• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Wann fängt sie wieder an zu fressen???

H

Hummel-Pummel

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Hallo...

meiner Katze Hummel (13) wurden wg. chronischer Zahnfleischentzündung vor 3 Wochen insgesamt 9 Zähne gezogen, darunter oben rechts der Fang. Die OP und die Narkose hatte sie soweit gut überstanden. Die Wunden wurden lt. Tierärztin aufgrund der Grösse und Tiefe genäht.
Am Morgen danach frass sie, für mich sehr überraschend, sehr gut (Nassfutter). Dies hat aber wohl noch an der Wirkung der gespritzten Medikamente gelegen.
Seitdem ist es ein ziemlicher Kampf, Futter in sie zu bekommen. Ich hab alles durch -
Sheba, Whiskas, Gourmet, hochwertige Dosenfutter, selber gekocht... sie frisst entweder gar nicht oder nur sehr sehr wenig. Morgens gibt's gekochten Schinken - da frisst sie ca. 1 Scheibe. Dann hat sie wenigstens was im Magen, damit ich Metacam geben kann. Tagsüber nimmt sie schon mal einige Leckerchen oder Stängchen.
Die Narkose haben wir direkt zur Blutabnahme genutzt. Alle Werte gut, auch die Nieren. Ggfs. leichte Hinweise auf Diabetis. Da ich sie teilweise beobachte, dass sie ziemlich viel säuft (hab manchmal das Gefühl, sie säuft sich satt), hab ich noch eine Urinprobe zur Tierärztin gebracht. Die Tests, die sie selber machen konnte, waren wohl alle ok, auch in Hinsicht auf die Diabetis. Der Rest ging zum Labor, die Ergebnisse sollen Morgen da sein.
Vom Gesamteindruck geht's ihr sichtlich besser als vor der OP. Aber sie ist noch nicht wieder "die Alte". Seit einigen Tagen beobachte ich auch zunehmend, dass sie sich wieder selber putzt. Das Mäulchen scheint sher zu jucken - sie kartzt sich dort viel und putzt öfters wie wild, vorallem an der rechten Seite. Sie schläft sehr sehr viel. Teilweise ist sie extrem schmusig, oft will sie aber absolut ihre Ruhe haben. Da stört es offensichtlich schon, wenn sie nicht mehr alleine im Raum ist.

Wie sind da eure Erfahrungen? Bin ich zu ungeduldig? Gibt's Tips, wie ich den Appetit anregen kann? Ich hab was zu "Percovital Blue" gefunden... kennt das jemand und wenn ja, könnte das helfen?

Vielen Dank
Astrid und Hummel
 
01.07.2015
#1
A

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Glasi

Glasi

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Ich glaub nicht, dass du zu ungeduldig bist - meinem Kater wurden im Februar zwar nur zwei Zähne gezogen, aber der hat am Tag nach der OP schon wieder reingehauen wie blöde, danach hat er ein paar Tage Metacam bekommen, und als wir es abgesetzt haben, hat man keinen Unterschied feststellen können.

Ich würde mit Hummel auf jeden Fall noch einmal zum Tierarzt gehen und sie auf den Kopf stellen lassen. Außerdem solltest du dir nach drei Wochen überlegen, wie du der Katze die notwendigen Vitamine und Nährstoffe zuführst, die momentane Ernährung hat da ja leider überhaupt nichts zu bieten. Sprich das auf jeden Fall noch einmal mit deiner Tierärztin ab, wenn du dort bist.
 
D

Dementia

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Da kann ich mich nur anschließen. Bei uns war es ähnlich, gemäkelt wurde da vor dem Zahnziehen, danach zwei Tage, weil die Wunde noch schmerzte, aber danach hat es sich beruhigt. Hummel sollte mittlerweile wirklich wieder essen.

Ich muss nochmal doof nachfragen: Nimmt sie denn außer den Leckerchen denn wenigstens irgendwas anderes, das einigermaßen die Nährstoffversorgung sicherstellt? Das musst Du wirklich dringend mit der TA klären. Wünsche gute Besserung!
 
H

Hummel-Pummel

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Hummel frisst ein kleines bißchen Futter - morgens zwischen 25-30 gr, manchmal einige wenige Trofus. Nachts wird auch etwas gefressen - da kann ich aber nicht sagen, wer von beiden (habe noch eine Mieze) es war.

