kleiner Kater

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Lolamini

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Hi!!
Wir haben seit Samstag einen kleinen Kater von einem Bauernhof. Eigentlich wollten wir eine Katze, aber am Montag beim Tierarzt wurde aus unserer Rosi ein Findus:lol:. Nun
habe ich etwas Angst, wenn er anfängt alles zu markieren. Er stellt sich schon immer mit dem Po an die Ecken und hebt seinen Schwanz und wackelt so... es kommt noch nichts, aber sind das irgendwelche Vorzeichen?

Muss dazu sagen, wir sind Katzenneulinge und es wäre schon interessant zu wissen, ob das jetzt schon los geht, hab eigentlich gelesen, dass es erst so um den 6. Monat rum los geht, er ist laut Tierarzt 8 Wochen alt.
Vielen Dank schon mal!!!
 
01.10.2014
#1
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Gast

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JessesGirl

JessesGirl

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Das wird garantiert kein Markieren sein.

Wieso habt ihr den Armen schon so früh von der Mutter getrennt?

Bringt ihn bitte entweder zurück oder holt umgehend noch einen zweiten Kater von ca. 12 Wochen dazu. Also letzteres solltet ihr sowieso tun, und zwar so schnell wie möglich.
 
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Lolamini

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Die wussten leider nicht, wie alt er ist, da er von einem Bauernhof kommt und die Mama irgendwann mit den kleinen ankam
 
JessesGirl

JessesGirl

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Das sieht man denen aber an...

Bitte hole unbedingt ein zweites Kitten dazu, sollte aber ein gut sozialisiertes sein, damit der Kleine wenigstens noch ein bisschen etwas mit bekommt.
 
Paule

Paule

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Kitteneinzelhaltung ist Tierquälerei. Bitte holt dem Zwerg einen gut sozialisierten min. 12 Wochen alten Katerkumpel dazu. Nur dann werdet ihr und vor allem der Zwerg glücklich.

Lies Dich bitte in das Thema ein. Es ist enorm wichtig. Ebenso das Thema Futter im Futterbereich.

Und nein, mit 8 Wochen markiert er noch nicht. Kastration würde ich aber trotzdem mit 16-20 Wochen machen lassen.
 
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Lolamini

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Also, ich denke Tierquälerei ist, wenn man drei Katzen in einer kleinen Stadtwohnung hat und die armen nicht mal raus dürfen!!!
Dann kannst du gleich die meisten Katzenhalter in unserem Dorf oder anderswo anklagen, denn die haben oft nur eine Katze!!!
 
Bailey87

Bailey87

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Und weil es alle machen, macht es das besser?

Das Problem ist folgendes:
1. Ist der Kleine zu früh von der Mutter getrennt worden, das heißt ihm fehlen wichtige Wochen zum Erlernen eines normalen Sozialverhaltens.
2. Wird er denke ich mit seinen 8 Wochen sicherlich noch nicht in den Freigang dürfen. Ich würde Katzen generell erst ab 1 Jahr rauslassen. Aber selbst wenn ihr ihn bereits mit 6 Monaten laufen lasst, hat er in dieser Zeit immernoch kein richtiges Sozialverhalten lernen können. Und das wird ihm dann draussen in der Hinsicht von Nachteil sein, dass er Probleme im Umgang mit den anderen Freigängerkatzen bekommen kann. Heißt er wird auch dann eher keinen freundlichen Kontakt zu Artgenossen haben, also de facto weiterhin alleine sein.

Mit einem zweiten Kitten ( mindestens 12 Wochen alt ) könnt ihr dem entgegenwirken. Und zwei Kleine machen doch auch doppelt Spass :)
 
Simpat

Simpat

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Du schreibst ihr seid Neulinge in der Katzenhaltung, ich hoffe, du bist bereit dich umfangreich über artgerechte Katzenhaltung zu informieren.

Übrigens würde ich Kitten frühestens mit 8-10 Monaten in den Freigang lassen, davor sind die viel zu verspielt und unbedarft und laufen allem und jedem blind hinterher, dass ist viel zu gefährlich draußen.


Unkastrierte Katzen haben egal welches Alter oder Geschlecht im Freigang nichts verloren und natürlich muss davor noch ausreichend geimpft werden und der Kater sollte gechipt und/oder tätowiert sein.


Hier mal jede Menge Lesestoff für dich, bitte nicht persönlich nehmen ist nur zur Info gedacht:


Katzen sind keine Einzelgänger, sie werden wenn dazu gemacht und Kitten in Einzelhaltung ist wirklich ein No Go.

Man muss sich nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder, ja ohne Mitmenschen vorstellen oder einfach mal zwei Kitten beim gemeinsamen Spielen zuschauen, da sieht man doch sofort, dass die das wirklich brauchen.

Kitten entdecken gemeinsam die Welt, kuscheln, spielen, balgen und toben nach Kittenart miteinander, galoppieren gemeinsam mit Katzenbuckel durch die Wohnung, schlecken sich gegenseitig die Öhrchen aus, jagen sich gegenseitig die Kratzbäume rauf und runter und und und, dass kann kein Mensch mit noch soviel Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit ersetzen.

Auch sollte das Kitten nicht schon mit 8 Wochen einziehen, abgesehen davon geben seriöse und verantwortungsvolle Quellen keine Kitten in Einzelhaltung ab.

