Schönen guten Abend zusammen!
Das man Wohnungskatzen leichter umgewöhnen kann als Freigänger kann ich mir gut vorstellen. Teddy ist meinem Sohn nicht gleichgültig, im Gegenteil, wehe der Kater hat sich mal versprungen oder so, da leidet mein Sohn wahrscheinlich mehr als Teddy

). Und nur weil er an den Holzmöbeln kratzt, will ich ihn dort auch nicht raus reißen. Ich zermarter mir seit Wochen meinen Kopf, was für Teddy das Beste wäre. Ich mag es nicht, dass er den ganzen Tag so allein ist. Mein Mann ist selbständig und ich jumpe zwischen Haushalt, Büro und Teddy immer hin und her. Da leidet nicht nur meine Arbeit im Büro, sondern irgendwann auch ich drunter. Ich war bisher immer der Meinung, wer sich ein Tier anschafft, muss sich auch darum kümmern. Ich bzw. wir haben uns Teddy nicht nur geholt, weil er so niedlich aussah, sondern weil ich wieder ein Haustier haben wollte. Das ich dann meinen jetzigen Mann getroffen habe und umgezogen bin, war natürlich so nicht geplant.
Ich frage mich nur, ob es Teddy gut ist den ganzen Tag allein zu sein oder ob es besser wäre, wenn er eine Katze an seiner Seite hat, damit er nicht so allein ist und auch Mal "katzengerecht" spielen kann.
Das mit dem Umzug und dem Stress, den eine Katze dabei empfindet, mag ja stimmen, aber wie machen es die Dosis, die sich Freigänger aus dem Tierheim holen, oder wegen irgendwelchen Umständen ihr Tier ins Tierheim bringen müssen?
Teddy wird in seinem Leben garantiert kein schmusiger Schosskater mehr, dafür kümmert mein Sohn sich nicht so wirklich viel um ihn, aber morgens wenn ich hinfahre um ihn reinzulassen, komme ich vom Auto die zehn Schritte zur Haustür nur mühsam voran, weil er sich bei jedem Schritt an meinen Beinen oder Schuhen scheuert.
Ich weiß auch nicht, warum er die Katzenklappe in der Garage nicht nutzt, würde es helfen, wenn man die Plastikklappe ausbaut und durch irgendetwas anderes ersetzt?
Habt Ihr denn schon öfter von Freigängern gehört oder dieses selbst erlebt, die nach der Eingewöhnungszeit trotzdem weggelaufen sind?
LG
Rita