• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Katzenschnupfen / Virus aufgrund Streßsituation?

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sevens

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Hallo,

ich suche schon seit langem im Internet nach Rat. Meine Katze, eine 8-jährige Abessinierin, sorrel, die ich seit ca. einem halben Jahr besitze, hat in unregelmäßigen Abständen aber doch immer wiederkehrend Schnupfensymptome. Das heißt: Sie hat wässrigen Nasenausfluss, den sie abschüttelt. Manchmal niest sie aber auch, wobei ein schleimiger Nasenausfluß zu bemerken ist. Sehr selten hustet sie auch. Ansonsten benimmt sie sich völlig normal (ich kann das sagen, weil ich schon zuvor mehrere Jahre Katzenbesitzer war), sie frißt mit Appetit, bettelt auch, spielt und schläft im Bett.
Die Schnupfensymptome zeigen sich 1 bis 2 mal monatlich und halten zwischen einem
und bis zu 5 Tagen an. Sie verschwinden so plötzlich wie sie auftreten und bleiben manchmal auch zwei, drei Wochen weg.
Wir sind schon beim Tierarzt gewesen, der hat sie zunächst mit Antibiotika behandelt, meinte aber, daß es sich auch im eine Virusinfektion handeln kann, und mit dieser müßte die Katze allein fertig werden. Seitdem waren wir nicht mehr beim Tierarzt. Wir haben auf Verdacht das Katzenstreu (Catsan) gewechselt, da es so gestaubt hat und wir die Vermutung hatte, daß die Katze auf den Staub mit den Schnupfensymptomen reagiert. Das war es aber offenbar auch nicht. Das Trockenfutter haben wir auch gewechselt, aber auch daran lag es nicht.
Wir haben die Katze vor einem halben Jahr von einem Züchter übernommen. Die beschriebenen Beschwerden seien dort nicht aufgetreten. Jetzt vermuten wir, daß die Streßsituation des Umzuges die Infektion (?) ausgelöst haben könnte. Gibt es so etwas? Noch zur Information, die Katze lebt ausschließlich in der Wohnung und frißt größtenteils (hochwertiges) Trockenfutter. Einmal pro Tag bekommt sie ein wenig "Almo Nature" Nassfutter, da sich diese Kombination als sehr günstig herausgestellt hat.

Jetzt meine Frage: Weiß jemand, worum es sich bei den beschriebenen Symptomen und deren Häufigkeit handeln könnte? Wir glauben nicht, daß es Katzenschnupfen ist, denn erstens ist sie ja eine Wohnungskatze (wo sollen da die Erreger herkommen?) und zweitens müssten sich, soweit ich das überall lesen kann, die Symptome weit massiver und andauernder zeigen. Eine Allergie zog unser Tierarzt auch nicht in Betracht, er meinte, bei Katzen würden sich Allergien über die Haut äußern. Aber was soll es sonst sein? Wir sind keine Raucher, haben aber einen Käfig mit Ratten in der Wohnung stehen - aber daran sollte es ja wohl auch nicht liegen. Gibt es jemanden hier, dem die Symptome bekannt vorkommen?

Wäre sehr dankbar für ernst gemeinte Antworten.

Gruß
S.
 
24.06.2005
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hellkitten

hellkitten

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hallo,

katzenschnupfen kann auch chronisch sein/werden.
da man den erreger durch kleidung und schuhe mit in die wohnung schleppt, können auch wohnungskatzen erkranken.

hell
 
Aiur

Aiur

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Haate sie denn früher mal Katzenschnupfen?

Wenn ja, ist er bei ihr wahlweise chronisch und kehrt deshalb ständig wieder, oder er hat ihr Immunsystem "zerstört".

So ist es bei unserem Odin, er hat im Alter von 4 Jahren im TH einen Katzenschnupfen durechlebt und sein Immunsystem sit sogar noch erbarmenswert schlechter als mein eigenes...
 
S

sevens

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Danke für die raschen Antworten.

