Eine Freundin für unseren Kater

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  • Eine Freundin für unseren Kater Beitrag #1
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Hallo zusammen

Heute möchte ich von unseren Erlebnissen der letzten 4 Monaten berichten.
Seit 2-3 Jahren haben wir in unserem Garten eine wild lebende Katze. Sobald man sich ihr annäherte rannte sie sofort im Spurt davon, näher als 10 Meter kamen wir nicht an sie heran.
Im Winter schlief sie unter der Pergola wo es immer noch sehr kalt war.
Seit längerem hat sich unser Kater, der sonst keine Katze neben sich duldet, mit ihr angefreundet. Die Freundschaft ging dann soweit das sie beide zusammen gekuschelt bei uns vor der Haustür auf der Bank lagen. Sobald sich jemand der Haustür näherte schoss sie wie der Blitz in Richtung Garten. Uns tat sie immer sehr leid weil sie auch immer ihr Fressen suchen musste. Wir haben dann beschlossen es zu versuchen die Katze an uns zu binden. Das es nicht leicht wird hatten wir uns schon gedacht, trotzdem wagten wir es. Zuerst ein Fressnapf vor die Tür, dann langsam aber beständig weiter in den Flur und weiter ins Bad.
Was soll ich sagen, das klappt mittlerweile so wunderbar, man glaubt es kaum.
Streicheln konnte man sie nur sehr zögerlich, sie kannte das einfach nicht.

Wenn ich an der Haustür stehe und unseren Kater pfeife kommt er zu 100%
Unsere neue kommt mittlerweile auch IMMER, aber noch besser, sie kommt laut schreiend aus dem Garten rein zum fressen. Die Türen konnten wir leider nicht zu machen, da kam sofort Panik auf und sie wollte nur noch raus. Auch wenn sie im Wohnzimmer war durfte die Tür nicht geschlossen werden. Bis September ging das auch wegen der Temperaturen noch, wurde in letzter Zeit aber schwieriger.
Leider geht sie nicht durch die Katzenklappe in der Kellertür und im Kellerfenster, alle anderen Klappen benutzt sie nach kurzem Zögern jetzt immer.
Letzte Woche habe ich mich entschlossen auch in die Haustür eine Klappe einzubauen.
Das wars.........jetzt geht sie ein und aus wie sie will, liegt den ganzen Tag in einem Sessel, unser Kater in seiner Kratztonne.
Mittlerweile können wir sie auch richtig schmusen und streicheln, sie geniest es immer mehr. Zum fressen stehen sie immer beide gleichzeitig auf der Matte und ein kleines leckerchen bei unseren Schwiegereltern im oberen Stockwerk holen Sie sich auch gemeinsam ab.
Wir haben jetzt zwei glückliche Katzen und erfreuen uns jeden Tag aufs neue. Die beiden haben sich wirklich gefunden.
Ich glaube das wir alles richtig gemacht haben, das Tempo der Sozialisierung hat unsere neue Mitbewohnerin vorgegeben, wir haben nur angeboten und nie Druck ausgeübt.

Wir haben so viel Freude an den beiden weshalb ich die Geschichte auch mal erzählen wollte.

Vielleicht hat ja jemand etwas ähnliches erlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eine Freundin für unseren Kater Beitrag #2
Eine schöne Geschichte, da kann ich dir nur zustimmen, alles richtig gemacht. Ich hoffe die Kätzin ist kastriert.

So etwas ähnliches habe ich mit meinem allerersten Kater vor vielen Jahren auch erlebt, der hat auch eines Tages eine Freundin mitgebracht, eine richtige Streunerin und genau wie bei euch, ist die mit der Zeit immer zutraulicher geworden. Nur durfte ich sie leider nicht behalten, mein Vater war dagegen, es war schon schwierig genug, bei dem Kater, der mir ja auch zugelaufen ist, dass ich ihn behalten durfte.