Es ist inzwischen erwiesen, dass zwischen der 8. und 12. Woche ein Großteil der Sozialisierung stattfindet, da lernen sie u.a. die Katzensprache, den richtigen Umgang miteinander, werden von der Katzenmutter erzogen (was unerfahrene Halter oftmals als verstoßen mißdeuten), lernen Grenzen und Frustration kennen, der Gang aufs Katzenklo wird geübt, durch die Mutter lernen sie was man fressen kann und noch vieles mehr. Es ist also sehr wichtig für ihre Entwicklung, dass die Kitten mindestens 12 Wochen bei der Katzenmutter und den Geschwistern bleiben dürfen, besser noch 13-16 Wochen. Dann sind sie auch viel selbstbewußter und nicht mehr so ängstlich, aufgeschlossener und nehmen ein neues Zuhause viel leichter und besser an.

Es ist auch ein Gesundheitsrisiko, wenn man nicht fertig geimpfte Kitten oder sogar ganz ungeimpfte Kitten in ein neues Zuhause gibt, der Stress durch die zu frühe Trennung, das neue Zuhause, alles fremd usw. belastet das Immunsystem der Kitten sehr und es ist noch vollkommen unausgereift und im neuen Zuhause kommen sie mit jeder Menge neuer Keime, Viren und Bakterien in Kontakt.

Abgesehen davon, machen zwei Kitten meist deutlich weniger Arbeit als ein einzelnes Kitten, weil die sich auch viel miteinander beschäftigen, Sozialkontakt zu Artgenossen haben, einfach ausgeglichener sind. Aber natürlich bedeuten Kitten Arbeit und sind am Anfang schon zeitaufwendig, die brauchen nicht nur viel Zuwendung, sondern müssen auch erzogen werden. Man muss ihnen genügend Alternativen zur Verfügung stellen aber mit einem Artgenossen, genügend Kratz- und Klettermöglichkeiten, lernen sie schnell, was sie dürfen und was nicht, jedenfalls besser und schneller als ein gelangweiltes Kitten allein zuhause.


Manche Katzen entwickeln dann auch Verhaltensstörungen sind übermäßig auf den Katzenhalter fixiert, werden aggressiv, Unsauberkeit, Tapetenkratzen, Schwanz beißen usw. sind öfters Folgen von Einzelhaltung besonders wenn sie schon von klein auf beginnt. Aber viele Katzen resignieren einfach, finden sich damit ab und man merkt es ihnen gar nicht an, im Gegenteil die Besitzer sind der Meinung, dass es ihren Katzen wirklich gut geht, weil die Katze glücklich und zufrieden wirkt und dass sind sie auch, wenn der Besitzer da ist und sie Zuwendung und Aufmerksamkeit erhalten, auch wenn ihnen dennoch immer etwas fehlen wird, der Sozialkontakt zu einem Artgenossen der die gleiche Sprache spricht.


Hier noch jede Menge Links zu dem Thema, damit ihr seht, es ist nicht nur meine persönliche Meinung und Erfahrung.


Allgemeine Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze#Verhalten
http://www.feline-senses.de/keine-einzelhaltung.html
http://www.petsnature.de/info/produc...hr-Katzen.html
http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php


Tierheime & Tierschutzvereine:
http://www.katzenhilfe-radolfzell.de/einzelhaltung.php
http://www.tierheim-hilden-ev.de/201...einzelhaltung/
http://www.tierheim-bad-kreuznach.de/node/13
http://www.tierheim-donaueschingen.de/katzen.phtml
http://www.tierheim-olpe.de/infothek/gesundheitundpflege/freigaenger-oder-wohnungskatze/index.php
http://www.tierheim-wannigsmuehle.de/index.php?hp=30
http://www.tierschutz-osnabrueck.de/index.php/informationen/184-die-katze-ein-soziales-wesen
http://www.tierheim-hannover.de/inde...rundlagen.html
http://www.tierheimdetmold.de/index....-katzenhaltung
http://www.zuerchertierschutz.ch/tie...ngskatzen.html
http://www.tierheim-linz.at/info-eck...en-brauchen-95
http://www.heilbronner-tierschutz.de/tiervermittlung


Auch muss ich Bailey zustimmen, gerade zwischen der 8. und 12. Woche lernen sie die Katzensprache und den richtigen Umgang miteinander, da wird es im Freigang später sicher Probleme geben, weil der Kater nie gelernt hat sich mit anderen Katzen zu verständigen, der weiß gar nicht wie er sich zu verhalten hat, weil er viel zu früh getrennt wurde und jetzt in Einzelhaltung ist.
__________________
 
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Andrea64

Andrea64

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Stimme Simpat voll und ganz zu.
Holt ein zweites Kitten, einen Kater von mind. 12 Wochen (die er bei Mutter und Geschwistern) verbracht hat dazu und ihr tut EUCH selber fast den größten Gefallen.
 
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Starfairy

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Katzen sind keine Einzelgänger, sondern nur Einzeljäger. Aber auch wildlebende Katzen schließen sich zu losen Gruppen mit engeren Freundschaften zusammen.
Katzen haben untereinander ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten.

Du möchtest doch auch nicht ohne jeden menschlichen Kontakt sein? Auch wenn da irgendwelche andere Wesen sind, die sich mit dir abgeben, hättest du doch sehr gerne auch Kontakt mit anderen Menschen? so geht es Katzen auch. Die möchten sich auch gerne mal auf "kätzisch" unterhalten.

Bitte hol dir noch ein Kitten. Einen Kater, keine Katze. Und ich stimme zu, Kitten in Einzelhaltung ist Tierquälerei.

Ansonsten, bitte geh mit dem Kleinen recht bald zum Tierarzt. Gerade Katzen von Bauernhöfen sollten gründlich untersucht werden.
 
saurier

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may24

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Stadtwohnung mit Artgenossen ist immee noch besser als so eine arme Bauernhofmiez die sich selbsr überlassen ist. Meine Meinung.
 

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