Rettung vor dem Tierschutz?

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Jamilia

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Ich glaube ich muss etwas weiter ausholen um das ganze zu erklären.
Also, ich bin mir absolut im klaren das ich zu viele Katzen habe, aber ich kann absolut garantieren das es denen gut geht, ich lieb die ja auch über alles. Genau da liegt mein Problem, ich brings nicht übers Herz die herzugeben. Hab mittlerweile Ärger mit dem Tierschutz, dem Vermieter, dem Landestierarzt und dem Vertinäramt (oder wie man das nennt).
Zur Lage wies soweit gekommen ist, angefangen hat es mit einer Katze, wir dachten uns einmal soll sie werfen bevor wir sie sterilisieren, aber sterilisier mal eine Katze die noch "stillt" und da war die Nase dann schonwieder schwanger. Ich Idiot konnte mich dann nich trennen, nun also lange rede kurzer Sinn, nun hab ich 10 Pelznasen zu Hause sitzen. Bitte erspart es mir, ich weiß wirklich das es zu viel ist
aber ich lieb die doch so *heul* Ich brings einfach nicht fertig welche abzugeben. Naja immerhin haben wir eine kleine Lösung gefunden, ein Haus zu kaufen, irgendwie muss das ja mit der Bank zu vereinbaren sein.
Aber das dauert ja wohl noch etwas bis das klappt, was mach ich denn derweil? Dieser hysterische Tierschutzmensch rückt mir auf die Pelle, weil ich nicht eingesehen hab den reinzulassen, was erwartet der? Kommt irgendwann in der Frühe schnautzt meine Mum an und denkt auch noch man entgegnet ihm dann mit freundlichkeit?? das kanns ja wohl nicht sein... Naja der Idiot hat nun aufjedenfall diesen Landestierarzt und dieses Amt verständigt. Achso ich vergaß, der kam auf mich weil einer von den kleinen aus dem Fenster gefallen ist und das 2 mal hintereinander... das tut mir ja auch wahnsinnig leid das ihm das passiert ist und das durchmachen musste, aber es ist nunmal eine katze und fliegengitter drücken die auch weg... Ich seh ja ein das es beschissen ist wenn eine Katze aus dem Fenster fällt, aber ich hab auch die Konsequenzen getragen.
Ich kanns mir auch einfach nicht leisten die durch die Bank strelisieren zu lassen. Hab das nun so gehandhabt das die Kater draußen sind und nur noch zum fressen hochkommen und die Weiber drin. Aber im Winter ist das auch keine Lösung und ich weiß ja nicht wielang das mit dem Haus dauert und ob das überhaupt klappt.
Das war nun eine kurzbeschreibung von dem Problem...
Nun die Fragen dazu...
Gibt es eine Möglichkeit irgendeine Beihilfe zu beantragen wegen dem sterelisieren (ich will wirklich keine Zucht aufmachen aber um die 800€ für die ops hab ich bei weitem nicht)?
Wie kann ich diesen Tierschutz und Amtmenschen am besten klar machen das ich meine Nasen wirklich über alles lieb auch wenn es im moment vielleicht etwas eng ist wenn man bedenkt das eigentlich eine Katze schon ein Zimmer für sich bräuchte?
Ist es überhaupt möglich die Katzen zu behalten auch wenn die schon mit wohnungskündigung und sämtlichen Zeug gedroht haben?

Falls wirklich alle Stricke reißen... kann ich mir sicher sein das die Katzen die hier vermittelt werden auch in wirklich gute Hände kommen? Gibts da die Möglichkeit die trotzdem noch zu sehen? Ich will sie nicht hergeben aber wenn es gar nicht anderst geht möchte ich doch nur wenigstens das sie da wo sie dann sind genauso geliebt werden und das es ihnen wirklich gut geht.

Vielleicht fällt ja einem von euch noch etwas ein was ich machen kann oder wie ich es vermeiden kann sie hergeben zu müssen...

Bitte es ist wirklich wichtig :cry:
Liege Grüße
Jamilia
 
08.07.2003
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russian

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Hallo Jamila,

ohne Dich jetzt kritsieren zu wollen (ich glaube Dir die Liebe zu den Tieren) erscheint es mir doch so, als währest Du derzeit überfordert und brauchtest Hilfe, auch für die Katzen.
Versuche einmal, ob Du die folgenden Fragen beantworten kannst, vielleicht könnte ich Dir dann weiter raten.

1. Warum droht die Kündigung der Wohnung, weil die Wohnung zu klein ist, die Katzenhaltung nicht gestattet ist, oder weil es Beschwerden gab?
Gab es ein Gespräch mit der Hausverwaltung?
2. Wie realistisch ist die Chance auf die Finanzierung eines Hauses, wenn bereits die Kosten für die Kastrationen ein Problem sind.
3. Was kritisiert der Tierschutz genau, den Sturz der Katze wegen fehlender Aufsicht, oder die Haltung der Tiere im allgemeinen?
4. Was hat der Amtveterinär kritisiert und was verlangt er von Dir, bzw. was hat er angekündigt zu tun?

