• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Hilfe! Pasteurella Multocida/Nasenbluten/Angst

M

Mimi2015

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Hallo liebe Katzenfreunde!
Wir sind momentan nur noch verzweifelt und hoffen, dass uns hier jemand weiterhelfen kann.
Der Leidensweg ist mittlerweile sehr lang, weshalb auch dieser Post eine stolze Länge hat.

Unser Kater Mimi leidet seit Ende Juni 2014 an einem Schnupfen (bakteriell).
Alles fing plötzlich an mit bernsteinfarbenem, einseitigem Ausfluss, Rotzblasenbildug und sehr lauten Atemgeräuschen an. Wir konnten das Sekret halbstündlich von seinem Näschen entfernen, wartete man jedoch zu lang, so bildeten sich um den Nasenbereich abziehbare Borken.
Wir gingen also zum Tierarzt, wo wir eine Vertretung unserer Ärztin auffanden, die sofort und ohne großartige Untersuchung die Diagnose 'Schnupfen' (kein viraler Katzenschnupfen) stellte und ihm Antibiotika (Amox./Clavulans.) verschrieb. Innerhalb dieser 10 Tage verschwanden alle Symptome komplett, traten nach Beendigung der Gabe aber wieder wie vorher auf.
Also gingen wir erneut mit ihm zum Tierarzt, wo man uns das gleiche Antibiotikum erneut mitgab, nur dass diesmal eine Wirkung ausblieb.

Da wir viel recherchierten und Mimi nun schon über einen Monat litt, gingen wir davon aus, dass sein Leiden chronisch geworden war und behandelten ihn auf eigene Faust mit Propolis, Nasenspray, Euphorbium von Heel und inhalierten mit ihm (Meersalz/Salbei). Zur Stärkung gaben wir ihm Reconvales Tonicum und Vitaminpräparate und hielten ihn mit Wärmflaschen an seinem Lieblingsschlafplatz warm.

Das ging dann gut bis Ende November, als sich seine Symptome verschlimmerten. Er hörte nicht mehr auf seinen Namen und war generell richtig abwesend und scheu, schnupperte an nichts mehr und röchelte und quietschte beim Atmen ununterbrochen. Wir vereinbarten einen Termin bei einem auf Katzen spezialisierten Tierarzt, auf dessen Internetseite jedoch vermerkt war, dass man nur mit Termin vorbeikommen könnte und bekamen diesen für 4 Tage später. Jedoch passierte es an dem Abend vor dem Termin, dass Mimi plötzlich mit Nasenbluten dastand.
Da unsere alte Tierärztin noch geöffnet hatte, packten wir das Sorgenkind ein und fuhren umgehend und auf schnellstem Wege per Taxi zu ihr. Dort entnahm man einen Nasensekretsabstrich (späteres Ergebnis: Pasteurella Multocida) und gab ihm das Antibiotikum Enrofloxacin.

Nachdem das
Ergebnis des Abstriches wenige Tage später da war, sollten wir die AB-Gabe abbrechen und er bekam ein besser geeignetes Antibiotikum (Name jedoch nicht vermerkt).
Sein Zustand veränderte sich binnen weniger Stunden täglich, war er gerade noch stark ermattet, so war er plötzlich wieder voll mit Power. Und leider auch andersrum. Es ging permanent auf und ab, man wusste nie, wie es ihm wohl in einer Stunde ginge.
Am 6. Dezember hatte er dann wieder leicht Nasenbluten, einseitig aus seinem 'schlimmen' Nasenloch.
Am 10. Dezember dann verhielt er sich, als würde man ihm ins Gesicht pusten. Er grunzte und hielt den Kopf krampfartig nach oben und kneisterte mit den Augen. In der Nacht lief ihm der Schnodder zum ersten Mal beidseitig bis über den Mund, er wurde aggressiv bei Berührungen und schnappte mit dem Mund nach Luft. Außerdem hatte er einen Nickhautvorfall und etwas Nasenbluten im Ausfluss. Wir hatten große Angst, dass er uns in jener Nacht wegstirbt und riefen in einer Tiernotarztpraxis an, wo man uns jedoch schon mitteilte, dass man so akut nichts für ihn tun konnte, da er ja auch schon ein Antibiotikum bekommt.