Kann man denn gegen chronischen Katzenschnupfen etwas unternehmen? Der Züchter sagt, die Katze habe noch nie Katzenschnupfen gehabt, sei aber auch nicht geimpft dagegen (weil sie eben nur eine Wohnungskatze ist). Ist es empfehlenswert, immunsystemstärkende Mittel einzusetzen wie z.B. dieses Collo... (ich komm' jetzt nicht drauf)? Oder hat jemand Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln?

Gruß
S.
 
Aiur

Aiur

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Oh je, nicht geimpft? Das würde ich aber bald nachholen, KAtzenschnupfen und auch Katzenseuche kann man als Mensch jederzeit über die Kleidung ins Haus tragen, da muss sich noch nicht mal eine Katze direkt an deiner Hose gerieben haben.

Es hört sich schon ziemlich nach chronisch wiederaufflammendem Kaschnu an, aber wenn die Züchterin meint, da wäre nie einer gewesen (hoffentlich ist sie ehrlich), dann hat sie aus anderen Gründen ein sehr schlechtes Immunsystem.

Sollte es nun aber doch chronischer Katzenschnupfen sein, kannst du nicht viel tun, ausser sie möglichst gesund zu ernähren und fit zu halten... vielleicht überwindet sie ihn ja irgendwann?

Odin hat auch noch ein halbes Jahr nach seinem Katzenschnupfen dauernd erkältungstechnisch rumgekränkelt, auch waren beide Tränenkanäle zu und liefen ständig schwarz aus.
Das verging aber mit der Zeit undnun ist ein Tränenkanal sogar wieder offen, während der andere ihm wohl bleiben wird.

Sie ist eine Zuchtkatze, deshalb dürfte sie weder Katzenaids (FIV) noch Leukose haben, aber hat eine Katze ständig wiederkehrende Infektionen, sollte man zuerst beides durch einen Bluttest prüfen, denn die Symptome sind besonders bei FIV eben u.a. auch genau diese Immunschwäche.

Ich persönlich halte nicht viel von Colostrum, aber schaden wird es wohl auch nicht. Homöopathie soll ja manchmal schon gute Dinge bewirkt haben... Auch wenn ich mich damit nicht auskenne :).
 
S

sevens

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Ja, zum Impfen hat unser Tierarzt auch geraten, er meinte allerdings, dazu müsste die Katze top fit sein. Und das ist sie ja nicht. Ich denke, daß es nicht unbedingt förderlich ist, ein Tier mit angeschlagenem Immunsystem zu impfen.

Was genau meinst Du mit gesund ernähren? Gibt es irgendwelche Dinge, die besonders empfehlenswert und gesund für Katzen sind - oder meinst Du Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate oder dergleichen? Wir füttern schon sehr gutes Trockenfutter und "Almo Nature" Nassfutter, das keine chemischen Zusätze enthält.

Gegen Leukose und FIV ist die Katze übrigens geimpft, nur eben gegen Katzenschnupfen nicht.
 
Aiur

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Ja das ist natürlich richtig, nnur ein gesundes Teri darf geimpft werden, es kann sonst zu Impfdurchbrüchen kommen.

unter gesund ernähren verstehe ich persönlich keine Leckerlis, die fast nur aus Pflanzenteilen und Zucker bestehen, Nass- und Trockenfutter ohne Zucker, hochwertig, mit möglichst hohem Fleischanteil und möglichst wenig Getreide- Vielleicht sogar Rohfütterung. Eben den Bedürfnissen der Katze möglicsht weitgehend entsprechend und möglichst "naturnah".
Klar, das alles wirkt nur unterstützend, schadet aber auf keinen Fall.

Wird die Katze hochwertig ernährt, benötigt sie keine Vitaminpräparate, im Gegenteil. Hochwertige Futter enthalten die Tagesration entsprechender Vitamine eher an der oberen als der unteren Grenze, mit zusätzlichen Vitamingaben würde man auf Dauer eine Überdosierung hervorrufen, die ebenso schädlich ist wie ein Mangel.

Wenn ihr sie schon hochwertig ernährt, müsst ihr da ja nichts mehr verändern ;).

