Hallo,
ich bin neu hier und auf der Suche nach Hoffnung für meine wunderschöne Katze Lady (14 Jahre)
Lady hatte am 16.12. eine "Anfall" der sich so äußerte dass sie für ca. 1 Minute nicht "ansprechbar" war also sie reagierte überhaupt nicht wenn man sie ruft, sie hält ihren Kopf auf eine Seite und verkrampft ihre Vorderpfoten. Dadurch konnte sie nicht richtig laufen, legt sich dann hin und als das ganze vorbei war, war sie wieder ganz normal. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir noch nicht wirklich Sorgen gemacht, da sie so einen Anfall schon das erste Mal vor 1 oder 2 Jahren hatte. Das war damals ein paar Tage nach einem Tierarztbesuch und ich dachte, dass das vllt. eine Nebenwirkung der Impfung wäre.
Ca. 1 Woche später, am 24.12. bemerkte ich, dass sie nachdem sie eine Weile unruhig herumgelaufen war anfing im Kreis zu laufen und nicht mehr damit aufhörte. Ich hielt sie dann fest, ihren Kopf drehte sie aber trotzdem weiter in die Richtung in die sie gelaufen war. Ich nahm sie dann auf meinen Schoß wo sie wieder so einen Anfall hatte (Verkrampfen der Vorderpfoten, Kopf auf die Seite neigen) Auch danach war sie wieder wie immer.
Dann am 9.1. fuhren wir zum Tierarzt da ich ein Blutbild machen lassen wollte, da sie seit längerem ziemliche viel trinkt, außerdem bringen wir seit 2 Jahren ihre Ohrmilben nicht los.. Bei der Gelegenheit wollte ich gleich ihre Anfälle ansprechen.
Der Tierarzt Besuch war schrecklich

es kam fast kein Blut und Lady musste ewig liegen und versuchte dazwischen immer wieder aufzustehen und beim Ohren saubermachen schrie sie vor Schmerzen

Trotzdem war ich dann erleichtert, beim Blutbild war alles in Ordnung (keine Nierenschäden

) und wegen den Anfällen meinte unsere Tierärtzin dass wenn sie nur sehr selten vorkommen sie keine Medikamente geben würde weil die auch ziemliche Nebenwirkungen haben können und es oft sehr schwer ist Katzen Tabletten zu geben (wirklich ein Horror bei Lady) und man die aber wirklich jeden Tag geben müsste, ich sollte sie beobachten um even. herauszufinden wodurch die Anfälle ausgelöst wurden. Für die Ohren bekamen wir wieder mal ein Mittel mit, dass wir ihr 2 mal täglich die nächsten 2 Wochen geben sollten.
Als wir heimgekommen sind hatte sie rießen Hunger, nach dem Fressen setzte sie sich auf den Kratzbaum und hatte wieder einen Anfall, danach noch 2 mal an diesem Tag.. Die folgenden Tage hatte sie fast jeden Tag solche Anfälle, sogar mehrere..während dem Fressen, nach dem Fressen, nach dem Schlafen,.. sie war aber trotzdem weiterhin normal außer dass sie ziemlich böse auf mich war, wegen den Ohrentropfen. Nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass sie sehr langsam geht und kaum mehr auf etwas reagiert. Wir haben dann aufgehört mit den Ohrentropfen weil ich dachte dass der ganze Stress zuviel für sie ist. Ein paar Tage nachdem wir damit aufgehört hatten kam sie mir auch wieder lebendiger vor.
Ich machte mir einen Termin bei einer Tierärztin aus die auch Homöopathie anbietet in der Hoffnung dass wir dann die Epilepsie Tabletten nicht benötigen (ohne Katze da sie Fahrtzeit ca. 2 Stunden beträgt). Sie nahm sich sehr viel Zeit und ich zeigte ihr auch Videos von den Anfällen. Nach einiger Zeit meinte sie, dass das für sie nach einem Tumor klingt... seit dem bin ich echt fertig.
Seit ein paar Tagen hat Lady eig. kaum Anfälle, zumindest hab ich keine mehr gesehen, dafür hat sie totale Gleichgewichtsprobleme und sie ist sehr apathisch. zb. Saß sie auf meinen Schoß und wollte hinunter, ich hob sie hoch, in der Luft fing sie an zu strampeln und als ich sie hinuntersetze fiel sie komplett um und konnte nicht laufen. Am Boden kann sie laufen auch wenn es etwas wackelig aussieht, aber man muss immer aufpassen wenn sie zb. am Rand vom Bett steht und etwas schwankt, dass sie nicht hinunterfällt oder wenn sie ihren Kopf schüttelt fällt sie auch fast um. Im Internet hab ich dann das Vestibularsyndrom gefunden, da hatte ich kurze Zeit wieder Hoffnung, da viele Symptone passten, außerdem hatte ich mir ein Video angesehen und diese Katze lief genauso wie meine Lady. Ich hab dann nochmal bei der TÄ (Homöopathin) angerufen und sie meinte wieder dass das für sie nach einem Tumor klingt der weiter wächst, Vestibularsyndrom eher nicht, weil die Anfälle eher nicht dafür sprechen. wir sind dann am Freitag mit ihr zu unserer Haustierärztin gefahren. Die meinte auch, dass das Vestiblarsyndrom nicht unbedingt passt. Sie meine aber auch dass ein Gehirntumor sehr selten vorkommt, was aber nicht heißt dass es nicht sein kann

In den Ohren hat sie (bis auf die Milben) auch keine Entzündung gesehen, zur Sicherheit hat Lady aber ein Mittel gegen Übelkeit bekommen, Vitamin Bund ein Antibiotikum. Außerdem haben wir Tabletten zur Blutverdünnung mitbekommen. Sie schlief ewig lange aber am Abend hatte sie dann richtig Hunger und ich hatte auch so das Gefühl, dass es ihr besser ging. Der Schwindel war noch immer da, aber die TÄ meinte das dauert länger bis dagegen etwas wirkt. Am nächsten Tag gings wieder auf zum Tierarzt da sie zwar wieder ganz brav angefangen hatte zu fressen aber nach ein paar Bissen keine Lust mehr hatte. Sie bekam nochal so eine Spritze und danach gings ihr auch wieder besser.
Heute morgen dachte ich schon es geht ihr wieder schlechter da sie bis halb 11 kein einziges Mal aufgestanden war und zum Futternapf gegangen war. Zu meiner Überraschung fraß sie aber ganz brav. Ansonsten schläft sie aber fast den ganzen Tag und der Schwindel ist auch nicht besser geworden.
Ich weiß, einen Tumor kann man nur über MRT feststellen und ansonsten kann mir niemand sagen, was es wirklich ist, aber das steht zurzeit außer Frage. Wir müssten ca. 1 Stunde fahren und sie hat schon bei den 10-15 min. die wir zum
Tierarzt fahren extremen Stress.. dann noch die Narkose... Ich hätte gerne Gewissheit, aber was hat meine Katze davon? Beide TÄ meinten bis auf das, dass man es sicher weiß hätte man nichts davon und dafür will ich ihr das nicht antun.
Ich sehe gerade ich hab sehr viel geschrieben, vllt. liest es ja trotzdme jemand. Ich bin für jeden Tipp dankbar und vllt gibt es ja jemanden der dasselbe durchmachen musste..
Ich kann mir nicht vorstellen dass meine Süße bald nicht mehr neben mir liegt oder es ihr vllt. bald wirklich schlecht geht..davor hab ich so Angst...