Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden

  • Autor des Themas Marc_79
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Marc_79

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Eins würde mich mal nach dem ich ein wenig durch das Forum gelesen habe: Warum halten so viele Katzenbesitzer
viel von Bachblüten und Homöopathie?

Wissenschaftlich ist erwiesen das beides Mumpitz ist und keinerlei Effekt abseits des Placeboeffekts bewirkt. Warum schwören dann so viele drauf und geben Unmengen von Geld für Zuckerkügelchen aus die keinerlei Wirkung erzielen können? Klar, wenn der Mensch die selbst nimmt kann der Placeboeffekt wirken, aber bei Katzen ist das natürlich nicht der fall.
 
12.03.2015
#1
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christinem

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Kann dir nur zustimmen, ich halte absolut nichts davon.

Meine bisherige Tierärztin ist auch darauf spezialisiert.. aus Höflichkeit lass ich sie machen wenn sie meint zusätzlich etwas in diese Richtung geben zu müssen, Wirkung hätt ich bisher keine festgestellt.
Letzte Aktion von ihr war aber dann für mich der Punkt wo es mir endgültig gereicht hat und ich Arzt gewechselt habe, bin jetzt bei einem Spezialisten wo ich mich das erste mal wirklich gut beraten fühle.

lg Christine
 
snuffles

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Hu, schwieriges Thema, über das hunderttausende Menschen streiten obwohl es eigentlich nichts zu streiten gibt. Ich weiß eigentlich nicht ob ich was dazu schreiben will, seit eine Freundin von mir mich quasi hasst wegen dem Thema.

Mal kurz OT: Ich würde niemals meine TA aus Höflichkeit irgendetwas machen lassen! Ich bin der Kunde und wenn ich denke mein TA macht Mist dann sage ich es ihm auch.

Zum Thema Wirksamkeit würde ja in Australien gerade eine riesige Studie veröffentlicht in der die Ergebnisse hunderter anderer Studien zusammengefasst wurden und es sich, erneut, gezeigt hat dass über einen Placebo Effekt hinaus rein gar nichts passiert.
Für mich ist es leicht, ich hab in die Richtung studiert und weiß daher worauf ich wissenschaftlich achten muss und wie ich eine Studie lese und interpretiere und vor allem, was es fachlich, mit der Wirksamkeit von Medikamenten auf sich hat.

Wüsste ich das nicht, müsste ich mich auf die üblichen Erfahrungswerte (bei mir hats aber geholfen, meiner Katze ging es erst dann wieder gut,...) und die Werbung (dazu zählen für mich auch schlecht durchgeführte oder absichtlich falsch interpretiere Studien die etwas beweisen sollen) verlassen, und dabei sieht dann schnell fast alles seriös aus.
 
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Marc_79

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Studien ist ein gutes Thema: Keine Studie zeigt die Wirksamkeit und genügt dabei Wissenschaftlichen Mindestanforderungen. Deshalb liest man auf entsprechenden Seiten immer nur etwas von "neueren Studien" ohne eine einzige Quelle.
 
C

Claxx

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Schlimm ist wirklich, mit welchen Aggressionen das Thema oft behandelt wird. Also geht es um Glaubensfragen, weniger um Fakten, und es werden Glaubensbekenntnisse als Fakten gehandelt? Wer sollte das sicher unterscheiden können? Wer Hilfe erfährt, wird drauf schwören, daß es die Wirkung hatte. Ursache - Wirkung / Medikament - Heilung, das verleiht Sicherheit, etwas, worauf man sich verlassen kann. Wer die Erfahrung des anderen als Mumpitz hinstellt, handelt fahrlässig und zeigt, daß er auf sachlichen Austausch keinen Wert legt.

Wenn es wahrscheinlich scheint, daß diese Therapien reiner Placebo sind, sollten die Aufklärer die innere Größe aufbringen, ihre Argumente freundlich und verständnisvoll für die Lage der anderen vorzubringen! Wenn sie das nicht schaffen, sollten sie sich vllt. besser raushalten.