Am nächsten Morgen gingen wir sofort zu unserer Ärztin, man verabreichte ihm eine Langzeitantibiotikaspritze (Convenia) und siehe da! Es ging ihm endlich wieder besser! Er wurde wieder richtig wild und zutraulich und einfach, FAST wie er vor seiner Krankheit immer war. Neugierig und einfach nur Mimi.

An Heilig Abend mussten wir erneut zu der Tierärztin, damit ihm erneut Convenia gespritzt werden konnte, damit auch wirklich alle Bakterien abgetötet werden sollten. Innerhalb dieser 2 weiteren Wirkungswochen jedoch, veränderte sich an seinem Befinden gar nichts mehr. Es bliebt konstant gut, aber nicht perfekt. Kurz bevor die Wirkungszeit vorbei war, fing er allerdings wieder an, laut zu röcheln und ein wenig Ausfluss zu bekommen. Er quietschte wieder richtig beim Atmen. Die Ärztin meinte allerdings, dass er wieder okay sei und dass das halt übliche Beschwerden einer Perser wären...Dabei wissen wir wohl besser, was früher seine 'üblichen Beschwerden' seines Perserlebens waren...Klar: Tränende Augen etc. und auch Atemgeräusche. Aber in diesem Maße? Man hört ihn durch geschlossene Türen durch die gesamte Wohnung grunzen und röcheln und quietschen! Schon zwischen den ganzen Antibiotikagaben, wenn man die Ärztin darauf ansprach, was es für einen Sinn hat, ihn noch mehr damit vollzupumpen, wo doch die Wirkung leider die meiste Zeit eh ausbleibt und seine Krankheit augescheinlich dauerhaft ist, da gab es stets als Antwort: „Das sehen wir ja dann.“

Jedenfalls wurde es dann Tag für Tag schlimmer und intensiver, er klingt nun wie eine pupsende Kuh, man hört ihn durch die gesamte Wohnung 'schnarchen' (also es klingt so beim Atmen, obwohl er wach ist) und die Nase läuft wie vorher.

Nun ging es ab dem 22. Januar wieder mit dem Nasenbluten los (allerdings 'nur' etwas in seinem Nasensekret, dafür jedoch Tag und Nacht) und kurzfristig konnten wir doch noch bei dem spezialisierten Katzentierarzt untergebracht werden. Dort nahm man sich über eine Stunde Zeit für Mimi und schaute nicht nur, wie unsere Ärztin vorher, auf die Nase, sondern auf den Körper als Ganzes. Man erstellte ein großes Blutbild (schlechte Nierenwerte, Verdacht auf allergische Reaktionen, Verdacht auf Wurmbefall und entzündliche Prozesse im Körper, klar) und eine erneute Tupferprobe. Nun sollen wir noch eine Harnprobe vorbeibringen, um genauer zu sehen, was der Niere fehlt. Das Abstrichergebnis soll Mitte der Woche vorliegen. Die Ärztin tippt darauf, dass das Pasteurella Multocida nur eine Begeleitinfektion von etwas anderem ist und das halt dann das erste war, was der andere Arzt gefunden hat und gleich als Hauptübeltäter eingestuft hat.

Heute früh dann erneut der Schock: laute Hust- und Niesgeräusche aus dem Badezimmer; ich eilte besorgt hin um nachzusehen und finde Mimi mit beidseitigem Nasenbluten vor. Pures Nasenbluten. Frisch und zäh. Der Schmadder lief ihm bis über den Mund.

Wir gehen nachher wieder mit ihm zum neuen Tierarzt und ziehen das Röntgen seines Schädels in Betracht. Wir haben Angst, dass er einen Tumor im Nasenbereich hat.

