Moinsen,
hier schreibt nicht Jessie, sondern ihr Freund Wolf

Also hallo erstmal.
Mit Jessies katzen ist alles in Ordnung, mein Problem betrifft eine meiner zwei Katzen.
Folgendes ist gestern geschehen:
Gestern gegen 18:30 benahm sich unsere Main Coon Alisha sehr merkwürdig. Sie lag im Schatten unter einem Baum, sprang dann plötzlich auf und lief seitlich gedreht. Die Hinterpfoten schräg hinter den Vorderpfoten und schrie dabei. Meine Mutter rief mich daraufhin und wollte sie zur Beruhigung auf den Arm nehmen, da sprang sie aber nach ein paar sekunden wieder Runter und lief unter gequältem Geschrei immer um die linke Körperachse, bis sie schließlich hinfiel und liegenblieb. Ihr kopf zuckte dabei oermanent hin und her und ihre Augen flackerten. Sie versuchte danach wieder aufzustehen und lief wiederum nur linksherum im Kreis, sie schien auch Hindernisse nicht wahr zu nehmen, da sie ohne meine Hilfe in einen Rosenbusch gelaufen wäre. Ich hielt sie daraufhin sampft am Boden und streichelte sie und redete beruhigend auf sie ein. Sie fing entgegen sonst nicht an zu schnurren sondern blickte immer nur wild in der Gegend umher. Meine Mutter rief darauf sofort den Tierarzt an, zu dem wir auch gleich gefahren sind. Dort war sie dann schon wieder etwas munterer, konnte auch noch laufen (sogar relativ geradeaus, nur sehr wackelig), legte sich nach 3 schritten aber hin. Der Arzt tippte zuerst auf einen Insektenstich, sagte aber nach Betrachtung der Augen, das es wahrscheinlich ein Shclaganfall sei. Er stellte desweiterten eine unnatürliche Vergrößerung der Nieren fest.
Nach einer Aufbau und einer Blutverdünnungsspritze erholte sie sich auch innerhalb von 1-2 Stunden und war auch relativ gesehen munter heute.
Der
Tierarzt sagte, das allerdings relativ gute Heilungschancen bestünden, da sie immernoch laufen konnte direkt danach. Andere Katzen würden wohl normalerweise sofort zusammenbrechen.
Desweiteren sagte er, dass es kritisch werden würde, da Katzen normalerweise dann nichts fressen, unsere hingegen hat aber reingehauen wie ein Scheunendrescher

Soweit sogut
Ich bin jetzt die ganze Zeit am überlegen, was die Ursache für diesen Anfall sein konnte und wie man einer Verschlimmerung entgegen wirken kann. Der hinweis auf die vergrößerten Nieren und eine Nierendiät brachte mir einen ersten Anhaltspunkt.
Würde eine durchgeführte Nierendiät zukünftigen Anfällen u.U. vorbeugen oder ist das eher auf andere Faktoren zurückzuführen.
Die Katze ist mittlerweile 14 Jahre alt und seit 1-2 jahren sehr hager und legt auch nicht an Gewicht zu. Ohne sie gewogen zu haben schätze ich ihr Gewicht auf ca. 3 kilo. SIe ist auch relativ klein für ihre Rasse.
Sie ist auch vor dem Anfall schon sehr klapperig gewesen, musste z.b. nach dem Schütteln nen Ausfallschritt machen um nicht umzukippen. Alles in allem erscheint sie krank.
Ich habe jetzt bisher bei Zooplus nur ein Nierennassfutter gefunden, und eine Nahrungsergänzung. Da sie ausschließlich Nassfutter frißt (nur ganz selten mal ein paar Brocken trockenfutter), bräuchte ich ein paar mehr Sorten um eine Variation zu schaffen, da sie dazu sehr wählerisch ist (Sie frißt selten länger als 2 wochen die gleiche sorte). Oder ist es irgendwie möglich eine Katze auf ein Futter zu fixieren oder inwieweit kann man durch Nahrungsergänzungen das Futter "schmackhaft" machen (Flocken, Spray etc.)?
Das wärs erstmal soweit, ich hoffe mir kann jemand helfen, denn ich fände es sehr schade wenn sie schon mit 14 jahren das Zeitliche segnen würde, vor allem da der Kater den wir noch haben (13 Jahre, Colour
Point Perser) quickfidel ist und überhaupt keine Probleme hat.
Also, erstmal danke fürs lesen
mfg
Wolf