Hallo zusammen....
auch ich bin neu hier, und wahrscheinlich habt ihr ähnliches Problem wie meines schon mehr als einmal gelesen.
Aber unsere beiden Mädels liegen uns sehr am Herzen, so dass ich über jeglichen Zuspruch, Tipps und Ratschläge dankbar wäre.
Kurz die Fakten:
Luna, 8 Jahre alt, haben wir vor etwas über einem Jahr als Einzelkatze vom Tierschutz vermittelt bekommen. Sie ist eine sehr ruhige Dame, die gerne mal zum Kuscheln vorbeischaut, aber schnell auch wieder ihren Lieblingsschlafplatz im Kleiderschrank aufsucht. Kurzum: Schlafbedürfnis - viel, bis ganztägig..... Tobe-und Spielbedürfnis - wenig bis ganz wenig...
Vor ca. 5 Wochen wurde ich von einer Freundin, die ehrenamtlich beim Tierschutz tätig ist, gebeten, einer ca. 2 jährigen Katze (Mira) Asyl zu gewähren. Mira war bis dahin auf einer Pflegestelle mit ca 8 anderen Katzen und wurde wegen ihrer schüchternen, sehr ruhigen Art deutlich gemobbt und unterdrückt.
Wir nahmen Mira auf, und die ersten Kontakte verliefen recht hoffnungsvoll.
Sehr früh merkten wir, dass mit Miras Vorderpfote etwas nicht in Ordnung war, dieses Problem ist auf der vorherigen Pflegestelle wohl untergegangen.
Der Tierarzt stellte fest, dass sie sich recht doll den Ballen aufgerissen hatte, und es sich wohl auch schon um eine etwas ältere Wunde handeln musste.
Die Wunde musste daraufhin täglich beim Tierarzt behandelt werden, welches aber keine Problem darstellte.
Sie bekam einen "Kragen" um an der Wunde nicht zu lecken.
Jetzt hatten wir eine neue Katze, die mit ihrem Kragen, den ungelenken Bewegungen und überhaupt unserer alten Dame wohl wie ein Monster vorgekommen sein muss.
Also waren die ersten positiven Anfangskontakte dahin.
Mittlerweile ist die Wunde gut verheilt, und Mira geht es bestens. Ich vermute, dass ihre vorab beschriebene ruhige , schüchterne Art wohl hauptsächlich durch die schmerzende Wunde verursacht wurde, denn Mira blüht immer mehr auf.
Sie ist eine ganz liebenswerte, tolle Katze, die wir gerne ein zuhause bieten möchten, denn bisher hatte sie wohl kein so schönes Leben.
ABER..... man merkt, dass es der älteren Luna ein wenig zuviel wird, und es gibt regelmäßig Gefauche, Geknurre.... und es wird Luna oft aufgelauert oder ihr der Weg versperrt.
Im Moment haben sich die beiden unsere recht große Wohnung "aufgeteilt", sie können sich also gut aus dem Weg gehen.
Doch was meint ihr?... Sollen wir den beiden weiterhing eine Chance geben? Ohne den "Monsterkragen" sind es jetzt ja erst etwa 3 Wochen unter normalen Umständen.
Ich bin da recht zwiegespalten, meine Familie meint, wir sollten ihnen auf jeden Fall noch Zeit geben.
Ach ja... die beiden sind in der Woche über tagsüber für ca. 8 Stunden allein, da wir alle berufstätig sind.
Wie gesagt... für hoffnungsgebende Ratschläge und Tipps wär ich sehr dankbar.