Hatte jemand schonmal ähnliche Probleme gehabt? Pasteurella Multocida? Karamellfarbener Nasenausfluss? Extrem lautes Atmen? Eine nicht endende Reihe von Arztbesuchen?

Mimi, der sonst eigentlich die Ruhe in Person ist, wird schon aggressiv, wenn er die Transportbox nur sieht und hat bei seinem letzten Arztbesuch lauter als ein Kind gejammert und der Ärztin einen fetten Kratzer verpasst. Die letzten beiden Monate verzeichnen mittlerweile 9 Arztbesuche, viel Kummer und Angst.

Wir wissen wirklich nicht mehr weiter und fühlen uns nur noch hilflos und traurig. Ich kann aus Sorge kaum noch schlafen, mich lässt diese Miesere nicht mal mehr im Schlaf los und mir ist einfach nur noch schlecht.
Wir werden alles nur Mögliche für ihn tun, wollen jedoch nicht mehr herumirren. Kaum geht es ihm immer etwas besser und wir schöpfen neue Hoffnung, da kommt es doppelt so stark zurück. Dieses Auf und Ab und die Unwissenheit, was denn nun wirklich los ist, macht uns einfach fertig.

Achso, bei Mimi handelt es sich, wie gesagt, um einen Perserkater. Er ist 14 Jahre alt, eine reine Wohnungskatze und hat einen Herzfehler, weshalb er seit vielen Jahren Vasotop 1.25 mg (1/2 pro Tag) und Dociton 10 mg (1/4 pro Tag) bekommt. Er wiegt 3,17 kg und wird bzw. wurde parallel zu den Antibiotika mit Engystol und Mucosa von Heel, Pulsatilla Globuli und insgesamt schon 2 Mal mit Caduninirgendwas und Hepar sulfunis (die Handschrift auf den Tablettenröhrchen ist absolut unlesbar) behandelt.

Es wäre wirklich eine riesengroße Hilfe, wenn hier irgendjemand noch einen Ratschlag parat hat oder sich sogar mit seinem Krankheitsbild auskennt.
Wir sind schon ziemlich viel Geld und Nerven ohne großartige Wirkung losgeworden und wissen leider nicht mehr weiter.

Vielen, vielen Dank an alle, die diesen Monstertext gelesen haben und vielleicht etwas dazu sagen können. Wir sind für jede Art von Hilfe sehr, sehr dankbar!

Gerne stelle ich auch Fotos von seinem Näschen, Tonaufnahmen seiner Atmung oder den Befundbericht bzw. das Antibiogramm zur Verfügung.


Alles Liebe von mir und meinem leidgeplagten Mimi aus Berlin.
 
27.01.2015
#1
A

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Schau mal hier: Hilfe! Pasteurella Multocida/Nasenbluten/Angst . Dort wird jeder fündig!
Schokocookie

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Huch, das klingt ja schlimm. Kann leider nicht weiter helfen, drücke aber die Daumen, dass es bald wieder besser wird.
 
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Mimi2015

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Dankeschön! :-D

Wir haben jetzt einen Inhalator und müssen Mimi spezielle Antibiotika inhalieren lassen. Sollte die erhoffte Besserung ausbleiben, so wird sein Köpfchen geröngt.
Seine pupsartigen Atemngeräusche und sein noch immer andauerndes, leichtes Nasenbluten sind echt schwer mitanzusehen. Es ist sehr belastend, wenn ein geliebtes Familienmitglied leiden muss und man machtlos ist.

Ich werde hier berichten, wenn sich etwas tut. Vielleicht kann dann auch zukünftigen Sorgenkatzen mit ähnlichen Symptomen geholfen werden.

Viele Grüße von uns!
 
S

Salbei

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Auch ich kann euch leider nicht weiter helfen, drücke euch aber ganz fest die Daumen, dass der Tierarzt den Grund findet. Wenn man seinen Gegner kennt, kann man wenigstens den Kampf auf nehmen.

Ich muss gestehen, ich dachte auch als erstes an einen Tumor oder irgendetwas, dass in seinen Nebenhölen wächst, was da nicht hin gehört.