Habe mit der TÄ telefoniert wegen den Laborergebnissen vom Urin. Dieser war leider voller Struvit und Bakterien. Da müssen wir jetzt auch noch dringend ran. Ich hab eben schon mal entsprechendes Nassfutter besorgt, Trofu bekomme ich zum Testen von der TÄ. Also werde ich Morgen noch mal die arme Hummel in ihre Kiste packen müssen und mit ihr zur Praxis düsen - zum einen zur Kontrolle, ob in der Schnute wirklich alles ok ist und wegen der Behandlung des Struvit und der Bakterien. Ich werde dann auch direkt mal wegen den Nährstoffen etc. fragen.

Ich weiß, es gibt da eine Paste... allerdings lehnt sie auch Malzpaste rundweg ab. Naja, ich werde sehen was sie mir sagt.

Euch schon mal Danke.

Viele Grüße
Astrid und Hummel
 
Fiesta

Fiesta

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Hallo Astrid,
habe ich das jetzt richtig verstanden, Hummel wurde vor 3 Wochen operiert und bekommt immer noch Metacam? Auf Anweisung des Tierarztes?
Dann bin ich nämlich schockiert. Wir haben hier schon einige Zahn-OPs hinter uns und es gab Metacam für maximal 3 Tage. Mehr ist nicht nötig! Metacam nimmt den Katzen den Appetit, kein Wunder, wenn Hummel nicht frisst. Würde ich sofort absetzen.

An hochkalorischen Futtermitteln gibt es noch Reconvales, das gibt es flüssig in 45 ml Fläschchen, oder Nutri Gel von Virbac. Kannst Du beides beim Tierarzt bekommen, aber auch günstiger im Internet bestellen.

Wegen dem Struvit brauchst Du Dich nicht verrückt zu machen, das ist relativ leicht zu therapieren. Das A und O der Therapie ist, den Urin anzusäuern, um die Kristalle aufzulösen und der Neubildung vorzubeugen. Und dazu brauchst Du auch nicht unbedingt das teure Diätfutter vom Tierarzt, das geht auch mit Tabletten (z.B. Guardacid). Meiner nimmt die wie Leckerchen, Verabreichung denkbar einfach: ein Leckerchen, eine Tablette, ein Leckerchen ...
Und bitte bitte lass Dir vom Tierarzt kein Trockenfutter aufschwatzen. Tierärzte empfehlen das gern, weil sie vom Hersteller eine hohe Provision bekommen. Aber Trockenfutter dehydriert die Katze und konzentriert den Urin, was wiederum die Entstehung von Kristallen begünstigt. Aber dazu gibt es hier ausführliche Threads, wo Du das nachlesen kannst.
Viel Erfolg, gute Besserung für Hummel und berichte weiter!
 
H

Hummel-Pummel

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Hallo...

wir sind zurück vom Tierarzt... im Auto Klimaanlage voll an und in der Praxis war es - zum Glück - leer und sehr kühl. So hat sie die Hitze neben dem üblichen schlimmen Stress gut überstanden.

Das Zahnfleisch sieht soweit gut aus, allerdings hat sie die Zungenspitze entwas entzündet und dick.

Sie bekommt nun Antibiotika und ich habe kostenlose Futterproben bekommen wegen dem Sturvit. Ich muss mich wohl darauf einstellen, sie den Rest ihres (hoffentlich noch langen Lebens) das Spezialfutter bekommt.
Mal sehen wie ich es organisiere, die andere Mieze zu füttern.

Was mich überaus erstaunt hat: Hummel wog vor ca. 2 Wochen beim TA 4,3 kg. Heute waren es 4,55 kg. Hallo???? Woher kommt das? An einer übervollen Blase lag es nicht, das wurde abgetastet. Und Kot setzt sie beim TA auch immer aus Stress ab. Von dem Bißchen, dass sie frisst kann ich mir die Zunahme nicht erklären. Bestellt sie Pizza wenn ich weg bin oder weiß, wie man den Tiefkühlschrank öffnet? Da sie aber nicht abgenommen hat und ansonsten in Sachen Fell, Schleimhäute etc. gut aussieht, hält die TÄ Reconvalences o.ä. für zur Zeit nicht notwendig.