In dem Falle aber, wo eine Katze nicht richtig behandelt wird und Schaden leiden wird, ist Aufklärung nötig. Allerdings sehe ich auch da keinen Grund, das nicht in angemessener, sachlicher Weise zu tun. Rhetorisch stehen da manche in der Steinzeit, wenn es um die Frage geht, wie kann ich jemanden überzeugen? Steinzeit meint: Keule.
 
snuffles

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Wieso fühlst du dich angegriffen? Es war nur die Rede davon was seriöse Studien, mal wieder, gezeigt haben? :(

Edit: meine (langjährige, für mich persönlich leidvolle) Erfahrung ist, dass Menschen die etwas unbedingt glauben wollen, keinem Argument, egal wie nett und liebevoll ausgedrückt, zugänglich sind, und sich leider so oder so angegriffen fühlen, selbst wenn man nicht von ihnen spricht, sondern von wissenschaftlichen Belegen Was auch der Grund ist, wieso ich zu dem Thema seit Jahren nie etwas sage und jeden einfach machen lasse wie er denkt.
 
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Claxx

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Wieso fühlst du dich angegriffen? Es war nur die Rede davon was seriöse Studien, mal wieder, gezeigt haben? :(

Edit: meine (langjährige, für mich persönlich leidvolle) Erfahrung ist, dass Menschen die etwas unbedingt glauben wollen, keinem Argument, egal wie nett und liebevoll ausgedrückt, zugänglich sind, und sich leider so oder so angegriffen fühlen, selbst wenn man nicht von ihnen spricht, sondern von wissenschaftlichen Belegen Was auch der Grund ist, wieso ich zu dem Thema seit Jahren nie etwas sage und jeden einfach machen lasse wie er denkt.
Sehr weise!
aber: WER fühlt sich angegriffen, auf welchen Post beziehst Du Dich?
 
Marc_79

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Schlimm ist wirklich, mit welchen Aggressionen das Thema oft behandelt wird.
Dir ist also das Wort Mumpitz zu Aggressiv?

Bereits seit 1839, also kurz nach der "Entdeckung" der Homöopathie, wird diese "als die schlimmste Art von Quacksalberei, die es je gegeben hätte und vermutlich je geben würde" [Robert Mortimer Glover] bezeichnet. An Harsche Kritik sollten also die Homöopaten mittlerweile gewöhnt sein.

Bleiben wir aber mal beim Thema, wie soll ein Mittel das nicht mal ein einziges Atom des ursprünglichen Mittels enthält Heilung bringen? Das die Verdünnungssubstanz sich durch Schütteln oder Reiben verändert hat müsste sich ja nachweisen lassen.

Nicht das wir uns Falsch verstehen, ich erkenne durchaus an das die Homöopathie bei manschen Menschen erfolge vorweisen kann. Ich zweifle nicht den gegebenen Placebo-Effekt an.
 
C

Claxx

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@ Marc
Das Wort Mumpitz ist ein Slangausdruck für "haarsträubender Unsinn". Ebenso unsachlich die Bemerkung, viele würden dafür "Unmengen" an Geld ausgegeben. Im Verhältnis werden Unmengen für Krankenkassenbeiträge oder die Rüstung ausgegeben.

Ob Du den Ausdruck Mumpitz aggressiv gebrauchst, das weiß ich nicht, das kannst nur Du wissen.

Weil Du es vllt. nicht verstehst - ich kritisiere nicht den Widerstreit für oder gegen diese "Therapien" sondern die schon im Ansatz unsachliche Art, mit der Du eine Diskussion beginnen möchtest - wegen dieser Wortwahl. Kein erwachsener Mensch, selbst wenn er irrt, läßt sich gerne so anreden, als Mumpitz-Gläubiger, der Unmengen an Geld verschleudert für nichts.
 
Spaddel

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Eins würde mich mal nach dem ich ein wenig durch das Forum gelesen habe: Warum halten so viele Katzenbesitzer viel von Bachblüten und Homöopathie?

