Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel??

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  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #1
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Bellalotta

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Hallo alle zusammen!

Ich benötige mal einen Rat von Euch, und zwar geht es um unseren Kater. Teddy ist 5 Jahre alt und wurde bei uns als Einzelkatze gehalten. Er hat zwar bei seiner Vorbesitzerin mit anderen Katzen zusammen gelebt, aber hat bei uns als er nach der Eingewöhnungszeit raus durfte alle Katzen vom Grundstück gejagt und sich auch des Öfteren geprügelt.

Seit Ende 2012 wohnt mein Sohn (27 Jahre) mit unserem Kater allein in unserem Haus, weil ich wieder geheiratet habe. Bis Anfang letzten Jahres ging auch alles normal weiter. Ich bin morgens und nachmittags hingefahren und habe Teddy (trotz Katzenklappe) rein bzw. rausgelassen, mit ihm auf dem Teppich gekuschelt, ihm zu fressen gegeben usw. Seit dem letzten Frühjahr hat er jedoch schon sein Verhalten verändert, in dem er an dem Küchentischbeim kratzt, am Kiefernregal, meinen Sohn für einen Kumpel hält, ihn anmacht, wenn er ihn nicht sofort beachtet oder ihm auch schon mal ins Bein zwickt. Mein Sohn ist LKW-Fahrer, geht morgens früh aus dem Haus und ist erst gegen 18 Uhr wieder da. Ich fahre immer noch Mo. - Fr. zweimal am Tag hin, habe aber das Gefühl es reicht Teddy nicht mehr, bzw. ich möchte ihm so gern etwas gutes tun.

So, meine Fragen:

würde es ihm reichen, wenn er einen Katerkumpel ins Haus bekommt?
(Er hat wohl einen "Freund", der ist aber nur abends mit ihm im Garten und nicht im Haus.)

oder

soll ich ihn und einen Kumpel mit zu mir nehmen? Das ist es, was ich eigentlich nicht wollte - das er aus seinem gewohnten zuhause weg muss - es ist doch immer mit Stress für die Katzen verbunden - oder?

Kann mir bitte jemand sagen, was ich in dieser Situation richtig mache. Ich denke nämlich, dass ich bereits für sein verändertes Verhalten duch meinen Auszug verantwortlich bin - habe mich schon persönlich schuldig gesprochen!!

Liebe Grüßen
Bellalotta
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #2
Hello Bellalotta!

Wie lange ist Teddy denn schon Einzelkater bzw. wie lange hat er in Gesellschaft gelebt bevor er zu euch kam?

Kastriert ist er?

Oft suchen sich Freigänger draußen ihre sozialen Kontakte, was bei Teddy auch offensichtlich der Fall ist.

Also ihn dort raus zu nehmen um ihn zu Vergesellschaften würde ich auf gar keinen Fall raten:!: Katzen sind sehr ortsgebunden und das wäre ein immenser Stress für ihn!

Ob ihm ein Kumpel fehlt kann ich dir nicht beantworten. Er ist ja davor gut ohne einen klar gekommen. Ich weiß nicht wie sehr sich dein Sohn mit ihm beschäftigt und wie viel du es damals getan hast, aber eventuell liegt es auch daran. Vielleicht braucht er schlichtweg mehr Aufmerksamkeit von seinem Dosi. Das Zwicken und Raufen ist für Kater ein völlig normales Verhalten. Kontakt zu anderen Katzen kann sich Teddy ja selbst aussuchen da er Freigänger ist.
Wie sieht es mit Kratzmöglichkeiten im Haus aus? Hat er einen stabilen K-Baum? Ich frage deshalb weil er auf die Möbel geht.

Solltet ihr einen Kumpel dazu geben, müsst ihr wirklich darauf achten WEN ihr da dazu holt. Gerade bei Katzen mit Freigang läuft man schnell Gefahr das sie einfach nicht mehr heim kommen wenn da ein unpassender Kumpel dazugegeben wird.

Darauf müsst ihr achten wenn ihr einen Kumpel holt

Gleiches Geschlecht - warum?: weil Kater und Katzen unterschiedliche Spieltriebe haben. Kater raufen gerne und Katzen mögen das oft überhaupt nicht.