@Fiesta: ja, sie bekommt bisher noch Metacam. Sie hatte extreme Schmerzen nach der OP. Vor der OP war auch alles ganz schlimm entzündet. Ich hatte dan angefangen auf Anweisung der TÄ das Metacam auszuschleichen und sollte sie beobachten. Als ich bei der knapp halben Ration ankam, zeigte sie wieder deutlich, dass es ihr ganz und gar nicht gut geht. Also kriegte sie wieder volle Menge und ich hab erneut angefangen zu reduzieren. Da wir aber nun vom Sturvit wissen und was dagegen tun und sie zudem wieder Antibiotika bekommt, soll ich das Metacam bis Übermorgen komplett ausschleichen und absetzen.

So... die Dame putzt sich gerade den Tierarzt-Mief aus dem Fell und ich rette meine Blumen vorm vertrocknen... bis bald
Astrid
 
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Hummel-Pummel

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Ich bin verzweifelt... ich könnte die Katze verschenken. Nachdem sie gestern nach dem Tierarztbesuch aufeinmal Appetit verspürte, rührte sie danach NICHTS mehr an. Keine Chance die Antibiotika-Tablette in die Mieze zu kriegen. Jeder von euch kennt bestimmt diesen angewiderten Gesichtsausdruck.

Heute morgen ging's dann. Pille ging rein, hinterher testweise ein bißchen vom neuen Futter. Nur kleine Mengen, aber es ging rein.

Und jetzt??? Sie rührt nichts an, dreht sich nur angewidert weg. Bisher war es nie ein Problem, eine Tablette in einem Leckerchen oder einem Fitzel gekochtem Schinken zu verfüttern. Ob das am Wetter liegt? Ich habe auch nicht wirklich Appetit. Hm.

Da ich mir gerade nicht mehr zu helfen weiß, werde ich versuchen die Tablette (die schon beginnt zu zerbröseln) mit etwas Wasser aufzulösen und dann mit der Spritze ins Maul. Das findet sie mit Sicherheit richtig ätzend, aber irgendwie muss das Zeug ja rein...

Viele Grüße
Astrid *diedielangsamwirklichverzweifelt*
 
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Dementia

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Also, bei dem Wetter mäkelt Mokoscha auch (die ist aber auch sonst gerne mal heikel...) und isst weniger als sonst. Kann also grad daran liegen, muss aber natütlich nicht. Kombiniere das nochmal mit dem Metacam und dann bleibt halt nicht viel. Da sie ja nach der Anstrengung Tierarztbesuch gefressen hat und gestern morgen wieder, bleibt also erst einmal weiter anbieten. Die Zungenspitze kann vielleicht auch ein Grund für das nicht essen wollen sein, das stelle ich mir sehr unangenehm vor. Aber mir gehen auch echt die Ideen aus. Vielleicht ist es auch ein psychologisches Problem: Demenz, "wenn ich mäkle, bekomme ich ganz viel Aufmerksamkeit", Gewöhnung ans wenige Futter, Verwirrung wegen der fehlenden Zähne, etc. Obwohl sie sich ja langsam mal daran gewöhnen sollte, dass die Dinger raus sind. :-|

Wie geht es ihr denn heute? Hat sie was gefuttert? Was macht die Absetzung des Metacam?
Sag mal, wäre es möglich, dass sie sich über Nacht irgendwo bedient, wenn Du es nicht mitbekommst? Wie sie es schafft, trotz Mäkelei zuzunehmen, kann ich mir erst einmal nur so erklären. Ansonsten bliebe was organisches. Habt ihr ein großes oder kleines Blutbild gemacht? Leider kenne ich mich da zu wenig aus, da bei uns bisher bis auf Zahn und Essenspsychologie alles im grünen Bereich war, daher will ich hier nicht sinnlos rumspekulieren. *alle besser informierten anschubs*

Hat der Tierarzt denn Trockenfutter oder Nassfutter mitgegeben. Bei ersterem würde ich vorschlagen, noch einmal gezielt nach nassem fragen. Siehe Fiestas Aussage. Aktuell würde ich aber trotzdem dazu tendieren, dass sie erst einmal irgendwas essen muss, auf lange Sicht muss sie aber dann wieder Nassfutter nehmen. Du könntest höchstens nochmal einen "Psychotest machen" und irgendwas super leckeres zerkleinern und drüberstreuen. Wenn sie dann frisst, weißt du schon einmal, dass ihre herausragende Sturheit ein Teil des Problems ist. ;-)
 
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Hummel-Pummel

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@ Dementia:
Heute hat sie auch morgens alles verweigert. Also musste ich wieder die Tablette auflösen und zwangsweise einflössen. Selbst ihren sonst geliebten gekochten Schinken fand sie scheinbar widerlich. Etwas später hat sie einige wenige TroFus gefressen (vom neuen Futter). Aber vielleicht 5 Stückchen oder so... also nichts, wovon man überleben könnte. Da ich sie ja schon mal zum Einflössen packen musste und sie ja nicht wirklich was im Magen hatte, hat sie heute gar kein Metacam mehr bekommen.