Gute Besserung für Mimi!
 
P

Princess_Lady

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Hallo,

auch ich kann dir leider nicht helfen..

Weiß aber nur zu gut wie du dich fühlst! Meiner Lady (auch 14) geht es seit ein paar Wochen nicht gut (hab dazu in einem anderen Thema einen "Monstertext" geschrieben)
ich kann deswegen auch kaum noch schlafen, mir ist ständig schlecht und ich bin einfach fertig deswegen.

Ich wünsche euch, dass es besser wird und sich der Verdacht auf einen Tumor nicht bestätigt. Auch bei Lady besteht der Verdacht, dass sie einen Tumor im Kopf hat..
 
Neryz

Neryz

Patin
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Ich würde auch den Kopf röntgen lassen, eventuell sogar einen CT machen. Es kann auch ein Fremdkörper so etwas verursachen.

Gute Besserung für euren Mimi!
 
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Mimi2015

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Hallo Leute, nur um Euch auf dem Laufenden zu halten:
das Inhalieren mit einem Antibiotikum und Inhalator und die parallele Einnahme eines Antibiotikums schlugen bei Mimi so gar nicht an.
Gestern morgen war es dann sogar so schlimm geworden, dass Mimi nicht mehr fressen mochte und sich komplett zurückzog.
Wir ließen ihm dann (der Tierarzt hatte glücklicherweise auch Sonntag Vormittag geöffnet) Convenia spritzen, weil es bisher das einzige war, was sein Leiden lindern konnte. Außerdem gaben wir ihm Reconvales und Wasser per Spritze (also natürlich ohne Nadel!) direkt in den Mund.
Und siehe da! Heute hat er schon von sich aus an seinem Futter geschleckt und kam auch mal nach uns schauen. Auch sein Schnodder kommt von sich aus aus der Nase und löst sich scheinbar etwas. Er muss sich jetzt auch kräftetechnisch erstmal etwas aufpeppeln, dann wird er nächsten Montag geröngt.

An Princess_Lady: Schlimm, wie man da mitleidet, oder? Mir ist auch dauerschlecht!! Da vergeht einem echt alles und jeder Gedanke kreist nur noch um die Zukunft des Lieblings... Besonders unerträglich ist diese Ungewissheit. Man weiß ja nicht, wie es weiter gehen wird.
Aber andererseits sollte man auch die Hoffnung nicht verlieren und den Kopf nicht in den Sand stecken! ;-)
Egal was es auch sein mag, der Kampf ist nicht verloren und aufgegeben wird hier auch niemand!!
Ich schaue mal auf Deinem Profil, ob ich deinen Monstertext finden kann. Vielleicht kann man sich ja gegenseitig durch Infos irgendwie helfen, wenn Dein Kätzchen ähnlich leidet.

Alles Gute und toi toi toi!!

Princess_Lady, Deine arme Lady leidet leider doch ziemlich anders als Mimi und auf diesem Gebiet habe ich leider so gar keine 'Erfahrung' und kann Euch da leider überhaupt nicht helfen :-(
Ich kannte nur mal jemanden, der eine Katze hatte bzw. wahrscheinlich auch noch immer hat, die unter epileptischen Anfällen litt. Was jedoch half und wie die Geschichte ausgegangen ist, kann ich Dir leider nicht sagen.
Aber ich wünsche Deiner Mietze alles Gute und eine sehr baldige Genesung. Ich drücke die Daumen, dass da kein Tumor hintersteckt. Toi toi toi! ;-)
 
Neryz

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Patin
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Ich drücke dem Süßen weiter feste die Daumen.

Mein TA erzählte mir mal, dass eine Katze mit diesen schlimmen Symptomen einen total "eingeeiterten" GRashalm tief in der Nase hatte - sobald der weg war, war alles wieder ok.

Einer meiner Pflegekater hatte einen abgebrochenen Zahn, und ein kleines Stückchen Knochen war ganz hoch bis in die Alveolen der Stirnhöhlen gewandert. Das verursachte auch schlimme Entzündungen. Der CT brachte das dann zu Tage.- Es wurde operiert und nun ist er ok.