Etwa gleiches Alter - warum?: ein Kitten ist 1. schwer einzuschätzen in seinem Charakter und 2. sehr aktiv. Das überfordert erwachsene Katzen oft. Außerdem sollte ein Kitten NIEMALS alleine ohne ein zweites gehalten werden. Wesentlich ältere Katzen sind oft schon viel ruhiger, was eurem 5 jährigen Teddy auch nix bringt.

Ähnlicher Charakter - warum?: weil es wichtig ist das die harmonieren. Ein quirliger Kater wird meinem eher gemütlichen Sofabären nicht viel anfangen. Einzig bei der Dominanz muss man beachten: dominant und dominant verträgt sich oft nicht so gut.

Sehr gut sozialisiert - warum?: euer Teddy ist jetzt schon länger alleine bei euch, es kann also sein das er die Katzensprache nicht mehr richtig kann. Ein sozialisiertes Tier kann ihm da noch viel beibringen und das hilft bei der Vergesellschaftung. Sozialisiert heißt: das Tier war mind. bis zur 12 Lebenswoche bei Mama und Geschwister und ist andere Katzen gewohnt.
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #3
Hallo Kerstin,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

Also Teddy ist kastriert, war ca. 1 Jahr als er zu uns kam und lebt halt 4 Jahre jetzt bei uns. Klar, als ich noch zuhause war, war ich von 7 bis 15 Uhr arbeiten und stand ihm dann als Beschäftigungsopfer und Türöffner zur Verfügung. Den Freund, von dem ich sprach hat er seit ca. 3 Monaten. Mein Sohn erzählte mir, dass diese Katze (ob Katze oder Kater wissen wir nicht) abends auf der Terrasse sitzt und nach Teddy ruft. Sie toben dann nicht zusammen, sondern sitzen beide nur so da.

Das mit dem Umszug - da muss ich Dir (leider) recht geben, obwohl fehlen tut er mir hier schon!! Aber ich weiss halt, das es für ihn nicht gut wäre. Mein Mann dagegen, der noch nie eine Katze hatte, sagt: wieso, wenn man eine Katze aus dem Tierheim holt, muss diese sich doch auch eingewöhnen. Klar, irgendwo hat er schon recht. Aber er würde mir dann hier schon leid tun - wieder diese 6 Wochen Wohnungsknast und diese femden Geräusche! Auf der anderen Seite muss ich sagen, ist dieses ständige hinfahren auch nicht so angenehm und kann nerven. Mein Sohn hat sich eigentlich vorher kaum mit dem Kater abgegeben, es sei denn, dass Teddy bei ihm im Bett geschlafen hat :-D! Aus den Gesprächen mit meinem Sohn bin ich auch noch nicht sowirklich schlau geworden - ich habe manchmal das Gefühl, als ob ihm das nach Feierabend mit dem Kater etwas zuviel ist.

Doch, Kratzmöglichkeiten hat Teddy genug. Er hat einen hohen Kratzbaum, viele Stellen, an denen ich damals schon Sisalteppichreste angenagelt habe, weil er als Jungkater auch schon die Tapeten "erneuern" wollte und ich möchte ihm, wenn er denn da bleibt noch einen Catwalk bauen und etwas mit Naturstämmen - weiss nur noch nicht genau was und wie. Er ging früher nie an die Möbel. Ich brauchte nicht aufpassen, das er ans Sofa ging oder ans Holzregal. In der Küche sitzt man am Tisch und unterhält sich, da kratzt er ganz lässig am Tischbein und guckt einen an als wenn er noch stolz darauf ist.

Ich habe hier im Forum schon mal nachgelesen, wie es den anderen bei der Zusammenführung ging, das hört sich ja manchmal schon grusselig und zum abgewöhnen an. Aber wir müssen es wohl versuchen.

LG
Rita
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #4
Huhu!

Also - ich seh das da alles nicht so eng^^
Ich bin mit meinen Katzen im letzten halben Jahr drei Mal umgezogen, das ging leider nicht anders.
Ja, es war nicht toll für sie, sich jedes Mal umzugewöhnen, aber sie haben es verkraftet - auch meine "ich hab vor allem Neuen Angst und verkriech mich erstmal ne Woche unterm Sofa"-Lolly.
Wenn du den Kater vermisst und tagsüber auch noch mehr Zeit für ihn hast als dein Sohn, dann hol ihn zu dir.

