Homöopathie und Bachblüten und andere alternative Heilmethoden

  • Autor des Themas Marc_79
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Eclipse2003

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Tinaho

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Ach Quatsch, so war das gar nicht gemeint.
Manchmal ist es nicht verkehrt wenn man neue Threads aufmacht.
Ich hatte es nur erwähnt da in dem, von mir verlinkten, Thread sehr viele gute Argumente stehen.
Allerdings sind mir beim Lesen auch ein klein wenig die Tränen gekommen, da dort noch sehr viele, gute Beiträge von Mark (Monterosa) zu finden sind.
 
bertiundsine

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Homöopathie ist ja nur der Sammelbegriff unter dem die verschiedenen Behandlungen zusammen gefasst wurden
Das ist nicht so ganz richtig. Homöopathie ist Homöopathie also eine bestimmte Behandlungsmethode mit verdünnten Wirkstoffen, die nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt werden. Akupunktur fällt nicht darunter, genausowenig wie Bachblüten. Der Überbegriff für all das ist Alternativmedizin oder Naturheilverfahren.

Ansonsten sehe ich es wie Du und Uwe. Für mich ist Homöopathie Hokuspokus und Geldschneiderei.
 
Ewured

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Na herzlichen Glückwunsch - eine schöne Antwort getippt und auf einmal ist der Thread verschwunden und hier wieder aufgetaucht...zum Glück kopiert...

Wer ist denn in diesem Fall die Wissenschaft?
Ich formuliere es für dich um: Es gibt keine wissenschaftliche Studie die eine therapeutische Wirkung nachweist, die über Placebo Effekte hinaus geht.

Warum übernimmt Deutschlands größte KK die Kosten für homöopathische Behandlungen (von qualifizierten, teilnehmenden homöopathischen Ärzten)?
Warum gibt es solche Ärzte überhaupt, haben die der Wissenschaft abgeschworen?
Da solltest du schon unterscheiden - reden wir von zugelassenen Ärzten mit einer homöopathischen Zusatzausbildung dann übernehmen viele gesetzlichen KK so einiges an Behandlungen.
Reden wir von reinen Heilpraktikern/Homöopaten ohne medizinische Ausbildung dann musst du als gesetzlich Versicherter schon großes Glück oder eine zusätzliche private Versicherung haben die diese Kosten abdeckt.
Solltest du aber privat versichert sein gibt es einige Tarife, die auch die Kosten von Heilpraktikern/Homöopaten ohne medizinische Ausbildung abdecken.
 
GigaSet

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Und mein Beitrag ist jetzt weg, zumindest finde ich es nicht :unsure:..ha,habe gefunden
 
Eclipse2003

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Da solltest du schon unterscheiden - reden wir von zugelassenen Ärzten mit einer homöopathischen Zusatzausbildung dann übernehmen viele gesetzlichen KK so einiges an Behandlungen.
Reden wir von reinen Heilpraktikern/Homöopaten ohne medizinische Ausbildung dann musst du als gesetzlich Versicherter schon großes Glück oder eine zusätzliche private Versicherung haben die diese Kosten abdeckt.
Solltest du aber privat versichert sein gibt es einige Tarife, die auch die Kosten von Heilpraktikern/Homöopaten ohne medizinische Ausbildung abdecken.
Ja, ich hatte da schon deutlich unterschieden als ich schrieb "von qualifizierten (=> mit Ausbildung), teilnehmenden (=> mit KK-Vertrag) homöopathischen Ärzten (=> Medizinern)" ;)

Also, diese Ärzte haben der Wissenschaft und Schulmedizin ja nicht den Rücken gekehrt, sie scheinen dennoch einen Sinn in der Alternativmedizin als Komplementärmedizin zu sehen. Wie ist das zu erklären?

