Ich stecke grade in einer Vergesellschaftung allerdings Kitten mit 2 Jahre alter Flaschenkatze
Ich habe vorher auch unheimlich viel gelesen bezüglich geschlecht, verhalten, alter und und und.
Am Ende habe ich mich von meinem Gefühl leiten lassen. Ich habe für mich eine Checkliste gemacht (innerlich) wichtig war mir vorallem, dass die Katze keine Angst vor Kindern hat besonders kleinen (hab ein Baby daheim) und dass sie nicht zu dominant ist. Das war alles mehr wußte ich nicht.
Bin dann hin und habe mir die Kitten angeschaut und geschaut wer würde zu pinky passen?
Wie verhält sich das kitten? scheu? tempramentvoll? sehr große angst?
Ist es verspielt oder eher verschmust?
Dann die Frage wie ist die Katze, die man daheim hat?
Pinky bspw. ist eine sehr liebe geduldige Katze. Sie ist absolut nicht dominant (weiß zwar was sie nicht will zeigt aber selbst das eher liebevoll). Sie spielt unheimlich gerne und viele und ist sehr neugierig.
Also würde zu Pinky keine Katze passen, die absolut dominant ist, die scheu ist, die spielen total doof findet und eher schmust oder schläft, keine die scheu ist bzw. sehr große Angst hat...
Dann hat das Katerchen noch eine Verhaltensweise gezeigt, wo sofort klar war okay das passt : Er hat versucht unserer kleinen den Babykeks zu stibitzen genau wie Pinky.
Somit ist es geworden und bisher 5 Tage jetzt läuft es wirklich wunderbar !
Hör auf dein Gefühl und schau dir die Katzen genau an und guck welche passen würde. Viel Erfolg
Deine Katze ist erst 2 Jahre, die Katze der TE 7 Jahre, dass kann man gar nicht vergleichen. Es ist bei deiner Katze schon nicht ideal, aber bei dem Altersunterschied hier, ist von einem Kitten abzuraten, gerade wenn die Katze auch nur noch wenig verspielt ist, die kann doch auf keinen Fall mit dem Spieltrieb eines Kitten mithalten. Warte mal bis dein kleiner Kater ins Flegelalter kommt, ob sich deine Katzen dann auch noch so gut verstehen.
Es ist immer ein reines Glückspiel, wenn man sehr junge Kitten zu erwachsenen Katzen setzt, dass kann gut gehen, birgt aber viele Risiken, weil man zum einen bei einem Kitten noch gar nicht so gut absehen kann, ob es zur vorhandenen Katze vom Wesen, Charakter und Temperament passt und wenn der Altersunterschied zu groß ist, wie hier, dann fehlt dem Kitten ein adäquater Spielkamerad, muss man sich nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder vorstellen und die vorhandene Katze ist von dem Kleinen eher genervt und gestresst und will ihre Ruhe. Die haben vollkommen unterschiedliche Bedürfnisse. Kitten spielen und gehen ganz anders miteinander um. Als ich damals Felix (knapp 5 Monate alt) geholt habe, war der Altersunterschied nicht mal ein ganzes Jahr, trotzdem konnte man bereits deutliche Unterschiede im Spielverhalten erkennen.
Je jünger das Kitten desto geringer sollte der Altersunterschied sein, für Kitten ist es am schönsten und besten, wenn sie in den ersten Monaten bis zu einem Jahr einen annähernd gleichalten Spielkamerad und Artgenossen an ihrer Seite haben, man muss doch auch an das Kitten denken, dass sollte darauf nicht verzichten müssen.
Auch gibt es keinen Welpenschutz bei Katzen, die erwachsene Katze ist dem Kitten schon allein körperlich haushoch überlegen, was auch zu Bedenken ist, falls sie aggressiv auf den Eindringling reagieren sollte und/oder wenn sie von seinem Spieltrieb überfordert ist.
Ich würde hier ein zur vorhandenen Katze passendes Tier wählen, darf auch ruhig ein Kater sein, die sind in dem Alter meist schon ruhiger, wenn der nicht mehr nach Katerart raufen und balgen will, vorallem sollte der Neuzugang vom Wesen, Charakter und Temperament zur vorhandenen Katze passen und auch altersmässig ähnliche Bedürfnisse haben, also eher im Alter von 5-8 Jahren. Es sei denn man nimmt gleich zwei Kitten, damit die miteinander toben und balgen können und es akzeptieren, wenn die ältere Katze darauf keinen Bock hat oder nur kurz mitspielt und danach wieder ihre Ruhe haben will.