Muss aber auch sagen, dass ich nunmal noch klein war, und meine ELtern entschieden dass die Katze nach draußen darf.
Dito!
Ich war 10, als wir Minke zu uns geholt haben und sie hatte ihr erstes dreiviertel Lebensjahr draußen verbracht.
Jetzt ist sie 12, und ich bete jeden Abend, dass ihr und Floh nichts passiert.
Ich bin nur noch am Wochenende zu Hause, wenn überhaupt, da kann ich meinen Eltern nicht vorschreiben, dass sie sie nicht mehr rauslassen, dass sie Katzenklo putzen oder den Garten einzäunen.
Ich sehe sie aber immer noch als "meine" Katze.
Nur: zu mir nehmen kann ich sie auch nicht, da ich nicht das Geld habe, mir eine entsprechend große Wohnung zu leisten.
Trotzdem liebe ich die beiden über alles, Minke ist, ohne sie vermenschlichen zu wollen, wie eine Schwester für mich. Ich habe den größten Teil meines Lebens mit ihr verbracht, sie hat mir 12 Jahre lang zugehört, wenn ich jemanden zum Zuhören brauchte, hat ihren Kopf genüsslich an meine Wange gedrückt, wenn ich sie auf den Arm genommen habe (und tut es immer noch).
Da ärgert es mich, wenn ich in dem anderen Thread Dinge wie "vom Asphalt abkratzen" lese. Das Forum hat mich schon lange überzeugt, dass ich eventuelle spätere Katzen nicht rauslassen werde, aber das nützt mir jetzt, im Augenblick, herzlich wenig. Sicherlich gibt es diese Leute, die sich eine Katze nach der anderen besorgen, aber mit Pauschalisierungen sollte man doch vorsichtig sein...
Liebe Grüße Daniela