Zweitkatze zu lang allein lebender Katze?

Diskutiere Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, ich bin ganz neu hier und wende mich gleich mit einer Frage an euch. Vorher ein paar Worte zu mir, ich bin Alice, bin 24 und...
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #1
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Alice2712

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Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu hier und wende mich gleich mit einer Frage an euch.
Vorher ein paar Worte zu mir, ich bin Alice, bin 24 und lebe in Berlin.
Ich habe eine Katze, die mittlerweile stolze neun Jahre alt ist. Sie ist noch immer super vital,
rennt viel rum und spielt ausgiebig. Allerdings hab ich damals den Fehler gemacht, sie zu früh zu holen, sie war gerade erst 8 Wochen alt und gehört leider zu den nicht gut sozialisierten Katzen. Fremden Menschen begegnet sie sehr scheu und ein Fauchen huscht ihr dann öfter über die Lippen. Zu mir ist sie sehr verschmust und verspielt, wenns ihr zu viel wird, zeigt sie das aber gern. Sie ist eine Wohnungskatze.

Während ich studierte, wohnte sie bei meinem Vater, der ist Frührentner und hatte genug Zeit für sie. Ich bin wieder in meinem Heimatort Berlin und da mein Vater schwer krank und alle paar Monate im Krankenhaus ist, habe ich sie vor etwa 2 Monaten zu mir in meine Wohnung geholt. Sie hat sich nach 2-3 Tagen bereits super eingelebt und fühlt sich zu Hause, auch wenn die Wohnung kleiner ist als vorher. Ich bin jetzt ins Arbeitsleben gestartet und meine Kleine ist daher sehr lange allein... Sie freut sich wahnsinnig wenn ich nach Hause komme und das Ganze tut mir so leid. Ich durfte damals nie eine zweite Katze, jetzt kann ich das ja selbst entscheiden und damit sie sich nicht den ganzen tag langweilt, will ich nun einen Gefährten dazuholen. Erfahrungen gab es nur als meine Schwester über Weihnachten ihre beiden Katzen bei uns ließ. Meine war dabei sehr ruhig und ging den anderen aus dem Weg, die eine meiner Schwester war leider recht agressiv.

Denkt ihr, trotz der lanen Einzelhaltung ist das eine gute Idee?
Ich würde wahrscheinlich eine aus dem Heim holen oder aus dem Katzen in Not e.v.
Meine Wohnung ist knapp 50qm² groß, sie können sich aus dem Weg gehen, aber super viel Platz ist das natürlich nicht. Vom Charakter müsste die neue dann auch eher zurückhaltend und bei Angewöhnung verspielt sein? Seht ihr das Geschlecht und Alter als wichtig?
Soll ich vorsichtshalber Feliway einsetzen?
Am liebsten würde ich das Ganze möglichst bald starten, denn über Weihnachten werde ich 4 Tage lang fort sein, ein Katzensitter kümmert sich um meine Kleine, aber wenn sie vier Tage am Stück fast nur alleine ist... das ist kein schöner Gedanke.

Tipps, Anregungen und Meinungen sind sehr erwünscht :)

Gaaanz liebe Grüße,
Alice
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #2
Hallo herzlich willkommen hier im Forum :-D

Ob sich eine zu früh getrennte inzwischen 9jährige Katze noch vergesellschaften lässt, wird dir keiner vorher sagen können. Es kann klappen, es kann aber auch sein, dass der Zug bereits abgefahren ist.

Du solltest auf jeden Fall eine langsame Zusammenführung machen und die Partnerkatze muss wirklich sehr sorgfältig ausgewählt werden. Sie muss bestens sozialisiert sein, vom Alter her würde ich sagen so 7-11 Jahre und vom Wesen, Charakter und Temperament zu deiner Katze passend. Dann musst du dir viel Zeit nehmen und darauf vorbereitet sein, dass es wohl eher länger dauern wird, es auch durchaus ein paar Monate dauern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #3
Wenn es von deiner Katze aus mit anderen Katzen aus so gut funktioniert das sie trotz der fehlenden Sozialisierung ganz ruhig geblieben ist, würde ich es wagen. Allerdings ist dabei ganz wichtig die richtige Partnerin zu finden. Ruhig und sehr gut sozialisiert.
Sprich doch mal Taskali hier im Forum an, vielleicht fällt ihr ja eine passende Katze ein.
Tierheimkatzen haben natürlich auch eine Chance auf ein tolles zuhause verdient aber hier muss man wirklich sehr gut auswählen udn da ist eine Katze aus einer komeptenten Pflegestelle wohl die beste Wahl.
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #4
Versuche es! Man hat nur ein Leben, auch für eine Katze gilt das genau so .

