Hallo!
Nach langem mal ein schönerer Beitrag.

Wir haben zwei Kater, unseren Tapsi, und unseren Feli. Feli ist ein Findelkind, fast 2 Jahre alt. Wir haben ihn als Kätzchen gefunden, und was auch immer mit ihm geschehen war, es muss furchtbar gewesen sein.
Er hatte Panik vor allem und jedem, wir vermuten, er wurde geschlagen.
Er war anfangs zutraulicher und hat sich mit Tapsi sofort verstanden, beim Einleben wurde er jedoch immer scheuer und ängstlicher. Wir haben es immer wieder versucht, das erste Jahr selten Chancen. Wir fanden es natürlich schade, aber haben es respektiert und ihn in Ruhe gelassen, sobald er es wollte. Seit einem Jahr wird es immer besser. Wir haben jeden Tag vorsichtig versucht, ihn zu streicheln und zu verwöhnen, und seit einem halben Jahr ist er ein richtiger Schmusekater.
Er hat immer noch Angst vor Fremden und sehr abrupten Bewegungen, aber er lässt sich streicheln, schmusen, kommt von selbst, frisst aus der Hand und läuft nicht mehr so oft weg.
Und heute ist das passiert, von dem wir glaubten, es würde nie passieren: Er schläft. Neben mir. Auf meinem Bett. Trotz geschlossener Tür.
Wir können es immer noch kaum fassen, und auch wenn es so eine kleine Sache ist, macht sie bei so einem Traumakaterchen viel aus.
Also: Wenn irgendetwas bei eurer Katze falsch läuft, und es keine gesundheitlichen Gründe hat:
Verliert die Hoffnung nicht! Mit Geduld, Respekt und Liebe wird es was, wirklich. Und auch bei Rückschlägen, Enttäuschungen und kleinen Tragödien: Es wird!
(Natürlich ist es trotzdem keine Schande, eine Katze in ein anderes liebevolles Zuhause abzugeben, aber manchmal zahlt sich Geduld aus, wirklich.)