Wünsche Mimi gute Besserung!
 
P

Princess_Lady

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Hallo Leute, nur um Euch auf dem Laufenden zu halten:


An Princess_Lady: Schlimm, wie man da mitleidet, oder? Mir ist auch dauerschlecht!! Da vergeht einem echt alles und jeder Gedanke kreist nur noch um die Zukunft des Lieblings... Besonders unerträglich ist diese Ungewissheit. Man weiß ja nicht, wie es weiter gehen wird.
Aber andererseits sollte man auch die Hoffnung nicht verlieren und den Kopf nicht in den Sand stecken! ;-)
Egal was es auch sein mag, der Kampf ist nicht verloren und aufgegeben wird hier auch niemand!!
Ich schaue mal auf Deinem Profil, ob ich deinen Monstertext finden kann. Vielleicht kann man sich ja gegenseitig durch Infos irgendwie helfen, wenn Dein Kätzchen ähnlich leidet.

Alles Gute und toi toi toi!!

Princess_Lady, Deine arme Lady leidet leider doch ziemlich anders als Mimi und auf diesem Gebiet habe ich leider so gar keine 'Erfahrung' und kann Euch da leider überhaupt nicht helfen :-(
Ich kannte nur mal jemanden, der eine Katze hatte bzw. wahrscheinlich auch noch immer hat, die unter epileptischen Anfällen litt. Was jedoch half und wie die Geschichte ausgegangen ist, kann ich Dir leider nicht sagen.
Aber ich wünsche Deiner Mietze alles Gute und eine sehr baldige Genesung. Ich drücke die Daumen, dass da kein Tumor hintersteckt. Toi toi toi! ;-)
Ja total.. Stimmt.. ich hab immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht bei ihr sein kann.. überhaupt weil ich ja nicht weiß, ob sie wieder gesund werden kann.
Aber oft muss man ja trotzdem das Haus verlassen, selbst wenn es nur zum Arbeiten ist..
Ja, wenn man weiß die Süßen werden wieder gesund, egal wie lange es dauert und wie hart das wird.. dann schafft man das irgendwie.. aber die Ungewissheit lässt einen oft echt verzweifeln.
Nein...das stimmt :) ..aber jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte es geht ihr besser, kam wieder ein Rückschlag.

Dankeschön :) das können wir echt gebrauchen! & das wünsch ich euch natürlich auch!
Hoffentlich findet ihr morgen beim Röntgen etwas, dass gut behandelbar ist..wünsch euch alles Gute!
 
P

Princess_Lady

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Was ist denn beim Röntgen herausgekommen?
Hoffentlich nichts schlimmes?! ..
 
Max und Urmel

Max und Urmel

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Ja das würde mich auch interessieren?
 
M

Mimi2015

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Liebe Katzenfreunde,
ich muss Euch leider mitteilen, dass unser geliebter Mimi gestern verstorben ist. Es hatte keinerlei mit seinem Schnupfenleiden zutun (im Gegenteil, dank der erneuten Spritzung von Convenia ging es tagtäglich bergauf und am letzten Wochenende war er so drollig, er war einfach wieder unglaublich gesellig und redselig und hat wie wild getobt und geschmust und einen mit seinem Pfötchen angestupst und war einfach nur mimihaft. Dann gab es da das Röntgen, mit dem Ergebnis, dass er weder an einem Tumor leidet, noch an Knochenverformungen, Lungenproblemen etc… Heute wären die zwei Wochen Wirkzeit vom Convenia vorbei und ein weiteres Antibiotikum stand schon bei uns im Schrank. Ebenfalls machten wir mit probiotischen Kulturen einen Darmfloraaufbau, gaben ihm fleißig Reconvales und waren einfach nur zuversichtlich.)