Viele Grüße
Russian

P.S. Du kannst auch den Messenger benutzen, wenn Du mir hier privat antworten möchtest.
 
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Jamilia

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Hallo danke erstmal für die Antwort.
Naja in manchen Dingen hast du wohl irgendwie recht... doch überfordert würde ich es nicht nennen, der Haushalt schleift nen bissel aber die Katzen nicht, ich mein die sind ja auch wichtiger als ob nun der Teppich blitzt...

Also zu 1) Bei der Kündigung geht es darum das keine Tierhaltung erlaubt sei. Beschwerden gab es soweit glaub ich keine, die Nachbarin meinte nurmal es würde nach Katze riechen (ach nein, ist irgendwie klar das katzenklo wird täglich gemacht nur stehts halt hinter der Haustüre was wohl für die Nachbarn net so vorteilhaft ist)

2) naja ob ich nun miete zahle oder so eine Baufinanzierung abbezahle das bleibt sich glaub ich ziemlich gleich.

3) Der Tierschutz wusste anfangs nicht wieviele Katzen es sind und hat nur den Sturz kritisiert, und da ich diesen Typ heute nochmal angerufen habe hab ich Idiot auch noch ehrlich geantwortet als er fragte wieviele es denn sein. Darauf meinte er das gibt noch richtig ärger.

4) Dieser Amtveterinär hat noch gar nichts gemacht, der steht nur die nächsten Tage vor der Tür und dann bekomme ich wohl Auflagen und der Rest wird sich zeigen. SO hat das zuminderst der hysteriker vom Tierschutz gesagt.

Liebe Grüße

Jamilia
 
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Hallo Jamilia,

der erste Punkt um den Du Dich kümmern mußt ist wohl der Vermieter, denn bei einem Tierhaltungsverbot hast Du keine Chance die Kündigug abzuwehren, wenn Du die Tiere nicht weggibst. 10 Katzen sind deutlich über der Zahl, die ein Vermieter in der Wohnung evtl. dulden muß.
Ich würde Dir also empfehlen hier das erste Gespräch zu suchen.
Mit dem Tierschutz wirst am besten umgehen können, indem Du sie effektiv in Deine Überlegungen mit einbeziehst, d.h. mit ihnen gemeinsam überlegen, wie man mit dem Hauswirt redet, ob die Wohnung wirklich groß genug für 10 Katzen ist, ob man bei einer evtl. Vermittlung helfen kann, und ebenso bei der Suche nach einem günstigen TA für die Kastrationen. Dem Tierschutz ist sicher nicht daran gelegen 10 Katzen ins TH zu bringen, sondern eher dafür zu sorgen, daß sie bei Dir optimal leben können. Es wäre also falsch sich gegen den Tierschutz generell zu sperren, sie können Dir helfen.
Dem Amtstierarzt wirst Du am besten begegnen können, wenn Du bereits Pläne gemacht hast, wie Du eine optimale Haltung gewährleisten kannst und ihm diese vorlegst.
Egal wie Du es tust, Du bist unbedingt besser beraten, wenn Du die Initiative zum Gespräch ergreifst, und nicht wartest bis eine der drei Stellen handelt.
Zu dem Geruch im Hause, bin ich der Meinung, daß man auch mehrere Katzen nicht riechen muß, vorausgesetzt man wählt eine gute Streu und hat keine markierenden Kater. An diesem Punkt mußt Du sicherlich arbeiten, denn das werden alle Parteien als negativ empfinden. Ein wirkliches gutes Streu, das man tatsächlich nicht riecht, auch wenn die Tois von mehreren Katzen benutzt werden wäre Extreme Classic oder Everclean oder Cat&Clean. Und die Kastration der Kater sollte bei Deinen Plänen ganz oben anstehen, zumal sie auch die preiswertere ist.
Ich hoffe Du kannst es ungefähr so regeln, und wenn die Gespräche wirklich zeigen, daß nicht alle Katzen bei Dir bleiben können, versuche diejenigen zu behalten, deren Vermittlungschance am schwersten ist.
Ich drücke Dir aber ganz fest die Daumen, daß alle Parteien ein wenig Zugeständnisse machen können, und Du nicht alle Tiere verlierst.

Viele Grüße
Russian
 
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feuerblick

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Hallöle!