Aber unter den Voraussetzungen Bitte wirklich nur mit guter Planung. Eine Gittertür wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit brauchen und bei Taskali wirst du auch gute Tipps bekommen.
Ich drücke dir die Daumen!
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #5
Danke, für eure Hinweise und auch die ermutigenden Worte :)

Ich denke, ich werde es auf jeden Fall versuchen und mich entsprechend vorbereiten.
Taskali habe ich mal angeschrieben, ansonsten werde ich die Tage mal bei der Katzen in Not Stelle
in Berlin anfragen, die nehmen die Tiere auch wieder auf, wenn es einfach nicht mit der Zusammenführung klappt. Ich schreibe hier dann mal wieder rein, wenn sich was ergibt :)
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #6
Hello!

Wenn du es versuchen möchtest, würde ich dir sehr ans Herz legen bei Pflegestellen zu suchen.

Ja, die Tiere im Heim brauchen auch dringend einen Platz - aber deine Situation ist etwas komplizierter weil du eine eingefleischte Einzelgängerin hast und wirklich nach einem Tier suchen musst das passen könnte. In Heimen verhalten sich die Katzen oft anders in der (meist großen) Gruppe. Dort ist das eine Schüchtikatze die dann bei dir daheim viell. voll aufdreht. Pflegestellen kennen die einzelnen Katzen meist besser und können dir mehr über den Charakter sagen (meine Erfahrung). Es wäre schade wenn es dann aufgrund falscher Charaktereinschätzungen schief geht und du dich wieder vom Zweittier trennen musst.

Unsere Kiara war 7 Jahre lang Einzelkatze (auch nicht sozialisiert) bis wir uns aus dem selben Grund wie du entschlossen haben eine Kumpeline dazu zu holen. Kiara war auch immer "ruhig" wenn andere Katzen zu Besuch waren. Leider klappt es bei uns bis heute nicht sooooo gut -.-. Wir haben jetzt 2 sehr sozialisierte Katzen daheim und Kiara ;-). Das Problem ist: da hilft die sozialisierteste Katze nix wenn unsere Kiara die Katzensprache nicht versteht und auch ein freundliches Anstubsen als bösen Mordanschlag deutet :mrgreen:. Aber - unterm Strich gibt es auch viele schöne Momente und sie genießt die Gesellschaft.

Ich will dich damit nicht entmutigen, sondern dir nur verdeutlichen das es mit solchen Einzelgängertieren oft sehr schwer ist bei Vergesellschaftungen und es oft einfach beim "untereinander Dulden" bleibt. Du musst wirklich viel Geduld haben und dem Ganzen viel Zeit geben ;-). Bei uns dauerte es 6 Monate bis das ständige Gefauche aufgehört hat^^.
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #7
Wir sind hier in einer ähnlichen Situation. Meine Liesel ist jetzt 11 und kam zu mir durch meine Freundin, die bei unserem Tierarzt arbeitet und uns damals gefragt hatte, ob wir uns während des Urlaubes des Tierarztes um eine kleine Mietze kümmern könnten, die, leider viel zu jung am Straßenrand von einer Frau gefunden wurde und beim Tierarzt abgegeben wurde.

Wir verliebten uns dann in sie und sie durfte bleiben. Wir versuchten sie mit meinem Kater Rusty, der damals 6 Jahre alt war langsam zusammen zu führen. Am Anfang hat er sie geduldet aber je älter sie wurde, desto aggressiver reagierte er auf sie. Wir konnten sie nicht zusammen lassen. Da mein Rusty ein Freigänger war und wir ein 3-Generationen-Haus sind, ist er für die Zeit, in der er zu Hause war bei meiner Mutter eingezogen und Lissy wurde zur Wohnungskatze.