Gegen FIV kann die Katze kaum geimpft sein, denn es gibt auf dem deutschen Markt keine Impfung gegen FIV. In Amerika ist ein Impfstoff entwickelt worden der wirken "kann", aber nicht in Europa da hier andere FIV- Stämme verbreitet sind...
Du meinst sicher FIP ;) (ja KAtzenkrankheiten sind verwirrend)

Wirklich seltsam, das eine Wohnungkatze gegen Leukose und FIP geimpft wird, aber icht gegen Kaschnu/Kaseuche... Erstere kann man nicht von aussen eintragen, letztere schon...

Ich würde sie- einfach zur Sicherheit, gegen FIV testen lassen.
Wenn sie dauernd krank ist seit ihr ja sowieso oft beim TA, und da schnell ein paar Tropfen Blut abzunehmenist ja nicht das Problem ;)... Der TEst kostet wirklich nciht die Welt...

Vielleicht wäre ein grosses Blutbild bei ihr interessant, es enthält auch die Verhältnisse und Mengen der Immunzellen...
Bei einer 8jährigen Katze kann es sowieso nicht schaden, einfach schon um mal einen Status der Gesundheit zu haben. Wenn alles i.O. ist, hat man später gute anhaltspunkte bei Krankheit und Veränderungen im Blutbild. Und wenn doch etwas nict in Ordnung ist, erkennt man es schon im Frühstadium, wenn es noch (gut) behandelbar ist.

Der Kreatininwert (Niere) meines Odin ist z.B. immer oben an der Grenze des Sollwertes. Hätte man nur den einen Wert, würde man sagen er steuert stark auf eine Niereninsuffizienz zu...
Der Wert ist aber seit 1,5 Jahren stabil und der Urintest ergab eine völlig normale Funktion der Nieren...

Aber ich schweife ab :oops:
 
S

sevens

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Vielen Dank für die guten Ratschläge. Wir werden auf jeden Fall ein Blutbild machen lassen und sehen, wie wir ihr Immunsystem wieder stabilisieren können.

Gruß
S.
 
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sylvie

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beim ta kann man auch eine kur machen, das haben wir gerade mit balou gemacht, erst gab es 3 spritzen im abstand von 2 tagen und dann haben wir was mitbekommen, was wir täglich oral geben mussten...vielleicht ist das ja auch was für dein mäuschen.
 
Nicole Leidag

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beim ta kann man auch eine kur machen, das haben wir gerade mit balou gemacht, erst gab es 3 spritzen im abstand von 2 tagen und dann haben wir was mitbekommen, was wir täglich oral geben mussten...vielleicht ist das ja auch was für dein mäuschen.
Hallo,
das war eine Baypamun-Kur (das heisst seit kurzem irgendwie anders), da würde ich mich beim TA mal nach erkundigen. Ist eigentlich eine Gute Sache für's Immunsystem.
Liebe Grüsse, Nicole
 
S

sevens

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Danke für den Tip, ich werde den TA am Freitag gleich mal danach fragen. Heute war ich wegen dem großen Blutbild dort. Leider hat sich unsere kleine Wilde strikt geweigert, die Spritze an sich ran zu lassen (und hat dem netten Tierarzt ordentlich die Hand zerkratzt), so daß das Ganze unter Narkose durchgeführt werden mußte. Jetzt bin ich 112 Euro ärmer und hoffe, daß das Blutbild aufschlußreich sein wird. Am Freitag sollen die Laborwerte dann da sein.
 
Martina =^..^=

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Hallo,

mir erscheint es wirklich als sonderbar, wenn eine Zuchtkatze nicht gegen Katzschnupfen geimpft wurde, dann darf sie nicht auf Ausstellung und nicht zu Deckkater. Ist der Züchter in einem Verein?

Oder meinte er, die Katze ist ein Jahr nicht nachgeimpft worden? Was sagt denn das Impfbuch?