Wissenschaftlich ist erwiesen das beides Mumpitz ist und keinerlei Effekt abseits des Placeboeffekts bewirkt. Warum schwören dann so viele drauf und geben Unmengen von Geld für Zuckerkügelchen aus die keinerlei Wirkung erzielen können? Klar, wenn der Mensch die selbst nimmt kann der Placeboeffekt wirken, aber bei Katzen ist das natürlich nicht der fall.
Vielleicht weil der Mumpitz gewirkt hat, den einen Placebo Effekt gibt es bei Katzen nicht.;-)
Ich habe früher auch nichts davon gehalten und dann lag Nachbars wilder Bahomi auf der Terrasse, die Augen völlig vereitert.
Einfangen war nicht, regelmäßig Augentropfen schon gar nicht, die Empfehlung war Euphrasia Globulis auflösen und ins Futter mischen.
Tja und was soll ich sagen, es hat gewirkt, seit dem bin ich ein Fan von Homöopathie!
 
Marc_79

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Tja, eine antwort des Immunsystems kommt halt früher oder später, da hat weder Zucker noch der Alkohol eine wirkliche Rolle gespielt.
 
Marc_79

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Stimmt, Alkohol ist in Bachblüten...
 
Ceilyn

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Bachblüten gibt es auch für Tiere ohne Alkohol und als Globuli [emoji56]
 
snuffles

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Neulich hatte ich nen grippalen Infekt, nur weil ich dann zwei Wochen Globuline nehme und dann gesund werde, ist das noch kein Beweis dass es wirkt, nützt oder notwendig war :)

Lol, sorry, Globuline...zu toll, was die Autokorrektur da gemacht hat :D
 
Marc_79

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Klar sind viele Medikamente Pflanzlichen ursprungs, allerdings nimmt man da nicht nur reines Lösungsmittel zu sich...
 
snuffles

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Die meisten Medikamente haben einen pflanzlichen Ursprung.

Wenn nur Geduld, Zucker und Alkohol nötig sind, dann brauchst du die doch auch nicht!;-)

Pflanzliche Arzneimittel haben aber weder mit dem Konzept der Homöopathie noch mit dem Konzept der Bachblüten etwas zu tun.
Ob ich acetylsalicylsäure nun aus Baumrinde gewinne oder synthetisch herstelle, der Wirkstoff ist vorhanden und die Wirkung kann nachgewiesen werden (in unabhängigen Studien, die nichts mit "dem Patient geht's aber jetzt besser, reicht das nicht?" Zu tun haben) :)
 
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F

fuzzy

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:lol::lol::lol::lol::lol:

jeder so wie er mag

ich sage immer: Leben und leben lassen


Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht.

wollte meinem Sohn, als er klein war nicht ständig Ab geben und habe ihn dann homöopathisch behandelt - und es hat super geholfen.

Auch mit Arnica Globuli habe ich sehr gute Erfahrung gemacht. Mein Mann hat auch immer nur milde gelächelt, bis er sich eine Zerrung geholt hat, und vor lauter Verzweiflung "datt Zeuchs" genommen hat.
Als Extremsportler kann er genau feststellen, wie und ob etwas wirkt. Und er war wirklich erstaunt, dass es geholfen hat.

Auch mein Nierenkater bekommt Globuli gegen Übelkeit, falls er mal wieder eine "Kotzphase" hat.

Das Problem ist die genaue Diagnostik. Oft werden halt "Kügelchen" eingeworfen, wo man meint, dass....

Natürlich kann man nicht alles behandeln
 
snuffles

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Fuzzy woher weißt du denn, dass das die globuli waren, und das nicht von allein weg gegangen wäre? Du kannst ja schlecht an dir und deinem Sohn eine Doppelblind Studie durchführen :)
Und die Male, wo die globuli "nicht geholfen" haben (sprich: wo es nicht von alleine besser geworden ist) und man mit dem 39-Grad fiebernden Kind doch zum Arzt geht und Antibiotika holt fallen, wenn man es zulässt, der selektiven Wahrnehmung zum Opfer ;)
 

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