Und dann gestern der Schock: Es geschah ein furchtbarer Unfall, bei der wohl das Schicksal einfach nur zugeschlagen hat. Ich möchte wirklich sehr ungern darauf eingehen, dieses Bild meines geliebten Mimi wird mich mein Leben lang verfolgen. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort und meine Mutter und ich, wir konnten einfach nichts ahnen…
Jedenfalls ist mit ihm auch der Sonnenschein aus unserem Herzen geschwunden. Die letzten 24 Stunden waren die Hölle. Es ist, als stünde die Welt still. Und doch dreht sie sich rücksichtslos weiter… Wir sind nur am Zittern und Weinen und können es überhaupt nicht greifen. Und wir haben gemeinsam mit dem kleinen Schatz so stark und viel gekämpft und alles gegeben und es ging bergauf! Und dann passiert sowas, wie kann das sein? Wir sind wirklich an so einem Punkt angekommen, da stellt man die vermeintliche ‚Gerechtigkeit‘ im Leben infrage. Er war der allerletzte, der so etwas Schlimmes verdient hat und alles war einfach vergebens. Wir konnten uns nicht einmal von ihm verabschieden, der gestrige Tag begann völlig unscheinbar und dann ist er qualvoll verstorben! Und niemand konnte es kommen sehen. Wir sind am Boden und alles andere ist einfach nur noch nebensächlich. Die letzte Nacht war ein Graus und diese Bilder quälten uns im Schlaf. Wir vermissen unseren kleinen Mim‘ so unendlich… Wenn er doch nur spüren könnte, wie groß unsere Liebe zu ihm war, ist und für immer sein wird… Unser Wohnzimmer ist ein Lichtermeer aus Kerzen und wir haben eine Art Schrein für ihn errichtet. Mit Fotos und seinen liebsten Spielzeugen. Übernächste Woche erhalten wir seine Asche vom Krematorium und erweisen ihm seine letzte Ehre auf den schönsten Wiesen, die wir finden können.

Vielen Dank an alle, die um Mimi bemüht waren und ihm alles Gute wünschten. Manchmal passieren wohl Dinge, die einfach passieren. Kaum war er dem Tod davongehüpft, da schlägt dann der Tod auf andere Weise zu… Der arme, kleine Mimi. Er war mir ein Bruder und bester Freund. Wir verstanden uns mit Blicken und hatten mit Lauten unsere eigene Sprache. Er war mein alles und mein Licht im Dunkeln. Und mein allergrößter Albtraum ist Realität geworden. Und es gab nicht einmal einen Abschied. Nur komischerweise eine unerklärliche Niedergeschlagenheit meinerseits, die letzten drei Tage. Ich konnte mir das nicht erklären, ich hatte null Energie und hätte einfach nur weinen können. Und dann passierte dieses Unglück, als wenn das eine Vorahnung war…

Nun halten wir alle gut zusammen und Mimis verbliebener Kumpel Moritz ist auch ganz tapfer. Er war ganz verstört bei dem panischen Geschrei gestern und läuft die Wohnung auf und ab…

Der einzige Trost, der uns bleibt, ist die Gewissheit, dass mit Mimis Leben auch seine Krankheit ein Ende gefunden hat. Bitte seid so lieb und knuddelt Eure Lieblinge so lang ihr könnt. Es kann alles so unerwartet und schnell gehen und man kann es einfach nicht realisieren.
Wir schliefen heute Nacht kaum und trotzdem hatte ich zwei Träume. Im ersten erlebte ich diesen Dreckstag erneut und ich wachte traurig auf, fand dennoch erneut in den Schlaf und träumte erneut, nur diesmal begegnete mir Mimi direkt und schenkte mir ein gelöstes Gefühl, als wäre alles in Ordnung, wie es ist.
Ein Wiesoweshalbwarum werden wir wohl, wie unseren Mimi, niemals mehr bekommen. Uns bleiben nur die vielen Erinnerungen der letzten 15 Jahre. Mimi war der beste und er wird es immer sein.
Alles Liebe von uns allen.
R.I.P. 14.02.2015
 

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Princess_Lady

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Es tut mir unendlich Leid..ich musste mich hier echt zusammenreißen nicht zu weinen, als ich das gelesen habe.. in der Arbeit..
Ich kann deinen Schmerz leider nur zu gut nachvollziehen.. ich hoffe noch immer so sehr, dass meine Lady vllt. doch wieder gesund wird.. aber ich musste so etwas auch schon mehrmals durchmachen..und weiß wie weh das tut so einen wichtigen Teil in seinem Leben zu verlieren..

