Hallo,
tja, nun hab ich auch ein Sorgenkind daheim.
Angefangen hat alles vor ca. 2-3 Wochen. Unser Katze (Heilige Birma, 2 Jahre) hat nur noch geschlafen und weder mit uns, noch mit ihrem Bruder gespielt, obwohl die beiden sonst immer durch die Wohnung gefetzt sind.
Ich war beim Tierarzt; es wurde Blut abgenommen. Die weißen Blutkörperchen waren doppelt so hoch wie normal, und die Nieren/Harnwerte waren nicht ganz o. k. Also irgendeine Infektion. Das hieß jeden Tag zum Tierarzt wg. Antibiotikum spritzen. Ich bekam dann Tabletten zum geben, damit ich nicht jeden Tag zum Tierarzt mußte.
Nachdem sie die erste Tablette bekam, hatte sie zwei Stunden später das erste Mal einen krampfartigen Anfall / Lähmung. Ich natürlich wieder sofort zum Tierarzt, konnte aber nichts weiter feststellen. Wieder daheim hatte sie später nochmal so einen Anfall. Am Tag danach wieder beim Tierarzt, da sie immer noch Anfälle hatte. Wir haben eventuell vermutet, daß sie ggf. das Antibiotika nicht verträgt. (Dann müßte es aber binnen 24 Stunden aufhören) Diesmal hieß es, wenn die Anfälle bleiben, oder stärker/öfter werden soll ich in die Tierklinik waren.
Auf dem Heimweg kam schon der nächste Anfall, und daheim dann alle 1,5 - 2 Stunden.
Abends hab ich dann in der Klinik angerufen und bin hingefahren. Der Magen und das HErz wurde geröngt. Beides soweit o. k. Blutwerte: Die weißen Blutkörperchen waren "nur" noch 50% erhöht. Während der ZEit in der Klinik hatte sie nochmal 2 Anfälle, die der Tierarzt auch sah. Eine Nacht Klinikaufenthalt zur Beobachtung und Venentropf. Außerdem wurde noch Blut an ein LAbor geschickt um Toxoplasmose zu testen.
Eine Woche später (vor 5 Tagen) bekam ich das Ergebnis: Toxoplasmose negativ, dafür hat sie eine geringe Anzahl von Coronaviren, die in erhöhter Anzahl für FIB zuständig sind. Da aber der Titer so niedrig ist, kann man FIB angeblich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Seit der Klinik bekommt sie zweimal täglich Antibiotika. Seit zwei Tagen nach der Klinik habe ich keine Anfälle mehr gesehen, was aber nicht heißen muß, daß sie keine mehr hat, da sie sich viel verkriecht.
Heute war ich wieder bei meinem Tierarzt und hab geschildert, daß die KAtze immer noch kraftlos und matt ist. Das kann mit dem Antibiotikum zusammenhängen, muß aber nicht. Ein Lymphknoten ist jetzt auch noch geschwollen. Der Tierarzt meinte dann nur noch: Die Katze sei noch nicht über dem Berg. Na danke!
Das Problem sei, daß man wirklich nicht definieren kann, was sie hat. ICh soll jetzt die Antibiotika zu Ende geben, eine Woche warten und dann wieder kommen, um ein neues Blutbild machen zu lassen, bzw. die weißen Blutkörperchen zu kontrollieren.
Tja, das ist ein ziehmlich bescheidenes Gefühl, wenn man nicht weiß, was die Katze hat, und ob doch noch was schlimmeres kommt.
Hat von euch jemand mal einen ähnlichen Fall gehabt und könnt mir ein bißchen was dazu erzählen?
Vielen Dank.
LG Baghira