Was den Kumpel angeht - nach so langer Einzelhaltung halte ich eine Vergesellschaftung zwar durchaus für möglich, aber du solltest dann darauf achten, dass der neue Kater ein sehr verträgliches und soziales Tier ist.
Außerdem sollte er etwa das gleiche Alter haben wie deiner.

Ich glaube, wir Menschen machen uns da immer viel zu viele Gedanken. Als ich mit meinen Miezen so häufig umziehen musste, war ich auch kurz vorm Nervenzusammenbruch, hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen und war total verzweifelt - nur um hinterher festzustellen, dass es für sie halb so wild war^^
Katzen denken sich nicht "Bor scheiße, jetzt bin ich hier in ner neuen Umgebung und muss mich an alles wieder gewöhnen" - die sehen einfach ihre Situation und machen das beste draus.

LG
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #5
Ich denke auch das es für den kater schlimmer ist nicht willkommen zu sein und das lese ich zwischen den zeilen raus. bei dir ist er willkommen. also würde ich ihn auch zu dir holen, vorausgesetzt er kann dann nach gewisser zeit auch wieder raus.
da würde ich mir ansehen ob der das verhalten immer noch zeigt oder ob es ihm dann schon so reicht ohne kumpel.
denkt ihr sowieso über eine zweite katze nach, dann wäre es vermutlich auch ne idee das ganze zu kombinieren so das keiner revieransprüche hat. also kater und kumpel leichzeitig holen.
könnte natürlich stressig werden.
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #6
Hello!

Ich seh das immer noch anders. Gerade bei Freigängern ist die Bindung an das gewohnte Revier wesentlich höher wir bei Wohnungskatzen.
Sie sind sehr oft mehr orts- wie menschengebunden.
Dazu kommt der Stress den der Freigänger bei einer Übersiedelung hat da er ja mind. 6-8 Wochen nicht raus gehen soll, zwecks Gefahr das er weg läuft.

Und das nur weil die Mieze an Möbeln kratzt? Nicht hinter jedem Verhalten steckt gleich eine Verhaltensstörung und einen Freigänger kann man nicht mit ner Wohnungskatze vergleichen. Die haben draußen so viel Action und Möglichkeiten sich als Katze zu verwirklichen - ich kenne keine einzige Katze mit Freigang die gelangweilt, unterfordert oder einsam ist (wenn sie das nicht möchte). Im Gegenteil, die sind bei weitem nicht so verhätschelt und anhänglich wie meine Bande und drängen nach draußen bevor sie daheim bei Dosi auf dem Sofa sitzen ;-).

Aber sei es wie es mag, du kennst den Kater am besten und musst das einschätzen können was für ihn am besten ist und was ihm fehlt.
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #7
Schönen guten Abend zusammen!

Das man Wohnungskatzen leichter umgewöhnen kann als Freigänger kann ich mir gut vorstellen. Teddy ist meinem Sohn nicht gleichgültig, im Gegenteil, wehe der Kater hat sich mal versprungen oder so, da leidet mein Sohn wahrscheinlich mehr als Teddy :)). Und nur weil er an den Holzmöbeln kratzt, will ich ihn dort auch nicht raus reißen. Ich zermarter mir seit Wochen meinen Kopf, was für Teddy das Beste wäre. Ich mag es nicht, dass er den ganzen Tag so allein ist. Mein Mann ist selbständig und ich jumpe zwischen Haushalt, Büro und Teddy immer hin und her. Da leidet nicht nur meine Arbeit im Büro, sondern irgendwann auch ich drunter. Ich war bisher immer der Meinung, wer sich ein Tier anschafft, muss sich auch darum kümmern. Ich bzw. wir haben uns Teddy nicht nur geholt, weil er so niedlich aussah, sondern weil ich wieder ein Haustier haben wollte. Das ich dann meinen jetzigen Mann getroffen habe und umgezogen bin, war natürlich so nicht geplant.
Ich frage mich nur, ob es Teddy gut ist den ganzen Tag allein zu sein oder ob es besser wäre, wenn er eine Katze an seiner Seite hat, damit er nicht so allein ist und auch Mal "katzengerecht" spielen kann.
Das mit dem Umzug und dem Stress, den eine Katze dabei empfindet, mag ja stimmen, aber wie machen es die Dosis, die sich Freigänger aus dem Tierheim holen, oder wegen irgendwelchen Umständen ihr Tier ins Tierheim bringen müssen?
Teddy wird in seinem Leben garantiert kein schmusiger Schosskater mehr, dafür kümmert mein Sohn sich nicht so wirklich viel um ihn, aber morgens wenn ich hinfahre um ihn reinzulassen, komme ich vom Auto die zehn Schritte zur Haustür nur mühsam voran, weil er sich bei jedem Schritt an meinen Beinen oder Schuhen scheuert.
Ich weiß auch nicht, warum er die Katzenklappe in der Garage nicht nutzt, würde es helfen, wenn man die Plastikklappe ausbaut und durch irgendetwas anderes ersetzt?
Habt Ihr denn schon öfter von Freigängern gehört oder dieses selbst erlebt, die nach der Eingewöhnungszeit trotzdem weggelaufen sind?

