn gecklickert bzw mit was hast du angefangen? Oft liegt die Unlust daran, dass irgendwas falsch gemacht wird, die Übung unverständlich/zu kompliziert oder zu langweilig ist...)
Wir haben so ein Buch "Trickschule für Katzen - Spaß mit Clicker und Köpfchen" von Christine Hauschild, an das wir uns hauptsächlich halten. Bei Antje klappt es super.
 
BabyundKitty

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ganz ehrlich mit einem Handschuh kämpfen finde ich nicht gut.

wenn du pech hast erkennt der Kater den Unterschied zw Hand und Handschuh eben nicht und dann hängt er euch an den Händen

dazwischen gehen wenn er sie verfolgt würde ich auch, vor allem wenn sie krank ist.

Ein zweiter Kater kann für sie eine Entlastung sein, da die Kater sich zum Spielen haben. Ich denke es werden sich noch Leute mit drei und mehr Katzen melden die dir ihre Erfahrungen berichten können.
 
Patentante

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Ich hatte hier eine ähnliche Konstellation. Kater und Katze, Geschwister, die von klein auf zusammen leben. Die ersten zwei Jahre noch mit der hochaggressiven Katzenmama dazu.
Das Ende vom Lied: ein extrem unsauberer Kater und eine völlig verängstigte Katze, die schon knurrt wenn sie ihn nur sieht. Obwohl er ihr auch nur selten wirklich was getan hat ist es Stress pur für sie.

Leider hab ich sehr lange mit dem zweiten Kater gezögert. Früher wäre - in unserem Fall - sicher besser gewesen. Inzwischen sind "wi seit nem dreiviertel Jahr einer mehr.
Das hat die Situation zumindest dahingehend entschärft, dass die zwei Kater miteinander raufen und die Katze weitgehend entlastet ist. Leider entspannt sie das nicht mehr wirklich, weil sie einfach zu lange "eingesteckt" hat. Aber gut Ding will Weile haben oder so.

Und nein, bloß nicht anfangen mit der Hand kämpfen zu lassen! Was manchmal funktioniert ist z.B. ein Handtuch als Kampfpartner. Aber wie gesagt. Meine Erfahrung ist, das nichts und niemand einen Partner ersetzen kann. Und meine sind Freigänger.

Eine Katzenpsychologin fände ich auf jeden Fall eine gute Idee. Vor Ort kann das jemand doch nochmal besser einschätzen.
 
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KaroPalumbus

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Hi.
Es gibt Neuigkeiten! Wir probieren es jetzt mit einem zweiten Kater! Bin schon soooo aufgeregt ob die Vergesellschaftung klappen wird... Heute erfahre ich wann er genau konmmt. Wahrscheinlich schon dieses Wochenende!
 
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KaroPalumbus

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Soo, der neue Kater ist seit Freitag Abend da!
Er passt vom Alter her gut zu Otto (8 Jahre), kam auf seiner Pflegestelle super mit allen Katzen klar und ist mir gegenüber bereits sehr anhänglich und schmusig. Hört sich also in erster Linie schon mal passend an.
Die Vergesselschaftung mit Otto fängt leider nicht besonders gut an. Otto faucht und knurrt und rennt davon, Pepino (der neue) hinterher. Otto sitzt fast den ganzen Tag verschreckt unter dem Bett und ist beleidigt. Wenn er dann mal rauskommt und dem Neuling über den Weg läuft, beginnt das Spiel von vorn. :roll:
Ich weiß, dass die beiden erstmal Zeit brauchen "um die Angelegenheiten zu klären", also rauszufinden wer der Ranghöhere ist und so. Aber dennoch würde mich mal interessieren, wie das bei euch so war als die dritte Katze dazu kam? War es direkt harmonisch? Und wenn nicht, wie lange hat es bei Euch so gedauert, bis sie Freunde waren?
Liebe Grüße, Karo
P.S.: Mit Antje und dem Neuen klappt es erstaunlicherweise ganz gut. Ich glaube sie mag ihn lieber als Otto :lol:
 
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Na, wenn das mal Neuigkeiten sind ;-)