Vor Kurzen haben wir versucht, Lissy mit einer jungen Mietze zusammen zu führen (jetzt, leider zu spät, weiß ich auch, dass das ein totaler Fehler war, da sie einfach für meine Lissy zu jung war. Hätte ich das Forum nur schon früher gefunden.) Wir haben uns gesagt, dass wir es eine Weile versuchen, wenn es aber nicht klappt, Lissy immer den Vorrang hat und die Kleine dann leider wieder gehen muß. Wie zu erwarten, war es leider so. Lissy war mit dem kleinen Wildfang total überfordert und hat immer gefaucht und Hiebe verteilt, wenn die Kleine an sie ran kam. Auch hat sich Lissy von ihren Lieblingsplätzchen vertreiben lassen. Wir merkten, dass es nicht ging.

Jetzt sind wir auch am Überlegen, ob wir es mit einer ungefähr gleichaltrigen Mietze versuchen sollen, zumal wir bald vorhaben, einen gesichertes Freigehege in unseren Garten zu bauen. Ich habe aber auch Angst, dass es meiner Lissy zu viel wird und sie sich zu Hause nicht mehr wohl fühlt. Ich denke, dass diese Mietze sehr ruhig und geduldig mit unserer Süßen sein muß und ich weiß nicht, ob es so eine gibt... Gerne würde ich noch einer armen Seele ein zu Hause geben und meiner Maus einen Kameraden.

Ich kann dich also gut verstehen bin aber auch etwas zwiegespalten...

LG
Polly
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #8
An die, die Suchen und den Mut dazu haben:
Ich denke, es gibt sie. Die sozialen, ruhigen, oder auch Katzen mit anderen Eigenschaften, die für die Vergesellschaftung mit dem vorhandenen Tier passen.
Ich empfehle, mal hier (meinetwegen auch in anderen Foren) in die Pflegethreads hinein zu schauen. Ja, die Tierheime sind voll, aber die Katzenhäuser dort eben oft auch.
Auf privaten Pflegestellen dagegen in einem häuslichen Umfeld können sich die Pflegekatzen normaler Weise so zeigen, wie sie wirklich sind und deshalb vom Charakter sehr gut eingeschätzt und beschrieben werden.
Es brauch Fingerspitzengefühl und eine sorgfältige Wahl des Zweittieres, denn man möchte ja, dass es klappt.
Einfach zusammensperren und das beste hoffen, wie man es vielleicht noch mit Kitten tun würde, geht in Fällen wie bei euch natürlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #9
Aber ihr würdet das "einander dulden" dennoch jederzeit über das viel allein zu hause sein müssen stellen oder? Ich will ja auch nicht riskieren, dass meine Kleine nur unglücklicher wird. Ist das bloße Akzeptieren aber dennoch besser als allein sein? Wunschvorstellung ist natürlich, dass sich die beiden gut verstehen und mit einander spielen.

@Polly_Ester: Das ist natrülich sehr schade, dass das nicht geklappt hat. Ich hab mal gelesen, dass vielleicht zwei Kitten besser wären (den nötigen Platz scheint ihr zu haben?). Dann können die beiden mit einander spielen, wenn Lissy keine Lust hat und sich lieber zurückziehen will. Vielleicht wäre das so ausgeglichener. Ansonst wohl eine im gleichen Alter.

Taskali hat mir von Katzen in Not e.v abgeraten, liest hier vielleicht jemand mit, der eine andere kompetente Pflegestelle in Berlin kennt? Oder gibt es dazu eine Thread den ich nicht gefunden habe...?
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #10
Zum Thema dulden;
Ja, das würde ich in jedem Fall vorziehen. Einfaches Brispiel:
Du möchtest in ein Restaurant aber es ist vollkommen leer, gleich daneben ist eines, an dem ein oder zwei Tische besetzt sind. Wo würdest du lieber sitzen?