LG
Rita
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #8
Hello!

Bitte nimm es mir nicht übel, aber ich lese aus deiner letzten Antwort viel mehr raus das DU ihn gerne wieder bei dir hättest. Woher weißt du denn was er den ganzen Tag draußen macht? Vielleicht kontaktet er ja mit anderen Katzen. Ich hatte nie eine Ahnung was meine Freigänger so treiben ;-). Es war immer OK so für ihn, warum soll das jetzt anders sein?
Auch das er dich so lieb begrüßt heiß noch lange nicht das er einsam ist, er mag dich eben sehr :-D. Hier werde ich oft halb tot getrampelt vor lauter Freude. Sogar der Kater meiner Eltern (ich bin schon fast 10 Jahre daheim ausgezogen), rennt mir entgegen und schmiert wenn ich auf Besuch komme ;-).

Du kannst das nicht mit dem Tierheim vergleichen. Da nimmt man es gerne in Kauf die Katze 8 Wochen den Stress aus zusetzten, denn im Tierheim hat sie ja gar keinen Freigang. Und eine Abgabe ins Tierheim ist für mich nur akzeptabel wenn man keine andere Wahl hat und alle anderen Möglichkeiten einer Vermittlung gescheitert sind. Euer Teddy hat aber ein schönes zuhause, sogar mit Freigang. Viele Tierheim-Katzen würden sich alle Krallen abschlecken um das erleben zu dürfen. Die Situation kann man also nicht vergleichen mM.

Das mit der Klappe versteh ich jetzt nicht ganz... Lässt du ihn rein wenn du kommst weil er da nicht selbst durch geht? Das könnte man schon üben mit ihm bzw. kann man die Klappe durch so Lamellen ersetzten wenn das bei euch isolations- und sicherheitstechnisch geht.

Ich habe von Freigängern gehört die nach paar Wochen Eingewöhnung trotzdem getürmt sind, aber auch welche bei denen es einwandfrei geklappt hat. Hier am Forum gab es mal einen Fred wo eine Katze immer wieder zum alten Haus zurück gelaufen ist. Das neue Haus war nämlich nicht weit weg und die Miez ist einfach ständig zurück gelaufen.

Überleg es dir einfach mal in Ruhe. Es klappt bestimmt wenn du ihn zu dir holst (vorausgesetzt er hat dort auch Freigang), auch das mit der Zweitkatze könnte klappen. Nur ob es für ihn notwendig ist, ist die Frage ;-).
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #9
Hi Kerstin!

Klar ich mag Tiere sehr und es würde mir in der Seele leid tun, wenn es Teddy schlecht geht. Aber da hast Du etwas falsch verstanden. Die Katzenklappe habe ich vor 1,5 Jahren einbauen lassen, in der Hoffnung, das Teddy sie auch benutzt. Aber leider tat er es bisher nicht.
Mein Sohn muss morgens um 4 bzw. 4:30 Uhr aus dem Haus, lässt Teddy dann raus, ich fahre spätestens um 10 Uhr hin, um ihn wieder rein zulassen, gib ihm sein zweites Frühstück, dann ist er den ganzen Tag allein im Haus, gegen 16 Uhr fahre ich wieder hin, lasse ihn dann raus und bleibe ca. 1 - 1,5 Stunden vor Ort. Im Sommer gehen wir mit einer Angel ums Haus spazieren - zwecks Beschäftigungsmaßnahme. Aber er geht tagsüber nicht durch die Katzenklappe raus bzw. morgens durch diese rein. Das mit Lamellen wäre mal ein Versuch wert - danke! Tja, mein Sohn kommt dann gegen 18 bzw. 18:30 Uhr von der Arbeit.
Mache ich mir zuviele Gedanken und Sorgen um Teddy?