Mannomann, Du hast bisher aber Glück gehabt, daß Dich Dein Vermieter nicht rausgeschmissen hat. Zehn Katzen obwohl keine Tierhaltung erlaubt ist... uiuiii :eek: :eek: :eek:

Hmmm, ich würde an Deiner Stelle mal bei den ortsansässigen Tierärzten und evtl. auch in einer Tierklinik anfragen, was sie für die Kastration der Tiere haben möchten und ob es sowas wie Ratenzahlung oder Mengenrabatt gibt. Nicht lachen! Meine Freundin hat bei meiner TÄ Rabatt bekommen, weil sie drei Katzen auf einmal hat impfen lassen. Und Ratenzahlung ist meistens möglich.

Ich würde es mir an Deiner Stelle nicht so einfach vorstellen, Raten für einen Hauskredit abzubezahlen. Mal abgesehen davon, daß ich nicht glaube, daß Du einen derartigen Kredit bekommst, wenn Du die Kohle für die Kastrationen nicht zusammenbekommst... (die könntest Du ja auch ansparen!).

Rede mit den TÄ in Deiner Umgebung, rede mit dem Hausbesitzer (frag ihn, wie viele Katzen er tolerieren würde!), sorg dafür, daß das Katzenklo nicht mehr riecht (neue Streu und mehrmals am Tag saubermachen). Geh auch auf den Tierschutzverein zu. Diese Leute haben zwar meistens einen an der Klatsche mit ihrer sehr übertriebenen Tierliebe (wir haben mal geraten bekommen, unsren Beruf für ein Tier aufzugeben, damit wirs behalten könnten.... :eek: ), aber im Grunde versuchen sie immer zu helfen.

Ich befürchte, Du wirst Dich von einigen Tieren trennen müssen. Vielleicht findest Du ja eine Wohnung, in der Du wenigstens einen Teil der Katzen behalten kannst.

LG
Alex
 
G

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Moin!!!
Na gut...versuchen wir uns mal vorsichtig auszudrücken...
Als aktives Mitglied im Tierschutzverein (@feuerblick: vielen Dank für die Blumen :x !!!) gehöre ich zu denen, die Tiere in furchtbarsten Haltungsbedingungen sehen mussten (auf Einzelheiten soll hier nicht eingegangen werden, die gehen ja - leider - fast täglich durch die Presse), viele von ihnen in solch jämmerlichem Zustand, dass sie der Tierarzt von ihrem Leiden erlösen musste. :evil: :evil: :evil:
Fast alle dieser Tierhalter handelten aus falsch verstandener Tierliebe, fast keiner sah eine Schuld bei sich, fast jeder meinte nur das beste für das Tier tun zu wollen.
Daher geht mir bei solchen Beschreibungen erst mal grundsätzlich der Hut hoch. Nun kenn ich Deinen Fall nicht und möchte niemanden vorverurteilen. Ich persönlich bin allerdings ganz sicher der Meinung, dass es keine echte Tierliebe ohne Verantwortung gibt und Verantwortung durchaus beinhaltet, die absolut notwendigen finanziellen Mittel für die Tierarztbehandlung des eigenen Tieres aufbringen zu können (unverschuldete, kurzfristige Notlagen mal ausgenommen) und sich v.a. von einem Tier zu trennen, wenn es anderswo besser aufgehoben ist, als bei mir. Sorry, aber das musste mal gesagt werden.
Fest steht weiterhin, dass der Amtstierarzt als solcher regelmäßig eher zu zögerlich mit der Erteilung von Auflagen oder der Wegnahme von Tieren ist. Wenn der mal einschreitet, hat er -fast- immer SEHR trigtige Gründe.
Gleiches gilt - meiner ganz persönlichen Erfahrung nach - für den Deutschen Tierschutzbund und das Deutsche Tierhilfswerk. Ganz klar - es ist immer leiucht und verlockend, sich in eine vermeintliche Opferrolle hineinzuflüchten und sich als Opfer eines großangelegten Komplottes zu sehen, als endlich mal Verantwortung zu übernehmen. :x :x :x
Wie gesagt: hier soll NIEMAND persönlich verurteilt werden. Ich kenne Deinen Fall ja gar nicht. Aber tu Deinen Tieren den Gefallen und denk einfach mal darüber nach...

inkubus

P.S. Entschuldige den rauhen Ton - aber ich habe, wie gesagt, solche und sehr ähnliche Aussagen schon zu oft gehört...
 
russian

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Hallo Inkubus,

so rauh ist Dein Ton doch gar nicht :), etwas anderes als Du habe ich auch nicht ausgedrückt. Ich glaube aber, da seit meinem Posting keine Antwort mehr kam, sind unseren Ratschläge wohl nicht so, wie man sie hören wollte, bedauerlich vor allem für die Tiere.

Viele Grüße
Russian
 
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@russian
Ich fürchte wirklich, Du hast recht. Und ich hoffe, dass im Sinner der Tiere die beste Lösung gefunden wird - wie immer diese auch aussehen mag.
 

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