Zum Thema Verein, Pflegestelle:
Ich schließe mich Taskalis Empfehlung an, habe aus der Spandauer Stelle mein Sternchen Clooney und über Umwege Veinte (kannst du gerne in meinem Profil nachlesen).
Die andere Pflegestelle von Fr. N. habe ich selbst besucht und mir einen eigenen Eindruck verschafft.
Das Tierheim Berlin war auch nicht hilfreich, da die Internetseiten nicht aktuell gehalten werden.

Mein Tipp:
Schau dir hier (und in anderen Foren) die Pflegis an, bzw gib ein Gesuch auf.
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #11
Aber ihr würdet das "einander dulden" dennoch jederzeit über das viel allein zu hause sein müssen stellen oder? Ich will ja auch nicht riskieren, dass meine Kleine nur unglücklicher wird. Ist das bloße Akzeptieren aber dennoch besser als allein sein? Wunschvorstellung ist natürlich, dass sich die beiden gut verstehen und mit einander spielen.


Ganz klar: JA!
Der Grund: Im Katzenverhalten gilt Ignoration als Höflichkeit - miteinander kuscheln ist somit "unhöflich" und etwas, was deshalb eher die Ausnahme, denn die Regel ist. Gerade ältere Katzen sind eher "höflich" und respektieren die Privatzone der anderen Katze und reagieren stinkig, wenn diese aber die eigene Privatzone nicht respektiert. Deshalb ist ein zu großer Altersunterschied oft ein Problem - neben den unterschiedlichen Spielinteressen.
Ich vergleiche das immer mit einem älteren Ehepaar. Da sitzt die Frau in der Küche am Eßtisch und löst Kreuzworträtsel, während der Mann im Wohnzimmer Fernsehen guckt. Scheinbar ist jeder für sich - aber dennoch fühlen sie sich nicht einsam, weil man weiß, der andere ja da drüben ist. Wäre er nicht mehr da, da wäre man einsam.. aber da er da ist, ist alles gut.

So ähnlich ist das bei älteren Katzen auch oft der Fall. Spielen sie dann vielleicht sogar ab und an mal miteinander oder liegen sogar mit etwas Abstand auf einer Couch, dann ist das praktisch der Liebesbeweis. Wir dürfen unser menschliches Bedürfnis nach Nähe nicht auf die Tiere übertragen, sondern man muß das aus ihrer Sicht sehen.
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #12
Aber ihr würdet das "einander dulden" dennoch jederzeit über das viel allein zu hause sein müssen stellen oder? Ich will ja auch nicht riskieren, dass meine Kleine nur unglücklicher wird. Ist das bloße Akzeptieren aber dennoch besser als allein sein? Wunschvorstellung ist natürlich, dass sich die beiden gut verstehen und mit einander spielen.

Ja, ich ziehe das nach wie vor vor :mrgreen:!

Ich meine ja, bei schlecht sozialisierten Katzen bleibt es oft nicht nur beim "dulden" und es kommt schon mal zu Handgreiflichkeiten weil sie ihr Gegenüber schwer einschätzen können (und umgekehrt), aber unterm Strich denke ich genießen sie es in manchen Situationen eine Gesellschaft zu haben. Zumindest empfinde ich es bei uns so.

Kiara müht sich schon oft mit unserem Lover ab :roll:. zB wenn er an ihrem Popo schnuppern mag. Das kann sie gar nicht ab und da wird sie zur Furie. Oder er sitzt 1m von ihr entfernt, da faucht sie auch schon los wie ne Verrückte und grummelt böse vor sich hin. Sie mag auch nicht mit den anderen beiden gemeinsam fressen und wenn sie wo liegt und jemand kommt dazu, zieht sie genervt ab.

Trotzdem baut sie sich manchal in die Jagdspiele ein und flitzt wie ein Kitten durch die Wohnung und treibt den Kater vor sich her :mrgreen:. Oder schleicht sich von hinten an und kloppt Lolita auf den Kopf nur um dann narrisch weg zu laufen :mrgreen: :mrgreen:. Es ist zwar selten, aber es zeigt mir: soooo schlimm findet sie das Ganze wohl doch nicht.