LG Rita
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #10
Man kann sich nie genug Sorgen machen ;-).

Was habt ihr denn schon versucht wegen der Klappe damit er durch geht?
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #11
Das hatte ich evtl. vergessen zu erwähnen - meine sind alle drei Freigänger ;-)
Ich hätte das vor wenigen Monaten noch genau so gesehen wie Kevy - aber meine Erfahrung hat einfach gezeigt, dass wir unsere Tiger manchmal auch einfach zu sehr mit Samthandschuhen anfassen.
In der Regel kommen die mit solchen Situationen durchaus besser klar, als wir es ihnen zutrauen.
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #12
Also - ich habe nun nicht vier Wochen nur an der Katzenklappe gestanden und den Kater reingeschubst und drauf gewartet das er wieder rauskommt :lol:! Wir haben es dann und wann mit Leckerlies probiert, von außen die Klappe hin- und herschaukeln lassen oder auch mal hoch geklappt. Ich denke aber mal, das ich den kleinen Teufel in der Zeit wo ich mit ihm tagsüber allein doch etwas sehr verwöhnt habe und es ist wahrscheinlich für ihn einfacher: Dosi kommt - Dosi öffnet alle Türen für mich! (Dafür bekommt Dosi als Dankeschön dann und wann auch mal eine Maus oder einen Vogel geschenkt. Ist ja eigentlich lieb von ihm :)!
Habt Ihr hierfür sonst noch eine Bombenidee oder ergeht es vielen so, das die Klappe nicht angenommen wird?

Heute ist mal wieder so ein Tag - da klappt gar nichts. Heute morgen bei uns Nieselregen. Als ich hingefahren bin, war er natürlich drinne. Er wollte auch nicht raus und so gab es von mir nur kurze Streicheleinheiten, weil ich wieder nach Hause ins Büro musste - mein Mann hatte Termine. Dann denke ich die ganze Zeit an Teddy, dass er jetzt allein zuhause abhängt. Heute Nach dem Mittag fahr ich wieder hin und werde dann erst einmal die Katzenklappe bearbeiten - vielleicht hilft das.
Ich hatte beim letzten Versuch ihn zum durchgehen zu überzeugen auch den Eindruck, ob vielleicht ein frender Kater daran makiert hat, weil Teddy die Klappe von oben bis unten abschnüffelte. Habe sie dann erst Mal abgewaschen. Schaun wir mal.

Gruß Rita
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #13
Also mehr als mit Leckerlis durchlocken fällt mir auch nicht ein^^
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #14
Also mehr als mit Leckerlis durchlocken fällt mir auch nicht ein^^

Ist wahrscheinlich auch die einzige Methode.... und vor allem NIEMALS NIE NICHT Türöffner spielen - wenn da eine Katzenklappe ist, dann kann man die auch benutzen, und nur die und nicht die Tür. So haben wir unsere zwei Kackstelzen auch an die Klappe gewöhnt :mrgreen: Die Terrassentür ist zwei Meter weiter links, aber Katz geht tapfer durch die Katzenklappe.
Brave Mädels!! :lol:
 
  • Katerkumpel oder Umzug und Katerkumpel?? Beitrag #15
:-( Tja, ähm dumm gelaufen! Leider bin ich da doch sehr nachgiebig und habe schon öfter - ähm fast immer - ähm immer den Türöffner gespielt.

Habe ich die Katzenklappe vielleicht an der falschen Stelle einbauen lassen?Also unsere ist in der Garagenwand, er könnte dann in die Garage (Nordseite) durch den Heizungsraum (Türen stehen dann auf) in die Küche und ins ganze Haus. Ich habe auch schon den Verdacht gehabt, dass die Klappw vielleicht zu klein ist, obwohl drauf stand für "große Katzen". Gibt es da irgendeine Faustregel, wonach man sich richten kann?

Gruß Rita
 
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