Aber die beiden waren nicht allein, leider waren beide nicht kastriert, sie hat dann auch Nachwuchs von meinem Kater bekommen und meinen Kater hatte ich leider auch nur 2 1/2 Jahre, dann ist er auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Ist schon über 30 Jahre her, da wusste ich es noch nicht besser, heute würde ich natürlich mit zugelaufenen Streunern gleich mal zum Tierarzt wegen Kastration gehen, aber vor über 30 Jahren, da gab es noch kein Internet und nur wenige schlaue Bücher über Katzen und auf dem Land war es einfach so, dass die Katzen unkastriert draußen rumgelaufen sind.


Zum Glück hat dann die Streunerin bei unserem direkten Nachbarn dann ein dauerhaftes Zuhause gefunden und hat auch den Kontakt zu uns und meinem Kater natürlich immer gehalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eine Freundin für unseren Kater Beitrag #3
So eine schöne Geschichte und mit Happy End. :-D

Hoffentlich ist sie kastriert, kann ich auch nur sagen, da ich eine ähnliche Erfahrung habe.
Nur hatte meine Liese eigentlich ein Zuhause, auf einem Bauernhof im Ort, aber hier fand sie es besser.
Also brachte sie ihre Kitten, mit 3 Wochen, in unseren Garten um die Erziehung zu beginnen. :shock:
Vorher hatte ich meinen Micky schon krank aus dem Beet gefischt und aufgepäppelt, allein bleiben sollte er nicht, also zogen Shary und Joy ein.
Liese durfte nicht, hatte ja ein Zuhause, die Chipklappe verhinderte ihren Einzug.
1 Jahr später im Herbst, es raschelte im Laub, ich dachte an Igel, nö Liese brachte den nächsten Nachwuchs. :roll:
Zuerst kein Problem, die Kitten an Menschen gewöhnen, einen zukünftigen Dosi hatte ich und gesund durch die Kälte bringen lief.
Tja und dann ging die Chipklappe kaputt, Liese war nicht doof und zog einfach mit den Kitten ein.:shock:
Die Kitten bekamen ein neues Zuhause, Liese blieb, Kastration stand im Raum, aber das ist Sachbeschädigung und ich zögerte.
Auf Ackerland kennt man sich und ich wusste, ihr eigentlicher Besitzer will keine Kastra.
Also Plan B, wer 6 Monate eine Katze versorgt ist ihr Eigentümer.
Gute Idee, leider war der Winter gegen mich und im Januar waren 12°, Liese wurde rollig, verschwand, kam zurück und bescherte mir Toby, Jamy und Lilly. :roll:
Die 3 hat sie im Haus geworfen, auf höchst dramatische Weise und eigentlich sollten nicht alle bleiben, aber ich habe mich verliebt. :oops:
Tja und dann ist da noch Socke, gehört eigentlich der Nachbarin.
Sie nahm 2 Findelkater auf und hielt Kastration für überflüssig. :evil:
Die Jungs wurden Geschlechtsreif, kloppten sich um Liese und zankten sich.
Socke zog aus und streunte Jahrelang durchs Örtchen, fand die Näpfe für die Kitten und bezog unseren Carport.
Doch dann bekam unsere Gemeinde ein Kastrationspflicht und jetzt habe ich 8 Pelzterroristen, aber es ist Ruhe!:mrgreen:
 
  • Eine Freundin für unseren Kater Beitrag #4
Danke für Eure schönen Antworten.

Mittlerweile haben wir in beiden Ohren ein tätowiertes K entdeckt.
Sie wurde vom Tierheim schon einmal eingefangen, kastriert und wieder ausgesetzt..
Also kann da schon einmal nichts passieren..:-D
Mit den Imfpungen lassen wir uns noch etwas Zeit, sie reagiert doch sehr ängstlich auf jede Neue Situation.
Vor zwei Tagen hatten wir Besuch von 3 Personen, später am Abend kam noch unser Sohn mit Frau und Säugling zu Besuch. Sie war so sehr eingeschüchtert das sie flüchtete und auch am nächsten Tag noch sehr ängstlich war.
Jetzt ist es weider gut und wir sehen immer neue Verbesserungen.
Mittlerweile spielt sie sogar mit uns und wird immer zutraulicher.........
 
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