Bei uns waren ungefähr die ersten zwei Wochen ziemlich happig. Es gab zwar keinerlei echte Aggressionen, aber meine zwei haben sich fast "ins Hemd gemacht". Ich hab beide mit Bachblüten und Zylkene unterstützt und ansonsten gewartet, bis es besser wird.
Wenn Deine Katze sich mit ihm versteht find ich das schonmal super. Dein "alter" Kater scheint ja vor allem Angst zu haben. Ich würd über Bachblüten o.ä. nachdenken. Ansonsten einfach viel Tee für Dich und Zeit für die Katzen, um sich an die Situation zu gewöhnen. ;-)
 
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KaroPalumbus

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Danke für den hilfreichen Beitrag! :)
Das mit den Bachblüten und Zylkenen muss ich aber mit dem TA absprechen, oder kann ich die einfach so geben? Hab auf dem Gebiet bisher keine Erfahrungen...
 
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Hm, naja... ja stimmt schon. Eigentlich soll man auch Homöopathie und Co mit dem TA absprechen. Wenn Dein Kater aber organisch gesund ist wärs jetzt auch kein echtes Risiko. Sag ich mal so. Zylkene ist ein Milchauszug, der beruhigend wirken soll (KANN also eigentlich keine Nebenwirkungen haben). Und Bachblüten für ne kurze Zeit vermutlich auch nicht (also Nebenwirkungen). Bachblüten allerdings die ohne Alkohol. Ganz wichtig.
Das Zylkene holst Du eh am besten beim TA. Wäre zwar erstmal teurer, aber da kriegst Du ne kleine Menge zum Ausprobieren (30 oder 100 Stück übers I-Net ist zwar billiger, aber halt nur, wenns auch hilft). Dann kannst Du auch gleich wegen Bachblüten fragen.
 
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KaroPalumbus

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Hi!
Zylkene haben wir jetzt schon gegeben. Der Otto ist davon wieder ein bisschen ruhiger geworden.
Aber die Vergesellschaftung läuft immer noch furchtbar, eigentlich sogar schlimmer als am Anfang! :cry:
Otto und Pepino sind sich immer noch nicht "grün". Pepino wird immer dominanter und jagt Otto, wenn dieser sich mal unter dem Bett hervor traut, wieder weg. Neulich hat er (Pepino) sogar mit senkrecht zuckendem Schwanz ins Schlafzimmer gepinkelt...
Antje fürchtet sich mittlerweile auch vor dem neuen Kater und macht auf dem abseits kehrt, wenn sie ihn trifft. Auch sie wurde schon einige Male gejagt. (und das mit ihrem Herzen, die arme Maus...)
Pepino hat im Grunde die Wohnung mittlerweile für sich beschlagnahmt.
Uns Menschen gegenüber ist er sehr schmusig und anhänglich.
Ich frage mich so langsam, ob er überhaupt "so sozial gegenüber anderen Katzen" ist wie anfangs gedacht...
Es ist zum Heulen. Ich wusste ja, dass es zu Anfang kein Zuckerschlecken wird, aber so schlimm hätte ichs mir nicht ausgemalt...
Andererseits weiß ich natürlich, dass eine Woche (genauer: heute 9 Tage) nicht die Welt ist und wir vielleicht einfach Geduld haben müssen. Es ist nur so furchtbar, unsere "alten Hasen" so unter dem Stress leiden zu sehen... :cry:

Was meint ihr? Kann sich das Blatt noch wenden? Ich hoffe es ja sooo sehr, aber bin mit jedem Tag weniger optimistisch...
 
bina06

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Hallo

Ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst da ich auch noch in einer ganz furchtbaren Zusammenführung Bin. Was viell hilft sind die feliway Stecker.

Oder eine gemeinsame Leckerlie Runde wird bei uns total gut angenommen.
Wenn es hier nochmal zum Hagen kommt dann gibt's direkt En Spritzer mit der Wasserflasche an denjenigen der angefangen hat seitdem hat es sich doch auch wirklich verbessert.

Und es hilft auch viel wenn man für Ablenkung sorgt, neues Spielzeug zb. Ich habe auch angefangen mit allen zu clickern.

Ansonsten hilft nur Geduld Geduld Geduld und das ist wirklich das schwierigste ich weiß, bei uns sind es jetzt fast 5 Wochen und immernoch sehr anstrengend aber es wird sich bessern mit der zeit verlier nicht die Hoffnung ihr schafft das :)
 

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