Ich weiß auch, was du meinst mit der Gerechtigkeit... ich hab schon viele Katzen viel zu früh verloren, obwohl ich echt alles für sie tun würde oder getan hätte.. und jetzt ist meine Süße mit nicht einmal 14 Jahre vllt. schwer krank.. und wenn alles schon wieder bergauf zu gehen scheint, ist es nochmal extra hart...
Den Text hast du wunderschön geschrieben... mehr kann ich dazu nicht sagen.. weil ich weiß, dass nichts hilft... dass dir keine Worte der Welt deinen Liebling wieder bringen können..

wünsch dir trotzdem alles Liebe und ganz ganz viel Kraft!!

Supersüßes Foto von deinem Schatz! Hab ich erst jetzt gesehen
 
Max und Urmel

Max und Urmel

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Oh mein Gott, wie schrecklich!
Ich kenne dieses Gefühl, keinen Abschied genommen zu haben, es zerreißt einem das Herz. Über drei Jahre ist es her, wo ich meine heiß geliebte Hündin verloren habe, wie Du konnte ich mich nicht verabschieden, und es tut heute noch weh.
Aber sei gewiss, Dein kleiner Mimi weiß, wie sehr Ihr ihn vermisst und wie sehr Ihr ihn liebt! Halte ihn in Erinnerung, wie er glücklich war!
Eines Tages sehen wir unsere Lieben wieder und es wird alles gut! Fühl Dich umarmt.

@ Princess_Lady: Dir alles Gute für Deine Lady!
 
M

Mimi2015

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Vielen Dank für Eure lieben Worte! :-(

Es ist gerade wirklich die schwerste Zeit überhaupt. Diese ganze Sache können wir noch immer überhaupt nicht begreifen. Die ganze Welt fühlt sich total anders an und jeder Gedanke mündet in Gedanken an Mimi... Der Kopf ist ansonsten wirklich total leer.

Ich würde alles dafür geben, Mimi noch einmal lebendig bei mir zu haben und ihm ein letztes Mal sagen zu können, dass er mir das Liebste in meinem Leben ist.
Ich habe ganz fürchterliche Schuldgefühle, weil ich nicht für ihn da war, als er mich am meisten gebraucht hat.

Am Valentinstag hatte ich vormittags Kekse gebacken, während meine Mutter sich um die Wäsche kümmerte. Man hat schon so viele Horrorstories gehört und ich dachte immer, dass das nur rücksichtslosen Menschen passiert, denen ihre Katzen egal sind...und wir achteten immer darauf, dass sich in den Maschinen zu jeder Zeit KEINE unserer Lieblinge befinden können.
Jedenfalls wusch meine Mutter Wäsche und packte sie dann in den Wäschetrockner um, wie schon seit vielen Jahren. Ich ging noch in die Badewanne, die sich im selben Raum wie der Trockner befindet. Mir wird speiübel, wenn ich daran denke, was in den selben Minuten fast direkt neben mir abgelaufen ist! Ich habe nichts geahnt! Keine Hilfeschreie, keine Anzeichen. Und auch kein WUnder ist geschehen! Wo man immer von solchen tollen Zufällen hört, da passieren sie nie, wenn man sie wirklich braucht. Kein Stromausfall, kein Technikproblem... Jedenfalls war mein Bad dann beendet und ich verließ das Badezimmer. Wenige Minuten später rief mich meine Mutter völlig entgeistert, wie ich sie noch niemals schreien gehört habe...Ich dachte, das alles sei ein Witz...Da hielt sie meinen kleinen, geliebten Mimi leblos und entstellt in ihren Armen...
Ich bekomme diese ganze Sache nicht mehr gebacken. Ich bekomme das Bild nicht mehr aus meinem Kopf. Ich kann mit dem Geschehenen ganz und gar nicht umgehen. Ich glaube nicht, dass sich daran jemals etwas ändern wird.
Mimi ist nicht mehr da und es war allein unsere Schuld. Meine Mutter beteuert, stets geschaut zu haben, da man ja schon öfters von solchen Dingen gehört hat und Bescheid weiß. Ihr tut das Ganze unendlich leid und sie kommt auch nicht damit klar.
Ich verstehe das alles einfach nicht. Ich begreife nicht, wie so etwas möglich ist, warum nicht irgendwas hätte passieren können, was das hätte verhindern können...Ich vermisse ihn einfach so sehr und würde alles dafür geben, ihn nochmal knuddeln zu können und ihm sagen zu können, wie sehr ich ihn liebe. :-(

