Welches Spielzeug für 1jährigen Kater?

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mina666

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Hallo!
Ich hatte bisher erst eine Katze, die ich im Alter von 12 Jahren aufgenommen hatte und die im Juni im Alter von 17 Jahren gestorben ist. Sie hatte kaum noch Interesse am Spielen. Nun habe ich einen 1jährigen Kater
bekommen, der natürlich noch viel verspielter und aktiver ist, als meine alte Katze es war. Er hat viel Freude daran, wenn ich mit ihm mit der Federangel spiele, spielt aber auch gerne alleine mit Bällen, die er herumkickt. Ich würde ihm gerne noch ein paar Spielzeuge kaufen, wie z. B. einen Rascheltunnel oder so ein Spielzeug, was auf einer Sprungfeder auf einem Fuß befestigt ist und wackelt, weiß aber nicht, ob das "Baby-Spielzeug" ist, oder ob er mit einem Jahr auch noch Freude an so etwas hätte. In meinen Büchern steht, dass junge Katzen mit Papierbällen, Klopapierrollen, Kartons usw. spielen, dass tut mein Kater aber nicht. Was also ist ein schönes Spielzeug für meinen jungen Kater?
LG Mina
 
01.08.2015
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Lucy.

Lucy.

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Die einzig richtige Antwort: ein zweiter einjähriger Kater!
 
Simpat

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Da kann ich mich nur anschließen. In dem Alter sollten Katzen vor allem bei Wohnungshaltung keinesfalls allein gehalten werden.

Er braucht einen Spielkameraden, Raufkumpanen und Artgenossen, dass kann kein Mensch mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit ersetzen.

Annähernd gleiches Alter, deinem Kater im Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich.
 
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mina666

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Mmmmmh, ich glaube, in diesem Fall nicht unbedingt! Ich habe den Kater, Vincent heißt er übrigens, vor zwei Wochen von einer Familie mit sechs Kindern und zwei weiteren Katzen bekommen. Er war dort sehr unglücklich, weil er mit dem Lärm und dem Trubel dort nicht zurecht kam. Den kompletten Tag hat er versteckt im Kleiderschrank verbracht und ist erst erst am späten Abend, wenn die Kinder im Bett waren, rausgekommen. Dann hat er sich auch streicheln lassen. Nachts aber, wenn er fressen und aufs Katzenklo wollte, haben ihn die anderen beiden Katzen gejagt. Weil er dort so unglücklich war, haben die Leute ihn wieder abgegeben. Sie hatten ihn selber nur zwei Monate bei sich. Jetzt, bei mir, kommt er allmählich zur Ruhe (ich wohne alleine) und traut sich auch tagsüber raus., verschwindet jedoch bei der kleinsten Störung sofort wieder unters Bett.
LG Mina

Hui, erst mal danke für die Antworten!:)
Wenn Vincent sich eingewöhnt hat, soll er auf jeden Fall Freigänger werden! Meint ihr, er braucht trotzdem auf jeden Fall einen Spielkameraden? Und würde ich ihm mit einer weiteren Katze wirklich etwas Gutes tun?
 
Lucy.

Lucy.

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Ja, trotzdem. Ich würde auch nie eine ängstliche Katze in den Freigang lassen.

Bis dein Vincent tough genug ist kann noch viel Zeit vergehen. Soll er wirklich so lange alleine bleiben? Es ist auch ein Unterschied ob eine Katze von einer Horde Kindern und mehreren Katzen (vielleicht hat er da charakterlich nicht gepasst, oder die Zusammenführung war unglücklich?) gejagt und geärgert wird, oder ob es in der Wohnung trotzdem ruhig ist und nur ein Kumpel da ist. Da kann er sich schließlich aussuchen ob er gerade spielen will, oder die Ruhe genießt.
 
36 Pfoten

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Ich empfehle ebenfalls einen Kumpel.

Und für so einen ängstlichen Kater, der offensichtlich schon so einiges durchmachen musste, auf jeden Fall jede Menge Rückzugsmöglichkeiten. Also erhöhte Plätzchen, Höhlen usw.
 
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mina666

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Danke für eure Anregungen! Ich werde heute nacht darüber schlafen. Eine zweite Katze kann ich mir eigentlich nicht leisten, aber ich möchte natürlich auch nicht, dass es meinem Vincent an irgend etwas fehlt.
Einen schönen Abned euch noch !
LG Mina
 
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Abgesehen von der Kumpel-Frage fällt mir noch Spielschiene ein. Die war hier lange Zeit der Hit. Dass er für irgendwas "zu alt" sein könnte glaub ich zwar weniger, ich persönlich hab bislang aber von dem ganzen Wackelzeug Abstand genommen. Die meisten Sachen sehen mir gefährlich und sehr schnell "kaputtbar" aus.

Wieso man eine ängstliche Katze nicht raus lassen soll versteh ich nicht. Ich bin unendlich dankbar, dass meine drei so extrem scheu sind. Das spart mir doch einiges an Sorgen.
 
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_hannibal_

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Wenn Vincent sich eingewöhnt hat, soll er auf jeden Fall Freigänger werden! Meint ihr, er braucht trotzdem auf jeden Fall einen Spielkameraden? Und würde ich ihm mit einer weiteren Katze wirklich etwas Gutes tun?
Hi,

ich kann hier auch nur zustimmen. Ich dachte auch das mein Hannibal keine anderen Katzen toll findet. Seine Freundin ist verschwunden, danach veränderte er sich sehr. Er wurde einsam und komisch. Danach zog Mimi ein, das war aber auch keine Liebe sondern nur akzeptanz. Dann starb Mimi. Hannibal war also wieder alleine. Er kam soweit zurecht damit, er ist ja auch immer draußen. Und er ist schon ein eigenbrödler. Aber wir wollten trotzdem mehr als eine Katze. Dann zogen die zwei kleinen bei uns ein, und siehe da, Hannibal spielt wieder, jagt und rauft mit den zwei draußen. Und ich war total überascht, das hätte ich nicht gedacht. Und ich bereue die Entscheidung garnicht, denn er hat sich auch etwas von seinem Wesen geändert, ins Positive natürlich.

