Ich wäre auch wirklich, wirklich beruhigt! Im Vergleich zu anderen Angstkatzen sind sie wirklich mutig, und sogar eine Nicht-Angstkatze darf sich in den ersten Tagen erst einmal irgendwo verkrabbeln und in Ruhe schlafen, um sich von der Erkundungsaktion und den ganzen neuen Eindrücken zu erholen. Das hat sogar mein Pflege-Perser gemacht, und Lucky hatte in seinem ganzen Leben noch vor nichts Angst, außer vor Plastiktüten und Tierärzten :mrgreen:
Ich würde versuchen, ihren "Sicherheitsabstand" zu respektieren, ihnen so gut wie möglich Vorwarnung zu geben, wenn du dich ihnen näherst, damit sie laufen können, wenn sie möchten (mein Angstkater, nicht der Perser, erschreckt sich immer fürchterlich in diesen "Huch, da ist ja eine Katze, die hab ich nicht gesehen!"-Momenten, und ich mich auch

), mit ihnen ruhig und entspannt reden, ab und zu mal ein Leckerli in ihrer Nähe hinterlassen (so dass sie sehen, dass es von dir kommt) und ansonsten deinem Leben nachgehen und sie einfach "mitlaufen" lassen. Wenn sie dann rauskommen und dich beobachten und neugierig werden, kannst du anfangen, mit ihnen zu blinzeln und zu gähnen, um ihnen auf Kätzisch zu signalisieren, dass du ihnen ja nichts Böses möchtest.
Hier noch ein Baldriantee für die Nerven, das wird schon!