Trauer um unseren Kater, ich vermisse ihn so

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Fritzchen 1

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Hallo, ich bin neu hier. Vor fast 3 wochen ist unser kleiner Kater , der noch nicht mal 3 Jahre alt
geworden ist überfahren. Ich habe ihn abends noch raus gelassen, mitten in der Nacht habe ich
nochmal nach ihm gerufen, er war nachts fast immer im Haus. Nur manchmal wollte er nicht rein
kommen, dann stand er morgens um 7 Uhr vor der Terrassentür. An diesem Morgen stand er
nicht
da. Ich habe gewartet und gerufen, aber er kam nicht. Zuerst dachten wir (meine Fam. und ich) er ist irgendwo eingesperrt, weil er schon mal eine Nacht in der Garage von unseren Nachbarn
eingesperrt war. Wir haben alle gefragt, aber keiner hatte unsere Fellnase gesehen. Die nächsten Tage waren so furchtbar, weil er einfacht nicht kam. Ich dachte schon, dass etwas schlimmes
passiert sein mußte. Nach einer Woche Ungewissheit erhielten wir dann die Nachricht, dass unser kleiner Schatz nicht weit von uns überfahren wurde. Der Schock für mich war riesengroß. Ich konnte die ersten Tage gar nichts essen und auch kaum schlafen. Immer wieder habe ich ihn mautzen gehört. Oft habe ich zur Terrassentür geguckt und dachte er steht da. Seitdem bin ich nur noch traurig und weine viel. Meine Töchter sagen schon es ist nicht normal so oft zu weinen.
Aber ich muß immer an ihn denken und dann fange ich wieder an zu weinen. Ich vermisse ihn so. Ich frage mich wird es irgendwann besser? Keiner hat Verständnis dafür. Aber für mich war er eben mehr als "nur eine Katze". Ich habe ihn so in mein Herz geschlossen.

Meine kleine Fellnase komm gut über die Regenbogenbrücke, ich drücke dich ganz feste.
 
Zuletzt bearbeitet:
05.07.2015
#1
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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
saurier

saurier

27.041
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Hallo und willkommen hier, leider ist das ja ein sehr trauriger Anlass, ins Forum zu finden. Ich habe im letzten Jahr auch unseren Kater verloren, wir durften ihn nicht mehr sehen, da er gestorben ist, als wir im Urlaub waren :-(. Trotzdem muss und sollte das Leben weitergehen. Selbstverständlich trauert jeder anders, aber ich denke, dass es dir auch nicht weiterhilft, wenn du dich da zu sehr hineinsteigerst - dein Kater hätte das auf keinen Fall gewollt!

Ich vermisse meinen Kater auch jeden Tag, aber der Tod gehört nun mal zum Leben, wie die Geburt und das Leben selber - er ist ein Teil und dessen sollte man sich immer bewusst sein. Es hilft niemandem, sich an diesen einen Punkt zu klammern und nur diesen als "wichtig" in den Mittelpunkt zu stellen.

Da - neben Monster - auch meine Mutter nach kurzer, sehr schwerer Krankheit kurze Zeit später verstarb, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass auch das nur ein weiterer Schritt in deinem Leben ist.

Vielleicht wäre es möglich, dass du dir Unterstützung holst. Diese gibt es in fast allen Städten, denn wenn dich der Tod des geliebten Tieres, so schrecklich er ist, wie gesagt, ich weiß, wie das ist, so aus der Bahn wirft, weil du, wie es scheint, ein sehr sensibler Mensch bist, wäre es gut, das jetzt aufzuarbeiten, damit du bei einem eventuellen Tod eines Angehörigen nicht völlig verzweifelst.

Alles Gute für dich! Ich drück dich!
 
Frieda2013

Frieda2013

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Hallo,
vor drei Wochen ist Dein Kater gestorben. Für mich ist es völlig normal, dass Du sehr um ihn trauerst. Irgendwann weinst Du seltener, aber im Moment ist es eben so. Das hilft Dir, damit fertig zu werden. Deine Töchter sind wahrscheinlich jung und kennen solche Verlustgefühle noch gar nicht. Nimm' Dir die Zeit zu trauern, die Du brauchst.
 
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flockeline

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Hallo!

Ich kann Dir auch nur sagen, nimm Dir die Zeit zu trauern - egal, was andere sagen. Ich denke, wenn man seinen Liebling so früh und auf diese Weise verliert, dann steht auch ganz groß das "Warum" im Raum.Mein kleiner Mann ist jetzt 6 1/2 Wochen tot und sein Verlust schmerzt immer noch. Und ich bin eigentlich auch jemand, der immer sagt, dass der Tod zum Leben dazu gehört - wenn es einen trifft, dann ist dieses Bewusstsein erst einmal außer Kraft gesetzt.

Und auch, wenn der akute Schmerz nicht mehr da ist - es gibt immer noch Momente, wo ich ganz plötzlich an ihn denken muss und mir die Tränen in die Augen steigen. Und manchmal höre ich ein Geräusch und erwarte, dass er jetzt gleich um die Ecke kommt. Und wenn ich hier auf der Seite die Geschichte lesen, dann sind meine Erinnerungen an den kleinen Mann (und auch an alle meine anderen Sternenkatzen) wieder da. Was (oder wen) man einmal geliebt hat, das wird man immer vermissen - egal, wie viel Zeit auch vergangen ist.

Flockeline
 
Westpark-Nic

Westpark-Nic

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Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles was sie haben, denen zu hinterlassen die sie lieben. Ich würde auch solch`ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:"Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh."

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse ist alles, was ich geben kann.
( Margaret Trowton)



Ich denke auch, dass jeder anders trauert - und dass es sehr schwierig ist, wenn die Umwelt nicht versteht, dass es eben "nicht nur eine Katze" war ...

Aber es wird die Zeit kommen, wo du mit einem Lächeln im Gesicht an deinen Liebling denken kannst - das wird nur seine Zeit dauern.
 

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