Zum Spielzeug

Ich hab Kartons zb mit viel Klopapier gefüllt und Leckerlies reingeworfen, oder Äste und Laub im Karton mit Leckerlies. Dann haben wir eine Spielschiene, einen Rascheltunnel, viele Bälle und Wedel. Ganz beliebt sind harte Nudeln zum rumkicken, unser Fummelbrett wird sehr gemocht. Toben auf dem Kratzbaum und auf der Kratztonne ist auch super...

Ich würde ihm ein paar Intelligenzspielzeuge besorgen, damit er auch was zum "denken" hat.
 
Lucy.

Lucy.

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Ich würde keine ängstliche Katze in den Freigang lassen, ich habe nicht geschrieben, dass man das nicht tun sollte ;-).

Meine Lilly ist auch sehr scheu und ängstlich. Nur würde sie vor lauter Angst vor dem Auto das von rechts kommt, vor das von links kommende rennen. Falls das doch gut gehen sollte, würde sie sich irgendwo verstecken und vor lauter Panik nie wieder raus kommen. So eine Katze kann ich nicht in den Freigang lassen.

Aber schön, dass das mit deinen Angsthasen funktioniert.
 
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Uff, o.k. die Art von Ängstlichkeit verträgt sich dann nicht gut mit Freigang :shock:. Meine sind einfach beim geringsten nicht einzuschätzenden Geräusch oder Bewegung in Richtung sicherem Versteck unterwegs. Da kann ich seeehr gut damit leben ;-)

Natürlich sollte man dem Kater eher etwas länger Zeit lassen, sich erstmal einzugewöhnen und wieder ein wenig innere Ruhe zu finden.
 
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mina666

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Guten Morgääähn!
So, jetzt habe ich die ganze Nacht über einen Kumpel für meinen Kater nachgedacht. Ich kann all eure Argumente, die für eine Zweitkatze sprechen, gut nachvollziehen. Was bleibt, ist die Tatsache, dass ich mir eine zweite Katzen eigentlich nicht leisten kann. Ich bin Frührentnerin mit ergänzend Hartz 4, und Tierarztbesuche, Impfungen und sonstige Extras stellen mich immer vor ein Problem. Selbstverständlich geht der Kater vor und ich verzichte auf eigene Bedürfnisse, damit es ihm an nichts mangelt, aber eine zweite Katze anzuschaffen wäre aus finanzieller Sicht ziemlich unvernünftig. Meint ihr wirklich, dass er unbedingt einen Kumpel in meiner Wohnung braucht? In meinem Wohngebiet ist es sehr grün und es laufen sehr viele Katzen draußen herum. Ich wohne im Erdgeschoß, und wenn er in ein paar Wochen dann raus darf, kann er jederzeit Kontakt zu anderen Katzen aufnehmen.
Zu den Tipps mit dem Spielzeug: Vielen Dank dafür! Ich kann also ruhig einen Rascheltunnel kaufen. Alle anderen Tipps, wie das Verstecken von Leckerchen unter Klopapier, werde ich auch gleich ausprobieren.
LG Mina
 
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Hi Mina,
ich bin auch der Meinung, dass ein 1 Jähriger Kater nicht allein aufwachsen sollte.
Ein zweiter passender lieber und nicht dominater etwa gleichatriger Kater, wäre das beste für ihn.

Bei Freigängern ist es extrem selten, dass sie draußen wirkliche Freundschaften schließen.
Drinnen ist das innerste Kernrevier in dem Beziehungen aufgebaut werden können, draußen ist das eher vergleichbar wie wenn Dosi ins Geschäft geht und was einkauft: Mit ein paar Gesichtern wird vielleicht ein wenig smalltalk gehalten, aber eigentlich alles doch sehr oberflächlich.

Futterkosten können durch größere Dosen eigentlich neutral gehalten werden.
Bei TA Kosten können auch bei nur einer Katzi Katastrophen passieren, das weiß man nie vorher.
 
Lucy.

Lucy.

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Vielleicht wäre eine Krankenversicherung etwas für dich? Das würde Vollkatastrophen etwas abfedern.

Du weißt ja auch nicht wie sich dein Kater draußen verhält. Vielleicht geht er nur eine kurze Runde und möchte wieder nach Hause. Dann wäre er trotzdem 23h/d alleine.

Ich bin der Meinung, wo eine Katze satt wird, werden es auch zwei. Große Dosen kommen günstiger, vielleicht liest du dich auch in das Thema BARF ein. Aber eine so junge Katze alleine halten ist Quälerei.
 
Patentante

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Naja, also Quälerei ist es sicher nicht, einen erwachsenen Freigänger alleine zu halten!
Gut sicherlich auch nicht. Natürlich wäre ein Kumpel optimal.

Aber mal ganz ehrlich: selbstverständlich kosten zwei Katzen (fast) das doppelte von einer. Ich rechne mit 250.-- bis 300.-- Euro im Monat für drei Katzen (und da ist noch nix Schlimmes passiert). Das ist eine Hausnummer, die man sich sicher überlegen muss. So hart es ist: Katzen kosten Geld. Und wenn das nicht da ist finde ich nicht unbedingt, dass es Sinn macht sich (mehr) anzuschaffen, wenn die Probleme vorprogrammiert sind.
Und von 350.-- Euro im Monat sich selbst und zwei Katzen gut versorgen ist ne Herausforderung.
 

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