Huhu ihrs, lang nicht mehr gesehen.
Zuerst - keine Panik, der Panther ist den Umständen entsprechend als "gesund" zu bezeichnen und ich will den Süßen auch ganz sicher nicht loswerden

(Für die Nichtleser meines
Threads, er hat
IBD.)
Trotzdem hängt für mich immer so ein bisschen im Raum, dass das nicht ewig so gehen kann... Er kriegt derzeit ein- bis zwei Mal die Woche 5mg Prednisolon, die Verdauung ist damit gut, dafür zickt die Haut rum, er hatte im Sommer eine ziemliche Augenentzündung usw. Und für mich steht fest, solange es mit dem Medikament geht, soll er sein Leben genießen und das von Mäusen beenden :mrgreen:
Aber wenn Komplikationen auftreten (wann auch immer), oder er eine zweite chronische Krankheit dazubekommt (was auch immer)... Wir haben so viel gekämpft, beide. Bis hierhin mit einem lebenswerten Ergebnis.
Ich finde aber, eine Katze mit Transportbox- und Fremdenpanik ständig zum
Tierarzt zu schleifen bzw. einen kommen zu lassen, ihr reihenweise Medikamente in den Rachen zu schieben und damit todgeweihtes Leben künstlich noch etwas in die Länge zu ziehen... na, nicht mehr lebenswert eben. Nochmal, wenns nach mir ginge, soll er noch 15 Jahre glücklich leben. Aber wenn das Ende mal absehbar wird, soll es genauso "glücklich" sein, nicht von Medikamenten, Verfall usw. geprägt.
Ich denke (bzw. hoffe), dass man nach Jahren des Zusammenlebens mit einer Katze und dem Miterleben von (fast) der gesamten Krankengeschichte den Zeitpunkt dann im Gefühl hat und man es planen kann. (Anstatt im absoluten Notfallszenario um Mitternacht in die TK zu rasen.)
Ich will ihn daher (Hypothese, alles Hypothesen!) zuhause einschläfern lassen. Da ich zwei TÄ zur Verfügung habe, die Hausbesuche anbieten, sollte das machbar sein. Aber ich habe keinen Garten und auch alle anderen Möglichkeiten der Bestattung fallen für mich irgendwie aus.
Was mir aber gefiele, wäre die Idee, seinen Körper dann der Veterinärmedizinischen Universität zu übergeben. Hat jemand von euch schon mal so etwas gemacht? "Braucht" man dort überhaupt auch kranke Tiere zum Sezieren, oder sollen die angehenden TÄ besser sehen, wie eine gesunde Katze von innen aussieht? Falls ersteres zutrifft, fände ich es sehr schön, wenn der Panther nach seinem Tod anderen
IBD-Katzen helfen könnte.
Und nun das Wichtigste, kann ich meinem
Tierarzt sagen, dass er den Körper an die Uni übermitteln soll statt in die Verwertung? Vor allem bei einem Hausbesuch?
Ich wär echt dankbar, wenn mir irgendjemand weiterhelfen könnte, und sei es nur mit einem gefundenen Link.
NOTE: Das Ganze wurde jetzt so lang, um alle Missverständnisse gleich ausgeräumt zu haben. Und ich war beim Schreiben den Tränen nahe. Mir bedeutet diese Katze unendlich viel. Darum, nur darum wäre es meinem Seelenheil zuträglich, das alles schon zu wissen, wenn es noch in den Sternen steht. Danke.