Und einmal im Halbjahr darf ich dann das hier erleben:

10 Minuten absoluter Glückseligkeit bei meiner zickenden Einzelgängerin ;-) die plötzlich Nähe zum Erzfeind sucht <3

Kuscheln.JPG

Also JA, ich würde mich wieder für eine weitere Katze entscheiden.
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #13
Danke euch, ja dann ist das Dulden tatsächlich ganz klar besser als Alleinsein :)
Dann brauch ich also auch nicht geknickt sein, sollte es nur beim Dulden bleiben. Ich wäre bestimmt schon ganz entzückt wenn sie auf derselben Couch liegen :lol:

@Kevy: Ohh wie schön :) Ich glaub meine Kleine würde das ähnlich handhaben, aber umso
mehr freut man sich dann, wenn sie dann ihre kurzen Kuschelminuten haben :d034:

Dann wurschtel ich mich die Tage auch mal durch die Gesuche hier und hoffentlich ist
meine Kleine bald nicht mehr allein.
 
  • Zweitkatze zu lang allein lebender Katze? Beitrag #14
Das hört sich alles gut an aber ich bin immer noch skeptisch. Mein Lieschen ist unser Ein-und-Alles und wenn sie sich nicht wohlfühlen würde und ich bin auch noch schuld daran, das könnte ich, glaube ich, nicht aushalten. Auch ist mein Mann nach dem missglückten Versuch mit der Kleinen nicht gut zu sprechen auf einen erneuten Versuch. Auch möchte ich der zweiten Katze das hin und her ersparen, dass wir der kleinen Maus "angetan" haben. Ach ich weiß nicht...

Wir wohnen in unserem Haus, in dem auch noch meine Mutter und meine Oma wohnen. Unsere Wohnung hat ca. 70 qm aber das Schlafzimmer ist tabu wegen meiner Allergie (die mich aber nie nie nie davon abhalten wird Katzen zu haben und wenn ich noch so keuche). Wir haben ein sehr großes Grundstück und überlegen gerade ein Stück Katzensicher zu machen, damit unsere Maus (und evtl. noch eine Mietze) auch raus kann.

Ich schau schon immer (heimlich), ob es evtl. eine Mietze gibt, die zu unserer Süßen passen könnte, stelle aber erstaunt fest, das es selten ältere Katzendamen gibt, die vermittelt werden. Woran das wohl liegt?

LG
Polly

@Polly_Ester: Das ist natrülich sehr schade, dass das nicht geklappt hat. Ich hab mal gelesen, dass vielleicht zwei Kitten besser wären (den nötigen Platz scheint ihr zu haben?). Dann können die beiden mit einander spielen, wenn Lissy keine Lust hat und sich lieber zurückziehen will. Vielleicht wäre das so ausgeglichener. Ansonst wohl eine im gleichen Alter.

Das hatte ich damals auch meine Tierärztin gefragt, von der ich die kleine Mietze hatte, die aber meinte, dass es dann erst recht zu viel sein könnte für unsere Lissy. Wahrscheinlich wäre eine in etwa Gleichaltrige Mietze besser. Allerdings kann ich da unsere Süße so schlecht einschätzen... Sie hat schon ein paar Gesichter. Normalerweise ist sie die liebste Katze. Ab und zu bekommt man dann mal aus heiterem Himmel ein gefauche ins Gesicht geblasen und sie dampft schnaufend ab (sie ist dann wirklich am Dauerschnaufen. Das ist aber auch niedlich und ich muß dann immer lachen.:mrgreen:). Beim Tierarzt ist sie die "böse Katze aus der Hölle". Da muß dann sogar ich aufpassen. Wenn mein Mann dabei ist, steht er im letzten Eck der Praxis und wartet. :lol: Ich glaube keiner dort glaubt mir, dass sie eigentlich ne ganz Liebe ist.:roll::-D.

Wir bräuchten wahrscheinlich eine ruhige, verständnisvolle ältere Dame, die sich nicht an Lissys (hoffentlich nur) anfänglicher Ablehnung stört. Ich glaube so eine muß erst gebacken werden...

LG
Polly
 
Thema:

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