Hallo! Mein herzlichstes Beileid, Euch beiden!
Bei uns war es ähnlich, als Rusalkas Bruder Leshy starb. Sie war wie Dein Süßer furchtbar traurig: Frustfressen, überanhänglich (zum Glück war mein Freund damals die ganze Zeit daheim), Panik, keine Lust zu spielen, wehleidig.
Da sie zu dem Zeitpunkt noch klein war mit ihren damals 10 Monaten, haben wir trotz Trauer unsererseits bereits nach einer Woche wieder eine Katzendame passenden Alters und Charakters aus dem Tierheim geholt. Ich hätte es nicht so schnell erwartet, aber trotz Zusammenführungszickerei war Rusalka bereits am zweiten Tag deutlich besser drauf, nicht mehr überanhänglich, wieder interessiert an allem, wieder selbstbewusster. Ursprünglich hatten wir auch vor, sie sich erstmal beruhigen zu lassen, sind aber, wie gesagt, sehr schnell davon abgekommen, weil sie wirklich gelitten hat – sie war bis dato auch nicht einen Tag allein gewesen.
Gut, wir hatten den "Vorteil", dass unser Verlust in frühen Jahren kam und "Kinder" sowas wohl doch besser wegstecken. Wir sind mit genauen Angaben zur Katze ins Tierheim gegangen, haben ihr Wesen und ihre Vorlieben genau beschrieben, sodass wir also mit einer passenden Katze heimkamen. Das halte ich für unheimlich wichtig, damit der kleine Kerl dann auch wirklich einen neuen besten Freund bekommt.