Seit er nicht mehr hier ist, hat irgendwie alles an Beudeutung verloren. Ich denke Tag und Nacht nur an ihn. Ich komme mit der Sache nicht klar und werde ständig und überall von Heulattacken überwältigt.
Morgen können wir seine Urne abholen und dann ist 'er' zumindest wieder bei uns... Auch unser anderer Kater ist ziemlich durch den Wind und setzt sich manchmal einfach irgendwohin und schreit und ruft ununterbrochen.

Ich will Euch jetzt auch nicht wieder so einen riesen Text mit dieser ganzen Tragödie schreiben, ich will nur, dass Ihr seht, wie schnell solche als für-uns-unmöglich gedachten Sachen passieren können und wie schlecht man hinterher damit klar kommt. Bitte passt ab sofort immer extra gut beim Wäschewaschen und -trocknen auf, nur gut aufpassen genügt scheinbar nicht immer.
Unser verdammter Wäschetrockner weilt übrigens nicht mehr unter uns, wir könnten darin niemals wieder Wäsche trocknen.

Achso, Eure lieben Botschaften an Mimi drucke ich aus und lege sie dann morgen zu seiner Urne. Zumindest erreichen ihn die Nachrichten dann direkt :-(


Danke nochmal für Eure Nachrichten und an Lady nach wie vor ein riesengroßes Toi toi toi, das wird alles wieder gut werden!

Ich hatte übrigens in der Nacht nach seinem Tod viele Alpträume und wurde dann weinend wach. Als ich irgendwann wieder einschlief, da hatte ich einen ganz komischen Traum. Ich sah Mimis Gesicht vor mir und ohne, dass er etwas sagte, vermittelte er mir ein wohliges Gefühl und die Botschaft, dass alles und wirklich ALLES gut sei und gut wird.
Zwar glaube ich nicht an ein Jenseits und Traumdeutungen usw., aber ich fühlte mich danach so glücklich, es kann jetzt wirklich nur alles gut werden. Ganz bestimmt auch mit Lady. ;-)
 
P

Princess_Lady

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Das ist wirklich schrecklich... ich glaub eig. nicht an Schicksal, aber das hört sich so an..

und er weiß wie sehr du ihn geliebt hast und immer tun wirst! Ganz ganz sicher! .. das durfte er die ganzen Jahre spüren, in denen er ein schönes Leben bei euch hatte.

Ich weiß, das ist schwer.. aber versucht euch nicht so große Vorwürfe zu machen.. hättet ihr es gewusst oder irgendwie erahnen können, dann wäre es nicht passiert.. Ich werde mir auch mein ganzen Leben lang Vorwürfe machen, dass ich bei meiner süßen Chibi einmal zu spät gehandelt habe.. das hat ihr das Leben gekostet.. mit nur 6 Jahren.. das macht einen nur kaputt..

Danke Max und Urmel und Mimi2015. Ich wünsche es mir so sehr, dass alles wieder gut wird. Letzte Woche haben wir nicht so gute Nachrichten bekommen, aber ich hoffe nächste Woche stellt sich vllt. doch heraus, dass alles nicht so schlimm ist..
 

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