Ich hab Trockenfutter mitbekommen, das kann ich aber auch eingeweicht fressen. Bei Fressnapf hatte ich schon Urinary-Nassfutter gekauft - das fand sie aber auch doof bisher. Dienstag ist die Bestellung da, dann krieg ich noch Nassfutter von der Tierärztin.

Ich hab immer Futter, mindestens TroFu für die Katzen stehen. Daher könnte sie nachs dran gewesen sein. Aber ich habe ja noch eine Mieze und an den fehlenden Mengen am Morgen gemessen, reicht dás knapp für eine Katze, was da fehlt. Wenn überhaupt. Also eigentlich alles nichts, wovon sie zunehmen könnte.

Wenn ich aber z.B. überlege, wie genüsslich sie sich gestern abend auf der Couch gerekelt hat... das sah mal gar nicht nach einer Katze aus, der es schlecht geht.

Es wurde ein großes Blutbild gemacht mit zusätzlichen geriatrischen Werten.

Ich werde nun versuchen, die Pillen in sie zu kriegen. Verweigert sie, muss sie da durch, dass ich die zwangsweise einflösse. Ansonsten biete ich Futter an am Futterplatz wie normal... keine Extrawürste mehr.
 
H

Hummel-Pummel

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Sooo... leider war ich gerade mit Hummel wieder beim Tierarzt. Ab Freitag vormittag bis Sonntag nachmittag komplette Futterverweigerung. Antibiotika war nur zwangsweise mit der Spritze ins Maul möglich, das aber teils auch nur mit mäßigem Erfolg. Sonntag nach der Tablette ging sie auf einmal fressen und ich freu mich schon... um wenigs später festzustellen, dass alles Futter samt flüssiger Tablette ausgekotzt war. :-( Abends dann ging sie aber noch mal zum Napf und frass ein winziges Bißchen.
Gestern dann Antibiotikagabe ganz ganz schlimm - sie in Panik, ich zerkratzt und besprängelt mit dem Zeug. Zudem war das rechte Auge im Augenwinkel wieder verklebt, sie niesste öfters dolle und putzte sich wie wild an der rechten Seite des Mäulchens.
Also Katze heute vormittag wieder zum Tierarzt geschleppt. Es war die Tochter als Vertretung da (Tierarztfamilie, Tochter sonst in einer Tierklinik tätig). Im Mäulchen sah alles soweit gut aus, jedoch war der
Maulwinkel total rot und wund. Rechts unterm Auge sichtbar eine Schwellung (also hab ich mich nicht getäuscht!). Also scheint da irgendwo auch im Bereich Augen-/Nasenkanäle noch eine Entzündung zu sitzen. Den genauen Auslöser zu suchen wäre extrem schwierig... dazu gäbe es 1000 und 1 Möglichkeit die in Frage kämen. Der TÄ ist jedoch leider noch etwas ganz anderes aufgefallen - bei einem Test der Pupillenreaktionen mit einer Lampe stellte sich heraus, dass die Pupillen unterschiedlich reagieren. Dies sei ein ziemlich eindeutiges Indiz eines neurologischen Problems. SCH***!!!!!
Ich könnte nun natürlich in eine Klinik fahren, Hummel ins MRT schieben und völlig auf den Kopf stellen lassen... aber wozu? Um dann zu erfahren, dass sie z.B. einen Tumor hat, an dem man ohnehin nichts tun kann? Dafür die ganze Quälerei? Nein, das tue ich ihr nicht an. Die TÄ sieht das auch so.
Sie hat Hummel nun mit einem Antibiotikum und Coritson gespritzt in der Hoffnung, dass sich dies positiv auf die Entzündung und Schwellung im Kopfbereich auswirkt und den Appetit ankurbelt.
Und die Zukunft??? Alles sehr sehr wage... vielleicht geht's mit Spritzen, vielleicht mit Tabletten (wenn sie wieder was nimmt, was ich hoffe, wenn ich sie einige Zeit diesbezüglich in Ruhe lassen kann). Allerdings muss ich mich darauf einstellen, dass Hummel nicht mehr wirklich lange bei mir sein wird. Die TÄ hatte selber nach eigenen Aussagen mal einen Kater mit gleichen Anzeichen mit den Pupillen - jedoch ohne all die anderen "Baustellen". Diesen habe sie noch ca. ein 3/4 Jahr gehabt, bevor sie ihn erlöst hat.
Ich bin völlig fertig und sehe aus wie eine verheulte Kaulquappe. Mir bleibt nur leider nicht viel mehr wie hoffen und bangen... Und ich kann und will nicht daran denken, meine Hummel nicht mehr bei mir zu haben.
 