Ansonsten wie Aiur schrieb: beste Ernährung und man hat eine gesunde (gesündere) Katze. Wenig Streß und vielleicht etwas geben, was das Immunsystem aufbaut.
Baypamun ist soweit ich mitbekommen habe vom Markt genommen worden, oder irre ich mich da? Mein TA hat es jedenfalls nicht mehr.
 
Nicole Leidag

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Baypamun heisst nun Zylexis :)

Gefunden bei Vetline:

Baypamune® heißt ab sofort Zylexis®
Ab sofort ändern wir den Handelsnamen von Baypamune ® in Zylexis®. Am Inhalt und der überzeugenden Wirkung ändert sich nichts.

Der Nachweis der Wirksamkeit bestätigt erneut eine aktuell veröffentlichte Blindstudie (Der praktische Tierarzt, 4/2005, S. 230 ff.), in der die Schutzwirkung von Zylexis® bei einer experimentellen Calicivirusinfektion von Katzenwelpen dokumentiert wurde.

Dabei wurden folgende Ergebnisse belegt:
1. Reduktion der klinischen Leitsymptome (Temperaturanstieg, Niesen, Ulcera) nach induzierter Infektion, der mit Zylexis® vorbehandelten Versuchsgruppe im Vergleich zur unvorbehandelten Kontrollgruppe.
2. Verhinderung einer immunsuppressiven, postinfektionellen Leukopenie.
3. Stimulation der Proliferation zytokinproduzierender Lymphozyten.

Mit Zylexis® steht somit in der Praxis nicht nur eine zusätzliche, wirkungsvolle Vorsorgemaßnahme gegen den Haupterreger des Katzenschnupfens, sondern ein bewährter Immunmodulator für Hunde, Katzen, Pferde, Rinder und Schweine zur Verfügung.

Grüsse, Nicole
 
S

sevens

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@Martina: Die Katze ist nicht nachgeimpft. Sie war eine Zuchtkatze und ist letztes Jahr in den "Ruhestand" gegangen. Der Züchter hat erzählt, sie sei scheinbar trächtig gewesen, dies habe auch der Tierarzt diaognistiziert und daraufhin zu einem Kaiserschnitt geraten. Allerdings habe sich dabei herausgestellt, daß sie doch nicht schwanger war. Daraufhin habe der Züchter habe sie gleich mit kastrieren lassen, um ihr einen weiteren Eingriff zu ersparen, da er ohnehin geplant hatte, sie in den Ruhestand gehen zu lassen.
 
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sevens

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So, die Ergebnisse vom Labor sind da, habe eben mit dem TA telefoniert. Leber- und Nierenwerte sind völlig in Ordnung, leicht erhöhte Zuckerwerte, was er auf den Streß bei der Blutentnahme zurückführt. Festgestellt wurden Antikörper gegen Corona(?)-Viren, die Katze muß sich also irgendwann mal mit diesen Viren auseinandergestetzt haben. Der TA meinte, das sei gut zu wissen und völlig unbedenklich. Weiterhin wurde eine erhöhte Leukozytenzahl, logischerweise, da das Immunsystem ja quasi erhöht aktiv ist. FIV und Leukose negativ.
Die Ergebnisse für den Test auf Kalici-Viren stehen noch aus und sollen erst nächste Woche kommen. Der TA meinte, diese seien besonders Interessant, da sie auch für chronischen Katzenschnupfen (mit-)verantwortlich sein können.
Tja, nun sind wir erstmal beruhigt fürs Erste. Haltet ihr es für sinnvoll, noch ein Röntgenbild des Brustkorbs anfertigen zu lassen?
 
S

sevens

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So, die Laborwerte sind vollständig. Der Test auf Calici-Viren-Antikörper ist positiv ausgefallen. Da die Katze nicht geimpft war, hält der TA es für sehr wahrscheinlich, daß es eine chronische Katzenschnupfeninfektion ist, die durch Calici-Viren verursacht wird. :(

Der TA will noch mal mit mir sprechen wegen einer optimalen Ernährung und eventueller Vitaminzugabe. Außerdem würde es eine Tablettenkur geben, die relativ erfolgversprechend sei.
 

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