Ich finde dazu auch interessant, dass z.B. am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 2010 das HanseMerkur Zentrum für TCM eröffnet hat.
Damit konzentriert sich erstmals ein Zentrum ganz auf die naturheilkundliche Medizin aus Ost und West. Forschung/Lehre und Therapie sind unter einem Dach vereint. In der Forschung wird durch Verfahren der Zellbiologie sowie molekularbiologische und biochemische Methoden der Anschluss an die Naturwissenschaften sichergestellt (Quelle: tcm-am-uke.de)

Ich empfinde diese Entwicklung als Bereicherung :)
 
Lillifee15042015

Lillifee15042015

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TCM, Ayurveda, Akupunktur sind für mich die erste Wahl aufgrund meiner positiven Erfahrungen. Homöopathie begrenzt, d. h. es gibt Mittel die bei mir (und auch bei meinen Katzen) anschlagen, andere nicht.
Klar, bei einer ernsthaften Erkrankung können Naturheilverfahren nur komplementär eingesetzt werden - diese Einstellung setze ich bei einer/einem verantwortungsbewussten Heilpraktiker*in voraus.
 
saurier

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Wenn man mal in diesen Thread reinliest, liest man, was alles an Belegbarem gegen Homöopathie spricht und wieso inzwischen Unis das vom Lehrplan streichen und Krankenkassen da ieles nicht mehr übernehmen (gut so, in meinen Augen). Dagegen steht nichts außer "Gefühl", denn in 200 Jahren konnte die Homöopathie nicht einen belegaren Beweis für die Wirksamkeit darlegen - logischerweise, denn wo nichts drin ist, was wirken kann, kann halt auch nichts (außer dem Placebo oder Placebo-by-Proxi) wirken.
Bei Naturheilkunde und Pflanzensubstanzen oder -extrakten sieht das sicher etwas anders aus, aber wer heutzutage noch viel Geld für nachweislich wirkungsfreie Zuckerperlchen ausgibt, der wird - das ist meine Ansicht - von dem, der es verkauft, betrogen (und lässt sich betrügen).

Ich habe nichts gegen einen ganzheitlichen Ansatz, aber Globuli sind - davon bin ich überzeugt - völlig wirkungsfrei und damit nur überteuerter Zucker.
 
Tinaho

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Das ist nicht so ganz richtig. Homöopathie ist Homöopathie also eine bestimmte Behandlungsmethode mit verdünnten Wirkstoffen, die nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt werden. Akupunktur fällt nicht darunter, genausowenig wie Bachblüten. Der Überbegriff für all das ist Alternativmedizin oder Naturheilverfahren.

Ansonsten sehe ich es wie Du und Uwe. Für mich ist Homöopathie Hokuspokus und Geldschneiderei.
Oh danke, dass du das richtig gestellt hast. :)
 
saurier

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Und zum Thema "Kassenleistung":

[...] Homöopathika fallen unter die Kategorie der rezeptfreien apothekenpflichtigen Arzneimittel (wie viele andere auch), die seit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes im Jahr 2004 grundsätzlich von der Erstattung durch die GKV ausgeschlossen, also keine Regelleistung mehr sind. Ausgenommen davon – und damit weiterhin Regelleistungen - sind rezeptfreie apothekenpflichtige Arzneimittel für Kinder bis 12, im Falle von Entwicklungsstörungen bis 18 Jahre, und damit eben auch Homöopathika. [...]
Quelle
 
Eclipse2003

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Und zum Thema "Kassenleistung"
Ich verstehe die Aussage dahinter jetzt ehrlich gesagt nicht ganz, saurier.

Meine KK z.B. übernimmt: Erst- und Folgeanamnese; Homöopathische Analyse; die Suche nach den geeigneten Arzneimitteln (Repertorisation) bei den schon erwähnten Ärzten.
Machen die das, weil es "trendy" ist?
 
Stefanie-

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Es wird doch niemand gezwungen Globuli oder Bachblüten zu kaufen.
Ich verstehe nicht warum euch das so beschäftigt.
Das ist doch eine persönliche Entscheidung.
Ich habe schon gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht, als die Schulmedizin bei mir und auch einmal bei meiner Katze nicht weiter kam.