Motzkatze

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Hast du mal überlegt, die kleine in eine Tierklinik zu geben?

Eine zweite Meinung schadet nichts.
 
Frigida

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Würde ich auch auf jeden Fall machen.
Schau doch mal in der Tierarztliste nach einer Tierarztempfehlung in deiner Nähe.
Es kann doch auch etwas ganz anderes Heilbares sein... und nicht zwangsläufig ein Tumor.

Die Gabe von Cortison ist auch sehr fatal, wenn noch Metacam gegeben wird. Das sollte erst aus dem Körper raus sein.
 
Geek

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Grad mal den Thread gelesen und ich bin der Meinung, dass da wiedermal ein TA wild herumtherapiert, ohne überhaupt zu wissen, was denn nicht in Ordnung ist.

Ich würde mit Hummel in eine gescheite Tierklinik fahren um festzustellen, was denn jetzt los ist.
Mein Vermutung wäre eine starke bakterielle Entzündung im Kopf/Kieferbereich, die höllische Schmerzen verursacht.
Allein die einmalige Gabe eines Langzeit-Depot-Antibiotikums würde dir den tägliche Stress ersparen, versuchen AB in die Katze zu bekommen.

Das Struvitproblem kannst du viel später angehen und vorerst ignorieren bis die schlimme Baustelle geheilt ist.
 
Frigida

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Zumal Trockenfutter bei Struvit eher kontraproduktiv ist.
Ein TA, der dies bei Struvit gibt, ist für mich nicht wirlich gut.
 
Motzkatze

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Trofu wird leider von fast jedem TA vorgeschlagen.
 
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Hummel-Pummel

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Hummel hat gestern ein Langzeitantibiotikum neben dem Cortison bekommen. Die Schwellung unter dem Auge ist zwar immer noch da, aber sie putzt sich nicht mehr andauernd wie wild an der Seite. Ausserdem frisst sie - nicht massig viel, aber sie frisst. Jetzt gerade liegt sie anspannt lang ausgestreckt neben mir mit den Hinterpfoten an meinem Bein.

Metacam bekommt sie seit einigen Tagen nicht gar nicht mehr.

Die unterschiedlichen Pupillenreaktionen sind lt. TÄ ein starker Hinweis auf ein neurologisches Problem, was z.B. ein Tumor sein könnte. Das es ein Tumor ist hat sie nicht gesagt. Vielleicht hatte ich mich da nicht so klar ausgedrückt.

Sie in eine Tierklinik zu geben, kommt nicht in Frage. Schon die Fahrten zum TA sind für sie großer Stress - sie setzt z.B. jedes Mal in der Praxis vor Angst Kot ab. Wenn ich den Raum verlasse (musste mal zur Toilette) dreht sie völlig ab. Ich hatte schon mal eine Katze in einer - von allen Leuten seeehr hochgelobten - Tierklinik (machte auf mich so auch erstmal keinen schlechten Eindruck) und bekam ein völlig verstörtes und noch kränkeres Tier zurück.

Im Moment scheint es mit den Spritzen ganz gut zu gehen. Ich beobachte weiter, wie sie sich macht und welchen Eindruck sie mir vermittelt. Aber wenn ich sie so neben mir schlafend liegen sehe, erscheint sie aktuell nicht wie eine leidende Katze.
 
Motzkatze

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Es gibt gute und schlechte Tierkliniken, genauso wie es gute und schlechte TÄ gibt.

Eine gute Tierklinik mit vernünftiger Diagnostik wäre trotzdem besser, als ohne richtige Diagnose rumzudoktern.
 

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fangen Katzen nach Zwangsernährung wieder an zufressen

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